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Lesen Sie am 21. April im Trend Alert:
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Künftig wissen Sie jederzeit, so Ihre Kunden gerade sind
Liebe Leserin, lieber Leser,
George Orwell würde sicher im Grab rotieren, wenn er wüsste, was derzeit auf Foursquare oder Gowalla passiert. Auf diesen Webseiten hinterlassen Millionen von Menschen freiwillig ihren Aufenthaltsort – und zwar ständig. Das Prinzip: Nutzer laden sich eine Software auf ihr Handy, mit der sie ihren Standort auf Knopfdruck im Netz veröffentlichen können – etwa Hotel, Konferenzhalle oder Flughafen. Wer besonders häufig an einem bestimmte Ort eincheckt, erhält von der jeweiligen Website den virtuellen Titel Bürgermeister verliehen (etwa: Bürgermeister vom Flughafen Newark).
Für das Marketing stellen solche Geolocation-Dienste eine Riesenchance dar: Sie beantworten eine Frage, die sich Kaufleute seit Menschengedenken stellen: Wo sind meine Kunden? Unternehmen haben in Zukunft die Möglichkeit, im Web nachzuschauen, wo sich ihre Kunden gerade aufhalten – und können gezielt an diesem Ort werben.
Ein Beispiel: Ein Discotheken-Betreiber stellt fest, dass seine Stammkunden häufig vor dem Besuch in einem bestimmten Restaurant einchecken. Dort könnte er Flyer verteilen, um auf Sonderangebote hinzuweisen.
Aber: Konsumenten werden ihren Standort in Zukunft nicht umsonst verraten. Sie erwarten eine Gegenleistung – nämlich Werbung, die ihnen Nutzen verspricht.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Gastro/Events: Die 3 wichtigsten neuen Trends
1. Sterne-Tempel liefern nach Hause. 31 Berliner Luxusrestaurants sind an den Lieferservice Bloomsburys angeschlossen; er bringt den Kunden die Gerichte nach Hause (Liefergebühr: 3,90 Euro). Bestellt wird per Telefon oder Internet. Die Restaurants zahlen eine Provision. 4.000 Kunden hat Bloomsburys schon, die bundesweite Expansion ist geplant.
2. Die Snack-Trucks rollen an. An der amerikanischen Westküste ist es derzeit schwer angesagt, sein Essen beim Snack-Truck zu holen. Die rollenden Imbissbuden servieren hochwertiges Fusion-Food: Spencer on the go in San Francisco etwa bietet Hummer mit Orangensalat für 9 Dollar an. Weitere Kennzeichen des Angebots: Länderküchen werden gemixt, französische Gerichte zum Beispiel in mexikanischen Taco-Schalen zubereitet, um sie tragbar zu machen. Außerdem setzen die Anbieter auf modernes Marketing: Kogi BBQ aus Los Angeles teilt seinen Kunden über Twitter die aktuellen Standorte der Fahrzeuge mit.
Unsere Prognose: Der deutsche Markt für Unterwegs-Gastronomie ist noch lange nicht gesättigt. Nach der Suppenwelle der vergangenen Jahre kommen jetzt die Snack-Trucks – sofern die Ordnungsämter mitspielen.
Das folgende Video zeigt, was das neue Imbissformat so erfolgreich macht.

3. Bingo erlebt ein Revival – im Party-Format. Das so genannte Rebel Bingo ist in London derzeit in Mode. Mit dem Oma-Ambiente des klassischen Nummernspiels haben die Veranstaltungen nichts mehr zu tun. Sie finden spät abends statt, Gewinne sind nur Nebensache, Party und Musik stehen im Vordergrund.
Unser Votum: Außer einem ironischen Augenzwinkern hat Rebel Bingo nichts zu bieten – und wird bald wieder verschwinden.
Quelle: Trendletter
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Liebe Leserin, lieber Leser, erfahren Sie im Trendletter,
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Plattenladen mit unendlicher Auswahl
Das britische Medienkaufhaus HMV bietet in seinen japanischen Läden einen neuen Service an: Kunden können über einen Bildschirmkiosk das Sortiment von DVDs, CDs und Büchern durchsuchen. Sollte ein Artikel nicht vorhanden sein, kann er an Ort und Stelle bestellt werden: HMV liefert den Kunden die Waren dann kostenlos nach Hause (einen regulären Online-Shop betreibt die Kette ebenfalls).
Unser Votum: Auch normale Ladengeschäfte müssen in Zukunft die Vorteile des Online-Einkaufs bieten – große Auswahl, schnelles Auffinden von Artikeln. Ein Bestellkiosk erweitert das vorhandene Angebot durch ein nahezu grenzenloses virtuelles Sortiment.
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Nach dem Hochzeits- kommt jetzt der Scheidungstisch
Frisch Geschiedenen bietet die britische Handelskette Debenhams jetzt einen Scheidungstisch an: Hier können die Wieder-Singles Haushaltsgegenstände hinterlegen, die sie gerne geschenkt hätten. Am häufigsten vertreten sind Dinge, die fehlen, wenn ein Partner auszieht – Bügeleisen Toaster oder Bettlaken.
Quelle: Trendletter
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