Fachverlag für Marketing & Trendinformationen
Newsletter abonnieren


ONLINEMARKETING aktuell
Insider Know-how für erfolgreiche Werbung im Internet
 
 
Lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell
 
 
Google Streetview geht Ende des Jahres online

Liebe Leserin, lieber Leser,

....für die einen ist es ein tolles Marketinginstrument .... für die anderen eine furchteinflößende Datenkrake: Ganz klar - Google polarisiert. Die Kritiker werfen dem Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View Geheimniskrämerei und einen schier unersättlichen Datenhunger vor.

Die Ankündigung, dass das umstrittene Google Streetview Ende des Jahres auch in Deutschland starten soll, hat die Debatten neu angefacht.

Auch so manchem Online-Marketer ist es nicht wirklich wohl bei dem Gedanken, wie abhängig er von Google ist. Denn wer in der Suchmaschine nicht gefunden wird - existiert praktisch nicht in der virtuellen Welt. Doch führt derzeit kaum ein Weg an Google vorbei. Suchmaschinen sind nach wie vor ein wichtiges Instrument für Kunden, die gewünschten Informationen im Netz zu finden.

Künftig könnte sich dies jedoch ändern: Auf der SEO-Konferenz Search Engine Strategies in Chicago zitierte Referent Jeff Jarvis, Autor des Bestsellers "What would Google do", eine Nutzerin mit der Aussage "Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden". Etwa über Facebook, Twitter & Co.

Bis sich ein solch grundlegender Wandel vollzieht, wird jedoch noch so manches Byte durch die Datenleitungen fließen - und bis dahin bleibt Google ein überaus wichtiger Teil des Onlinemarketing-Mixes.

Tipps, wie Sie Google geschickt für Ihr Marketing "einspannen", lesen Sie heute in der Know-how-Bibliothek.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
 
 
 
Web 3.0: Das Internet wird dreidimensional – beginnt jetzt das virtuelle Zeitalter?

Für das Internet der Zukunft gibt es bereits einen Namen: XML3D. Diese Technologie erweitert das Internet-Format HTML um 3D-Fähigkeiten, die der Nutzer künftig auch selbst erzeugen kann. Entwickelt hat die 3D-Technologie das neu gegründete Intel Visual Computing Institute an der Universität des Saarlandes gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Die neue Technik kann komplexe dreidimensionale Grafiken verarbeiten und künftig mithilfe eines Zusatzprogramms von allen Internetnutzern verwendet werden.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Verfahren können etwa Schatten und Reflexionen unmittelbar ohne die Anwendung von optischen Tricks physikalisch korrekt dargestellt werden.

Mehr über Trends und Zukunftsperspektiven im Internet lesen Sie im Zukunftsletter.

Anzeige


 
 
 
10 Tipps für leserfreundliche und professionelle Web-Texte

Texte sollen lesbar sein - das gilt sowohl im Print- als auch im Onlinebereich. Doch stellt das schnelle Medium Internet darüberhinaus ganz besondere Anforderungen an Autoren - die Redaktion von PR Praxis gibt Ihnen heute 10 praxiserprobte Tipps, worauf es beim Texten fürs www ankommt:

1. Textmenge: Erschlagen Sie Ihren Leser nicht mit Text. Die Spaltenbreite Ihres Textes sollte zwischen 40 und 70 Zeichen liegen. Eine Website hat idealerweise 1.000 bis maximal 2.000 Zeichen. Erwarten Sie von Ihrem Leser nicht, dass er scrollt. Was unterhalb der Bildschirmseite ist, wird normalerweise nicht gelesen.

2. Überschriften: Sie sollen aussagekräftig sein und schnell zu erfassen. Vermitteln Sie mit der Überschrift die Kernbotschaft. Wählen Sie Schlüsselbegriffe, die den Leser neugierig machen.

3. Teaser: Ein Teaser erklärt dem Leser, warum er den Text lesen sollte. Er ist ein kurzer, prägnanter Überblick über das Thema. In zwei bis drei Sätzen sollte der Leser die zentralen Inhalte erfahren.

4. Haupttext: Sparen Sie sich alles schmückende Beiwerk. Da der Text deutlich kürzer sein muss als in Printmedien, sollten Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. So erhält der Leser auch schneller einen guten Überblick über den Inhalt Ihrer Website.

5. Absätze: Absätze sind ein zentrales Mittel, um den Text zu strukturieren. So kann der Leser ihn schneller erfassen. Richtschnur ist: pro Absatz ein Gedanke. Prüfen Sie Ihre Texte: Gelingt es Ihnen, jeden Ihrer Absätze in einem Wort zusammenzufassen? Prima! Wenn nicht, enthält Ihr Absatz mehrere Themen. Unterteilen Sie ihn nochmals.

6. Zwischenüberschriften: Zwischenüberschriften machen den Text übersichtlicher. Sie sind kurz und aussagekräftig. Eine Zwischenüberschrift ist wie ein Wegweiser. Er lenkt den Leser durch den Text.

7. Aufzählungen: Aufzählungen sind ein weiteres Mittel zur Strukturierung des Textes. Egal, ob Sie sich für Bulletpoints, Spiegelstriche oder Häkchen entscheiden: Durch Aufzählungszeichen können Sie die Vorzüge Ihres neuen Produkts und die Besonderheiten Ihres Angebots so hervorheben, dass sie dem Leser direkt ins Auge springen.

8. Hervorhebungen: Einzelne Schlüsselbegriffe können Sie durch Fettdruck hervorheben. Seien Sie aber sparsam damit. Zu viel fett gedruckte Begriffe machen den Text unübersichtlich und verwirren den Leser. Ungünstig sind Hervorhebungen in kursiver Schrift, da die Wörter sich dann schlechter lesen lassen. Vermeiden sollten Sie auch Unterstreichungen, da unterstrichene Wörter mit Links verwechselt werden könnten.

9. Umgekehrte Kausalität: Nennen Sie in Online-Texten erst das Ergebnis. Danach folgen die Argumente und Erklärungen. Denn der Leser scrollt die Texte und soll das Wichtigste schnell erfassen.

10. Orthographie: Lesen Sie Online-Texte gründlich Korrektur. Am besten drucken Sie den Text aus, denn so erkennt man Fehler besser.

Mehr Tipps rund um professionelle Online-Texte lesen Sie in der August-Ausgabe von PR Praxis.

Anzeige
"Sofort mehr Umsatz"-Toolbox:

Liebe Leserin, lieber Leser,
mit welchen dieser praxiserprobten Strategien möchten Sie im 2. Halbjahr 2010 Ihren Online-Umsatz ankurbeln?


Für Sie als Leser des Werbe- & PR-Profi gratis zum Download.

 
 
 
The Ford Story: Sieht so die Website der Zukunft aus?

Wie eine Website auszusehen hat, das wussten wir bisher alle. Sie gab Auskunft über Unternehmen, Produkte, Serviceleistungen, enthielt einen Shop, verriet die Kontaktdaten oder gab etwas zur Firmengeschichte preis. Alles wurde penibel entworfen, getextet, korrigiert, in Meetings besprochen, von der Geschäftsleitung abgesegnet. Und das war sie nun: die Nabelschau im Internet.

Gähnend langweilig ist das heutzutage, da beinahe jeder Haushalt am Internet hängt. Da suchen sich die Menschen Informationen nicht nur auf fremden Websites, sondern wollen vor allem wissen: Was denken und reden andere über das Produkt? Und schwupps … sind sie bei Google, suchen Rezensionen und Bewertungen, reden mit ihren Freunden bei Facebook und Twitter.

Selbstbeweihräucherung, schön und gut – aber wer glaubt heute schon noch ausschließlich so etwas? Das dachten sich wohl auch die Werbestrategen bei der Ford Motor Company Group in den USA und hoben eine Website völlig neuen Typs aus der Taufe: „The Ford Story”.

Diese Website hat es nun wirklich in sich, denn sie stellt die Werbepost und Broschüren des Unternehmens gleichberechtigt neben die Aussagen von Kunden und Fans der Marke. Und wie beinahe jedes neue Instrument im Online-Marketing eröffnet sie den Dialog und lädt den Kunden ein.

Die 9 Elemente der Ford-Story-Website


1. Selbstdarstellung
Ohne Selbstdarstellung geht es nicht. Aber Ford setzt auch hier ein Zeichen: wenig Text, viele Videos. Natürlich muss ein Autohersteller sein dynamisches Produkt in Bewegung zeigen! Und natürlich haben die jede Menge toll gedrehter Filme. Doch auch einfach gemachte Videos, die Produkte demonstrieren und erläutern, sind gefragt. In Onlineshops erhöhen sie die Umsätze nachweislich.

2. Lass dich einbeziehen
"get involved" steht über der rechten Spalte der Website. Und das enthält gleich mehrere Angebote. Zum Beispiel die Aufforderung, eigene Storys einzusenden, damit sie auf der Website veröffentlicht werden können. Hier bindet Ford ganz geschickt Referenzen und Kundenerfahrungen ein.

3. Ford bei Twitter
Die aktuellen Twitter-Streams – und damit auch die Antworten der „Follower” – sind direkt auf der Website zu lesen und werden fortlaufend aktualisiert.

4. Meinungsumfragen
Was macht Marktforschung einfacher und preiswerter, als einfach mal zu fragen? In unserem aktuellen Beispiel möchten die Ford-Leute gerade herausfinden, welches Mobiltelefon ihre Website-Besucher benutzen. Wozu sie das wissen wollen? Keine Ahnung. Wichtiger ist: Welche Fragen möchten Sie Ihren Kunden stellen, um entscheidungsrelevante Informationen zu bekommen?

5. Das Unternehmen in den Medien

Auch was die Presse über das Unternehmen schreibt, kann man blitzschnell aktualisiert auf der Website nachlesen.

6. Come in - and follow us

Auch die Einladung, Fan zu werden und der Fanpage bei Facebook zu folgen, ist auf der Website "The Ford Story" enthalten.

7. Flickr und Youtube
Natürlich fehlen auch die Hinweise auf die Bilderseite Flickr und den Videokanal bei YouTube nicht.

8. Veranstaltungen

Wo kann man mit Ford und seinen Modellen in Berührung kommen? Dazu der Hinweis auf aktuelle Veranstaltungen des Unternehmens, wie zum Beispiel Messeteilnahmen.

9. Die Fanseiten
Jahrelang wurden Autofans von den Marken ignoriert. Ford hat umgedacht. Inzwischen verweist man sogar von der Firmen-Website aus zu den vielen kleinen Seiten, die enthusiastische Anhänger einzelner Fordmodelle mit Hingabe füttern und pflegen.

Fazit:
Die Website www.thefordstory.com zeigt, dass zu einer Marke mehr gehört als nur das aktuelle Werbematerial eines Unternehmens. Sie räumt den Kunden einen gebührenden Platz ein, ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit Ford wiederzugeben.

Kundengespräche, Medienmeinungen, Ford-Informationen – hier hat Ford wirklich alles zusammengetragen, was man über die Firma und die Autos erfahren kann.

Mehr Best-Practice-Beispiele aus dem Onlinemarketing lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von WerbePraxis aktuell.
 
 
 
Know-how-Bibliothek: Google Marketinghelfer

Google bietet Nutzern eine Vielfalt von Möglichkeiten, im Internet Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. In den folgenden 4 Beiträgen finden Sie Tipps, wie Sie die kleinen und großen "Helferlein" clever nutzen:

Google Alerts: Behalten Sie Ihre Mitbewerber im Auge
Online werben mit AdWords-Anzeigen in Google Maps
Marktforschung per Google: Online-Werkzeug hilft Ihnen, Trends schnell zu identifizieren
SEO: Wie Sie jetzt 3 x mehr aus Google herausholen

Kontakt:
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail.
Fragen an die Redaktion: bettina.steffen@marketing-trendinformationen.de
Technische Probleme: webmaster@vnr.de
Produktinformationen: info@vnr.de

Haftungsausschluss und Vervielfältigung
Sämtliche Beiträge und Inhalte sind journalistisch recherchiert. Dennoch wird eine Haftung ausgeschlossen. Weiterhin ist der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle in diesem Newsletter angebrachten Links, die nicht auf Webseiten des Verlags zeigen. Vervielfältigungen jeder Art, als auch die Aufnahme in andere Online-Dienste und Internet-Angebote oder die Vervielfältigung auf Datenträger, dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung und Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG erfolgen.

Sicherheitsgarantien
Wir wissen das Vertrauen, das unsere Leser/-innen in uns setzen, zu schätzen. Deshalb behandeln wir alle Daten, die Sie uns anvertrauen, mit äußerster Sorgfalt. Mehr dazu lesen Sie in unseren Sicherheitsgarantien, indem Sie den nachfolgenden Link anklicken: Sicherheitsgarantien

Impressum
Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service von Marketing & Trendinformationen,
ein Verlagsbereich des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG
Redaktion: Bettina Steffen
Theodor-Heuss-Str. 2-4
D-53177 Bonn
Tel.: 02 28 - 9 55 05 55
F ax: 02 28 - 36 82 923
E-Mail: bettina.steffen@marketing-trendinformationen.de

USt.-ID: DE 812639372 | Amtsgericht Bonn, HRB 8165 | Vorstand: Helmut Graf

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Norman Rentrop

© 2010 Fachverlag für Marketing & Trendinformationen. Alle Rechte vorbehalten.