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Lesen Sie am 13. Juli 2010 im Werbe-& PR-Profi:
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Nach der WM
Liebe Leserin, lieber Leser,
so, das war`s. Die WM ist vorbei, die Fernsehgeräte können wieder abkühlen. Und was jetzt? Jetzt können Sie mal wieder öfter den PC einschalten und vielleicht bei YouTube vorbei sehen.
Dort boomt gerade die Videowerbung. Den neuesten Auftritt hat gerade Ex-Fußballer Uli Hoeneß, diesmal nicht für die Bayern, sondern für McDonald`s und seine eigene Wurstfabrik.
Schon genial, wie der Bulettenbrater den Promi in Szene setzt. Aber noch genialer, wie sich Uli Hoeneß und seine Wurstfirma mithilfe von McDonald`s selbst profilieren.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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Hurra Sommerloch! Jetzt brauchen die Redaktionen Ihre PR!
Wenn die Nachrichtenlage immer dünner wird, dann greifen die Journalisten schon mal gerne zu Ihrer Pressemeldung. Aber: Nur zwei von hundert Pressemeldungen schaffen den Sprung in die Medien. Alle anderen landen im Papierkorb.
Was unterscheidet diese beiden Pressemeldungen von den anderen? Natürlich müssen Sie mit Ihrem Thema das Interesse der Journalisten wecken. Allerdings ist der Inhalt nicht das einzig entscheidende Kriterium. Manchmal ist beim Versand der Meldung per E-Mail schon die Form der Übermittlung entscheidend.
Wenn Sie die folgenden vier Tipps beherzigen, hat Ihre Nachricht beim nächsten Mal noch größere Chancen, gelesen zu werden:
1. Wählen Sie einen aussagekräftigen Betreff.
Nur die Bezeichnung Pressemeldung reicht nicht. Ergänzen Sie Hinweise auf den Absender und den Inhalt der Meldung, z. B.: Pressemeldung der Ford-Werke: Startschuss für den Ford-FanAward.
2. Kopieren Sie den Text in die E-Mail.
So hat er die kleinste Datenmenge und der Leser kann mit einem Blick die ersten Zeilen erfassen.
3. Haben Sie einen layouteten Text, so schicken Sie eine PDF als Anhang.
In der E-Mail teasern Sie den Inhalt an.
4. Schicken Sie nie ein Word-Dokument!
Das bleibt in den meisten Firewalls hängen oder wird von den Redakteuren aufgrund der Virengefahr nicht geöffnet.
Eine gute Alternative: Ein angeteaserter Text mit Link, der auf die Homepage verweist. Aber auch hier besteht das Risiko, dass der Text wegen Virengefahr ungelesen in den elektronischen Mülleimer wandert.
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Webvideos drehen - nach der 5-Shot-Regel der Profis
Mit diesen Tipps gelingen Ihre YouTube Videos
Seitdem bekannt wurde, dass dem amerikanischen Mixerhersteller Blendtec ein Budget von 50 US Dollar reichte, um zum YouTube Werbestar zu werden, ist klar: Riesige Budgets und hochprofessionelle Kameratechnik muss es nicht sein, um im Web mit Werbevideos Erfolg zu haben.
Es reichen die eigenen Mitarbeiter, eine Ausstattung für wenige 100 Euro und ein paar Grundregeln, um loszulegen. Aber dennoch kann man sich von den Profis etwas abschauen.
Um eine Geschichte in Bildern zu erzählen, verwenden professionelle Videojournalisten die 5-Shot-Regel. Das heißt, sie verwenden lediglich 5 Kameraeinstellungen, um eine Story zu vermitteln.
- 1. Shot: Was passiert? Zeigen Sie dem Zuschauer die Aktion, über die Sie berichten wollen.
- 2. Shot: Wer agiert? Von wem geht diese Aktion aus? Wer macht es?
- 3. Shot: Wo findet das alles statt? Geben Sie dem Zuschauer eine räumliche Orientierung, wo die Handlung stattfindet.
- 4. Shot: Wie gehört das zusammen? Unterstreichen Sie nochmals wie Aktion und Akteur zusammengehören.
- 5. Shot: Der Wow-Shot. Mit dieser Schlusseinstellung verabschieden Sie sich bereits vom Zuschauer. Wählen Sie dazu ein besonders eindrucksvolles, schönes Bild.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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McDonald`s bringt den Nürn-Burger... und Uli Hoeneß glänzt als Schauspieler
Das Rezept ist sehr simpel, aber hat wohl das Zeug, die ganze Welt zur erobern. Man nehme: drei echte Nürnberger Rostbratwürste, eine Senfsauce, etwas Zwiebeln und ein Brötchen (fränkisch: Weckla) und man hat einen Fastfood Snack, der wohl jedem schmeckt.
Genial nur, wie es Uli Hoeneß, der ja neben seiner Fußball-Manager Karriere auch immer noch als Wurstfabrikant aktiv war, geschafft hat, zum Lieferanten von McDonald`s aufzusteigen. Jedenfalls sind die Amerikaner jetzt auf die Nürnberger Bratwurst gekommen.

Eines ist sicher: was Werbefilme angeht, kann der Kaiser dem Uli Hoeneß nicht das Wasser reichen. Das ist schom glänzend gespielt. Die Akzeptanz der Nürn-Burger wird jetzt bis September getestet. Danach entscheidet sich ob Big Mac, Cheeseburger & Co. durch die fränkische Delikatesse ergänzt werden.
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