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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Autofreie City – ein Konzept von gestern
Liebe Leserin, lieber Leser,
was jahrzehntelang als modern galt, hat sich überlebt: Die Fußgängerzone ist in Zukunft nicht mehr das Maß aller Dinge. Viele Städten überlegen derzeit, ihre Fußgängerzonen abzuschaffen.
In den autofreien Zonen wieder normalen Verkehr zulassen, wollen zum Beispiel Essen (Borbecker Str.), Duisburg (Kaiser-Wilhelm-Str.) oder Coburg (Steinweg). In Wittlich ist die Neustraße bereits wieder dem Verkehr übergeben worden.
Dafür, die City wieder für Autos zu öffnen, spricht:
- Erreichbarkeit mit dem Auto erhöht die Vitalität der jeweiligen Straße.
- Bei einer zunehmenden Zahl von älteren Menschen wird es interessant, diesen die Möglichkeit zu geben, bis zur Ladentür mit dem Auto zu fahren.
- Gewerbetreibende profitieren von der besseren Erreichbarkeit ihrer Geschäftslokale.
- Die Abschaffung der Fußgängerzone macht die einseitige Privilegierung der City rückgängig – und stärkt kleine Zentren.
Bemerkenswert ist, dass sehr angesehene Städte kaum oder gar keine Fußgängerzone haben: Berlin, London, New York, Paris. In Köln liegen die angesagtesten Shoppingmeilen mittlerweile außerhalb der Fußgängerzone, ebenso in Hamburg.
Unsere Prognose: Die Fußgängerzone wird nicht über Nacht abgeschafft – doch immer mehr Städte werden dazu übergehen, ihre Fußgängerzonen zu öffnen.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Die Branche mit den besten Zukunftsaussichten? Klare Sache …
Die Immobilienbranche steht vor einem nie da gewesenen Boom, prognostiziert eine neue Studie (PDF) der Deutschen Bank.
Auslöser sind demografische Entwicklung und weltweiter wirtschaftlicher Fortschritt. Die wichtigsten Prognosen:
- Obwohl die Bevölkerung in den meisten Ländern Europas schrumpft, steigt die Zahl der Haushalte bis 2030 um 16 Prozent (u.a. durch mehr Singles). Das kurbelt die Nachfrage nach Wohnraum selbst in vermeintlich gesättigten Märkten an.
- In den Entwicklungs- und Schwellenländern schreitet die Verstädterung voran. Um den Bedarf zu decken, müssen bis 2030 weltweit eine Milliarde neuer Wohnungen gebaut werden. Eine große Chance für global agierende Architekten, Unternehmer, Immobilienmanager und Stadtplaner.
- Die Nachfrage nach Büroflächen wird weltweit ansteigen. Grund: Schwellenländer treten gerade erst in die Wissensgesellschaft ein, die internationale Arbeitsteilung nimmt zu.
- Energie bleibt teuer. Deshalb gewinnt Energie sparendes Bauen oder Renovieren weltweit an Bedeutung – auch außerhalb der westlichen Industriestaaten.
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Der neueste Management-Hype: Business wie zu Großvaters Zeiten
Kennen Sie die Amish People? Das sind diese Amerikaner, die wie im 19. Jahrhundert leben – ohne Auto, Strom, Handy u.s.w. (bekannt geworden sind sie durch den Film Der einzige Zeuge).
In der Krise hat sich gezeigt: Die scheinbar ewig Gestrigen weisen den Weg in die Zukunft. Denn Ihre Unternehmen sind überdurchschnittlich erfolgreich: Zehn Prozent der Amish-Firmen scheitern in den ersten fünf Jahren nach der Gründung. Bei normalen Gründern liegt diese Rate bei 50 Prozent.
Der Amerikaner Erik Wessner hat das Erfolgrezept der Amish entschlüsselt:
1. Grenzen zwischen Firma und Familie werden niedrig gehalten, der Betrieb steht allen Familienmitgliedern zur Mitarbeit offen.
2. Der Eigentümer bindet seine Mitarbeiter wie Familienmitglieder ein. Beispiel: Der Bauunternehmer geht regelmäßig mit seinen 18 Mitarbeitern frühstücken. Die meisten sind seit neun Jahren und länger im Betrieb – obwohl sonst in der Branche 50 bis 90 Prozent Fluktuation üblich sind.
2. In Sichtweite bleiben, so lautet das Credo des Eigentümers. Symbolische Handlung: Der Eigentümer ist sich nicht zu fein, auch die Arbeiten seiner Mitarbeiter auszuführen, wenn viel zu tun ist. |
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Geschäftsidee: Hilfe für Hobby-Schuster
Wenn ein Damenschuh zum Schuster muss, ist meist der so genannte Stiftfleck kaputt, das untere Ende des Absatzes.
Frauen, die Geld für die professionelle Reparatur sparen wollen, hilft die Berlinerin Josephine Bach: Sie vertreibt per Internet die Stiftflecken, samt Reparaturanleitung.
Quelle: Die Geschäftsidee
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