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Lesen Sie am 14. September 2010 im Werbe-& PR-Profi:
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Google Instant
Liebe Leserin, lieber Leser,
seit letzter Woche hat Google die Internetsuche revolutioniert. Google Instant heisst das neue Werkzeug, das die Suche schneller machen soll.
Schon während des Eintippens versucht Google zu erraten, was Sie wissen wollen. Nun erscheint unter dem Sucheingabefeld ein Box, die während des Tippens rät, welchen Suchbegriff Sie eingeben wollten.
Während ich oben das Wort "Werbung" eingab und erst die 3 Buchstaben Wer getippt hatte, wollte mich Google zu Wer-kennt-wen senden.
Als ich dann den Begriff Werbung vollständig eingetippt hatte, machte Google mir die folgenden Vorschläge: Werbungskosten, Werbungskostenpauschale, Werbungskostenpauschale 2009, Werbung englisch.
Wollte ich das wirklich wissen? Und was bedeutet diese neue Google Instant-Suche für Sie? Mehr dazu in unserer heutigen Ausgabe!
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Google Instant, der SEO-Killer?
Google hat mit der Instant Suche dem Handwerk der Suchmaschinenoptimierung einen herben Schlag versetzt. Manche sagen schon den Tod der SEO-Dienstleister voraus. Andere (die SEO-Branche selbst) glauben, alles ist halb wo wild.
Doch schon jetzt sind ein paar Folgen spürbar. Nämlich dass die Macht von Google weiter wächst. Denn Google Instant funktioniert vorerst in Deutschland nur, wenn Sie über Ihr Google Konto eingeloggt sind. Dann wertet Google bei der Suchanfrage auch die folgenden Parameter aus:
- Ihre persönlichen Suchvorlieben (welche Suchbegriffe haben Sie in der Vergangenheit verwendet? Welche Seiten haben Sie häufig besucht?)
- Ihren Standort (Welche Seiten haben einen Bezug zu Ihrem augenblicklichen Standort?)
Das sind die Folgen der Instant-Suche:
Einwortsuche ade
Google killt die klassische Einwortsuche fast vollständig. Die können Sie erst wieder aktivieren, nachdem Sie die Enter-Taste drücken. Unsere Prognose: Viele Nutzer beschränken sich auf die Google-Vorschlagsliste.
Kürzere Suchen
Nutzer werden schneller an das vermeintliche Ziel geführt – das ist ja auch der Sinn der Instant Suche. Unsere Prognose: Surfer suchen weniger Seiten auf. Es wird schwerer Traffic von Google zu bekommen.
Intransparenz
Schon jetzt konnte man lediglich ahnen, wie Google funktioniert. Mit der neuen Instant Suche wurde das Google Suchverfahren noch undurchsichtiger. Unsere Prognose: Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird vom soliden Handwerk zum Kaffeesatzorakel.
Individuelle Suchergebnisse
Google Instant verwendet verstärkt Informationen über den Suchenden, um ihm passende Ergebnisse zu zeigen (Tastaturanschläge werden ausgewertet!) Unsere Prognose: Niemand kann mehr vorhersagen, welche Suchergebnisse Ihr Kunde sieht, wenn er nach Ihrem Unternehmen googelt.
Fazit: Wie Sie sich auf Google Instant optimal einstellen können, ist derzeit noch nicht auszumachen. Viel spricht jedoch dafür, dass Sie einfach weiter der Google Empfehlung folgen sollten:
Bauen Sie Websites für Menschen, nicht für Suchmaschinen.
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Designer auf der Walz
Bislang sind ja nur Zimmerleute auf die Walz gegangen. Jetzt tun das auch Grafik-Designer. Die beiden Studenten Philipp Bertisch und Marcel Günthel sind in Deutschland 10 Wochen lang unterwegs und arbeiten unterwegs für kleine Unternehmen gegen freie Kost und Logis.
Einem Winzer haben sie bereits neue Etiketten gestaltet, einem Hochseilgarten bei Ulm einen Flyer entworfen und das Schaufenster eines Kosmetikstudios bei Mannheim dekoriert. Sogar so etwas wie eine Zunftkleidung tragen sie und haben sich ein blaues Tuch umgehängt, um als fahrende Designer erkannt zu werden.
Wollen Sie die beiden Jung-Designer engagieren? Sie kommen damit preiswert an neu gestaltete Werbemittel und an einen kostenlosen PR-Erfolg.
Unbezahlbar dürfte aber das einmalige Erlebnis sein. Auf ihrer Facebook-Seite können Sie die beiden kontaktieren.
http://www.facebook.com/walz2010 |
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Psychologie: Die 6 Gesetze der Überzeugungskraft
Überzeugen wollen wir doch alle. Wir wollen Verbraucher davon überzeugen, besser zu uns als zum Wettbewerber zu gehen. Wir wollen höhere Preise erzielen. Wir wollen verkaufen. Und hin und wieder soll auch der Chef überzeugt werden: von einer Gehaltserhöhung.
Egal ob im Alltag oder in der Werbung, Überzeugungskraft ist gefragt. Aber was überzeugt Menschen wirklich? Die Antworten haben Psychologen und Verhaltenswissenschaftler inzwischen gefunden. Nach ihren Forschungen ist die Lage sonnenklar.
Es gibt sechs Gesetze der Überzeugungskraft, die hervorragend funktionieren. Wir zeigen Ihnen, welche das sind und nennen Ihnen Beispiele für ihre Anwendung:
Gesetz Nummer 1: Sympathie
Es gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen von anderen gemocht zu werden oder sich mit sympathischen Zeitgenossen zu verbinden. Deshalb ist Sympathie das stärkste Mittel der Überzeugungskraft. (So werden beispielsweise Ärzte, die sympathisch wirken als kompetenter erachtet und fast nie wegen Behandlungsfehlern verklagt).
TupperPartys sind ein gutes Beispiel für dieses Prinzip. Die Sympathie für den Gastgeber und das Zusammensein mit Freunden beeinflussen in hohem Maße die Kauflust. Auf diesen Partys wird mehr ausgegeben, als man eigentlich wollte.
Was Sie tun können:
- Treten Sie als sympathisches Unternehmen auf.
- Bauen Sie persönliche Beziehungen zu ihren Kunden auf – z.B. auf Parties, Events, Messen oder Roadshows.
- Gewinnen Sie Freunde auf Facebook oder in sozialen Netzwerken.
- Gründen Sie einen Kundenclub oder ein Online-Kundenforum.
Gesetz Nummer 2: Wie du mir so ich dir
Das von den Wissenschaftlern als Gesetz der Reziprozität getaufte Gesetz heißt nichts anderes, als dass Sie öfter mal in Vorleistung gehen sollten. Wenn Sie wollen, dass man Ihnen großzügig gegenübertritt, dann behandeln Sie Ihre Kunden großzügig.
Eine amerikanische Wohltätigkeitsorganisation versandte z.B. Spendenaufrufe mit bereits frankierten Briefumschlägen. In der Folge verdoppelte sich das Spendenaufkommen.
Was Sie tun können:
- Antwort-Mailings bereits vorfrankieren.
- Durch kleine Geschenke Loyalität erzeugen – wie der Grieche von nebenan. (Ein Ouzo für Sie - geht aufs Haus?)
Gesetz Nummer 3: Andere denken das Gleiche
Wie Menschen vertrauen dem Urteil von anderen. Und je mehr wir erfahren können, was andere über Produkte denken, desto mehr lassen wir uns in unseren Kaufentscheidungen verleiten, uns deren Meinung anzuschließen.
Was Sie tun können:
- Richten Sie Ihren Kunden Kommentarfelder und Bewertungsmöglichkeiten auf der Website ein.
- Zeigen Sie die Hitliste der meistverkauften Produkte Ihres Onlineshops.
- Werben Sie mit Statements zufriedener Kunden.
- Lassen Sie persönliche Referenzen für sich sprechen.
Gesetz Nummer 4: Geradlinigkeit
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sagte angeblich der erste deutsche Bundeskanzler. Die Wahrheit sieht anders aus, die meisten Menschen haben Probleme damit, wenn sie einmal gemachte Zusagen nicht einhalten können.
Wer sich freiwillig, öffentlich oder gar schriftlich zu einer Sache bekennt, der wird an ihr festhalten.
Was Sie tun können:
- Lassen Sie sich von zufriedenen Kunden ihr Urteil schriftlich belegen.
- Fordern Sie zu Feedback auf Ihrer Website auf.
- Wenn Sie etwas verkaufen wollen: Schließen Sie Vorverträge, machen Sie Subskriptionsangebote oder legen Sie online auch unverbindliche Vorbestell-Listen aus.
Gesetz Nummer 5: Autorität
Menschen lassen sich von Autoritäten leichter überzeugen. So kann ein positiver Artikel in einem angesehenen Fachmagazin oder einer überregionalen Zeitung das Image ihres Unternehmens gehörig steigern.
Autorität hat man, muss sie aber auch demonstrieren. Ein Grund, weshalb Piloten überall auf der Welt immer noch Uniformen tragen.
Was Sie tun können:
- Sorgen Sie dafür, dass Sie als Inhaber oder Ihr Unternehmen Expertenstatus erlangen. Zum Beispiel durch Vorträge, online Veröffentlichungen oder gar, indem sie selbst ein Buch verfassen.
- Pressearbeit verhilft Ihnen zu mehr Ansehen als Eigenwerbung.
- Auch Berufskleidung unterstützt Sie und Ihre Mitarbeiter dabei, als Autorität wahrgenommen zu werden.
Gesetz Nummer 6: Exklusivität
Die Menschen lieben alles, was selten ist. Entweder nur für kurze Zeit erhältlich oder gar nur wenigen Menschen zugänglich. Aus diesem Grunde sind Diskotheken mit den strengsten Türstehern immer am begehrtesten.
Was Sie tun können:
- Befristen Sie Ihre Angebote.
- Machen Sie Sonderverkäufe.
- Kreieren Sie Sonderprodukte und Angebote für bestimmte Kundengruppen. Entwickeln Sie zum Beispiel einmal ein spezielles Angebot für diejenigen, die Ihnen auf Facebook oder Twitter folgen.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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