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TRENDALERT
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Lesen Sie heute im Trend Alert
 
 
Warum Sie mehr Flops brauchen

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Nicht umgesetzte Projekte”, steht oben auf der Tafel. Sie ist groß und dicht mit Jahreszahlen bedruckt. Der bekannte Regisseur Tim Burton hat sie in einem New Yorker Museum aufgestellt, und darauf alle Projekte verzeichnet, die es nie bis auf die Leinwand geschafft haben. So kann jeder sehen: Der Mann hinter Blockbustern wie ”Batman” hat einen Großteil seines Lebens mit Dingen verbracht, die von Filmstudios abgelehnt wurden.

Viele Firmen würden eine solche Bilanz beschämt in der Schublade verschwinden lassen. Zu unrecht, findet der Marketingguru Seth Godin. Er meint, dass die Luftnummern-Liste eine wertvolle Lektion vermittelt: Hauptsache, Sie bringen das Produkt raus und testen den Markt!

Ein richtiger Ratschlag für die Postkrisen-Ökonomie, wie wir finden. Denn gerade in unsicheren Zeiten gilt: Nur, wer sich traut zu experimentieren und bereit ist – in Maßen – zu scheitern schafft das Neue.


Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
So machen Sie Ihre Werbung mit Twitter zum Selbstläufer

Wie bringt man Tausende von Menschen dazu, freiwillig für ein Unternehmen Werbung zu schieben? Ganz einfach – mit Twitter. Zwei Firmen zeigen, wie Reklame nach dem Schneeballprinzip funktioniert:

1. Maggiano"s, eine US-Restaurantkette, verlost Geschenkgutscheine im Wert von 100 Dollar. Voraussetzung: Wer in den Lostopf kommen will, muss Twitter-Nutzer sein und dort unter eigenem Namen folgenden Botschaft verbreiten: „Follow @Maggianos to win $100 gift certificates.” Erfolg: Am ersten Tag der Aktion haben 2.000 Menschen den Twitter-Nachrichtenstrom von Maggiano"s abonniert, um die Verlosung nicht zu verpassen. Da die Nutzer selbst über das Gewinnspiel twittern und so wiederum ihre Kontakte informieren, hat sich das Gewinnspiel rasant schnell im Netz verbreitet.

2. Um für ihr neues Album zu werben, setzt die Rockband Pearl Jam voll auf Twitter. Sie verspricht: Jeder Nutzer, der eine Nachricht zur neuen Single „Just Breathe” absetzt, bekommt im Gegenzug einen Code geschickt, mit dem er sich den Song kostenlos herunterladen kann! So wurden die Fans dazu gebracht, im Netz einen wahren Werbesturm zu entfachen.

Unser Tipp: Wer konkreten Nutzen bietet, dessen Botschaft wird im Social Web aufgegriffen und verbreitet. Dabei muss es nicht immer das kostenlose Essen oder der geschenkte Song sein. Auch konkrete Tipps („5 Arten, Geld zu sparen”) oder Anleitungen („In drei Schritten zu…”) werden von der Twitter-Gemeinde gerne aufgegriffen und verbreitet.

Quelle: Trendletter

 
 
 
Wie Sie das Raute-Zeichen (#) bei Twitter richtig einsetzen

Mit dem Rautezeichen lassen sich bei Twitter bestimmte Themen kennzeichnen. Beispiel: „Sie lesen gerade den #trendalert”. Jeder Nutzer kann sich solche so genannten Hashtags ausdenken.

Vorteil: Setzt sich ein Rautenstichwort durch, lassen sich alle Kurznachrichten, in denen es vorkommt, leicht auffinden (zum Beispiel mit Monitter). So entgeht Ihnen keine Meinungsäußerung im Netz!

Drei Tipps zum Einsatz von Hashtags:
  • Führen Sie nur zu größeren Themen ein Hashtag ein, etwa zu Veranstaltungen, Publikationen oder Produkten.
  • Wenn Sie ein Hashtag neu einführen, sollten Sie es kurz erläutern.
  • Animieren Sie Twitter-Nutzer, es zu verwenden. Beispiel: Hängen Sie im Eingangsbereich Ihrer Veranstaltung ein Plakat auf, das anwesende Twitter-Nutzer auf das Hashtag hinweist.

 
 
 
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Die Generation Facebook liebt … Zeitungen?

Vonwegen Printmuffel: Gerade Junge Menschen zwischen 15 und 24 lesen überdurchschnittlich gerne Gedrucktes. Das ergab jetzt eine Umfrage in Großbritannien. Die Youngster konsumieren sogar 24 Prozent mehr Printtitel als die Erwachsenen!

Unsere Diagnose: Dass die Facebook-Generation eine Allergie gegen Gedrucktes hat, ist ein Märchen. Solange Printmedien gut recherchierte Inhalte oder eine aufwändige Ausstattung (Hochglanzfotos etc.) bieten, bleiben sie auch für junge Zielgruppen interessant. Neue Magazine wie „Elektrospieler” beweisen das.

Quelle: Zukunftsletter


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