|
|
Lesen Sie am 05.05. im Trend Alert:
|
|
Was das Handy bald alles auf Zuruf erledigt
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie suchen ein Restaurant? Dann googeln Sie bestimmt zuerst, ackern sich durch lange Trefferlisten, suchen die Nadel im Heuhaufen. Lästig, oder?
Schon 2015 könnte die Sache ganz anders ablaufen: Sie holen ihr Handy aus der Tasche und sprechen hinein: Finde ein gutes romantisches Restaurant in der Nähe! Das Gerät zapft daraufhin Twitter, Facebook sowie Gastro-Bewertungsseiten an und sucht jenes Lokal raus, das bei Kunden am besten abgeschnitten hat. Offizielle Quellen wie die Homepages der Restaurants spielen dabei nur einen Nebenrolle. Für die Software zählt vor allem, was Kunden für gut und romantisch gehalten haben.
Das kleine US-Unternehmen Siri bietet genau einen solchen Suchdienst schon an. Schauen Sie sich dieses unterhaltsame Video an, in dem die Anwendung getestet wird:

Interessant: Vor einer Woche hat der Computerkonzern Apple die Firma Siri für einen Millionenbetrag gekauft.
Sie sollten sich also besser schnell auf eine Zukunft vorbereiten, in der nur noch eine Stimme zählt – die Ihrer Kunden.
|
Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
|
|
|
| |
Tankstellen-Trends: Künftig viel mehr als nur Sprit …
1. Massage während des Ölwechsels. An der Tankstelle von Siegfried Denz in Ferdinandshof können sich Kunden mit einer Thai-Massage verwöhnen lassen, während ihr Wagen in der Werkstatt repariert oder gewartet wird.
2. Service für Nicht-Autofahrer. Das westfälische Münster gilt als Hochburg der Fahrradfahrer. Daran haben sich die Tankstellen der Westfalen AG angepasst: In ihren Filialen können sich die Kunden DVDs ausleihen oder ein Cabrio mieten. Das Angebot Sauber Shoppen richtet sich an Frauen: Kundinnen können ihren Wagen zur Außen- und Innenreinigung an der Tankstelle abgeben – und werden in dieser Zeit per Shuttlebus zum Einkaufen in die City gefahren.
3. Nach der Brötchentheke kommt die Apotheke. Hustensaft, Kopfschmerztabletten und Nasenspray können Schweden seit Kurzem auch an der Tankstelle einkaufen. Dort sind 400 von 900 rezeptfrei erhältlichen Medikamenten im Angebot. In Deutschland ist das zwar noch nicht erlaubt, doch langfristig wird dieser so genannte Over-the-Counter-Markt (OTC) auch hier zu Lande frei gegeben.
Quelle: Zukunftsletter
|
|
|
Kunden lieben es kurzfristig – machen Sie ein Geschäft daraus!
Konsumenten lehnen es zunehmend ab, sich langfristig an einen Anbieter zu binden. Sie wollen Flexibiltät, und sind bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen (s. Trend Alert 10.03.2010). Drei Unternehmen zeigen, wie sich daraus ein Geschäft machen lässt:
- Pkw minutenweise mieten. Beim klassischen Car-Sharing muss der Nutzer das gemietete Auto an einen bestimmten Ort zurückbringen – das ist vielen Menschen zu kompliziert. Deshalb geht Daimler bei seinem Verleihdienst Car2Go einen anderen Weg: Hier können die Nutzer den Wagen nach der Fahrt einfach stehen lassen. Ein Jahr nach dem Start hat der Service bereits 16.000 Nutzer. Fahrten werden pro Minute abgerechnet (19 Cent). Auch Peugeot will einen ähnlichen Dienst demnächst anbieten.
- Auf Zeit in der Kirche wohnen. Die niederländische Agentur Camelot Property bringt Besitzer leer stehender Gewerbeimmobilien mit nicht-gewerblichen Mietern zusammen. Kurzentschlossene können sich für einige Zeit in Kirche, Krankenhaus oder Pub einquartieren; der Auszug ist jederzeit möglich. Vorteil für die Vermieter: Bis ein langfristiger Mieter gefunden ist, wird der Besitz gegen Einbruch und Vandalismus geschützt. Camelot will dieses Jahr auch in Deutschland aktiv werden.
- Autoversicherung pro Kilometer bezahlen. Das bietet die amerikanische Firma MileMeter an. Eine Haftpflichtversicherung kostet pro gefahrenem Kilometer ca. 2 US-Cent. Als Beweis müssen die Kunden regelmäßig Fotos ihres Tachostandes einsenden.
Quellen: Zukunftsletter, Trendletter |
|
|
|
|
Hotelzimmer über Facebook buchen
Soziale Netzwerke entwickeln sich jetzt auch zum Absatzkanal. Beispiel: Der Apfelhof im österreichischen Lutzmannsburg bietet die Möglichkeit, Zimmer und Appartments direkt auf Facebook zu buchen.
Unsere Prognose: Reisesuchmaschinen verlieren in Zukunft an Bedeutung. Denn: Wenn ein Bekannter auf Facebook ein bestimmtes Hotel empfiehlt, und dort ein Zimmer mit einem Klick buchbar ist, wird kaum ein Konsument den Umweg über ein externes Portal nehmen. One-Stop-Shopping sticht, und in Zukunft übernehmen soziale Netzwerke diese Funktion als One-Stop-Shop!
Quelle: Trendletter
Hat Ihnen dieser Newsletter gefallen? Dann empfehlen Sie ihn doch Freunden und Bekannten weiter! Die Anmeldeseite finden Sie hier: http://www.trendletter.de/newsletter.html
|
|
|