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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Lesen Sie heute im Werbe-& PR-Profi:
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Abheben ist alles
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Verpackung ist das Gesicht Ihres Unternehmens. Denn oftmals gilt: Das, was die Kunden zuerst von Ihnen oder Ihrem Produkt sehen, ist nun mal eine äußere Hülle. Was steckt dahinter? Was kann der Kunde nach dem Öffnen erwarten? Und vorher noch: Warum soll ich Produkt A dem Produkt B vorziehen?
Im Konsumbereich müssen Verpackungen sowohl Aufmerksamkeit erregen, als auch für die Verkaufsentscheidung sorgen. Im B-to-B-Bereich gelten die gleichen Funktionen, hinzu kommt die Aufgabe auch das Unternehmen als Geschäftspartner zu profilieren. Keine leichte Aufgabe für oftmals nur wenige Zentimeter bedruckter Fläche, die zur Verfügung steht.
Deshalb verraten ich Ihnen heute 11 Tipps, wie Ihnen dies gelingt. Und noch einiges mehr.
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Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
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11 Tipps, die Ihre Verpackung besser machen oder wie Sie mit der richtigen Verpackung Kunden gewinnen
1. Seien Sie plakativ.
Verpackungen im B-to-B-Bereich müssen Kunden schon von weitem anziehen. Das geht am besten, wenn Sie eine Produktverpackung nach dem Prinzip eines Plakates gestalten lassen: Bild, Schlagzeile, Logo. Das muss auf den ersten Blick ins Auge springen. Alles Kleingedruckte muss dann aber auch Kleingedrucktes sein. Es darf den ersten Eindruck nicht stören.
2. Killen Sie Grau.
Grau ist doof, Kartonbraun ebenso. Dieser Hinweis gilt selbst für Transportverpackungen. Wer einen mausgrauen oder maulwurfbraunen Karton versendet, verzichtet auf die Kraft des ersten Eindrucks. Der Olivenölversender Artefakt lässt daher seine Umverpackungen von Künstlern gestalten und hat damit eine regelrechte Kartongalerie geschaffen.
3. Zeigen Sie den Inhalt.
Wenn Sie ein attraktives Produkt haben, lassen Sie es selber sprechen. Gewähren Sie durch eine zumindest partielle Klarsichtverpackung einen Einblick auf das, was drin ist. Das ist oft das wirksamste Produktversprechen. Sollte dies nicht gehen, ist ein hochwertiges Produktfoto die beste Alternative.
4. Mogeln Sie nicht.
Verbraucherorganisationen wie z. B. foodwatch decken regelmäßig Mogelpackungen auf. Etwa Verpackungen, die durch ihre Größe mehr Inhalt vortäuschen als tatsächlich drin ist. Mogeln funktioniert nur bei den Umsatzriesen – als kleines oder mittleres Unternehmen können empörte Verbraucher Ihren weiteren Aufstieg empfindlich bremsen. Das Web ist eine öffentlichkeitswirksame Klagemauer und ein perfekter Pranger für Business-Sünden. Zum Mogeln gehört übrigens auch, unwichtige oder nur in Spuren enthaltene Produktanteile werbemäßig hochzupushen. Ein Lotusblütentee mit gerade mal 1 % Lotusblütenanteil sollte wohl besser anders heißen.
5. Verkaufen Sie.
Verkaufen Sie auf der Verpackung. Selbst in Fachgeschäften kann man heute nicht mehr davon ausgehen, dass Beratungspersonal in der Nähe ist. Produkte müssen sich also weitgehend selbst verkaufen. Das heißt: Die für den Kunden wichtigen Kaufgründe müssen auf der Verpackung stehen. Eine gute Idee, um die Verpackung nicht zu überfrachten – zählen Sie Kaufargumente in einer Stichwortliste auf. Bereits die Vorderseite muss einen oder mehrere dieser wichtigen Kaufgründe enthalten.
6. Zeigen Sie Menschen.
Komisch: In der Werbung wimmelt es vor Menschen – auf Produktverpackungen sieht man sie kaum. Dabei wirken menschliche Gesichter laut Wahrnehmungsforschung so anziehend wie kaum ein anderes Motiv. Die Macher der Brandt Zwiebacks wussten dies noch und zieren von Anfang an bis heute die Verpackung mit einem Knabenkopf. Um Ihr Unternehmen persönlicher zu machen, können Sie sich als Chef selbst abbilden. Sie müssen dazu kein TV-Gesicht haben. Wichtig ist, dass Sie nicht als anonymes Unternehmen auftreten, wenn Sie Ihr Unternehmen als Familienbetrieb führen.
7. Zeigen Sie Referenzen.
Auch das ist noch selten auf Verpackungen – die Statements von zufriedenen Kunden. Dabei wirken solche Referenzen immer überzeugend. Besonders im B-to-B-Bereich sollten Sie diese Methode anwenden und Ihre Verpackungen mit Referenzen ausstatten. Auch das gilt wieder für Transportverpackungen. Nirgendwo wirkt eine Aussage so stark wie im Augenblick des ersten Eindrucks.
8. Stellen Sie sich vor.
Je weniger die von Ihnen hergestellten Produkte Massenprodukte sind und je mehr Sie Ihr Unternehmen als Marke vorstellen möchten, desto wichtiger ist dies: Ein Bild von Ihrem Unternehmen zu vermitteln. Beschreiben Sie sich so einfach und authentisch wie möglich. Ohne jedes PR-Blabla. Wichtige Informationen zu Ihrem Unternehmen können sein: Herkunft, Erfahrung und Historie, Qualität oder Spezialisierung.
9. Geben Sie Rat.
Drucken Sie groß und fett eine Servicetelefonnummer oder eine andere Serviceadresse auf. Denn: Ein solcher Hinweis kann auch Zweifel bei der Kaufentscheidung ausräumen. Wenn Kunden eine gute Nachkaufbetreuung signalisiert wird, reduzieren sich deren Bedenken, mit einem Einkauf einen Fehler zu machen.
10. Laden Sie ein.
Nutzen Sie Ihre Verpackung – und wenn es nur ein aufgeklebtes Warenetikett ist, um den Kontakt zu Ihren Kunden zu vertiefen. Laden Sie zu Firmenveranstaltungen (Tag der offenen Tür) oder auf Ihren Messestand ein. Die Verpackung ist oftmals Ihr erster – unpersönlicher – Kontakt zum Kunden. Sorgen Sie bereits bei diesem ersten Schritt dafür, dass ihm weitere, persönliche Schritte, zur Annäherung folgen können.
11. Nutzen Sie die Senfglas-Methode.
Denken Sie an den Zweitnutzen. Es gibt heute noch Senfhersteller, die ihre Produkte in Biergläser einfüllen. Die Methode kommt wieder in Mode. Denn Verpackungen, die einen Zweitnutzen haben, sei es als was sie dauerhaft verwendet oder umfunktioniert werden können, sind hervorragende Werbeträger.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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8 Tipps für gute Produktfotos oder wie Sie auch als Laie gute Produktfotos schießen
Keine Frage, wer ein gutes Produktfoto für die Katalogtitelseite, ein Plakat oder eine Verpackung braucht, der sollte zum Profifotografen gehen. Aber was ist mit den unzähligen Fotos, die man für den Onlineshop, die Powerpoint-Präsentation oder das White Paper braucht? Für die wäre der Gang zum Fotografen zu zeitaufwändig und zu teuer. Schließlich soll es schnell gehen und: Hat nicht jeder eine Digitalkamera zur Hand? Die technische Qualität der Kameras ist heute weniger das Problem. Aber bei den Fotografiekenntnissen sind wir allesamt Laien.
Damit Ihre eigenen Produktfotos – oder die Ihrer Mitarbeiter in Verkauf, Schulung oder Beratung – gelingen, hier die 8 wichtigsten Grundlagen. Sie schaffen es damit zwar nicht auf die Titelseite eines Magazins oder in eine Fotoausstellung, ihren Zweck erfüllen die nach diesen Regeln geschossenen Bilder aber allemal.
1. Nutzen Sie das Format.
Als Urlaubsknipser machen wir alle den gleichen Fehler. Stellen Oma Erna vor den Eiffelturm und wundern uns dann zuhause. Entweder sieht man vom Eiffelturm nur die Füße. Oder Oma Erna ist klein wie eine Ameise. Deshalb entscheiden Sie sich für ein Objekt (Oma oder Bauwerk) und richten den Sucher so darauf, dass es möglichst formatfüllend darin enthalten ist.
2. Gehen Sie nah ran.
Wenn Sie, wie im ersten Tipp gesagt, Ihr Objekt formatfüllend abbilden, gehen Sie zwangsläufig so nah wie möglich ran. Nun gibt es aber je nach verwendetem Objektiv einen Mindestabstand, den Sie einhalten müssen, um das Objekt noch scharf stellen zu können. In einem solchen Fall werden Sie vor allem kleinere Objekte kaum formatfüllend abbilden können. Dann hilft nur noch eins: Das kleine Objekt auf einen Tisch legen und den Tipp 3 beachten. Achtung: Bitte verwenden Sie nicht den Digitalzoom, um ein Objekt heranzuholen. Dies erzeugt flaue und unscharfe Bilder.
3. Sorgen Sie für einen ruhigen Hintergrund.
Egal, ob Sie Großgeräte oder Miniobjekte fotografieren: Achten Sie stets auf einen ruhigen Hintergrund. Dieser Hintergrund kann bei Außenaufnahmen der Himmel, eine Hausfassade oder eine von Ihnen gespannte Plane als Rückwand sein. In jedem Fall sollten sich im Hintergrund (aber auch vor oder neben dem Objekt) keine störenden Elemente finden. Für Ihre Tischaufnahmen können Sie weißen oder hellgrauen Fotokarton verwenden, um das Objekt vor diesem neutralen Hintergrund zu fotografieren.
4. Verwenden Sie soviel Licht wie möglich.
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Objekte ausreichend beleuchtet werden – ausreichend heißt dabei schon heller als üblich. Wenn Sie nicht gerade an einem sonnigen Tag fotografieren, strahlen Sie das Objekt mit drei Halogenstrahlern aus dem Baumarkt an. Diese Strahler werden seitlich und – wenn möglich – auch von oben auf das Objekt gerichtet platziert. Bevor Sie abdrücken, vergewissern Sie sich, dass die Strahler keine hässlichen Schatten auf das Objekt werfen. Durch höherstellen oder seitliches Verdrehen der Lichtquelle können Sie den Schattenwurf beeinflussen und die Beleuchtung richtig einstellen. Das gleiche gilt prinzipiell auch für die Ausleuchtung der kleinen Objekte auf einem Tisch. Übrigens: Grelles Sonnenlicht ist nicht die beste Voraussetzung für Ihre Fotos. Ein heller Sommertag bei bedecktem Himmel wäre
perfekt.
5. Verzichten Sie auf den Blitz.
Die eingebaute Blitzfunktion Ihrer Kamera sollten Sie nicht benutzen. Meist sorgt sie für überbelichtete Stellen auf dem Objekt oder für hässliche Reflektionen. Wenn Sie Punkt 4 beherzigt haben, können Sie den Blitz ohnehin weglassen.
6. Verwenden Sie ein Stativ.
Um Verwackler zu vermeiden, empfiehlt es sich, ein Stativ zu verwenden. Umso wichtiger ist die Motivverwendung, wenn Sie bei nur wenig Licht fotografieren müssen und daher eine lange Belichtungszeit für Ihre Aufnahmen brauchen. Lange Belichtungszeiten erhöhen die Gefahr des Verwackelns.
7. Wählen Sie die passende Dateigröße gleich bei der Aufnahme.
Achten Sie darauf, welche Qualität Sie an Ihrer Kamera eingestellt haben – sie hängt unmittelbar mit der Dateigröße zusammen. Wollen Sie Ihre Bilder möglicherweise drucken lassen, dann sollten Sie mit der höchsten Qualitätsstufe arbeiten. Für Aufnahmen, die Sie per Powerpoint zeigen wollen, stellen Sie die Kamera auf mittlere Qualität ein. Die niedrigste Qualitätsstufe ist ausreichend, wenn Sie Ihre Bilder ausschließlich im Web veröffentlichen oder per E-Mail versenden wollen. Die Methode, einfach die höchste Qualitätsstufe zu wählen, behindert Sie bei der späteren Arbeit: Die großen Dateien fressen Speicherplatz und verlangsamen die Zeit bei der Bildbearbeitung.
8. Korrigieren Sie Bildausschnitte und Farbstiche.
Sehen Sie sich das Bild auf dem Rechner genau an. Manchmal sind unbemerkt doch noch störende Elemente ins Bild gerückt. Unter Umständen können Sie das korrigieren, indem Sie den Bildausschnitt so wählen, dass störende Elemente verschwinden. Auch Farbstiche lassen sich mit den Schiebereglern Ihres Bildbearbeitungsprogramms korrigieren. Geben Sie kein Bild nach draußen, ohne es überprüft zu haben.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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Websitetipp der Woche: design-produkte.de
Wer als Unternehmer eine unverbrauchte Produktidee sucht, um sein Sortiment zu erweitern, kann jetzt leicht im Internet fündig werden: Design, Produktion und Markt will die neue Kontaktbörse design-produkte.de zusammenbringen. Möbel und Leuchten, Tischkultur und Accessoires sollen zunächst im Mittelpunkt stehen.
Die Website unterstützt zum einen Gestalter dabei, für ihre Entwürfe einen passenden Hersteller zu finden und ihre Innovationen gegebenenfalls marktgerecht zu überarbeiten. Die Produktideen werden auf der Webseite öffentlich präsentiert. Designer können sich darum bewerben, dort gelistet zu werden. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, deren Kontaktdaten abzufragen.
Erste Ideen und Erfolgsgeschichten sind bereits online nachzulesen: http://www.design-produkte.de
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