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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Wenn das Plakat Sie anschaut

Liebe Leserin, lieber Leser,

Herr Litfaß mag zwar schon 136 Jahre tot sein, doch die Werbeform, für die sein Name steht, ist quicklebendig: das Plakat. In kaum einem Bereich wird derzeit so viel experimentiert wie bei Out-of-home-Media. Und die Ergebnisse sind spektakulär – wie diese zwei Beispiele zeigen:
  • In Tokio wird derzeit ein elektronisches Plakat getestet, das Alter und Geschlecht eines Passanten erkennt und passende Werbung einblendet. Dafür muss der Passant nur eine Sekunde in die Richtung des Plakats schauen (es ist mit einer Kamera ausgestattet). Hinter dem Digital Signage Promotion Projekt stehen 11 Nahverkehrsbetriebe.
  • Das Modelabel Forever 21 testet am Times Square in New York ebenfalls ein neues elektronisches Plakat. Der Videoschirm zeigt ein Model, das mit einer Polaroid-Kamera die Passanten fotografiert und die Bilder dann vorzeigt. Der Clou: Auf dem Foto sind die echten Passanten zu sehen! Der Trick: Eine Kamera schießt ununterbrochen Bilder der Menschen auf dem Platz, die wiederum von einem Computer in Echtzeit in das Werbevideo eingebaut werden. Schauen Sie sich das Video dieses originellen Augmented-Reality-Versuchs an!


Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Genial: Wie das Handy in Zukunft eine Kleinanzeige ersetzt

Sie suchen jemanden, der Ihnen hilft, Ihr Sofa zu verrücken? Oder wollen Sie ein paar alte CDs verkaufen? In Zukunft brauchen Sie dafür nur ihr Handy. Das US-Unternehmen Anttenna bietet eine Software für das iPhone an, die genau bei solchen kleinen Alltagsgeschäften hilft.

Beispiel 1: Der Nutzer gibt eine Suchanzeige als Text ein (Beispiel: „Wer kann mich mit in die Stadt nehmen”). Dieses Gesuch erscheint dann im Display aller Anttenna-Nutzer in der unmittelbaren Umgebung. Sie können mit wenigen Tastendrücken Kontakt aufnehmen, wenn sie noch Platz im Auto haben. Den Fahrpreis handeln die Nutzer untereinander aus.

Beispiel 2: Der Nutzer möchte die aktuelle CD der Rockgruppe Train kaufen. Dazu braucht er in das Suchfeld von Anttenna nur „Train” einzugeben. Sollte ein anderer Nutzer in der Gegend die Scheibe anbieten, wird sein Standort sofort angezeigt.

Unser Votum: So funktioniert der E-Commerce der Zukunft! Auch Ebay und andere Anbieter werden bald Apps anbieten, die den Standort des Nutzers berücksichtigen und automatisch Angebote in der Umgebung einblenden. Um die Vorteile dieser ortsabhängigen Angebote zu nutzen, muss der Handybesitzer freilich einer Standortüberwachung zustimmen – doch die Vorteile werden Datenschutz-Bedenken zerstreuen.

Quelle: Trend Alert exclusiv

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Diese Trends beeinflussen Märkte und Werbewege 2010

Märkte und Werbewege verändern sich 2010 immer schneller. Erfahren Sie hier, wie der E-Commerce der Zukunft funktioniert und in welchen Märkten Sie 2010 Geld verdienen.

>> Wir machen Sie Zukunfts-fit und zeigen Ihnen in welchen Märkten Sie morgen Geld verdienen!

 
 
 
Menschen mit besonderen Bedürfnisse sind Zukunftskonsumenten

Um rund 50.000 steigt die Zahl der Behinderten hier zu Lande jedes Jahr. Prognose: Bedingt durch die Alterung der Gesellschaft wird sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch beschleunigen. Das gibt dem Markt rund um so genannte Special-Needs-Konsumenten kräftig Auftrieb. Die vermeintlich unbedeutende Randgruppe entwickelt sich zum interessanten Absatzmarkt. Wichtig sind zwei Aspekte: 
  • Behinderte als Kunden. Trend: Die Zeiten, in denen Produkte für Special-Needs-Kunden nur auf Funktionalität ausgelegt waren, sind vorbei. Schickes Design spielt für diese Kunden eine ebenso große Rolle wie für Nicht-Behinderte. Beispiel: Der Designer Paris Lowitz hat eine Stereoanlage für Sehbehinderte entworfen. Statt mit Knöpfen wird die Anlage über fühlbare Markierungen bedient. Das schicke Design dürfte auch Sehenden gefallen.
  • Behinderte als Mitarbeiter. Trend: Unternehmen erkennen von sich heraus die besonderen Fähigkeiten von Behinderten und nutzen sie verstärkt. Beispiel: Die dänische Beratungsfirma Specialisterne beschäftigt Mitarbeiter mit Asperger-Syndrom, da sich diese als IT-Consultants bewährt haben.
Quelle: Zukunftsletter
 
 
 
Beim Autoreparieren zugucken …

… können demnächst die Kunden von Audi. Der Autohersteller testet derzeit mobile Kameras, die die Werkstatt-Techniker am Kopf tragen. Das Bild wird in den Wartebereich übertragen. Über Funk können die Kunden sogar mit dem Mechaniker sprechen und das Problem schildern (Name des Systems: AudiDirect Reception System).

Quelle: Trendletter


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