|
| |
|
Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
|
|
Online-Werbemarkt: Video legt kräftig zu
Liebe Leserin, lieber Leser,
als YouTube 2005 ans Netz ging, erwartete wohl kaum jemand, dass das Unternehmen einmal eine der bekanntesten Websites der Welt werden würde. Marktkenner schätzen, dass YouTube für 20% des gesamten Datenverkehrs im Internet verantwortlich ist, nach Google, Facebook und Yahoo ist das Videoportal die beliebteste Seite im Netz .
Heute laden Nutzer in jeder Minute 20 Stunden Videomaterial auf YouTube hoch, ein Millionenpublikum verfolgt die kreativen, instruktiven und manchmal auch skurrilen Ergebnisse, die das schöpferische Talent der Nutzer hervorgebracht hat. Doch YouTube ist mehr als nur Entertainment: Immer mehr Unternehmen entdecken, wie sehr es die Nutzungsgewohnheiten der Kunden verändert hat und nutzen die Videoplattform als Marketinginstrument. Wir stellen Ihnen heute einige aktuelle Tipps und Ideen rund um YouTube vor - lassen Sie sich inspirieren!
Dass Werbung per Videoclip voll im Trend liegt, zeigen auch die aktuellen Zahlen des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW): Video-Ads gehörten im vergangenen Jahr mit einer Wachstumsrate von 160 % zu den Treibern in Sachen Online-Werbung. Schon 2008 ist Bewegtbildwerbung im Internet um enorme 236 Prozent gewachsen. "Wir gehen davon aus, dass Bewegtbildwerbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird", sagt Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW.
Ein anderer Shooting-Star in Sachen Social Media hat in der vergangenen Woche für mächtig Furore gesorgt: Googles neuer Dienst Buzz will Twitter das Wasser abgraben, hatte zum Start aber erst mal mit einer Menge Probleme und Kritik zu tun. Warten wir ab, ob der Suchmaschinen-Platzhirsch es schafft, Twitter Kunden abzujagen. Noch hat jedoch Twitter die Nase vorne, wir halten Sie auf dem Laufenden, wie sich der Wettkampf um Position 1 entwickelt.
|
Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
|
| |
Web 3.0 ist die Social-App-Economy
Wenn die Expertenmeinungen nicht völlig danebenliegen, sind wir bereits unterwegs in eine neue Netzökonomie, die sich um die genialen Applikationen drehen wird. Die Vision: Die User werden künftig Apps nutzen, um Dinge miteinander zu teilen, und dafür gutes Geld bezahlen.
Zynga (www.zynga.com) ist ein Social-Games-Imperium, das Apps vor allem für Facebook herstellt und schon jetzt 50 Millionen tägliche Nutzer willkommen heißt. In 2 Wochen im Oktober hat das Gaming- Unternehmen 830.000 US-Dollar damit verdient, eine bestimmte Sorte von (virtuellem) Kartoffelsamen an die Spieler-Community zu verkaufen. Das beliebteste Produkt von Zynga ist tatsächlich ein Bauernhof-Spiel (www.farmville.com), das auf 20 Millionen aktive Nutzer kommt.
Das Geschäftsmodell der Social Apps ist nicht nur überzeugend, sondern auch sozial geerdet. Die Hälfte der eingespielten Umsätze für das Kartoffelsamen-App wurde haitianischen Schulkindern gespendet. Die Erlöse liegen jenseits der 100 Millionen US-Dollar.
Quelle: Zukunftsletter |
|
|
|
|
7 Wege, wie Sie mit Twitter Ihren Unternehmenserfolg steigern
1. Werden Sie durch Twitter aktiv und sichtbar. Umfragen und Abstimmungen sorgen nicht nur für Aufmerksamkeit und Website-Besucher, sondern verbinden auch Menschen mit ähnlichen Einstellungen, deren Anliegen Sie über Twitter kanalisieren können.
2. Recruiting. Das Tweeten offener Stellen kann gerade für internetaffine Firmen eine direkte und günstige Chance sein, neue Mitarbeiter zu finden. Wenn Sie Mitarbeiter aus bestimmten Szenen suchen, kann Twitter ein exzellenter Jobpilot sein.
3. Die richtigen Adressaten über Twitter finden. Regelmäßige Treffen der eigenen Follower, so genannte Tweetups, bringen eine enge Zielgruppe zusammen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um neue Produkte oder neue Kampagnen vorzustellen.
4. Recherche-Tool. Twitter-Clients wie beispielsweise Tweetdeck erlauben es, schnelle Recherchen in Echtzeit durchzuführen. Nutzen Sie die Mikroblogs als Ihre personalisierte und spezialisierte Suchmaschine. Sie sollten sich bewusst sein, dass sich mit dem Sprung in die Social Media Ihre Kommunikationswelt total verändert. Ab jetzt müssen Sie mit anderen Augen darauf schauen, wenn ein Mitarbeiter beim Twittern einmal über das Ziel hinausschießt. Vor allem werden Sie ab jetzt gezwungen sein, mehr zuzuhören – Ihren twitternden Mitarbeitern, aber vor allem den Kunden, die Ihnen ab jetzt so nah wie noch nie sein werden (wenn Sie es zulassen).
5. Neue Märkte durch Social Media. Damit stellt sich die Frage, inwieweit Sie sich in Ihrer Unternehmenskultur öffnen möchten. Bleiben Sie entspannt, und führen Sie sich vor Augen, dass Sie die Kommunikationsziele selbst bestimmen können. Apple ist mit seinen gigantisch erfolgreichen Apps allerdings ein dramatisches Beispiel dafür, wie Social Media eine Unternehmenskultur umkrempeln kann. Erst mit den Apps erlaubten die Kontrollfreaks von Apple den Hobbyentwicklern, aktiv mit ihrer Hardware zu arbeiten. Social Media wurde zum Welterfolg (http://is.gd/4YS6R). Natürlich werden Sie auch weiterhin die Frage nach dem ROI beantworten müssen: Stellen Sie den Skeptikern einfach eine Gegenfrage: Wo liegt der ROI von E-Mails?
6. Für die Außenbeobachtung. Was denken die Kunden über ein Unternehmen? Was sind die Stärken und Schwächen der eigenen Produkte? Was früher allein Marktforschungsinstitute für viel Geld herausgefunden haben (wenn überhaupt), geht dank Twitter nun ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand – zur Not macht es der Praktikant.
7. Optimaler Direktverkauf. Einige Hotels nutzen mittlerweile die Twitter-Suche, um potenzielle Kunden zu finden. Tweeter werden auf das Hotel aufmerksam gemacht und bekommen bei Buchung einen Preisnachlass von 10 %.
Quelle: Zukunftsletter
|
|
|
Wie Sie ein Startup profitabel machen – ohne Budget, aber mit Web 2.0
Obox Design Signature (www.oboxdesign.com) ist ein Webdesign-Startup, das innerhalb von 2 Monaten bereits schwarze Zahlen schrieb. Das Unternehmen wurde von 2 cleveren Social-Media-Fans gegründet, und Social Media haben dem Unternehmen auch zur schnellen Etablierung verholfen.
Blogs allein reichen nicht: Das monatlich zur Verfügung stehende Marketing-Budget von 100 US-Dollar wurde in ein Videoblog investiert. Blogs macht jeder, aber ein Video stellt intensivere Kundennähe her.
Zeit statt Geld: Wer kein Budget zur Verfügung hat, kann im Web 2.0 mit hohem Zeitaufwand viel erreichen. Obox Design Signature war täglich mit einer neuen Videobotschaft am Start.
Alle Social-Media-Kanäle nutzen: Durch Allgegenwart im Netz und Präsenz auf allen wichtigen Netz-Portalen steigerte Obox Design Signature rasend schnell seinen Bekanntheitsgrad.
Expertise in der Netzkommunikation demonstrieren: Den größten Auftrag sicherte sich Obox bislang über einen guten Kommentar auf einer Webdesign-Fachseite. Dem Klienten gefiel der Beitrag, und innerhalb einer Stunde wurde ein Kontrakt gemacht.
Quelle: Zukunftsletter
|
|
|
|
|
|