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ONLINEMARKETING aktuell
Insider Know-how für erfolgreiche Werbung im Internet
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Top oder Flop 2010:
Welche Online-Werbewege funktionieren wirklich für Sie?


SMS-Werbung, Suchmaschinenoptimierung, Affiliate-Marketing, Google AdWords

Die Onlinewerbung bietet Ihnen 2010 zahlreiche Chancen zur Umsatzsteigerung. Doch welche Maßnahme eignet sich für welches Ziel? Was funktioniert wirklich? Was sollten Sie lieber lassen?

Erfahren Sie es jetzt hier.
 
 
Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
 
 
Apps & Co.: Die neuen Superstars?

Liebe Leserin, lieber Leser,

erinnern Sie sich noch an die Zeiten, in denen man mit einem Handy vor allem eines tat - telefonieren? Die wenigen vorprogrammierten Spiele aus pixeligen Klötzchengrafiken bestanden? Nun, die Zeiten haben sich grundlegend geändert. Heute sind Mobiltelefone wahre Multialente, praktisch Bürocenter für die Westentasche. Das iPhone hat hier Maßstäbe gesetzt - nicht zuletzt durch die so genannten Apps. Mehr als 150.000 der smarten Zusatzprogramme gibt es nach Schätzungen von FAZ.net derzeit. Wenn die Experten Recht behalten, werden Smartphone-Applikationen 2010 eines der Topthemen im Marketing sein.

Übrigens: Einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens eResult zufolge bestimmen Alter und Geschlecht maßgeblich die Affinität zu den Apps: Vor allem bei jungen Männern kommen die kleinen Programme der Studie zufolge gut an.

Neben diesen Newcomern erfreut sich allerdings auch der Klassiker SMS nach wie vor großer Beliebtheit: Lesen Sie heute in unserem Praxisbeitrag, wie Sie die kleinen Textnachrichten für Ihre Online-PR nutzen - und welche Fallstricke es dabei zu umgehen gilt.


Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
 
 
 
Neue Funktion bei AdWords: Bid ideas

von Robin Heintze

Vor kurzem hat Google im offiziellen Blog eine neue Funktion bei AdWords vorgestellt: bid ideas. Im Bereich ”Werbechancen”, in dem bisher nur Keyword-Ideen geliefert wurden, werden dann zusätzlich auch Vorschläge für die Anpassung von Geboten ergänzt. Bei den bid ideas werden die zu erwartenden Kosten, Impressions und auch die Anzahl der Klicks prognostiziert. Dazu wird eine Grafik geliefert, die die Entwicklung des Gebotes und der Anzahl an Klicks zeigt. Die Vorschläge funktionieren somit analog zu denen aus dem Gebotssimulator.

Grundlage der Vorschläge sind die Ergebnisse des Keywords der vergangenen sieben Tage. Die Idee dahinter ist durchaus interessant, da man so schnell sehen kann, wie sich eine Gebotsanpassung auswirkt und sich so entweder die Kosten pro Conversion reduzieren, oder die Anzahl der Klicks erhöhen lässt, je nach Kampagnen-Ziel und aktueller Keyword-Leistung.

Fraglich ist allerdings, wie gut die Vorschläge funktionieren. Denn schon bei dem Gebotssimulator gibt es zum Teil abenteuerliche Vorhersagen. Falls das Tool funktioniert, ist es auf jeden Fall eine Bereicherung für die Optimierung von AdWords Kampagnen. Aber wie immer bei Google-Zahlen: Mit Vorsicht genießen und auf keinen Fall blind darauf vertrauen. Lieber vorsichtig testen.

Quelle: AdWords Days Blog

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Praxistipps für SMS-Werbung, die ankommt

Sie überlegen, wie Sie jenseits der klassischen PR- und Marketing-Aktionen Ihre Kunden erreichen können? Sie möchten besonders Ihre junge Zielgruppe ansprechen, und zwar ohne hohen Kosten- und Zeiteinsatz? Das Versenden von Nachrichten über Neuheiten und Aktuelles via SMS liegt nach wie vor im Trend.

Allerdings gibt es Regeln, die Sie beachten sollten, um weder Abmahnungen zu riskieren noch Ihre Kunden zu verärgern.

Die Kundenansprache via SMS erfolgt zeitnah, kompakt und persönlich. Die SMS an Ihre jungen Kunden bietet eine Kurzinformation, die konkret ist, die Ihre Kunden persönlich erreicht. Und diese Info auf das Handy wird gelesen und gewünscht, wenn
  • der Empfänger einen persönlichen Vorteil erkennt, z. B. Bonuspunkte, exklusive Teilnahme an Umfragen etc.,
  • sie versendet wird, bevor Ihre Information für jedermann zugänglich ist, zum Beispiel auf Ihrer Website oder durch breit angelegte Werbung,
  • Sie eine Antwortmöglichkeit bieten und somit den Dialog zu Ihren Kunden herstellen,
  • Sie auf Ihre Website verweisen, so dass der Kunde weitere Informationen erhält und das Impressum lesen kann,
  • sie kurz und knapp formuliert ist und nicht mehr als 140 Zeichen enthält,
  • Sie alle Telefon-Provider berücksichtigen.
Hinweis
Formulieren Sie Ihre Werbe-SMS im Sprachstil Ihrer Zielgruppe. Junge Kunden mögen eine flotte und durchaus witzige Ansprache, während die Geschäfts-SMS, in der Sie Ihre Dienstleister und Partner über eine neue Entwicklung unterrichten, sachlich erscheint.

Mit diesen 4 Empfehlungen vermeiden Sie die größten Fallstricke
1. Das Nutzen von Telefonnummern ohne vorherige Genehmigung ist nicht erlaubt. Hier würden Sie teure Abmahnungen riskieren. Möglichkeiten zur Teilnahme an Ihren SMSKampagnen können Sie zum Beispiel auf Ihrer Website anbieten.
2. Der Empfänger muss diese Genehmigung zu jedem Zeitpunkt widerrufen können. Das heißt konkret: Bieten Sie eine Teilnahmemöglichkeit für Ihre Kunden an der SMS-Werbung auf Ihrer Website an, dann muss an dieser Stelle ebenso die Widerruffunktion installiert werden.
3. Geben Sie sich mit jeder SMS-Werbung als Unternehmen zu erkennen und verschleiern Sie keine Nummern oder Absenderdaten.
4. Kennzeichnen Sie Ihre SMS als Werbung.

Achtung: Auch bei einem werblichen SMS-Kontakt sind Sie verpflichtet, ein Impressum zu liefern. Durch Verweis auf Ihre Website kommen Sie dieser Pflicht nach, wenn hier ein vollständiges Impressum abrufbar ist, und dazu sind Sie nach dem Telekommunikationsgesetz verpflichtet.

Fazit
Eine SMS-Werbung kann ein trendiges Modul Ihrer PR sein – wenn Sie die Regeln beachten: kurze Texte verfassen, Neuheiten bieten, zum Impressum auf Ihrer Website leiten. Zusätzlich ist Feingefühl dafür nötig, welche Zielgruppe diese Art der Werbung schätzt, damit Ihre SMS-Werbung nicht als lästig, sondern als bereichernd empfunden wird. Thema, Formulierung und Zeitpunkt sind drei Kriterien, deren Feinabstimmung zum Erfolg beiträgt.

Quelle: PR Praxis

 
 
 
Online-Werbetrend 2010: Der Kunde als Designer

Produktentwicklung kann doch auch Spaß machen. Und so verlagern zahlreiche Unternehmen die Entwicklung neuer Produkte, aber auch deren Kennzeichnung und Vertrieb, komplett an den Kunden. Beispiele dafür haben wir in den letzten Jahren schon gesehen. Bei Spreadshirtgestaltet jeder sein T-Shirt selbst und vertreibt es im eigenen Onlineshop.

Bei MyMuesli mischt sich jeder sein individuelles Müsli selbst zusammen, gibt ihm einen Namen und eine Nummer – und jeder, der will, kann es ebenfalls ordern. Das geht nur für simplen Konsum und Gebrauchsprodukte meinen Sie? Dann sehen Sie sich mal an, was mehrere Schweizer Banken gerade auf den Markt gebracht haben: Baue dir dein Finanzprodukt selbst. So komplizierte Finanzangebote wie Derivate kann sich nun jeder selbst erfinden – er erhält dafür sogar eine eigene Wertpapierkennnummer.

Ein Trend, der weitergehen wird und auch vor dem Automobil nicht haltmacht. Geniale Bastler werden die Komponenten zu individuellen Fahrzeugen zusammenfügen, so wie man heute bereits bei Dell Computer zusammenbaut.

Quelle: WerbePraxis aktuell

 
 
 
Know-how-Bibliothek: Mobile Marketing

Netbooks, High-Tech-Handys und Co. sind heute kaum noch aus dem Geschäftsalltag wegzudenken. Der Kunde will ständig online sein, per Twitter und Co. seine News verbreiten, online shoppen oder Tickets reservieren.

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeiten, die Ihnen Mobile Marketing 2010 bietet - die folgenden 4 Beiträge helfen Ihnen dabei:

7 Einsatzmöglichkeiten für Apps
So betreiben Sie Mobile Marketing richtig
Marktforschung per Handy liefert in Zukunft schnelle Antworten
Mobile Tagging: Werbung, Internet und Handy wachsen zusammen


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