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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Mit Jogi aus der Krise
Liebe Leserin, lieber Leser,
jetzt macht er also doch weiter: Joachim Löw führt weitere zwei Jahre unsere Nationalelf. Trendforscher Matthias Horx hat das zum Anlass genommen, das Erfolgsmodell des Schwaben für den Zukunftsletter unter die Lupe zu nehmen. Sein Fazit: Auch der deutschen Wirtschaft würde ein bisschen mehr Management á la Löw gut tun.
Tatsächlich liegt der Trainer mit vielem, was er praktiziert, auf einer Linie mit der aktuellen Management-Lehre. Folgende Elemente der Löw-Methode sollten Sie aufnehmen:
- Fanatisch trainieren. Die Erkenntnis: Nur wer das operative Geschäft perfekt beherrscht, kann Strategien umsetzten. Zu den Aufgaben gehört: unsinnige Kosten sparen, Komplexität reduzieren.
- Sich offen beraten lassen. Die Erkenntnis: Wagenburg-Denken bringt nicht weiter. Das Unternehmen von morgen muss ein offenes System sein, das Ideen von außen nutzt und in neue Produkte umsetzt.
- Den Spielern alle Freiheiten geben. Die Erkenntnis: In Zukunft geht es nicht darum, möglichst viel vom Gleichen zu produzieren, sondern das Spiel auf andere, elegantere Weise zu spielen. Der Schlüssel dazu liegt in der Kreativität der Mitarbeiter. Deshalb heißt die neue Messgröße in der Wirtschaft auch nicht Ebit, sondern Talent.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Zukunftsmarkt Kinder: 6,1 Mrd. Euro schwer
2,5 Milliarden Euro konnten Deutschlands Kinder im letzten Jahr ausgeben – ein Rekordwert. Weitere 3,6 Milliarden liegen auf ihren Sparkonten (Quelle: Kids Verbraucheranalyse).
Schlussfolgerung: Junge Konsumenten bleiben – trotz sinkender Geburtenraten – eine interessante Zielgruppe.
Der Zukunftsletter hat die 3 wichtigsten Trends auf den Kids-Märkten zusammengefasst:
1. Auch die Kleinen mögen Bio. Kinder imitieren zunehmend die Konsumgewohnheiten ihrer Eltern. Sie beobachten, wie wichtig Ökologie, Ethik und Authentizität sind, und verlangen, dass auch Kinderprodukte diesen Ansprüchen gerecht werden.
Folge: Produkte für kleine LOHAS boomen (Abk. für: Lifestyle of Health and Sustainability – Menschen, die einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil pflegen).
Beispiel: Das amerikanische Unternehmen Plantoys bietet ökologisch-korrekte Puppenhäuser an, mit Solaranlage auf dem Dach und Auffangbehälter für Regenwasser.
2. Luxus-Konsum beginnt in der Grundschule. Kinder verfügen nicht nur über mehr Geld als je zuvor, sondern dürfen es auch zunehmend eigenverantwortlich ausgeben. 38 Prozent der 10- bis 13-Jährigen etwa besuchen heute allein ein Restaurant; vor sechs Jahren lag dieser Wert noch bei 4 Prozent. Und die Kleinen entscheiden sich immer häufiger für Luxus.
Beispiel: Das Maritim-Hotel in Titisee-Neustadt bieten kleinen Gästen eine Wellness-Oase an. Hier können die Kinder in einem Schoko-Sahne-Bad entspannen.
3. Diversity in der Spielkiste. Trotz mehr Konsumautonomie – die meisten Kinderprodukte werden nach wie vor von Erwachsenen gekauft. Und die wollen ihrem Nachwuchs wichtige Werte mitgeben, zum Beispiel die Chancengleichheit der Geschlechter.
Spielzeughersteller reagieren darauf: Die klassische Spielpuppe Barbie ist zwar schon früher als Feuerwehrfrau und Astronautin aufgetreten, doch jetzt präsentiert sie sich erstmals in einer realistischen Business-Funktion: als Computer Engineer Barbie mit Laptop.
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Baumärkte: Jetzt kommt der Bio-Obi
Der Markt rund um ökologisches Bauen und Sanieren boomt. In den USA haben sich jetzt erste Baumärkte auf das Thema spezialisiert:
- Green Depot ist ein Supermarkt für Öko-Heimwerker. Hier können die Kunden umweltverträgliche Baumaterialien und Energie sparende Elektrogeräte kaufen oder Putzmittel in selbst mitgebrachte Flaschen abfüllen.
- Beim Baumarkt Eco Home Improvement in Berkeley/Kalifornien ist sogar die Ladeneinrichtung ökologisch korrekt: Die Farbentheke beispielsweise wurde aus einem alten Holz-Wassertank und recyceltem Glas gebaut.
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Urlaubsidee: Auf den Spuren von Che Guevara und Bob Marley
- Reisen auf den Spuren von Revoluzzern bietet Mundo Libre Reisen (Trebur-Astheim) an. Die Agentur organisiert Trekkingtouren durch Kuba, auf denen Lebensstationen von Che Guevara und Fidel Castro besucht werden. Sogar das ehemalige Toilettenhäuschen des Comandante steht auf dem Programm.
- Raggaelegende Bob Marley kurbelt den Tourismus in seiner Heimat an. Die Zahl der Besucher stieg in Jamaica zuletzt um 6 Prozent. Beliebte Ziele sind das ehemalige Plattenstudio des Musikers, sein Mausoleum sowie das Bob-Marley-Museum in Ocho Rios.
Quelle: Zukunftsletter |
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