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Lesen Sie heute im Werbe-& PR-Profi:
 
 
Gesichtskontrolle

Liebe Leserin, lieber Leser,

demnächst auf Ihrer nächsten Konferenz: Ist dieser mitreissende Vortragsredner wirklich so ein toller Hecht wie er behauptet? Wer ist denn der Herr, der gerade mit dem Bürgermeister durch die Tür kommt? Und wie heißt eigentlich die hübsche Blondine, die gerade am Büffet steht? Fragen Sie nicht mich. Fragen Sie Ihr Handy! Denn in Kürze beherrscht Ihr Smartphone Gesichtserkennung! Ist erst mal das Gesicht erkannt, trägt die Software alles Wissenswerte zu der Person in Sekundenschnelle zusammen. Flunkern geht dann kaum mehr. Aber halt. Auch Informationen über Sie sind nun für jedermann verfügbar. Aber welche sind das und wie können Sie diese beeinflussen?


Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
Letzter Aufruf Ihre digitale Identität zu gestalten: Denn ab 2011 wissen Ihre Geschäftspartner alles über Sie

Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf eine Konferenz, halten Ihren Vortrag und präsentieren sich dabei – hoffentlich – im besten Licht. Sind Sie glaubwürdig, sind Sie kompetent, kommen Sie gut rüber? Auf Ihren gelungenen Auftritt allein können Sie sich in Zukunft nicht mehr verlassen. Denn die Dame in der ersten Reihe hat ihr Handy gezückt. Noch während sie den Kamerasucher ihres Smartphone auf Sie richtet, werden ihr die wichtigsten Informationen über Sie aus dem Netz zugespielt.

Wie viel Berufserfahung haben Sie wirklich? Seit wann sind Sie in dem Job? Wie groß ist Ihr Branchen-Know-how? Haben Sie Veröffentlichungen vorzuweisen? Berichten die Medien über Sie? Aber auch: Was sind Ihre Hobbies? Was tun Sie, wenn Sie mal nicht den smarten Geschäftsmann spielen?

Und das geht so: Eine Gesichtserkennungssoftware versucht Sie zu identifizieren, indem sie nach übereinstimmenden Gesichtsfotos im Internet sucht. Ist die betroffene Person identifiziert, werden alle im Web verfügbaren Informationen über diese Person (also Sie!) zusammengestellt.

Die bereits im Prototyp funktionierende Software Augmented ID – auf deutsch so was wie „erweiterte Identität” –, sorgt dafür, dass Zuhörer, Verhandlungspartner, Kunden nicht nur die Informationen über Sie haben, die sie von Ihnen bekommen. Sondern Sie wissen auch alles, was über Sie bekannt ist und geredet wird.
Woher kommen diese Informationen? Aus Facebook, Xing, MySpace, von Twitter, von Google selbst. Das heißt: Zu einem großen Teil haben Sie es selbst in der Hand, was zu Ihrer digitalen Identität gehört. sie müssen Sie nur gestalten.

Hier sind unsere 7 Tipps für Sie:

1. Erforschen Sie Ihre digitale Identität.
Geben Sie Ihren Vor- und Zunamen bei Google ein und sehen Sie, was die Suchmaschinen über Sie auswirft. Beachten Sie dabei besonders die Suchergebnisse auf der ersten Suchtrefferseite, die ja bekanntlich vorwiegend betrachtet wird. Sind die Informationen auf der ersten Seite zutreffend? Enthalten sie unwichtige Aussagen über Sie oder veraltete Informationen? Dann wird es Zeit, sie zu aktualisieren. Seien Sie präsent! Verweigern Sie sich nicht mehr der Pflege Ihres digitalen Profils.

2. Legen Sie Profilseiten über sich an:
a.    bei XING
b.    bei Facebook
c.    bei Twitter
d.    als Google-Profilseite
Dort haben Sie die Möglichkeit, alle relevanten Informationen selbst zu erstellen. Wenn Sie also möchten, dass bestimmte Infos sich mit Ihrer Person verbinden, dann schreiben Sie sie dort in die Profilseiten.

3. Welche Textinformationen sind wichtig?
In Ihrem Profil sollten Sie weniger berufliche Stationen im Sinne eines Lebenslaufs hineinpacken. Wichtig ist, dass Ihre aktuellen Kompetenzen dort enthalten sind. Denken Sie daran, für wen Sie das Profil schreiben – vor allem für Businesspartner (und als Arbeitnehmer auch für künftige Arbeitgeber). Achten Sie darauf, dass die Informationen enthalten sind, mit denen Sie sich „profilieren” möchten.

4. Dosieren Sie Privatheit.
Wer nichts Privates Preis gibt, gilt als kühl und unnahbar. Geben Sie in einem Profil aber nur die privaten Informationen preis, die Sie auch Ihrem Chef erzählen möchten. Vermeiden Sie auch die bloße Angabe von Klischees. Als Hobby „Golf” anzugeben ist weder besonders Sympathie erweckend, noch besonders originell.

5. Checken Sie Bilder.
Verwenden Sie keine Bilder, die Sie mit verrutschtem Schlips und blutunterlaufenen Augen auf einer Party zeigen. Verzichten Sie aber auch auf Schnappschüsse, die Sie selbst gemacht haben – vor allem im Profilbild. Lassen Sie sich von einem professionellen Porträtfotografen aufnehmen. Überlegen Sie mit ihm gemeinsam, wie Sie anstelle eines steifen Passbildes ein sympathisches Porträt Ihrer Person zeichnen können. Ach ja. Lächeln Sie.

6. Verbannen Sie Unerwünschtes.
Achten Sie bei Veranstaltungen darauf, ob Sie fotografiert oder gefilmt werden. Wenn Sie das nicht möchten: bitten Sie denjenigen das Material nur für private Zwecke zu verwenden, sollten Sie unvorteilhaftes Material über sich entdecken, seien Sie aber vorsichtig. Es ist besser auch mal Kritik zu ertragen – nur wenn das dort verwandte Material für Sie gar nicht tolerierbar ist, sprechen Sie den Veröffentlicher an und bitten Sie ihn um Entfernung der unliebsamen Daten.

7. Digitale Identität ist ein Pflegejob.
Mit einer Einmal-Aktion ist es nicht getan. Machen Sie es sich zur Aufgabe permanent zu überprüfen, welche Informationen Google „neu” über Sie gefunden hat. Sie tun dies am besten, indem Sie einen Google Alert einrichten. Rufen Sie dazu die folgende Seite auf: http://www.google.com/alerts?hl=de und geben Sie dort Ihren Namen als Suchbegriff ein.

Quelle: WerbePraxis aktuell


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PR Praxis: Goldene Regeln für eine Einladung, der die Journalisten gern folgen

Unterschätzen Sie nicht den Wert der Einladung zum Pressegespräch. Die Einladung ist der erste wichtige Baustein Ihrer Kommunikation mit den Medien. Deswegen sollten Sie hierauf genauso viel Mühe verwenden wie für das eigentliche Gespräch. Erst anrufen, dann schreiben. Egal, wie gut Sie die Journalisten Ihrer Zeitung kennen, senden Sie Ihre Einladung schriftlich, und zwar nach einer telefonischen Terminabsprache. Dieses Telefongespräch zu Beginn Ihrer Terminplanung hat vier Vorteile:
  1. Sie haben einen Grund, in der Redaktion anzurufen und mit dem Journalisten zu sprechen.
  2. Sie testen, ob Ihr Thema ankommt, ob der Journalist daran interessiert ist.
  3. Sie können im Vorfeld einen Termin finden, der jedem Teilnehmer in den Zeitplan passt und der in der Regel dann auch wahrgenommen wird.
  4. Sie erfahren, ob der Journalist Ihrer Wahl persönlich kommt oder ob er einen Vertreter vorschlagen möchte. Sie haben dann noch genügend Zeit, um zu recherchieren, wer dieser vielleicht bislang unbekannte Vertreter ist, welche Einstellung er zu Ihrem Unternehmen hat, was er bislang über Sie veröffentlich hat, welche Rolle er in der Redaktion spielt. Bereiten Sie das Telefongespräch gut vor.
Hier ein Leitfaden der Fachzeitschrift PR Praxis:
  • Rufen Sie ca. 2 Wochen vor dem Termin in der Redaktion an.
  • Rufen Sie zuerst den Journalisten an, den Sie auf jeden Fall als Teilnehmer Ihres Pressegespräches gewinnen möchten.
  • Wenn er nicht zu erreichen ist, besprechen Sie Ihr Thema nicht mit der Redaktionssekretärin.
  • Stellen Sie sich kurz als Presseverantwortlicher Ihres Unternehmens vor.
  • Geben Sie einen kurzen Überblick zu Grund und Inhalt des Pressegesprächs.
  • Fragen Sie, ob der Termin passend ist, und bieten Sie eventuell einen Ausweichtermin an.
  • Kündigen Sie die Presseeinladung für die nächsten Tage an und fragen Sie, ob der Journalist weitere Informationen benötigt, die Sie ihm dann gerne im Vorfeld zusenden werden.
Quelle: PR Praxis
 
 
 
Tipp der Woche: Kostenloser Leitfaden „Mobile Marketing” für Mittelständler

Das mobile Internet boomt: Bereits 6% der Deutschen surfen täglich mit dem Mobiltelefon, bis zu 35% haben es zumindest schon einmal genutzt. Und der Zugriff wächst rapide. Jeder fünfte Konsument plant die intensivere Nutzung schon innerhalb der nächsten 12 Monate. "Wer sich als Verantwortlicher im Unternehmen jetzt nicht mit dem mobilen Internet als Marktinginstrument beschäftigt, verpasst die Zukunft”, sagt Thomas Hörner, Autor und Dozent für E-Commerce und Mobile Commerce. Der Geschäftsführer der Agentur MagList OnlineManagement vergleicht die Chancen, die im baldigen Einstieg ins Mobile Marketing liegen, mit denen der Anfangszeiten des klassischen Internets.

Jetzt lassen sich wichtige Wettbewerbsvorteile schaffen. In einem kostenlos zum Download angebotenen Whitepaper (32 Seiten) zeigt der Autor die Unterschiede zwischen mobilem und klassischem Internetmarketing auf. Es erklärt die wichtigen Anwendungsmöglichkeiten mobiler Websites, Apps und Kampagnen und beschreibt deren nutzenbringenden Einsatz im Marketingmix. Konkrete Praxisbeispiele, wie mit Mobile Marketing potentielle Kunden gewonnen und gebunden werden können, runden die theoretischen Grundlagen ab.

Das Whitepaper kann kostenfrei auf der Website der Agentur MagList OnlineMangement unter http://www.maglist.de/mobile/whitepaper-mobile-marketing.html im Internet herunter geladen werden.

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