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Liebe Leserin, lieber Leser,,
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Lesen Sie heute im Trend Alert
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So steigern Sie Ihren Umsatz – auch ohne Werbung
Liebe Leserin, lieber Leser,
Wir müssen neue Kunden gewinnen! So schallt es durch die Flure vieler Firmen. Ein vernünftiger Plan – doch es geht auch einfacher: Warum nicht einfach mit bestehenden Kunden mehr Umsatz machen? Genau diese Chance jedoch vergeben viele Firmen.
Beispiel: Ein Autobesitzer braucht neue Reifen. Er bestellt seine Pneu im Internet – bei einem Versand, der sich selbst als Marktführer bezeichnet. Vier (!) Tage später kommt folgende Antwort: Wir müssen Ihnen mitteilen, dass Ihre Bestellung storniert wurde, da die von Ihnen bestellte Ware nicht lieferbar ist. Der Versender unterbreitet kein alternatives Angebot, bietet keine anderen Reifen an. Er schlägt dem Kunden virtuell die Tür vor die Nase.
Das ist kein Einzelfall. Solche Umsatzkiller gibt es in jedem Geschäft. Wer sie schnell findet und abstellt, tut mehr für seine Rendite als mit jeder groß angelegten Werbekampagne.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Handel/Dienstleistungen: Vier neue Ideen für 2010
1. Supermarkt ohne Kassenschlange. Franzosen, die bei Chronodrive einkaufen, brauchen nicht mehr Schlange zu stehen. Der Supermarkt bietet folgenden Service an: Kunden können ihre Lebensmittel vorab im Netz bestellen – und dann im Markt an einem speziellen Autoschalter abholen. Mitarbeiter laden den Kunden die Einkäufe sogar ins Auto. Schauen Sie sich das Video dazu an:

Einkaufen ohne auszusteigen: Shopping per Autoschalter
2. Stullen vom Sternekoch. Der französische Spitzenkoch Paul Bocuse eröffnet eine Fastfood-Kette. Bei Ouest Express kostet ein Sandwich plus Getränk 10 Euro. Das Rindfleisch kommt natürlich aus regionaler Schlachtung. Unser Votum: Luxus-Fastfood ist ein viel versprechendes Segment, das in Deutschland noch nahezu unbesetzt ist.
3. Dieses Geschäft macht schnell wieder dicht. Pop-Up Stores sind Läden, die nur wenige Wochen geöffnet sind und dann wieder verschwinden. Meist nutzen die Betreiber dafür leer stehende Ladenimmobilien. Beispiel: Die US-Spielwarenkette ToysRUs hatte im vergangenen Weihnachtsgeschäft 350 zusätzliche Filialen in Einkaufszentren eröffnet. Jetzt kommt das Konzept nach Deutschland. Die Berliner Firma Achteinhalbwochen betreibt Pop-up-Stores, in denen Mode, Musik und Kunstgegenstände verkauft werden. Gründer Raik Hölzel will das Konzept auch anderen Unternehmen anbieten.
4. Dieses Taxi nimmt nur Frauen mit. Knallrosa lackiert sind die Taxis von Banet Taxi in Beirut. Die Besonderheit des Fahrdienstes: Am Steuer sitzen Frauen, die wiederum nur Frauen befördern. Die Nachfrage ist so groß, dass Gründerin Nawal Fakhri den Fuhrpark unlängst von fünf auf 25 Wagen aufstocken musste.
Quellen: Zukunftsletter, Trendletter |
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Neuer Boommarkt: Medizinische Beratung per Telefon
Texaner brauchen ab sofort nicht mehr das Haus zu verlassen, um einen Arzt zu konsultieren: Sie können sich von einem Mediziner per Internet-Videokonferenz untersuchen lassen (Bericht dazu).
Anbieter ist die Firma NowClinic. Eine zehnminütige Konsultation via Bildschirm kostet zehn Dollar; der Arzt am anderen Ende der Datenleitung kann sogar Rezepte ausstellen. Hintergrund: In Texas herrscht akuter Ärztemangel. 70 % aller Erkrankten bekommen keinen Termin bei ihrem Hausarzt am gleichen Tag.
Unsere Prognose: Diagnose per Webcam wird in wenigen Jahren an der Tagesordnung sein. Noch ist dieser Markt für Telemedizin nahezu unbesetzt – eine große Chance für Unternehmer! Für die Diagnose aus der Ferne spricht:
- Vor allem deutsche Patienten gehen zu häufig zum Arzt (17,9-mal im Jahr; in Schweden liegt dieser Wert bei 2,8 Besuchen). Läuft ein Teil der Visiten virtuell ab, schont das die Gesundheitskassen.
- In vielen Gebieten, vor allem im Osten, wird sich in den kommenden Jahren der Ärztemangel verschärfen. Telemedizin kann hier die Versorgung sicherstellen.
Hintergrund: Telefonische Gesundheitsberatung bieten bereits an: DAKdirekt, AOK Ärzte Team, Barmer GEK Teledoktor. Dennoch ist der Markt keineswegs gesättigt. Zusätzlicher Schub könnte aus der Politik kommen: In der Schweiz haben Erkrankte ab sofort das Recht, einen Arzt telefonisch zu konsultieren. Eine solche Regelung ist auch in Deutschland wahrscheinlich.
Quelle: Trendletter |
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Abwerbe-Idee: Sicherheitskontrolle zur Stellenanzeige gemacht
Eine originelle Methode, um an neue Mitarbeiter zu kommen, hat sich die niederländische Firma Shield Security ausgedacht: Alle Chefs reisen mit einem speziellen Aktenkoffer, auf dessen Innenseite Buchstaben aus Stahl geklebt sind. Sie ergeben den Satz Wir suchen erfahrene Wachleute.
Sichtbar wird die Stellenanzeige nur, wenn man den Koffer am Flughafen in den Durchleuchtungstunnel schiebt. Shield Security will vor allem Sicherheitsprofis vom Flughafenpersonal abwerben (schauen Sie sich das Bild dazu an).
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