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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Vernachlässigen Sie nicht die Offline-Welt

Liebe Leserin, lieber Leser,

als letztens die neue „Business Week” hereinflatterte, staunten wir nicht schlecht: Da warb doch tatsächlich ein Unternehmen in ganzseitigen Anzeigen, das sonst nicht viel mit Papier am Hut hat: Google. Und nicht nur hier zeigt sich der Suchmaschinengigant überraschend konservativ. Hochrangige Positionen schreibt Google nach wie vor im Magazin „Economist” aus, ebenfalls als gedruckte Anzeige!

Haben die Fürsten von Mountain View einen Anfall von Nostalgie? Keineswegs. Google ist nur clever. Die Firma weiß, dass längst nicht alle Welt so netzaffin ist wie sie selbst. Deshalb spielt Google auf allen Kanälen, online wie offline.

Und das ist auch geschickt so. Bedenken Sie: 19 Millionen Deutsche sind noch nicht im Internet! Diese riesige Zielgruppe erreichen Sie nach wie vor nur in der Offline-Welt. Deshalb hat vermeintlich Altmodisches wie gedruckte Kataloge, Werbebriefe, Plakate oder Radiospots noch lange nicht ausgedient.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Spielend erfolgreich: Wie Playmobil der Krise trotzt

Trotz Krise 5 Prozent Wachstum – das meldet die Geobra Brandstätter GmbH aus dem fränkischen Zirndorf, besser bekannt als der Hersteller der bekannten Playmobil-Figuren.

Der Zukunftsletter hat untersucht, was die Geheimnisse des lang anhaltenden Geschäftserfolgs der Firma sind:
  • Kunden sind Ideengeber. Der Grundsatz bei Playmobil lautet: Jeder Brief, jede eingesandte Zeichnung der kleinen Käufer wird auf Inspirationen für zukünftige Produkte hin ausgewertet.
  • Weibliche Kunden gewinnen. Unter der Ägide von Geschäftsführerin Andrea Schauer wurde das Sortiment verbreitert und weg aus der Jungs-Ecke geholt. Erfolg: Fast ein Drittel der Playmobil-Kunden sind mittlerweile Mädchen; in den 1970er Jahren lag der Anteil erst bei 10 Prozent.
  • Weg von der angestammten Zielgruppe. Das Spielzeug Playmobil wird auch längst für ernste Anwendungen genutzt. Die Feuerwehr von Sandstedt bildet junge Feuerwehrleute mithilfe der Plastikfigürchen aus; das Archäologische Landesmuseum in Konstanz verwendete sie in Ausstellungen.

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Kennen Sie Grouponing?

Grouponing ist eine Mischung aus Sammelbestellung und Rabattcoupon (das Wort setzt sich aus „Group” und „Couponing” zusammen). Wie es funktioniert, zeigt das Portal Heimatwerbung. Prinzip: Handwerker oder Einzelhändler aus einer Region bewerben auf der Seite ein Sonderangebot. Registrierte Nutzer können per Mausklick ihr Interesse an dem Produkt oder der Dienstleistung bekunden.

Kommen genug Schnäppchenjäger zusammen, bekommen sie per E-Mail einen Rabatt-Gutscheine zum Ausdrucken für das jeweilige Angebot zugeschickt. Die Schnäppchenplattform läuft schon in Bamberg, Kulmberg und Coburg. Weiter Anbieter von Grouponing sind cooledeals.de, citydeal.de und dailydeal.de.
 
 
 
Wer nicht aufisst, zahlt mehr

So lautet die Regel im Restaurant Wafu, Sidney. Gäste, die von ihrem Gericht etwas übrig lassen, bekommen einen 30-prozentigen Aufschlag auf ihre Rechnung (Reste in Tupperdosen mitzunehmen ist erlaubt).

Wer wiederholt seine Portion nicht schafft, muss mit Hausverbot rechnen. So will die Besitzerin erreichen, dass die Gäste „Dankbarkeit gegenüber der Erde” zeigen.

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