Fachverlag für Marketing & Trendinformationen
Newsletter abonnieren


TRENDALERT
Innovations-Radar für Konsum, Handel und Dienstleistungen
 
 
Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
"Digital Natives – die gibt es nicht!"

Liebe Leserin, lieber Leser,

Kennen Sie Trend-Domino? Das Spiel geht so: Ein Zukunftsforscher stellt eine These in den Raum. Als nächstes springen Kollegen und Medien auf den Zug auf, und am Schluss sind sich alle einige: Genau das ist der Trend (und – ja, auch wir sind manchmal ein Steinchen in diesem Spiel).

Nur: Die Wirklichkeit hält sich nicht immer an den Trend. Denken Sie etwa an die so genannten Digital Natives, die digitalen Eingeborenen. Diese nach 1980 geborenen Menschen gelten als die künftige Zielgruppe schlechthin. Sie bewegen sich mühelos in virtuellen Welten, beherrschen spielend die Technik und haben einen völlig anderen Lern- und Arbeitsstil.

„All das ist nicht bewiesen”, sagt jetzt Sue Bennett von der Universität Wollongong/Australien. Die Wissenschaftlerin hat die These von den Digital Natives durchleuchtet (PDF). Ergebnis: Dass die junge Generation pauschal technikaffin ist, lässt sich nicht beweisen, genauso wenig wie andere, ihr zugeschriebene Eigenschaften.

Was lernen wir daraus? 1) Es lohnt sich immer, auch die Gegenposition zu hören. 2) Prüfen Sie, ob das Internet tatsächlich immer der beste Weg ist, um junge Kunden anzusprechen.


Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Das Magazin der Zukunft: 2 Mitarbeiter, 100.000 Leser

Wie sehen „Stern”, „Spiegel” oder „Focus” künftig aus? Dazu hat der Marketingguru Seth Godin eine Vision entwickelt. Er sagt: Der Zeitschriftenmarkt der Zukunft liegt überwiegend in der Hand von so genannten Mikro-Magazinen.

Kennzeichen dieser Art von Publikation:
  • wird digital verbreitet, etwa als PDF
  • hat Abonnenten (per E-Mail, RSS o.ä.)
  • der Inhalt richtet sich an Wenige, nicht an Viele
  • hat eine sehr spefizische Leserschaft (Godin spricht vom „Stamm”)
  • finanziert sich über Werbung, die für die Zielgruppe große Relevanz hat
  • bietet den Lesern die Möglichkeit, sich auszutauschen (über Blogs oder Foren)
  • Texte sind länger als 140 Zeichen, um auch komplexe Ideen zu vermitteln
Als Beispiel nennt er das neue elektronische Magazin Fear.Less, in dem persönliche Mutmach-Geschichten verbreitet werden. Godin prognostiziert: Es gibt mittelfristig einen Markt für 100.000 profitable Mikro-Magazine. Jedes könnte 100.000 Leser erreichen – mit einer Redaktion von nur zwei Mitarbeitern.

Unser Votum: Mikro-Magazine haben ein großes Potenzial. Denken Sie an eine beliebige Kombination aus Alters-, Berufs- oder Interessengruppe. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Magazin für ältere Fuerteventura-Touristen? Fuerte-Fans über 50 könnten darin jeden Monat alles über Lokalpolitik, Restaurants, Hotels erfahren. Tourismusanbieter könnten gezielt Kanaren-Angebote bewerben.

Mikro-Magazine werden sicher nicht über Nacht Erfolg haben, doch früher oder später wird es in jeder Community ein Magazin als Sprachrohr geben.

Quelle: Trend Alert Exklusiv


Liebe Leserin, lieber Leser,
welches Potenzial Mikro-Magazine haben und wie sich dieser Trend in Ihrer Branche umsetzen lässt.
Wir zeigen Ihnen die neuesten Trends unf wie Sie sie für Ihre Unternehmen erfolgreich adaptieren!
>> Hier mehr!

 
 
 
Das sind die 2 Boom-Märkte der kommenden Dekade

1. Wasser ist der kommende Wachstumsmarkt schlechthin  – das prognostiziert Deutsche Bank Research in einer Studie. Künftig fließen pro Jahr 400 bis 500 Milliarden (!) Euro weltweit in die Wasserwirtschaft. Bevölkerungswachstum, Klimawandel und der Aufstieg der Schwellenländer heizen das Wachstum an. Das Marktpotenzial ist groß: In Deutschland gibt es 10.000 Kläranlagen – in China waren es bei letzter Zählung nur 1.000.

Vom Boom rund um die Ressource Wasser profitieren Hersteller von Bewässerungs- und Klärtechnik sowie Experten für Meerwasserentsalzungsanlagen und Filter-/Desinfektionstechnik.

Unsere Prognose: Gerade in der technischen Ausrüstung (Pumpen, Kompressoren, Armaturen) sind deutsche Firmen führend; über Kooperationen mit der Bauwirtschaft lässt sich viel Neugeschäft in der Wasserwirtschaft erschließen. Interessanteste Zielmärkte: die Golfstaaten, Singapur, aber auch Dänemark, Indien und Israel.

2. Gesundheit. Das Durchschnittsgewicht der Menschen in den Industriestaaten steigt zwar kaum noch, doch die Folgen der globalen Adipositas-Welle werden erst in den kommenden Jahren sichtbar. Krankheiten wie Gicht, Diabetes oder Schlafapnoe breiten sich rasant aus – vor allem in Schwellenländern. Das wird den Herstellern von Medikamenten und Medizinprodukten gute Geschäfte bescheren. Beispiele:
  • Die Hersteller von Atemgeräten für Apnoepatienten rechnen bis 2015 mit einer Verdoppelung der Umsätze; Patienten leiden an gefährlichen Atemaussetzern während des Nachtschlafs. Die Krankheit wird unter anderem durch Fettablagerungen im Halsbereich hervorgerufen.
  • Forscher erwarten, dass es in den kommenden Jahren mehr Gichtkranke geben wird als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Neue Medikamente wie Krystexxa befinden sich in den USA im Zulassungsprozess.
  • Die Zahl der Diabetiker wird sich in den kommenden 25 Jahren verdoppeln. Davon profitieren nicht nur Pharmafirmen und Hersteller von Blutzuckermessgeräten, sondern auch neuartige Dienstleister. Beispiel: Der Telefonkonzern Vodafone betreibt ein rund um die Uhr erreichbares Service-Center, in dem Internisten und Kardiologen Diabetiker sowie andere chronisch Kranke telefonische beraten (Vodafone Care).
Quelle: Trendletter

Anzeige

 
 
 
Erst zum Gentest – dann zum Date

Menschen bevorzugen einen Partner, dessen Immunsystem sich größtmöglich vom eigenen unterscheidet. Diese wissenschaftliche Erkenntnis will die Partnervermittlung GenePartner nutzen: Sie bringt Menschen zusammen, deren immun-DNA sich stark unterscheidet. Dafür werden die Gene der Kunden ausgelesen. Preis: 99 Dollar.

Unser Votum: Das Projekt wird scheitern, weil die Akzeptanz auf dem Konsumentenmarkt noch fehlt. Aber: Der Markt für Dienstleistungen rund um die eigenen Gene wird wachsen. Schon heute bieten Dienstleister wie 23andme (finanziert u. a. von Google) Privatpersonen an, für 500 Dollar ihr Erbgut auszulesen und zu analysieren.

Quelle: Trendletter


Hat Ihnen dieser Newsletter gefallen? Dann empfehlen sie ihn doch Ihren Kollegen weiter! Die Anmeldeseite finden Sie hier: http://www.trendletter.de/newsletter.html


Kontakt:
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns eine E-Mail.
Fragen an die Redaktion: Redaktion-TrendAlert@marketing-trendinformationen.de
Technische Probleme: webmaster@vnr.de
Produktinformationen: info@vnr.de

Haftungsausschluss und Vervielfältigung
Sämtliche Beiträge und Inhalte sind journalistisch recherchiert. Dennoch wird eine Haftung ausgeschlossen. Weiterhin ist der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. Diese Erklärung gilt für alle in diesem Newsletter angebrachten Links, die nicht auf Webseiten des Verlags zeigen. Vervielfältigungen jeder Art, als auch die Aufnahme in andere Online-Dienste und Internet-Angebote oder die Vervielfältigung auf Datenträger, dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung und Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG erfolgen.

Sicherheitsgarantien
Wir wissen das Vertrauen, das unsere Leser/-innen in uns setzen, zu schätzen. Deshalb behandeln wir alle Daten, die Sie uns anvertrauen, mit äußerster Sorgfalt. Mehr dazu lesen Sie in unseren Sicherheitsgarantien, indem Sie den nachfolgenden Link anklicken: Sicherheitsgarantien

Impressum
Marketing & Trendinformationen
Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service von
Marketing & Trendinformationen,
ein Verlagsbereich des Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG
Redaktion: Axel Gloger, Constantin Gillies
Theodor-Heuss-Str. 2-4
D-53177 Bonn
Tel.: 02 28 - 9 55 05 55
F ax: 02 28 - 36 82 923
E-Mail: Redaktion-TrendAlert@marketing-trendinformationen.de

USt.-ID: DE 812639372 | Amtsgericht Bonn, HRB 8165 | Vorstand: Helmut Graf

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Norman Rentrop

© 2010 Fachverlag für Marketing & Trendinformationen. Alle Rechte vorbehalten.