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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Marketing muss weiblich werden
Liebe Leserin, lieber Leser,
Wo spielt in den kommenden Jahren die Musik? China? Indien? Falsch. Die wichtigste Zielgruppe wartet vor Ihrer Tür – Frauen. Weibliche Konsumenten kontrollieren hierzulande 78 Prozent der Haushaltseinkommen. Sie entscheiden längst nicht mehr nur darüber, welche Lampen und Möbel angeschafft werden, sondern, wohin der Urlaub geht und welches Auto gefahren wird.
Auf den Vormarsch der Frauen reagiert haben allerdings nur wenige Unternehmen. Wir feminisieren das Marketing bleibt vielerorts ein Lippenbekenntnis. Um das zu erkennen reicht oft schon ein Blick in die Marketingabteilung: Männer soweit das Auge reicht …
Darin liegt aber auch eine Chance: Wer jetzt auf den Female-Trend setzt, kann Pionier-Gewinne einfahren und wird mit Wachstum belohnt. Wie Sie Ihr Angebot an den Geschmack weiblicher Kunden anpassen, zeigt Ihnen unser erster Beitrag.
Natürlich kostet es Geld und Energie, sich auf die neue Zielgruppe einzustellen. Aber bedenken Sie: Frauen repräsentieren den weltweit am schnellsten wachsenden Markt – größer als China und Indien zusammen!
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Wie Sie die am schnellsten wachsende Zielgruppe gewinnen: Frauen
- Finger weg von Preissenkungen. Weibliche Konsumenten haben den Markt gut im Blick und bemerken jede Veränderung in Angebot und Preis. Sie nehmen preisreduzierte Ware als zweitklassig wahr.
- Bringen Sie häufiger neue Produkte heraus. Frauenmode ändert sich ständig, Männermode nur sehr behäbig – aus gutem Grund. Weibliche Konsumenten interessieren sich stärker für Innovationen, da solche Käufe emotional befriedigender sind (Männer tätigen vor allem Ersatzkäufe).
- Vermarkten Sie Ihr Produkt als Zeitsparer. Die Boston Consulting Group fragte berufstätige Frauen: Was ist die größte Herausforderung in ihrem Leben? Häufigste Antwort: Meine Zeit zu managen. Folge: Mehr als Männer schätzen Frauen Produkte und Dienstleistungen, die Zeit sparen oder die Zeiteinteilung erleichtern.
- Setzen Sie auf Ästhetik. Männer achten beim Kauf vor allem auf Funktionalität, Langlebigkeit, Preis. Frauen berücksichtigen stärker Design und Farbgebung. Achtung: Das bedeutet nicht, ein Produkt nur mit rosa Verpackung anzubieten, sondern dem ganzen Angebot ein ansprechendes Äußeres zu geben.
- Helfen Sie Kundinnen, sich untereinander auszutauschen. Persönlicher Austausch spielt für weibliche Konsumenten eine größere Rolle als für männliche. Erfahrungswert: Eine zufriedene Kundin empfiehlt ein Produkt im Schnitt an 9 bis 10 Bekannte weiter! Maßnahmen: Bauen Sie eine Kunden-Community im Netz auf, treten Sie als Unternehmen wenn möglich persönlich auf.
Quelle: Trendletter
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Kurz und knapp: Was der Tablett-PC von Apple verändert
1. Der Zeitschriften- und Zeitungsmarkt erholt sich. Mit dem iPad entsteht ein neuer Absatzkanal, über den Inhalte kostenpflichtig und kopiergeschützt verbreitet werden können – eine Chance für Werbetreibende und Verlage.
2. Fernsehen verliert weiter Zuschauer. Das kompakte Tablett ist perfekt für den Sofa-Einsatz geeignet – und lenkt vom TV-Programm ab. Folge: Fernsehreklame wird noch weniger beachtet. Allerdings: Das iPad ist kein Fernseh-Ersatz – dafür ist der Bildschirm zu klein.
3. Reine E-Buch-Lesegeräte bekommen Konkurrenz. Geräte wie der Kindle von Amazon haben gegen das farbige Display des iPad keine Chance. Jugendliche bewerten E-Book-Reader schon jetzt als veraltet (Studie der University of Georgia).
Quelle: Trendletter
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Was Jugendliche wirklich cool finden …
Die angesagte Jeans, die neuesten Turnschuhe, das schickste Handy – das waren Dinge, die man haben musste, um als Jugendlicher in den 1990ern als cool zu gelten. Doch diese Definition wankt: Die US-Marketingprofessorin Carol Phillips hat untersucht, wie die Generation Y (die ab 1980 geborenen) Coolheit definiert.
Ergebnis: Cool ist derjenige, der etwas mit seinen Fähigkeiten bewirkt, ein Macher ist. Sich Coolheit über Mode- und Lifestyle-Accessoires zu erkaufen dagegen ist out.
Quelle: Zukunftsletter
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