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TRENDALERT
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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Was ein modernes Unternehmen ausmacht

Liebe Leserin, lieber Leser,

welche neu gegründeten Firmen sind am erfolgreichsten – und warum? Diesen Fragen ist der US-Managementdenker Seth Godin nachgegangen. Das Ergebnis ist eine erhellende Liste mit Empfehlungen. Hier ein Auszug:
  • Setzen Sie im Marketing auf Mundpropaganda.
  • Verkaufen Sie kein Produkt, das billiger bei Amazon zu haben ist.
  • Setzen Sie auf ein Abonnement-Modell – nicht Einmal-Verkäufe.
  • Erzählen Sie eine Geschichte, schaffen Sie einen Mythos, der das Produkt umgibt.
  • Setzen Sie nicht auf Geheimhaltung, sondern auf Offenheit. Der beste Schutz gegen Nachahmer sind einzigartige Mitarbeiter.
  • Optimieren Sie die Kunden-Erfahrung – nicht nur Ihre Werbeanzeigen.
  • Behandeln Sie unterschiedliche Kunden unterschiedlich. Nutzen Sie das Internet, um möglichst viel über Ihre Kunden zu erfahren.


Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Was Sie von Apple lernen können

Vom Pleitekandidaten zum wertvollsten IT-Unternehmen der Welt – der Computerhersteller Apple hat einen atemberaubende Aufstieg hingelegt. Er beruht auf zukunftsweisenden Strategien. Der Trendletter hat analysiert, was sich andere Firmen von Apple abgucken können. 
  • Auch mal Nein sagen! Apple-Chef Steve Jobs ist Profi im Ablehnen. Wann immer das Sortiment ausgedehnt oder Produkte überfrachtet werden sollen, legt er sein Veto ein. Das sichert Margen – und bremst den Anstieg der Kosten. Auch Funktionen, die Anwender unbedingt wollen, werden zunächst nicht angeboten. Werden sie nach 18 Monaten doch umgesetzt, freuen sich die zahlreichen Fans umso mehr.
  • Marketing zur Chefsache machen. „Um die Vermarktung kümmert sich unsere Agentur.” Diese sonst verbreitete Einstellung gibt es bei Apple nicht. Marketing hat in der Firma fast die Rolle einer Religion – und ist Chefsache. Boss Jobs zelebriert jede Produkteinführung bis ins kleinste Detail.
  • Die Vergangenheit beerdigen. Oft führt Apple Neuerungen ein, die Nutzer der alten Produkte (potenziell) vergrätzen. Beispiele: PCs ohne Disketten-Laufwerke kamen auf den Markt, als alle noch an Disketten glaubten. Der neue iPad kennt weder Maus noch Tastatur. Die radikalen Schnitte mit der Vergangenheit ermöglichen es dem Unternehmen, sich ohne Last dem Neuen zu öffnen.
Quelle: Trendletter

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Lurchi 2.0 – die Maskottchen kommen zurück

Aleksandr Orlov ist ein russischer Adliger mit einem Faible für Samtkleidung; er hat 730.000 Freunde auf Facebook und bringt demnächst eine Autobiografie heraus.

Dabei existiert Orlov überhaupt nicht: Es handelt sich um ein computergeneriertes Erdmännchen.

Die Figur warb ursprünglich für die Internetfirma Comparethemarket; die Firma macht mittlerweile jedoch mehr Umsätze mit dem drolligen Tier.

Diagnose: Mit Maskottchen zu werben ist wieder in. Immer mehr Firmen setzen auf Plüsch und Pixel als Werbeträger.

Weitere Beispiele: Die japanische Werbefigur Domo ist bereits Held eines eigenen Videospiels, und die gelbe Plüschpuppe Flat Eric aus der Werbung von Levi"s taucht, zehn Jahre nach ihrer Erfindung, derzeit wieder in Musikvideos auf.

Vorteile der Methode:
  • Anders als bei Prominenten als Werbeträger kann das Unternehmen das Auftreten komplett kontrollieren.
  • Durch Merchandising entsteht zusätzliches Geschäft, das Umsätze über längere Zeiträume generiert.
Unser Tipp: Schauen Sie in Ihrem Firmenarchiv nach: Haben Sie in der Vergangenheit evtl. mit einem Maskottchen geworben? Dann könnten sie es jetzt reaktivieren – und so gleichzeitig den Retro-Trend nutzen.

Wichtig:
Wenn Sie eine Werbefigur neu schaffen, sollten Sie genau klären, wer das geistige Eigentum an ihr besitzt – Sie oder Ihre Werbeagentur.

Quelle: Trendletter
 
 
 
Dating: So lernen Menschen in Zukunft ihren Partner kennen

In den USA etabliert sich ein neues Format für die Partnersuche. Ablauf: Eine Frau sieht in einem Café einen Mann, der sie interessiert. Sie legt ihm unauffällig eine kleine schwarze Karte auf den Tisch – und geht weiter. „Kann ich Dich wiedersehen?” steht auf der Karte, außerdem eine Webadresse und Passwort.

Der Angesprochene gelangt damit auf das Profil der Frau. Anbieter wie Cheek"d oder FlipMe stellen dafür die Plattform im Netz und verkaufen gestaltete Karten mit Anbahnungssprüchen und personalisierten Codes.

Unsere Prognose: Dieses Geschäftsmodell hat große Chancen für Nachahmer in Europa. Es vermeidet die Nachteile der reinen Online-Partnerbörse (geschönte Profile, hoher Zeitverbrauch durch Online-Suche, viele Flops), weil Auswahl und Erstkontakt in der realen Welt stattfinden.

Etablierte Anbieter wie Parship oder Neu.de werden auf das neue Format einschwenken müssen – oder Probleme bekommen.

Quelle: Trendletter

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