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PR im 2. Halbjahr 2010: Wie Sie jetzt mit Social Media & Co. den Durchbruch schaffen

Twitter, YouTube, Facebook, Ihre Homepage und virtuelle Pressemitteilungen - es gibt viele Wege, Ihr Unternehmen im Internet zu präsentieren! Doch welche Chancen bieten diese konkret? Wo lauern die Gefahren?

Wir liefern Ihnen eine Vielzahl praktischer Tipps, wie Sie Online-Kommunikationskanäle souverän nutzen und Ihr Unternehmen von seiner Schokoladenseite präsentieren. Mit vielen Praxisbeispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen!

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Lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell
 
 
Adelsschlag für Social Media

Liebe Leserin, lieber Leser,

Babyfotos von Prince Charles? Oder vielleicht ein Bild von einem Staatsbesuch der Queen in Kanada? Seit kurzem hat die englische Regentin ihre Fotoalben über die Fotoplattform Flickr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Erfahrung im Umgang mit Social Media hat Elisabeth II bereits seit längerem: Auf YouTube unterhält Sie den Kanal "The Royal Channel", über Twitter informiert sie ihre Fans und Untertanen über die aktuellen Events im Königshaus.

Die Queen ist ein PR-Profi - und weiß genau um die Bedeutung von Social Media bei der wirksamen Außendarstellung der "Royals". Was dem Adel recht ist, sollte Ihnen als Onlinemarketer nur billig sein: Über Social Media erreichen Sie Ihre Kunden auf vielfältige und ganz direkte Weise.

Doch sind Social Media wirklich für JEDES Unternehmen ein Muss? Wer sollte besser die Finger davon lassen? Wir klären Sie heute darüber auf.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
 
 
 
10 Grundregeln für Ihr XING-Profil

1. Ihr Foto: Professionell sollte es sein, wie ein Bewerbungsfoto. Lächeln Sie aber freundlich und einladend. Schließlich möchten Sie die Besucher Ihres Profils doch ermuntern, etwas näherzutreten und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen.

2. Ihre Kurzvorstellung: Prägnant und aussagekräftig sollte Ihre Vorstellung sein. Der Betrachter sollte sofort erkennen und verstehen, wer Sie sind und wofür Sie stehen. Wählen Sie daher allgemein verständliche Bezeichnungen, keine Anglizismen oder unbekannte Kürzel. Allerdings sollten Sie auch allzu beliebige Bezeichnungen vermeiden, z. B. statt "Agentur”"– für wen oder was denn? – "Agentur für Text und Lektorat".

Bedenken Sie auch: Wenn Sie Ihr XING-Profil für Google freigeschaltet haben, erscheint neben Ihrem Namen auch die Kurzvorstellung.

3. Suchprofil: Auch hier gilt: Seien Sie konkret. Es reicht nicht,  zu schreiben, dass Sie "neue Kontakte suchen", denn das will jeder, der auf XING ist. Listen Sie die einzelnen Themen und Bereiche ganz konkret mit Stichpunkten auf.

4. "Ich biete": In diesem Selbstvermarktungs-Tool können Sie zeigen, was Sie zu bieten haben: Was sind Ihre besonderen Stärken? Bleiben Sie präzise und konkret. So werden Sie gefunden. Übrigens: Auch von dieser Selbstdarstellung erscheinen die ersten Zeilen bei Google, wenn Sie Ihr Profil freigeschaltet haben.

5. Lebenslauf: Ergänzen Sie die wichtigsten Stationen Ihres Werdegangs durch besondere Erfolge, wie Projekte, die Sie organisiert haben.

6. Bestätigte Kontakte: Schielen Sie nicht auf Quantität, sondern auf Qualität. Ihre Kontakte sagen viel über Sie aus. Daher prüfen Sie genau, mit wem Sie sich vernetzen. Die zentrale Frage sollte sein: Würde ich mich mit diesem Menschen auch im realen Leben treffen und unterhalten?

7. Referenzen und Auszeichnungen: Hier können Sie Projektbeispiele und Arbeitsproben hochladen.

8. Web: Geben Sie weitere Web-Adressen ein. Das ist für die Besucher Ihres Profils interessant und kann sich positiv auf Ihr Ranking in Suchmaschinen auswirken. Auch hier gilt das Prinzip Qualität statt Quantität!

9. Gruppenmitgliedschaft: Ob Steuerrecht, IT oder Schweißen – die Bandbreite der Gruppen ist groß. Durch Ihre aktive Mitgliedschaft in einer Gruppe können Sie Ihren Bekanntheitsgrad steigern. Ihr Profil schärfen Sie zusätzlich, wenn Sie durch Ihre Beiträge in den Gruppen Ihre Kompetenz in Ihrem Fachgebiet beweisen.

10. Statusanzeige: Nutzen Sie die Statusanzeige, um Ihr Netzwerk auf Ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen. Weisen Sie beispielsweise rechtzeitig auf ein Seminar hin, das Sie anbieten. Vorsicht: Überstrapazieren Sie dieses Instrument nicht. Wer hier täglich neue Hinweise gibt, nervt sein Netzwerk.

Fazit
In XING können Sie sich und Ihre Leistungen von der besten Seite zeigen. Das Netzwerk eröffnet Ihnen die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. Denken Sie aber bei allen Veröffentlichungen an Ihre Reputation. Fragen Sie sich bei jedem Beitrag in einer Gruppe und bei jeder Statusanzeige immer, ob Sie diese Aussage auch jedem Kunden und jedem Pressevertreter gegenüber wiederholen würden.

Weitere Praxistipps für erfolgreiche (Eigen-)PR im Internet lesen Sie in PR Praxis.
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Buchtipp: Leitfaden des BVDW gibt 10 Tipps zur Konversionsrate-Steigerung

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat gemeinsam mit der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company einen Ratgeber erstellt, wie Online-Händler mehr Besucher in ihrem Shop zu Käufern machen können. Die Steigerung der Konversionsrate ist ein wichtiger Schritt zu mehr Umsatz.

„Ein Onlineshop mit einem Jahresumsatz von zehn Millionen Euro könnte so beispielsweise durch die Steigerung der Conversion Rate von drei auf fünf Prozent einen zusätzlichen Umsatz von vier Millionen Euro erzielen”, so Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.

Und das sind die 10 Tipps in aller Kürze:
1. Eine gute Landing Page präsentiert dem Besucher die gesuchten Informationen und Produkte und sollte entsprechend einladend gestaltet sein.
2. Das Produktangebot sollte übersichtlich sein und den Kaufinteressen des Kunden entsprechen. Produktempfehlungen können hierbei helfen.
3. Präsentieren Sie sich seriös: Vertrauen schafft eine angenehme Atmosphäre.
4. Gute Usability macht es Ihren Besuchern einfacher, die gewünschten Informationen und Produkte zu finden.
5. Einfache und schnelle Kaufprozesse senken hohe Kaufabbruchraten.
6. Fragen Sie bei der Registrierung nur die erforderlichen Daten ab, der Kunde wird es Ihnen danken.
7. Auch die Technik muss stimmen: Moderne E-Commerce-Seiten sind sicher, schnell und zuverlässig.
8. Vermeiden Sie künstliche und technische Barrieren und senken Sie so das Risiko eines Kaufabbruchs.
9. Kunden wollen sichere Bezahlprozesse.
10. Customer Risk Management maximiert Umsatz und Gewinn.

Der Leitfaden "10 Tipps zur Steigerung der Conversion Rate im E-Commerce" ist für 9,90 Euro im BVDW-Onlineshop als PDF erhältlich – eine Investition die sich lohnt, da Sie von den Erfahrungen zahlreicher Unternehmen profitieren können.
 
 
 
Erfolgreiche Online-Aktion: Kunden als Produktmanager

So konsequent wie der amerikanische Limonadehersteller Mountain Dew hat wohl noch kein Unternehmen die Konsumenten zu Mitproduzenten gemacht. Denn bei der neuesten Kampagne des Unternehmens agieren die Kunden als Ideengeber, Produktentwickler, Produktmanager, Werbepromoter und Verkäufer in einem.

Das zur Pepsi-Gruppe zählende Unternehmen rief via Internet auf, dem Unternehmen Ideen für neue Getränke und Geschmacksrichtungen zu übermitteln. Aus den Vorschlägen kamen 50 Ideen in die engere Wahl. Diese Ideengeber wurden mit den erforderlichen Geräten ausgestattet, um ihre eigene Limo-Sorte herzustellen und ein Werbevideo dafür zu drehen.

Mit dem Werbevideo warben die 50 Ideengeber nun selbstständig im Netz für ihr neues Getränk. Sieger wurde, wer bei dem Abstimmungswettbewerb die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Die 3 Siegersorten werden jetzt von Mountain Dew produziert und sind bereits auf dem Markt.

Hinter jeder Sorte steht nun ein Team von Fans, das komplett für seine Marke verantwortlich ist. Am Ende wird die Marke dauerhaft ins Sortiment aufgenommen, die anhand von Online-Abstimmungen und den Verkaufszahlen als Sieger ermittelt wird.
 
 
 
Lese-Tipp: Sollten Sie besser die Finger von Social Media lassen?

von Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell

Seit es Social Media Dienste wie Facebook, Twitter oder YouTube gibt, haben wir deren Einsatz immer empfohlen. Ist ja auch richtig. Denn wer sie zu nutzen versteht, der erreicht neue und bestehende Kunden auf einem einfach zu handhabenden und äußerst preiswerten Weg.

Doch nicht für jedes Unternehmen ist es ratsam, den Weg auf diese Webplattformen zu beschreiten. Und sich blindlings hineinstürzen, sollte man ebenfalls nicht.

Lassen Sie die Finger von Social Media, wenn mindestens einer der unten genannten 8 Punkte auf Sie zutrifft:

1. Unklare Zielsetzungen
Legen Sie fest, was Sie mit Ihrem Engagement im neuen Medium bewirken möchten. Ihre Ziele können sein: Verkaufsförderung, Service und Beratung, Fachdiskussion, Marktforschung, verbesserter Kunden- und Neukundendialog.

Je nachdem, welches Ziel Sie erreichen wollen, sollten Sie Ihre Tweets oder Postings danach ausrichten. Natürlich sind auch Mischformen möglich.

2. Keine Langzeitstrategie
Der zweite wichtige Punkt betrifft Ihre Langzeitstrategie. Denn wenn Sie mit Ihrer Aktivität Erfolg haben, dann müssen Sie sich auch fragen was Sie mit den vielen neugewonnenen Freunden und Kontakten anfangen möchten.

Was Sie endgültig vergessen müssen:
In den sozialen Medien gibt es keine Kampagne. Sie können also nicht mal eben vier Wochen werben und dann ziehen Sie sich aus der Sache wieder zurück. Zurück bleiben dann enttäuschte Fans und Follower und eine von Ihnen ungenutzte Chance.

6 weitere Punkte, an denen Sie erkennen, ob Sie die Finger von Social Media lassen sollten ...

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Produktinformationen: info@vnr.de

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