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Lesen Sie heute im Werbe-& PR-Profi:
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Viel hilft wenig?
Liebe Leserin, lieber Leser,
kennen Sie das Gleichnis vom Esel, der zwischen zwei gleich großen Heuhaufen stand? Weil er sich nicht entscheiden konnte, ob er zuerst vom linken oder vom rechten fressen sollte, verhungerte er inmitten des Nahrungsangebots.
Nun sind wir Menschen keine Esel. Aber unsere Entscheidungsschwäche ist mindestens genauso groß. Denn wir wählen ja häufig nicht nur zwischen zwei Produkten, sondern gleich aus mehreren vergleichbaren Alternativen aus.
Viel hilft viel – leider stimmt dieser Satz nicht immer. Wenn es ums Verkaufen geht, so stimmt er leider gar nicht. Wissenschaftliche Experimente zeigen im Gegenteil: weniger Auswahl kann zu mehr Umsatz führen. Viel hilft manchmal also wenig.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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High Speed Marketing: Wie Sie in 24 Stunden in die Suchmaschinen kommen
Suchmaschinen-Marketing ist eine Daueraufgabe und eine langwierige Sache obendrein. Viele Optimierungsarbeiten sind nötig, um bei den Suchtreffern für wichtige Schlüsselwörter nach oben zu rücken. Was aber, wenn es nicht auf das letzte Quäntchen Optimierung ankommt, sondern wenn es einfach schnell gehen muss? Wenn Sie Mittel und Wege finden müssen, um sofort in die Suchmaschinenergebnisse aufgenommen zu werden? Dann gehen Sie Schritt für Schritt wie folgt vor:
Schritt 1: Definieren Sie die wichtigen Schlüsselbegriffe.
Was ist der Inhalt Ihrer Blitz-Aktion? Mit welchen Schlüsselbegriffen wird das Thema am besten umschrieben. Welche Suchworte geben Surfer ein, um zu den aktuellen Informationen zu gelangen. Im Falle der Krisen-PR können das auch die Suchkombinationen ihr Firmenname + Skandal oder ihr Firmenname + Schaden sein.
Schritt 2: Legen Sie eine Sonderseite (Unterseite zum Thema) auf Ihrer Website an.
Wichtig: Packen Sie dann den wichtigsten Schlüsselbegriff in die URL zu dieser Unterseite. Erinnern Sie sich noch an den Elchtest bei Mercedes-Benz? Da wäre das Unternehmen gut beraten gewesen, das populäre Wort Elchtest mit in die URL aufzunehmen. Wer nach dem populären Begriff gegoogelt hätte, wäre dann auch unweigerlich beim Unternehmen selbst gelandet. Das gibt eine klare Chance für Gegendarstellungen.
Schritt 3: Twittern Sie.
Meldungen, die Sie auf Twitter veröffentlichen, werden blitzschnell von Google ausgewertet. Sie stehen dem Suchmaschinenindex am gleichen Tag und oft binnen weniger Stunden zur Verfügung. Dies ist der rasanteste Weg in die Suchmaschinen-Ergebnisse zu kommen. Wenn Sie bereits einen Unternehmens-Account bei Twitter haben, nutzen Sie diesen für die Verbreitung Ihrer Meldungen. Machen Sie Gebrauch vom so genannten Hashtag. Wenn Sie wichtige Schlüsselbegriffe dort mit dem Zeichen # markieren, werden Sie im Nachrichtenstrom von Twitter auf diese Weise aufgefunden. Außerdem erscheint bei Suchanfragen dann auch eine Übersicht aller Tweets, die den Hashtag # enthalten.
Schritt 4: Schalten Sie Adwords-Anzeigen.
Auch mit Adwords sind Sie sofort im Suchmaschinen-Index. Zwar mit einer bezahlten Anzeige – dafür aber in den Suchergebnissen ganz oben und mit Anzeige-Garantie. Auch bei der Adwords-Anzeigenkampagne sollten Sie auf die wichtigsten Keywords setzen – nehmen Sie sich eine breite Auswahl an Keywords vor, bei denen Ihre Anzeige eingeblendet werden soll.
Schritt 5: Verfassen Sie 1-2 Online-Pressemeldungen täglich.
Auch Online-Pressemeldungen werden sehr rasch von Google und anderen Suchmaschinen erfasst. Besonders wichtig sind dabei die Presseportale, deren Nachrichten Google in die Google News übernimmt. Und gerade die sind es, die blitzschnell von Google registriert und bei Suchanfragen ausgeworfen werden. Übrigens ist es da mit einer Pressemeldung nicht getan – um ein Thema richtig zu pushen, setzen Sie mindestens eine Pressemeldung täglich, besser jedoch zwei ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Pressemeldungen in der Überschrift und wichtigen Kernaussagen variieren. Vor allem der erste Abschnitt Ihrer Meldung sollte sich, was Formulierungen angeht, völlig von den bereits eingestellten Meldungen unterscheiden, da Google keine Dubletten akzeptiert.
Schritt 6: Bloggen Sie.
Haben Sie bereits ein Weblog für Ihr Unternehmen? Dann nutzen Sie das als ersten Weg, Informationen zu verbreiten. Aber: Wenn Sie Ihr Blog noch nicht allzu lange betreiben oder nicht täglich aktualisieren, taugt es nicht, um blitzschnell von Google bemerkt zu werden. Bei schlecht gepflegten Blogs sieht der Suchmaschinenriese mit seinen Bots nur alle paar Tage bei Ihnen vorbei. Soll Ihre Kampagne länger laufen – etwa zur Einführung eines neuen Produktes –, dann zahlt sich die Einrichtung eines Blogs zum Thema auf alle Fälle aus!
Schritt 7: Verlinken Sie den Besucherstrom auf Ihre Sonderseite.
Adwords-Anzeigen, Blogeinträge, Twittermeldungen, Online-PR – achten Sie darauf, dass alle diese Aktivitäten und Meldungen den Link zu Ihrer Sonderseite beinhalten. So können Sie den Besucherstrom gezielt zu Ihrer Website lenken. Verkaufsförderungsaktionen und Promotions entfalten schließlich erst so ihre Wirkung. Auch bei etwaiger Krisen-PR ist dieser zentrale Sammelpunkt für Informationen eminent wichtig.
Schritt 8: Überarbeiten Sie Ihre Startseite.
Ist auf Ihrer Startseite etwa immer noch ein tanzendes Logo oder eine andere Flash-Animation? Höchste Zeit, dies jetzt hinweg zu fegen. Für die meisten Ihrer Websitebesucher ist vermutlich Ihre Startseite der erste Einstiegspunkt zu Ihrem Info-Angebot. Sorgen Sie also dafür, dass auf dieser Startseite auch die wichtigsten und aktuellsten Infos über Sie enthalten sind – und nicht etwa eine Logo-Zappelei.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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Wie Sie durch Google Adwords in 24 Stunden in die Suchmaschinen kommen
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All business is local: Vier Wege, wie Sie in die Lokalzeitung kommen
1. Präsentieren Sie sich als Arbeitgeber.
Können Sie Angaben zu den wichtigen Fragen zum Unternehmen veröffentlichen? Je mehr Fragen Sie mit Ja beantworten, desto eher steigt die Chance auf einen Beitrag in Ihrer Lokalzeitung:
- Wie viele Menschen aus der Region arbeiten in Ihrem Unternehmen?
- Welche soziale Verantwortung übernehmen Sie über das übliche Maß hinaus?
- Was bieten Sie, um jungen Eltern eine Work-Life-Balance zu bieten? Z. B. flexible Arbeitszeiten, flexible Elterntage, Betriebskindergarten, Kooperation mit Kitas oder Schulen, Betriebssport, Rückenschule, Antistresstraining etc.?
- Welche Aktionen bieten Sie für Schulabgänger, Auszubildende? Z. B. Infotage zum Girls Day, Praktika, Vorträge etc.?
2. Präsentieren Sie sich als Experte.
Bieten Sie Ihrer Lokalzeitung Antworten und Einschätzungen zu den brennenden Themen Ihrer Region. Dann erhöhen Sie die Chance auf einen Beitrag:
- Können Sie ein Statement zu einem aktuellen Branchenthema geben?
- Können Sie einen Gastbeitrag schreiben zu den Perspektiven an Ihrem Standort, zu Ihren Zielen, zu Ihrem Engagement?
- Können Sie Antworten auf Fragen geben, die die Menschen in der Region interessierten, z. B. zum Umweltschutz, zu Sport und Kultur etc?
- Sind Sie bereit, ein Interview zu geben?
- Sind Sie bereit, einen wichtigen Kongress zu eröffnen?
3. Zeigen Sie, dass Sie sich für die Belange Ihrer Stadt einsetzen.
Welches Engagement verfolgen Sie in Ihrer Region? Nach dem Motto Tue Gutes und rede darüber sollten Sie die Lokalzeitung unterrichten.
- Sponsern Sie wichtige Veranstaltungen?
- Unterstützen Sie karitative Einrichtungen, Aktionen?
- Können Sie Spenden überreichen?
- Laden Sie die Bürger zu Ihrem Tag der Offenen Tür ein?
- Öffnen Sie Ihre Pforten regelmäßig für Veranstaltungen zu Wissenschaft, Kunst und Kultur?
4. Bleiben Sie im Gespräch.
Mit jedem Kontakt festigen Sie Ihr Standing als PR-Verantwortlicher bei den Medien. Darum fragen Sie sich regelmäßig:
- Laden Sie die Lokalredakteure regelmäßig zum Pressefrühstück in Ihr Unternehmen ein?
- Bieten Sie ein Journalistenprogramm am Rande Ihrer Veranstaltungen?
- Laden Sie bei wichtigen Unternehmens-Events zum Bildtermin ein?
- Geben Sie mindestens zweimal im Jahr Ihren Veranstaltungsplan an die Redaktion?
- Bieten Sie regelmäßig Themen und Hintergrundpapiere an?
- Nehmen Sie an Presseveranstaltungen/-runden in Ihrer Region teil?
Quelle: PR Praxis
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Zuviel Auswahl überfordert: Wie Sie durch weniger Auswahl mehr Umsatz erzielen
Mehr Auswahl ist nicht unbedingt besser. Mehr Auswahl kann auch weniger Umsatz bedeuten. Das beweist das Experiment der US-Psychologin Sheena Iyengar.
In einem Supermarkt ließ die US-Psychologin Sheena Iyengar einen Probierstand mit 24 Marmeladensorten aufbauen und registrierte dort die Anzahl der Menschen, die sich von dem Stand anlocken ließen und die Zahl der verkauften Marmeladengläser. Dann veränderte sie den Versuchsaufbau und präsentierte nur noch 6 Sorten.
Das Ergebnis: Am Stand mit mehr Auswahl gab es 20 % mehr Besucher. Aber am Stand mit weniger Sorten waren die Umsätze viel höher. Während am kleineren Stand 30 % der Besucher kauften, waren es am Stand mit der Riesenauswahl nur 3 % der Besucher, die ein Marmeladenglas erwarben.
Zahlreiche Unternehmen haben diese Erkenntnisse bereits umgesetzt. Procter & Gamble etwa reduzierte die Sortenvielfalt seines Head & Shoulders Shampoo von 26 auf 15 – und registrierte danach 10 % mehr Verkäufe.
Mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe von WerbePraxis aktuell. Fordern Sie hier Ihr kostenloses Probeheft an.
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