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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Werben Sie so, als wären Sie der Laden von nebenan!

Sie kennen sicher auch diese Plakate, auf denen ein Fels in der Brandung zu sehen ist, ein Ritterschild oder ein Schutzengel. Aber wissen Sie noch, welche Versicherung da überhaupt wirbt? Nein? Dann sind Sie nicht alleine, denn nur zwei von 100 Menschen merken sich bei solchen Motiven auch das werbende Unternehmen.

Deshalb hat die Badische Versicherung umgesteuert. Sie setzt auf so genanntes Local Branding: Von ihren Plakaten lächelt überlebensgroß der lokale Vermittler, daneben ist das jeweilige Ortsschild zu sehen. Solche regional angepassten Werbematerialien können sich die Vertreter über ein spezielles Internetportal beschaffen. Es liefert alles von der Fahrzeugbeschriftung bis zur Trikotwerbung – und wird geradezu bestürmt.

Das zeigt: Die Zukunft gehört dem Marketing mit regionalem Bezug. Denken Sie immer daran, dass 70 Prozent der Deutschen in Klein- und Mittelstädten leben; sie pfeifen auf die stylischen Kampagnen aus Agenturen in Düsseldorf, Hamburg oder München. Wer diese Mehrheit erreichen will, muss auftreten als wäre er der Laden von nebenan.

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
3 Trends aus den USA – und die Marktchancen bei uns

1. Ein-Gericht-Restaurants. Im New Yorker Restaurant „The Meatball Shop” gibt es nur das, was der Name verspricht: Fleischklöpse. Zwar haben die Gäste einige Wahlmöglichkeiten bei den Inhaltsstoffen (Hühnchen, Schwein, Rind), doch mehr als Buletten sind nicht im Angebot.

Diese Strategie fahren immer mehr US-Restaurants: Sie beschränken sich auf ein Gericht, bieten ein so genanntes Mono-Menü. Beispiele: Es gibt Lokale, die nur Käsemakkaroni, Risotto oder Reis anbieten.

Unser Votum:
Ein-Gericht-Restaurants haben auch hier zu Lande gute Chancen. Denn: Weniger Menüoptionen erleichtern den Kunden die Auswahl (Simplify-Faktor). 

2. Kokosnusswasser ist die durchsichtige Flüssigkeit, die im Innern von Kokosnüssen schwimmt. Anders als Kokosnussmilch, die aus dem Fleisch gewonnen wird, ist sie nahezu fettfrei und gilt als gesundheitsfördernd. In den USA entwickelt sich Kokosnusswasser derzeit zum Trendgetränk. Sogar Coca-Cola und Pepsi bieten es an (Produktnamen: O.N.E. und Zico).

Unser Votum:
Ähnlich wie die Grüne-Tee-Welle wird auch dieser Getränketrend in die Alte Welt herüberschwappen.

3. Luxus-Rasenmäher. 12.000 Dollar kostet ein Aufsitz-Rasenmäher vom Typ Gravely 260. Er kann auf der Stelle drehen und hat eine 1,50 Meter breite Schneidefläche. Solche Luxus-Gefährte verkaufen sich in den USA derzeit trotz Krise glänzend. Der Absatz soll bis 2012 um 6 Prozent steigen. Hintergrund: Statt in neue Häuser zu investieren, pflegen Amerikaner ihre bestehenden Immobilien besser.

Unser Votum:
Die Märkte rund um Haus und Garten boomen auch hier zu Lande. Allerdings fehlt für die Megamäher amerikanischen Formats hier schlichtweg der Platz.
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Neuer Markt: Klima-Consultants werden bald Hände ringend gesucht

Neuer Markt: Klima-Consultants werden bald Hände ringend gesucht

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Ihr Geschäft? Diese Frage müssen US-Aktiengesellschaften demnächst beantworten. Das verlangt eine neue Anweisung der Börsenaufsicht SEC. Unternehmen müssen nicht nur ihren CO2-Fußabdruck offenlegen, sondern zum Beispiel auch Risiken, die durch mehr extreme Wetterbedingungen, ansteigende Meerespegel etc. entstehen könnten.

Unsere Einschätzung: Die Erfahrung zeigt, dass sich US-Börsenregeln schnell weltweit verbreiten. Verschärfte Vorgaben zur Ökobilanzierung werden mittelfristig auch bei uns kommen. Die Beratungsfirmen am Markt sind darauf nicht vorbereitet. Anbieter wie Climatepartners kennen sich aus mit der Berechnung eines CO2-Abdrucks und klimaneutralen Angeboten. Risiko-Analysen – wie in den USA gefordert – bieten sie meist nicht. Hier liegt eine Chance für spezialisierte Consultants!

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5 Tipps: So verhindern Sie, dass Ihr Vertrieb zu viel Rabatt einräumt

1. Formulieren Sie Ihre Preisstrategie schriftlich und machen Sie diese den Verantwortlichen zugänglich.

2. Legen Sie fest, wer bei Preisentscheidungen das Sagen hat – und wer nicht.

3. Sorgen Sie dafür, dass für die Preisentscheidungen die nötigen Daten zur Verfügung stehen (Kaufverhalten, Nutzenbewertung und Zahlungsbereitschaft der Kunden).

4. Beseitigen Sie Konflikte und Reibungsverluste im Prozess der Preisfestlegung.

5. Legen Sie Vergütungsanreize für Mitarbeiter so fest, dass Ihre Preisstrategie durchgesetzt werden kann. Belohnen Sie Preisverteidiger im Vertrieb.


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