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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Die wertvollste Marke der Welt
Liebe Leserin, lieber Leser,
wie sehr das Internet die Wirtschaftswelt verändert hat, zeigt die Erfolgsgeschichte des Suchmaschinengiganten Google. So konnte sisch das kalifornische Unternehmen auch in diesem Jahr wieder auf Rang 1 der durch das Marktforschungsinstitut Millward Brown erstellten Top-100-Liste der wertvollsten globalen Marken (Brandz 100) platzieren. Satte 114,3 Milliarden Dollar beträgt der Untersuchung zufolge der Markenwert des Internet-Giganten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 14 %.
Gut für Google, symptomatisch für unsere Zeit: Denn starke Marken, so die Forscher von Millward Brown, gewinnen gerade in unsicheren Zeiten an Bedeutung, so stieg der Einfluss der Marke bei der Kaufentscheidung seit 2005 um 20 % an.
Vertrauen ist eines der Schlüsselwörter für den Erfolg in unsicheren Zeiten - gerade im Internet, das für so manchen Kunden den Ruch der "virtuellen Räuberhöhle" hat, gilt es, den Kunden von der Seriosität, Professionalität und Zuverlässigkeit des eigenen Angebots zu überzeugen.
In unserer heutigen Know-how-Bibliothek geben wir Ihnen Tipps, wie Sie die Herzen und das Vertrauen der Kunden gewinnen.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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AdWords: Googles Partnersuche
In der vergangenen Woche stellten wir Ihnen das neue Google-Zertifizierungsprogramm vor. Eine weitere wichtige Neuerung in Sachen AdWords stellt Ihnen meine Kollegin Miriam Vilz im AdWords Days Blog vor: Die neue Google Partnersuche.
Unternehmen, die auf der Suche nach einer neuen AdWords-Agentur sind, können alle registrierten Anbieter über die Google Partnersuche nach verschiedenen Kriterien selektieren und so potenziell für sich geeignete Dienstleister finden.
Für die Google Partnersuche dürfen sich alle von Google zertifizierten Partner anmelden - näheres hierzu finden Sie im oben erwähnten AdWords Blog zur neuen Google AdWords Certification. In dem Agenturprofil lassen sich relevante Informationen wie Standort, Erfahrungen mit bestimmten Budgets, die angebotenen Services und die bisher betreuten Branchen angeben.
Interessierte Unternehmen haben so die Möglichkeit verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen und direkt mit Ihnen in Kontakt zu treten. Für AdWords-Agenturen bietet die Partner-Suchmaschine eine gute Plattform zur Präsentation des eigenen Unternehmens und bisherigen Erfahrungen.
Weitere aktuelle Tipps und Trends zu Google AdWords lesen Sie im AdWords Days Blog.
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Webshops & Websites: Mit weniger Auswahl mehr Umsatz erzielen
Kennen Sie das Gleichnis vom Esel, der zwischen zwei gleich großen Heuhaufen stand? Weil er sich nicht entscheiden konnte, ob er zuerst vom linken oder vom rechten fressen sollte, verhungerte er inmitten des Nahrungsangebots. Nun sind wir Menschen keine Esel. Aber unsere Entscheidungsschwäche ist mindestens genauso groß.
Und: Mehr Auswahl kann auch weniger Umsatz bedeuten. Das zeigt ein im Jahr 2000 veröffentlichtes, wissenschaftlich durchgeführtes Experiment: In einem Supermarkt ließ die US-Psychologin Sheena Iyengar einen Probierstand mit 24 Marmeladensorten aufbauen und registrierte dort die Anzahl der Menschen, die sich von dem Stand anlocken ließen, und die Zahl der verkauften Marmeladengläser. Dann veränderte sie den Versuchsaufbau und präsentierte nur noch 6 Sorten.
Das Ergebnis: Am Stand mit mehr Auswahl gab es 20 % mehr Besucher. Aber am Stand mit weniger Sorten waren die Umsätze viel höher.
Zahlreiche Unternehmen haben diese Erkenntnisse bereits umgesetzt. Procter & Gamble etwa reduzierte die Sortenvielfalt seines Head & Shoulders-Shampoos von 26 auf 15 – und registrierte danach 10 % mehr Verkäufe.
Während seitens Ihres Unternehmens eine große Auswahl zu mehr Kosten führt, kann sie auf Kundenseite zu mehr Verdruss führen oder eben dazu, eine Kaufentscheidung auf die lange Bank zu schieben. Immer dann, wenn es an den Kaufprozess gehen soll, muss die Zahl der Varianten verringert werden. Und das können Sie bei Ihren Websites und Web-Shops so erreichen:
Beispiel Websites
Beim Klicken auf Websites geht es stets um Entscheidungen. Wohin führt dieser Link? Welcher Klick führt mich zu dem, was ich hier eigentlich suche? Um die Entscheidung zu erleichtern und den Surfer nicht zu überfordern, sollten Sie die Zahl der möglichen Links auf Ihrer Startseite reduzieren (9–12 Links sollten in den meisten Fällen genügen). Achten Sie auch darauf, dass Sie die Links eindeutig und unmissverständlich bezeichnen – schwammige Begriffe sind tabu.
Beispiel Webshop
Erleichtern Sie dem Besucher die Entscheidung für ein Produkt, indem Sie den Vergleich vereinfachen. Stellen Sie zwei oder drei vergleichbare Produkte und deren Argumente und Eigenschaften gegenüber. Zeigen Sie zum Einstieg in den Shop eine große Auswahl und reduzieren Sie diese mit jedem Schritt. Sprich: Sobald der Kunde auf Elektrorasenmäher geklickt hat, blenden Sie Informationen über Benzinrasenmäher auf den Folgeseiten aus. Führen Sie den Surfer zum Ziel und breiten Sie nicht mehr Ihr Gesamtangebot vor ihm aus.
Reduzieren Sie die Zahl der Links und packen Sie ein Mehr-Angebot an Informationen etwa in ein Pull-Down-Menü. Fragen Sie die Interessen des Surfers durch Textauswahl oder Checkboxen ab.
Unterlassen Sie auf der Seite, die den Bestellknopf beinhaltet, jeden Querverweis auf andere Artikel. Auch wenn Sie Zubehör verkaufen wollen – blenden Sie diese Optionen erst ein, wenn ein Produkt im Warenkorb gelandet ist!
Beispiel Produkt- und Dienstleistungsangebot
Streichen Sie alle Varianten, die keine deutlich erkennbaren Unterschiede bieten. Grenzen Sie alle Produkte deutlich voneinander ab. Dass weniger mehr ist, beweist auch die oft schon zitierte Firma Teekampagne. Während andere Teehändler mindestens 100–200 Sorten brauchen, um ein erfolgreiches Teegeschäft zu führen, setzt dieser Händler auf nur eine Sorte: Darjeeling first flush. Damit ist er zum größten Darjeeling-Händler Deutschlands aufgestiegen.
Mein Fazit: Weniger ist mehr. Durch eine reduzierte Auswahl machen Sie es dem Kunden leichter, sich zu entscheiden. Durch ein gestrafftes Angebot erhöhen Sie Ihren Umsatz.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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Werbe-Trend: Geolocation sagt Ihnen, wo Ihr Kunde ist
Wo halten sich meine Freunde und Kollegen gerade auf? Die Frage beantworten so genannte Geolocation-Dienste. Prinzip: Nutzer laden sich eine Software aufs Mobiltelefon, mit der sie ihren Standort auf Knopfdruck im Netz veröffentlichen können – etwa ein Hotel, eine Konferenzhalle oder einen Flughafen. Bei Anbietern wie Foursquare oder Gowalla hinterlassen jede Woche Millionen von Anwendern ihre Positionsdaten.
Trendletter-Prognose: Geolocation ist das Hype-Thema des nächsten Jahres: Werbetreibende haben die Möglichkeit, Konsumenten zu ihrem Standort passende Reklame einzublenden. Konsumenten werden ihren Aufenthaltsort aber nur veröffentlichen, wenn ihnen dadurch Vorteile entstehen. Ihre Aufgabe: Entwickeln sie ein lokalisiertes Marketing-Angebot, das Nutzen verspricht!
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