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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Onlinemarketing aktuell
 
 
Die traditionelle Visitenkarte ist out, es lebe die Google-Visitenkarte

Liebe Leserin, lieber Leser,

in etwas mehr als sechs Wochen findet in Chicago die Onlinemarketingkonferenz Search Engine Strategies statt. Ich habe diese Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren besucht und plane auch in diesem Jahr, wieder in die "Windy City" zu reisen, um mich über die neuesten Trends zu informieren.

Warum ich den langen Weg auf mich nehme? Nun, auch in Deutschland gibt es erstklassige Veranstaltungen zum Onlinemarketing. Aber die amerikanischen Kollegen haben oft einen etwas anderen Blickwinkel auf die Dinge - und so manche Entwicklung zeichnet sich in den USA ab, bevor sie in Deutschland wirklich "greift".

Neben den Fachvorträgen und den Gesprächen am Mittagstisch und in den Seminarpausen gibt es am Rande der Veranstaltung immer wieder witzige und originelle Konzepte: Nachdem ich den Conversion-Guru Bryan Eisenberg interviewt hatte, überreichte der mir ein Kärtchen, auf dem die Google-Suchmaske mit seinem Namen abgebildet war.

Die Botschaft: Wer mich googelt, findet meine Kontaktdaten schneller, als würde er sie von der Karte abtippen. Damit liegt Eisenberg im Trend: Im Silicon Valley, so der Trendletter in seiner aktuellen Ausgabe, sind traditionelle Visitenkarten mit Telefonnummer und Adresse out.

Natürlich werde ich Sie auch in diesem Jahr wieder live aus Chicago über die aktuellsten Trends und Entwicklungen aus den USA auf dem Laufenden halten! Bereits heute finden Sie in Onlinemarketing aktuell viele Tipps, wie Sie im www brillieren und clever an Ihren Mitbewerbern vorbeiziehen!

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
 
 
 
Kundengewinnung im Internet: Kostenlos Gutscheine in Google Maps verteilen

Still und leise – so wie immer eigentlich -  hat Google die neue Funktion "Gutscheine" in Google Places eingeführt. Noch mal ganz kurz zur Erinnerung: Google Places ist der Nachfolger des lokalen Branchencenters und wird von Google zum weltweiten Branchenadressbuch ausgebaut.

Die Einträge, die Unternehmen in Google Places machen, erscheinen auch in den Google Maps und in der Google Suche. Und: Für Google Places gibt es auch Handy-Apps.

Insgesamt ein Komplettpaket, das es Benutzern ganz leicht macht, Unternehmen in allernächster Nähe zu finden. Ob es nun darum geht, den nächsten Bankschalter, eine Pizzeria oder ein Juwelier zu finden, Google Places bringt einen dorthin.

Jetzt wird das Ganze noch attraktiver. Denn endlich bietet Google Geschäftsinhabern in Deutschland auch die Möglichkeit, über diese Wege Coupons und Gutscheine anzubieten. Gutscheine über Google Maps verteilen! Die Gutscheine können online gestaltet werden, so dass sie der Kunde ausdrucken und im Geschäft vorlegen kann.

Wie Sie einen Gutschein erstellen können, erfahren Sie im weiteren Beitrag. Hier klicken, um weiterzulesen ...
 
 
 
Marketingagenda 2011: Was Sie jetzt angehen sollten

Im Onlinemarketing trifft der Ausspruch des Heraklit von Ephesus "Nichts ist so beständig wie der Wandel" in besonders hohem Maße zu. Wer im www Erfolg haben will, muss daher stets die neuesten Trends auf dem Radar haben. Meine Kollegen von der Trendletter-Redaktion haben einige der wichtigsten Entwicklungen zusammengestellt, die Sie im Auge behalten sollten.

  • Setzen Sie auf Video in der Online-Werbung: Die Zeiten, in denen es ausreichte, von einem neuen Produkt ein paar Fotos ins Netz zu stellen, sind vorbei. Konsumenten erwarten mittlerweile an gleicher Stelle ein Video. Deshalb sollten Sie zu allen Produkten hochqualitative Clips anbieten, die Sie über Ihre Homepage und Videoportale vermarkten. Wichtig: Nutzen Sie die Vorteile des bewegten Bildes: Zeigen Sie im Clip Produkteigenschaften, die sich im Text/Foto nicht erklären lassen, etwa Herkunft, Herstellung oder Anwendung.
  • Starten Sie ein Pilotprojekt mit mobiler Werbung. Achtung: Mobile Advertising bedeutet mehr, als nur ein Werbebanner auf das Handydisplay zu bringen. Betten Sie die Reklame in eine Anwendung ein, die dem Kunden Nutzen bringt. Beispiel: Die Whiskymarke Johnny Walker verschenkt in Asien ein Handyprogramm, das per Knopfdruck ein Taxi zum Standort des Nutzers ruft.
  • Bauen Sie ein Radar für Kundenstimmen auf Facebook, Twitter & Co. auf: Sie wollen wissen, was Ihre Kunden über Ihr Angebot denken? Dann sollten Sie alle sozialen Netzwerke im Internet im Blick behalten. Vorgehen: Setzen Sie einen jungen Mitarbeiter auf dieses so genannte Monitoring an. Nutzen Sie Gratis-Werkzeuge wie www.monitter.com (zeigt sofort an, wenn ein bestimmtes Suchwort in einer Twitter-Kurznachricht fällt). Reagieren Sie direkt und unter richtigem Namen auf Kritik. Erfassen Sie Produktideen, die Kunden online äußern.
  • Machen Sie Ihr Angebot für visuelle Suchmaschinen sichtbar: Der Kunde von morgen gibt auf der Suche nach einem Produkt nicht mehr Worte in ein Suchfeld ein. Er schießt mit seinem Mobiltelefon ein Foto davon und sendet es an eine visuelle Suchmaschine wie Google Goggles (www.google.com/mobile/goggles). Sie erkennt den Gegenstand und verweist auf Onlineshops, in denen das Produkt erworben werden kann. Wichtig: Damit Bilderkennungsdienste ihre Aufgabe erledigen können, müssen die jeweiligen Motive in einer Datenbank hinterlegt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Produkte hier mit aktuellem Bildmaterial und den passenden Links vertreten sind.

Perspektiven 2012: Rechnen Sie damit, dass Konsumenten in Zukunft über Facebook einkaufen
Es laufen bereits Versuche, das Freunde-Netzwerk zu einem Einkaufskanal aufzurüsten. Beispiel: Die Pension Apfelhof im österreichischen Lutzmannsburg bietet die Möglichkeit, Zimmer direkt auf ihrer Facebook-Seite zu buchen (www.facebook.com/apfelhof).

Was jetzt zu tun ist:
Starten Sie eine Facebook-Seite – entweder für das gesamte Unternehmen oder für einzelne Produkte. Alle Netznutzer, die Sie heute an sich binden, sind potenzielle Käufer, sobald sich der so genannte Social Commerce verbreitet.

Weitere Marketing-Trends, die Sie im Auge behalten sollten, lesen Sie in der Septemberausgabe des Trendletter.
 
 
 
XING-Unternehmensprofile jetzt auch für 1-Personen-Unternehmen

Bislang konnten nur Unternehmen, die im Business-Netzwerk XING mindestens mit fünf Mitarbeitern vertreten waren, ein eigenes Unternehmensprofil anlegen. Jetzt können das auch Freiberufler oder Miniunternehmer. Unternehmensprofile sind zu unterscheiden von Personenprofilen. Im Unternehmensprofil kann man eine ausführliche Unternehmensbeschreibung hinterlegen und das Profil mit einem Bild oder Logo ausstatten.

Sofern weitere Mitarbeiter des Unternehmens vorhanden und bei XING aktiv sind, können diese in eine Mitarbeiterliste übernommen werden. Auch wer bei XINGs Stellenbörse Anzeigen schaltet, kann diese mit dem Unternehmensprofil verknüpfen. All dies ist in der kostenlosen Version des Unternehmensprofils möglich.

Die kostenpflichtigen Varianten können allerdings weit mehr. In der PLUS-Version kann die Profilseite individuell gestaltet und durch einen Nachrichtenkanal ergänzt werden. Allerdings schlägt das schon mit einer Monatsgebühr von 129 Euro zu Buche.

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, zieht folgendes Fazit: Das kostenlose Unternehmensprofil reicht aus. 1-Personen-Unternehmen sollten – wie bisher – vor allem die persönlichen XING-Profile zum Kontakteknüpfen benutzen.

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Quick-Check: 13 Tipps für Ihre Social-Media-PR

  1. Stellen Sie sich kurz und aussagekräftig, aber bescheiden vor (Angebot, Tätigkeitsfeld, Kernkompetenzen).
  2. Beschreiben Sie Ihre Dienstleistungen in Ihrem Business-Profil konkret.
  3. Verschweigen Sie nicht Ihre relevanten Kontaktdaten (Adresse, E-Mail, Fax, Geburtstag – Letzterer erscheint i. d. R. bei Ihren Kontakten gleichsam als Erinnerung an Sie).
  4. Verlinken Sie in jedem Fall auf Ihre Website.
  5. Werden Sie Mitglied in passenden „Foren” oder „Gruppen”.
  6. Zeigen Sie mit Meinungsäußerungen in den einschlägigen Foren Kompetenz und gewinnen Sie so Aufträge.
  7. Sparen Sie bei Ihren Foren-Einträgen mit direkter Werbung, bieten Sie Informationen.
  8. Organisieren Sie selbst ein Forum zu einem Fachthema.
  9. Vermeiden Sie in den eher „privaten” Networks berufliche Eintragungen.
  10. Stellen Sie sich bei den Business-Networks auch businessmäßig dar. Achten Sie auf ein repräsentatives Foto.
  11. Ändern Sie immer mal bestimmte Profil-Einträge. Diese Änderungen zeigen viele Networks bei Ihren Kontakten an. So bringen Sie sich wieder in Erinnerung.
  12. Nutzen Sie gezielt ggf. angebotene Statusfunktionen („Urlaub”).
  13. Übertreiben Sie Ihr Engagement nicht – es könnte der Eindruck entstehen, Sie hätten nichts Wichtigeres zu tun.
Autor: Oliver Spinböck, spindoc.de

Quelle: PR Praxis

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