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Lesen Sie am 12. Mai im Trend Alert:
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Wie die "Neuen Väter" neue Servicemärkte schaffen
"Mehr Frauen in den Unternehmen, mehr Männer in Elternzeit…" Viele Unternehmer zucken nur mit den Schultern, wenn sie solche Schlagzeilen lesen. Das betrifft unser Geschäft nicht, lautet die Einstellung. Doch es lohnt sich, genau hinzuschauen: Denn in jedem Gesellschaftstrend stecken auch immer Chancen für Unternehmer.
Nehmen Sie den Markt für Haushalts-Dienstleistungen. Früher war die Branche fest in weiblicher Hand – es gab Putzhilfen, Kinderfrauen, Haushälterinnen. Doch das ändert sich: Seit den 1990ern ist der Anteil von Männern auf dem Markt von 17 auf 39 Prozent verdoppelt. Warum? Weil sich die "Neuen Väter" lieber den Kindern widmen, als mit der Werkzeugkiste auszurücken. Arbeiten rund ums Haus übernehmen deshalb zunehmend professionelle Rundum-Dienstleister.
Hire-A-Hubby (übers. Miete einen Ehemann) hat daraus ein Geschäft gemacht: Die australische Firma vermietet Allround-Handwerker auf Stundenbasis. Sie mähen Rasen, reparieren den tropfenden Wasserhahn oder streichen den Gartenzaun an.
Sie sehen: Hinter jedem scheinbar abgehobenen Mega-Trend verbirgt sich ein Mikro-Trend, mit dem sich Geld verdienen lässt. Deshalb sollten Sie immer das große Bild im Blick behalten.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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3 Punkte, die Sie bei Konferenz oder Kundenevent beachten sollten
1. Reine Informationsvermittlung verliert an Bedeutung. Das klassische Modell Referent spricht, Publikum hört zu findet immer weniger Anhänger. Denn: Faktenwissen lässt sich auch per Download verbreiten. Statt sich Ideen anzuhören, werden künftig gemeinsam Ideen erarbeitet.
2. Der inoffizielle Teil wird wichtiger. Kümmern Sie sich stärker um Punkte wie die Gestaltung der Pausenräume oder Verpflegung. Denn dafür kommen immer mehr Teilnehmer. Auch unterhaltende Showelemente und Vorführungen werden wichtiger (Fachwort: Confertainment).
3. Das persönlichen Treffen wird durch elektronischen Austausch ergänzt. Beispiel Twitter-Wall: Auf diese Wand werden per Beamer alle Kurznachrichten aus dem Netz projiziert, die sich auf die Veranstaltung beziehen. Vorteile: 1) Die Schwelle Handheben zur Wortmeldung entfällt; mehr Input von den Teilnehmern. 2) Auch Menschen, die nicht vor Ort sind, können sich in die Diskussion einschalten.
Quelle: GDI, Trendletter
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Warum Sie sich um ihre Produktfans kümmern sollten
Ein Fan von Canon-Kameras hat in den letzten vier Jahren 150 Modelle gekauft. Apple-Anhänger campen vor den Läden, um ein iPad zu bekommen. Ein Amerikaner hat in den letzten 20 Jahren ausschließlich Coca-Cola getrunken.
Das sind drei Beispiele für so genannte Extrem-Konsumenten. Im Schnitt fallen nur 5 Prozent aller Verbraucher in diese Kategorie. Doch es lohnt sich, diese Produktfans zu umwerben, denn:
- Produktfans machen kostenloses Marketing für Sie. 79 Prozent werben bei Freunden und Bekannten für ihre Lieblingsprodukte.
- Extrem-Konsumenten sind loyal. 94 Prozent würden es nicht einmal in Betracht ziehen, ein Konkurrenzprodukt zu kaufen.
- Intensiv-Nutzer sind kaufkräftig. Die meisten sind zwischen 35 und 40 Jahre alt und verdienen überdurchschnittlich viel.
So binden Sie Ihre Produktfans:
- Sponsern Sie Veranstaltungen. Beispiel: Der Eiskremhersteller Ben & Jerry richtet einmal pro Jahr in Großbritannien ein Musik-Festivals aus.
- Bitten Sie die Kunden um Hilfe. Beispiel: Die US-Sportbekleidungsfirma Patagonia lässt ihre Produkte von Kunden im Alltagseinsatz testen.
- Helfen Sie Produktfans, sich gegenseitig auszutauschen. Beispiel: Sponsern Sie bestehende Netzplattformen, die von Extremnutzern Ihres Produktes betrieben werden.
Quelle: Trendletter
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In Zukunft wird die Versicherung per Handy abgeschlossen
Landwirte in Kenia können sich dagegen versichern, dass eine Dürre ihr Saatgut zerstört – und zwar ganz ohne Papierkram. Ablauf: Beim Kauf eines Sacks Samen registriert sich der Farmer per Mobiltelefon. Ein Zentralcomputer speichert seinen Namen und seinen Standort. Die Versicherung hat über das Land 30 mit Solarstrom betriebene Wetterstationen verteilt, die Niederschlagsmengen erfassen. Bleibt der Regen in einer Region aus, bekommen die versicherten Landwirte dort automatisch den Preis des Saatguts auf ihr Handy überwiesen.
Unsere Prognose: Vorteil der Mikro-Versicherung per Handy sind: Kein Papier, keine Mittelsmänner, niedrige Transaktionskosten. Auch in den Industrieländern werden sich solche Assekuranz-Angebote verbreiten – allerdings erst, sobald sich ein Standard für das Bezahlen per Mobiltelefon durchgesetzt hat.
Quelle: Trendletter
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