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TRENDALERT
Innovations-Radar für Konsum, Handel und Dienstleistungen
 
 
Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Motten Sie Ihre Kunden-Fragebögen ein!

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen diesen deprimierenden Moment: Da wurde ewig lange an den Fragebögen für die Kunden gefeilt und nichts kommt zurück, kein einziges ausgefülltes Formular. Wie soll man so herausfinden, was den Kunden gefällt und was nicht – oder?

Unser Vorschlag: Geben Sie Ihren Firmennamen doch mal bei Facebook oder Twitter ein. Denn das sind die Plätze, wo die Kunden in Zukunft ihre Meinung hinterlassen.

Ein Beispiel: „Ich sitze im Marriott in Orlando. Der Empfang gab mir das mieseste Zimmer des ganzen Hotels”, diese Twitter-Meldung gab ein unzufriedener Gast ab. Der Concierge las diese Meldung, kontaktierte sofort den Gast und buchte ihm für den Folgetag in ein besseres Zimmer. Das ist kein Einzelfall, in vielen Hotels ist es bereits üblich, dass der Empfang Twitter- und Facebook-Meldungen nach Feedback durchforstet.

Also: Schauen Sie regelmäßig ins Web 2.0 – und nutzen Sie die Chance, aus unzufriedenen Kunden begeisterte Fans zu machen!

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Schlaglöcher per Handy der Stadt melden

Graffiti an öffentlichen Gebäuden, Schlaglöcher oder herumliegenden Müll können Einwohner der Stadt Tucson im US-Bundesstaat Arizona jetzt online der Stadtverwaltung melden. Dabei hilft eine Webseite namens SeeClickFix: Hier können die Bürger auf digitalen Karten die Schäden eintragen und sogar digitale Fotos hochladen. Die zuständige Abteilung der Stadt wird dann automatisch benachrichtigt. Klicken Sie auf das Bild, um das interessante Demovideo zu starten!

Das Unternehmen SeeClickFix gehört zu einer wachsenden Gruppe von Firmen, die Internetdienste für die öffentliche Hand anbietet.

Weitere Beispiele: Socrata hilft Gemeinden dabei, aktuelle Daten (Beispiel: Kriminalstatistik) kostengünstig im Netz zu publizieren; die Handyanwendung von MyCityWay weist den Weg zur nächsten öffentlichen Toilette.

Unsere Prognose: Der öffentlichen Hand fehlt schlichtweg das Geld, um eigene E-Services anzubieten – eine große Chance für die Internetwirtschaft!

Quelle: Trendletter
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Märkte und Werbewege verändern sich 2010 immer schneller

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3 einfache Verkaufsstrategien, die oft unterschätzt werden

1. Ersparen Sie dem Kunden unnötige Entscheidungen. Erkenntnis: Gibt es ein Produkt, bei dem der Hersteller schon alle Optionen ausgewählt hat (Default), wird dieses häufiger nachgefragt, als wenn der Kunde noch zusätzliche Entscheidungen treffen muss.

Beispiel: Ein italienischer Telefonanbieter wollte die Zahl der Kündiger reduzieren. Bisher wurden den Kunden 100 Freiminuten angeboten, falls sie ihren Vertrag doch nicht kündigten. Die neue Strategie: Das Callcenter sagte den Kündigern, dass ihnen bereits 100 Freiminuten gutgeschrieben worden seien und sie nichts mehr tun müssten. Erfolg: Mehr Kunden blieben bei der Stange.

2. Seien Sie der zweitteuerste oder zweitbilligste Anbieter. Hintergrund: Kunden schauen bei einem Produkt nicht nur auf den absoluten Preis, sondern auch auf das Verhältnis zu anderen Produkten. Beispiele:
  • Der Elektronikhersteller Sony hat festgestellt, dass die Kunden seine Kopfhörer zu fast jedem Preis kaufen – so lange es noch ein teureres Produkt eines Wettbewerbers gibt.
  • Restaurants verkaufen vom zweitbilligsten Wein auf der Karte oft am meisten.
3. Präsentieren Sie die Ware so, dass der Kunde sich leicht entscheiden kann. Beispiel: Wer Eiskrem im Supermarkt einkauft, schaut zuerst auf die Marke, dann auf die Geschmacksrichtung und zuletzt auf den Preis. Bei Baumarktartikeln dagegen ist der Preis oft das wichtigste Entscheidungskriterium. Empfehlung: Sortieren Sie Ware gemäß dem Suchkriterium der Kunden; dann greifen sie eher zu.

Quelle: Trendletter 

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Strampeln für ein kostenloses Hotelessen

Das Crowne-Plaza-Hotel, Kopenhagen, hat in seiner Lobby Fitnessräder aufgestellt, die an einen Stromgenerator angeschlossen sind.

Gäste, die 15 Minuten strampeln und so 10 Watt erzeugen, erhalten eine kostenlose Mahlzeit. Demnächst gibt es sogar einen Watt-Wettbewerb: Dann treten die Gäste gegen die Solarzellen auf dem Dach an.

Quelle: Zukunftsletter

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