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Märkte und Werbewege verändern sich 2010 immer schneller

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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Was der Kunde von morgen wirklich will

Liebe Leserin, lieber Leser,

Macht Ihnen die Konkurrenz die Preise kaputt? Dann sollten Sie darüber nachdenken, sich anders zu differenzieren. Eine Option: Sie reichern Ihr Produkt mit einem immateriellen Zusatznutzen an. Denn dafür zahlen Kunden gerne mehr. Sie schauen beim Kauf zunehmend auf diese Faktoren:
  • Das Produkt ist bequem und ohne Bindung verfügbar. Beispiele: Verkauf von Autos inkl. aller Wartungskosten, Vermietung komplexer Werkzeuge an Handwerker. Wichtig: Die Leistung muss einfach zu buchen sein, die Abwicklung reibungslos.
  • Die Kaufentscheidung kann geändert werden. Für dieses Mehr an Freiheit können Sie einen Aufschlag berechnen. Kunden, die umbuchen und Liefertermine oder Konfigurationen nachträglich ändern, zahlen mehr. Fluggesellschaften tun das schon lange, neuerdings auch Hotels.
  • Es gibt kein böses Erwachen. Bieten Sie dem Kunden Sicherheit vor Preissteigerungen, vor Problemen bei der Reklamation, vor teurer Beseitigung von Produktmängeln, vor Zahlungsausfällen oder Liquiditätsengpässen.
Bieten Sie diese Arten von Zusatznutzen künftig Ihren Kunden an (freilich gegen Aufpreis). So heben Sie sich von der Konkurrenz ab und gehen Preiskämpfen aus dem Weg.



Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Warum Sie den App-Hype getrost ignorieren können

Apps (kurz für Applications) sind kleine Programme, die auf internetfähigen Handys wie dem iPhone laufen. Es gibt Apps, mit dem sich ein Taxi rufen oder ein Platz im Restaurant reservieren lässt, andere Mini-Programme helfen bei der Jobsuche oder der Verwaltung der persönlichen Finanzen. Kaufen kann sie der Handynutzer direkt über das drahtlose Netz.

Unser Votum: Obwohl Apps angesagt sind, eignen sie sich als Marketing-Instrument in der Breite noch nicht. Denn:
  • Die Entwicklung einer eigenen App ist teuer (kostet leicht über 10.000 Euro).
  • 80 Prozent aller Apps für das iPhone sind kostenlos. Mit den Programmen wird überwiegend kein Geld verdient.
  • Das iPhone ist ein Nischenprodukt und damit auch die Apps. Unter Geschäftsleuten spielt die Musik beim Blackberry, in jungen Zielgruppen ist das normale Handy mit SMS-Funktion nach wie vor beliebt.
Wenn Sie das mobile Internet für Werbung oder Vertrieb nutzen wollen, sollten Sie Apps deshalb links liegen lassen und sich auf breitere Kanäle konzentrieren. Sinnvoller erster Schritt: Optimieren Sie Ihre Homepage so, dass sie auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht (dabei helfen Software-Firmen wie Sevenval).

Quelle: Zukunftsletter

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Wenn Sie diese Punkte beachten, wird Ihr Werbevideo im Netz ein Hit

  • Drehen Sie inhaltlich hochwertige Videos. Bei Online-Videos kommt es weniger auf Ästhetik an, sondern auf maximalen Nutzen für den Zuschauer an. Produzieren Sie nach einem festen Arbeitsplan. Punkte: Eigenschaften des gezeigten Produkts recherchieren, Besonderheiten herausarbeiten, Drehbuch schreiben, Video aufzeichnen, zusammenschneiden und hochladen.
  • Zeigen Sie im Bild, was Text und Foto nicht leisten können. Beantworten Sie im Video Fragen wie: Wie wird das Produkt angewendet? Wie klingt/funktioniert etwas? Wie wird ein Produkt hergestellt? Technische Details dagegen gehören in den Beschreibungstext zum Video.
  • Bauen Sie eine Video-Bibliothek auf ihrer Homepage auf – selbst zu nicht mehr ganz aktuellen Produkten. Vorteil: So machen Sie die Seiten für Suchmaschinen interessant.    
  • Streuen Sie die Clips auf externen Seiten. Videos sollten nicht nur auf der eigenen Homepage, sondern auch auf Plattformen wie MyVideo, YouTube, Clipfish etc. eingestellt werden. Machen Sie Blogger, die in der Branche bekannt sind, auf neue Clips aufmerksam.
  • Beantworten Sie Fragen. Auf Seiten wie YouTube können die Nutzer Kommentare hinterlassen; beobachten Sie das Feedback, beantworten Sie evtl. aufkommende Fragen.
Quelle: Trendletter

 
 
 
Idee: Mit dem ungenutzten Pkw Geld verdienen

RelayRides ist ein Car-Sharing-Dienst ohne eignen Fuhrpark. Das Prinzip: Autobesitzer, die ihren Privatwagen verleihen wollen, lassen ein spezielles Gerät einbauen, mit dem andere Nutzer Zugang zu dem Wagen bekommen. Den Mietpreis kann der Besitzer frei festlegen (für eine Luxuslimousine ca. 12 Dollar pro Stunde), freie Kapazitäten meldet er im Internet. Wird sein Wagen zehn Stunden pro Woche ausgeliehen, kann der Besitzer bis zu 4.000 Dollar im Jahr verdienen.

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