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Lesen Sie heute im Werbe- & PR-Profi:
 
 
Lust und Frust

Liebe Leserin, lieber Leser,

Lust und Frust liegen manchmal ganz nah beieinander. So auch in diesem Newsletter. Lust auf "mehr Werbung im Internet" macht vor allem die Tatsache, dass sich auch mehr und mehr Entscheider online tummeln. Ja, die Chefs sind endlich auch im Internet!

Gleichzeitig kann das Internet auch viel Frust bereiten. Nämlich dann, wenn man kritisiert, lächerlich gemacht oder bloßgestellt wird. Das Netz ist ein hervorragender Marktplatz. Leider taugt es auch als Pranger.


Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
Wie Sie hochkarätige B-to-B-Entscheider im Netz erreichen

Die Zeiten, da das Internet eine reine Konsumenten-Spielwiese war, sind vorbei. Heute geht sogar eine Zielgruppe ins Netz, von der man bislang glaubte, sie wäre wegen Zeitmangels gar nicht in der virtuellen Welt unterwegs. Die hochkarätigen Entscheider im Business-to-Business-Bereich. Ob es um die Anschaffung von Labormöbeln, Baumaschinen oder die Suche nach einer Werbeagentur geht – Entscheider nutzen das Internet zu Recherchezwecken und werden da auf der Suche nach einem neuen Geschäftspartner fündig. 85 % aller befragten B-to-B-Entscheider haben bereits einen Lieferanten im Netz gefunden. Das zeigt, wie wichtig Ihre Werbemaßnahmen im Web sind.

Doch welche Internetangebote werden genutzt? Eine wichtige Frage, um zu wissen, wo man sie im Netz abholen könnte. Eine soeben fertiggestellte Umfrage „Webnutzung deutscher B2B Entscheider” zeigt, welche Informationen Entscheider im Internet nutzen. Wir leiten daraus die wichtigsten Empfehlungen für Sie ab.

Mit diesen 7 Maßnahmen erreichen Sie die wichtigen Entscheider:

1. Verbessern Sie Ihre Suchmaschinenplatzierung.
Dies ist mit Abstand die wichtigste Maßnahme. Denn Recherchen beginnen (zumindest im deutschsprachigen Raum) nahezu ausnahmslos bei der Suchmaschine Google. Beobachten Sie daher ständig die Platzierung Ihres Unternehmens oder einzelner Produkte/Dienstleistungen bei den Suchtreffern. Oberstes Ziel ist es, auf Seite 1 der angezeigten Suchtreffer zu kommen. Denn Suchtreffer, die auf den Folgeseiten platziert werden, werden kaum mehr beachtet.

Mein Tipp! Überprüfen Sie den Eintrag Ihres Unternehmens in den Google Maps. Bei lokalen Suchanfragen – etwa wenn Lieferanten in einem bestimmten Umkreis gesucht werden – ist dies die beste Methode, in den Suchtreffern ganz vorne zu landen. (Rufen Sie das lokale Branchencenter bei Google auf und beschreiben Sie dort Ihr Unternehmen.

2. Schalten Sie Anzeigen bei AdWords.
Wenn Sie mit wichtigen Schlüsselbegriffen nicht auf Seite 1 der Suchtreffer vertreten sind, dann platzieren Sie sich selbst an einer Top-Stelle. Buchen Sie eine oder mehrere AdWords Anzeigen.

3. Stellen Sie Sachinformationen bereit.
Entscheider suchen entscheidungsrelevante Fakten – und kein PR-Blabla. Zu den besonders gefragten Informationen gehören:
a.    Technische Datenblätter
b.    Online-Demos
c.    Fallbeispiele
d.    White Papers

Diese Informationen sollten Sie sowohl auf Ihrer Website, als auch auf anderen öffentlich zugänglichen Seiten im Netz bereitstellen. So können Sie Videodemonstrationen auf YouTube platzieren, Fallbeispiele und White Papers sollten Sie zusätzlich auf Slideshare (http://www.slideshare.net) oder Scribd (http://www.scribd.com) veröffentlichen.

4. Sorgen Sie für schnelle Erreichbarkeit.
Hat ein Entscheider das Gefühl, in Ihnen den potenziellen künftigen Lieferanten gefunden zu haben, möchte er schnell und komfortabel mit Ihnen in Kontakt treten. Sorgen Sie dafür, dass Sie auf Ihrer Website Namen und Kontaktdaten der relevanten Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen bereithalten. Auch in die von Ihnen verteilten Informationen, wie Datenblätter, Online-Demos oder White Papers gehören die Namen der Ansprechpartner.

Achtung! Eine zentrale Telefonnummer ist nicht die richtige Kontaktadresse. Ersparen Sie dem Interessenten das umständliche Durchfragen, Verbinden und Warten über Ihre Telefonzentrale. Bringen Sie ihn ohne Umwege mit Ihrem kompetenten Verkaufspersonal in Kontakt. Übrigens zeigt die Studie eine eindeutige Präferenz der Entscheider für den Kontaktweg Telefon. 58 % der Entscheider wünschen einen Erstkontakt via Telefon, 33 % bevorzugen einen Erstkontakt via E-Mail.

5. Stellen Sie Download-Pakete zusammen.
Sorgen Sie dafür, dass sich Entscheider mit allen relevanten Informationen selbst versorgen können. Schnüren Sie für Ihre Produkte doch einfach Downloadpakete, in denen Werbeprospekte, Unternehmensdarstellung, technische Datenblätter, Kundenstimmen und Online-Demos, White Papers etc. zu einem Informationspaket zusammengestellt sind. Komprimieren Sie dieses Paket zu einer Zip-Datei. So werden alle relevanten Informationen mit einem Mausklick übermittelt. Dank der Komprimierung und Zusammenstellung in einem gemeinsamen Ordner geht dies auch schneller als bei Download von Einzeldateien.

6. Nutzen Sie Social Media.
Beobachten Sie Foren wie Xing oder Facebook und legen Sie dort Profile oder Seiten über Ihr Unternehmen an. Ihre Vertriebsmitarbeiter sollten das Unternehmen in Xing repräsentieren. Priorität hat dabei das Mitlesen der veröffentlichten Beiträge. Sobald dort über Ihr Unternehmen oder über Produkte Ihrer Firma oder Ihrer Mitbewerber diskutiert wird, sollten sie sich in die Diskussion sachlich einbringen. Natürlich können Sie auch schrittweise Ihre Mitarbeit in diesen Foren und Netzwerken durch aktive Beiträge ausbauen. Eine aktive Mitarbeit im Social Media Bereich hat allerdings im B-to-B-Bereich erst dann eine hohe Priorität, wenn die oben genannten Punkte (1 bis 5) erfüllt sind.

7. Arbeiten Sie an der eigenen Website.
Überprüfen Sie Ihre eigene Website: Ist sie für Entscheider informativ genug? Bringt es Menschen, die nur wenig Zeit für Recherche-Arbeiten haben so schnell wie möglich ans Ziel? Versetzen Sie sich in die Lage der Entscheider, die von Termin zu Termin hetzen und bringen Sie Ihre Informationen so präzise wie möglich auf den Punkt.

Quelle: WerbePraxis aktuell

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Liebe Leserin, lieber Leser,
mit welchen dieser praxiserprobten Strategien möchten Sie 2010 Ihren Online-Umsatz ankurbeln?


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Mit Mailings den maximalen Erfolg erzielen: Was Wochentag und Uhrzeit mit der Öffnungsrate zu tun haben

Es gibt eine Vielzahl von Elementen, die den Erfolg ihrer e-Mails und Newsletter ausmachen. Über die Öffnungsrate entscheiden aber letztlich nur wenige Faktoren. Der Anbieter der Software DialogMail hat diese Faktoren anhand Tausender verschickter E-Mails überprüft und Öffnungsraten mit statistischen Verfahren ermittelt und verglichen. Das sind die Erkenntnisse daraus:
  • Je kürzer die Betreffzeile, desto höher die Öffnungsrate.
  • Sachliche Betreffzeilen haben eine deutlich (+28%) höhere Chance, geöffnet zu werden, als Mailings mit werblichen Betreffzeilen.
  • Personalisierte Betreffzeilen erzielen eine um 64% höhere Öffnungsrate als un-personalisierte Betreffzeilen.
  • Mailings, die von einer Person als Absender verschickt werden, erzielen eine niedrigere Öffnungsrate als Mailings mit dem allgemeinen Namen des Unternehmens im Absender.
  • Der beste Versandzeitpunkt ist Montag Abend; Gegenüber dem ungünstigsten Zeitpunkt (Donnerstag Nachmittag) kann man seine Öffnungsrate alleine durch die Wahl des richtigen Zeitpunktes fast verdoppeln!
  • Die Wahl des richtigen Versandzeitpunktes beeinflusst die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mailing geöffnet (und gelesen) wird, dramatisch! Mittwoch und Donnerstag sind als Versandtage grundsätzlich weniger zu empfehlen; Ein Versand am Montag, Dienstag oder Freitag führt zu mehr Öffnungen.
  • Ein Versand zu Tagesrandzeiten (in der Früh bzw. abends) führt zu signifikant höheren Öffnungsraten.
Studie und weitere Informationen: dialog-Mail e-Mail Marketing Systems, A-3434 Wilfersdorf (bei Wien)T +43 (0)2273 72.788 http://www.dialog-mail.com/oeffnungs-report

Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von WerbePraxis aktuell
 
 
 
Das Video der Woche: PR-Gau in Baden-Württemberg

Das ist derzeit Hit bei YouTube und ging durch alle Medien. Der noch amtierende Ministerpräsident von Baden-Württemberg Oettinger blamiert sich mit wirklich unterirdischen Englisch-Kenntnissen. Das wäre zum Lachen, wenn es nicht ein wichtiger Repräsentant Deutschlands in Europa wäre. Es wäre kein Thema für unseren Newsletter, wenn es nicht ein PR-Gau erster Güte wäre. Und wie macht man so was wieder wett? Oettinger versuchte es am Wochenende mit einem Talkshow-Auftritt und räumte dort ein, er müsse einfach ein paar Fachbegriffe mehr pauken. Ansonsten könne er ja ganz gut Englisch. Soso. Nach uralten PR-Erkenntnissen hilft Beschönigen und Vertuschen in der Krise gar nichts. Sehen Sie selbst.




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