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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Zwitschern - mitten im Winter
Liebe Leserin, lieber Leser,
'Hello World' - mit diesen wenig spektakulären Worten startete einer der reichsten Menschen der Welt seine Aktivitäten bei Twitter. Microsoft-Gründer Bill Gates 'zwitschert' seit der vergangenen Woche unter www.twitter.com/billgates auf der beliebten Social Media Plattform. Den Impuls dafür gab die Erdbebenkatastrophe in Haiti, für die Gates derzeit Spenden sammelt. Bereits jetzt hat der Unternehmer über 330.000 Follower, Tendenz stark steigend. Bis er an den Top-Twitterer Ashton Kutcher herankommt, wird Gates jedoch noch einige Anstrengungen unternehmen müssen: Der Hollywood-Beau hat fast viereinhalb Millionen Follower und gehört zu den Top-Promis auf Twitter, auch Britney Spears, Oprah Winfrey und Barack Obama haben Millionen von Fans.
Doch warum sollte Twitter nur ein Weg für Promis sein, mit ihren Fans Kontakt aufzunehmen? Immer mehr Unternehmen entdecken das virtuelle Gezwitschere für sich und nutzen diese Plattform für Marketing und Kundenbindung. Wir stellen Ihnen heute in unserer Know-how-Bibliothek viele Tipps rund ums Twittern vor, in unserem Schwerpunktbeitrag gibt Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, Tipps, wie Sie Ihre Twitter-Aktivitäten starten und die ersten 10 Tage in diesem neuen Medium erfolgreich meistern.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Brandneu: Twitter testet lokale Trends
Was ist gerade in meiner Stadt angesagt? Worüber spricht man? Fragen zu Antworten wie diesen soll eine neue Funktion auf Twitter liefern. Mit Twitter Local Trends will das amerikanische Unternehmen seine Nutzer stets darüber informieren, was gerade 'hot' ist.
Das neue Programm läuft derzeit im Test: Nur 1 Prozent der US-Nutzer kann diese Funktion nutzen, darunter die Marketingfachfrau Lisa Barone, die in ihrem Blog einen Einblick in die neue Funktion gewährt.
Viele aktuelle Informationen rund um Twitter und lokales Marketing finden Sie auch auf unserem OnlineMarketing-Fachportal.
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Aktuelle Studie: Kunden-Kauflust anregen mit Web 2.0
In vielen Online-Shops ist das Thema Web 2.0 noch nicht angekommen, man verlässt sich auf die altgedienten Mechanismen. Dies legt die aktuelle E-Shop-Studie der Hamburger novomind AG nahe. Damit verschenken die Händler jede Menge Potenzial - und riskieren, gegenüber den fortschrittlichen Mitbewerbern ins Hintertreffen zu geraten.
Hier 4 Kernaussagen der Studie:
Fast die Hälfte der Shops ohne Web 2.0-Funktionen
44 Prozent der deutschsprachigen E-Shop-Betreiber beschränken sich auf die reine Warenpräsentation und einzelne Dialog-Angebote. Nur rund jedes dritte E-Commerce-Unternehmen bietet seinen Kunden beispielsweise Platz für Produktbewertungen.
Out: Anonymer Kauf. In: Gemeinschaft
Interneteinkäufer achten laut der E-Shop Studie immer häufiger darauf, dass sie sich im virtuellen Ladenlokal mit anderen Usern austauschen und ihre Produkterfahrungen im Netz verbreiten können.
Ein Muss sind:
- Differenzierte Suchmöglichkeiten
- Eine große Auswahl an Zahlungsverfahren
- Empfehlungen anderer Kunden
Mit dem Verzicht auf eine breite Palette an Web-2.0-Funktionen, so novomind, verprellen die Unternehmen nicht nur internetaffine Kunden sondern vergeben die Chance, von der Shopping-Community mehr über das Kaufverhalten im Internet zu lernen.
Technik top, Umsetzung bei jedem zweiten Shop mangelhaft
Ein Großteil der E-Shop-Betreiber hat sich zwar in den vergangenen Jahren mit einem Update ihrer Shop-IT technisch für das Web-2.0-Zeitalter fit gemacht. Dennoch schöpft jeder zweite Anbieter das technisch Machbare seiner IT-Systeme nicht aus. Das ergab ein Funktionalitätentest von novomind bei 15 ausgewählten E-Shops, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Relaunch ihrer Shopping-IT durchgeführt haben. Für viele Shop-Manager ist der Einsatz von Web-2.0-Funktionen noch Neuland, erklärt Peter Wiedekamm, Technischer Vorstand von novomind. Die Mehrheit legt den Fokus derzeit auf den Ausbau von Funktionen, die den Gang zur virtuellen Ladenkasse abkürzen und den Dialog zwischen Kunde und Anbieter komfortabler gestalten. Den Schritt zum Community Shop haben sie noch vor sich, so Wiedekamm.
Für die E-Shop-Studie wurden 200 E-Commerce-Entscheider befragt.
Quelle: novomind |
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Die ersten 10 Tage in Twitter (Teil 1)
Immer mehr Unternehmen sind im letzten Jahr in den Kurznachrichtendienst Twitter eingestiegen und versorgen jetzt ihre Follower (= Leser, die ihre Nachrichten abonniert haben) mit neuesten Nachrichten. Ob es sich dabei um eine kleine Werbeagentur wie Thoxan (http://twitter.com/thoxan) oder die große deutsche Lufthansa handelt (http://twitter.com/lufthansa_DE): Es werden täglich mehr, die bei Twitter ihren Nachrichtenkanal eröffnen.
Warum auch nicht. Die Teilnahme ist auch für Unternehmen kostenlos und die weiter rasant steigenden Nutzerzahlen beweisen, dass Twitter gefragt ist.
Für Außenstehende ist Twitter allerdings wie ein Buch mit sieben Siegeln. Wir machten Sie bereits mit dem Twitter-Jargon vertraut und lieferten Ihnen ein kleines Twitter-Wörterbuch. Heute steigen wir ein – mit Ihrem Fahrplan für die ersten 10 Tage bei Twitter:
Tag 1: Die Anmeldung
Gehen Sie zu twitter.com und klicken Sie auf Get Started – Join!. Geben Sie Ihren Namen, einen Benutzernamen (Username), ein Passwort etc. ein und klicken Sie auf Create my Account.
Klicken Sie auf Skip this Step am Ende der nun erscheinenden Seite. (Sie können später noch nachsehen, welche Ihrer Kontakte bereits auf Twitter sind.) Auf der nächsten Seite schlägt Ihnen Twitter bekannte Twitterer vor, denen Sie folgen könnten – entfernen Sie das Häkchen bei Select all und klicken Sie auf den Button Finish. Sie sind drin!
Hier noch ein paar Hinweise:
Sie müssen bei der Anmeldung nicht Ihren echten Namen angeben. Um das Ganze zu testen, können Sie auch mit Phantasienamen arbeiten. Wichtig bei der Anmeldung ist allerdings Ihre E-Mail-Adresse. Jede E-Mail-Adresse kann nur für einen Account genutzt werden. Verwenden Sie also für den Test-Account nicht die E-Mail-Adresse, die Sie später nutzen möchten, um Twitter-Nachrichten zu empfangen. An diese E-Mail werden Ihnen nur Benachrichtigungen von Twitter gesandt. Sie wird nicht veröffentlicht.
Anders als bei vielen anderen Online-Diensten wird sie auch nicht gebraucht, um Bestätigungs-Links (Double Opt-In) zu versenden. Auf der nächsten Seite erscheint bereits Ihre Twitter-Seite! Sie könnten also sofort mit dem Veröffentlichen beginnen. Was Sie aber nicht tun sollten! Denn der nächste Tag ist besonders wichtig!
2. Tag: Lesen
Beginnen Sie, anderen Twitterern zu folgen. Am einfachsten geht das, wenn Sie in das Suchfeld auf der rechten Seite ein paar Fachbegriffe eingeben, die zu Ihrer Branche oder Ihrem Interessengebiet gehören. Wenn Sie das tun, erscheint nun die Seite der Suchergebnisse vor Ihnen. Sie sehen, in welchen Tweets die von Ihnen eingegeben Suchbegriffe vorkommen und wer sie verfasst hat.
Klicken Sie auf den Benutzernamen, um mehr von diesem Twitterer zu lesen. Sie werden nun auf seine Profilseite weitergeleitet und erfahren dort mehr über ihn. Interessiert Sie, was dieser Twitterer in den letzten Tweets mitgeteilt hat? Sehen Sie auch rechts oben unter Website und Bio nach – dort erhalten Sie weitere Informationen über den Verfasser. Wenn Sie seine Tweets auch die nächsten Tage verfolgen möchten, dann drücken Sie auf den Button Follow. Nun haben Sie diese Informationen abonniert.
3. Tag: Weiterlesen
Lesen Sie mehr. Denn es geht darum, einen Eindruck zu gewinnen, wie der Tonfall auf Twitter ist, was sich als Thema eignet und vieles mehr.
4. Tag: Entwickeln Sie Ihre Strategie
Legen Sie fest, was Sie auf Twitter erreichen und wie Sie dort auftreten wollen. Als Unternehmen? Als Inhaber des Unternehmens? Als Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung des Unternehmens?
Denkbar wäre z. B., dass Verkauf oder Kundenservice die Twitter-Accounts mit Nachrichten füllen. Sie können einen Twitter-Account aber auch für eine bestimmte Produktlinie eröffnen und dann den Produktmanager oder einen kompetenten PR-Mitarbeiter dafür sprechen, pardon, twittern lassen. Der DM-Drogeriemarkt lässt beispielsweise Informationen zu seiner Biomarke Alverde twittern (http://twitter.com/dm_alverde).
5. Tag: Wer twittert was?
Nach der Strategieentwicklung kommt die Umsetzung. Wer im Unternehmen twittert nun zu den festgelegten Zielen? Wer setzt die Strategie um?
Legen Sie auch dessen Kompetenzen fest, für den Fall, dass Kritik am Unternehmen aufkommt. Sollte der Twitterer nicht allein entscheiden können, so müssen Entscheidungswege möglichst kurz sein. Auch für das Reporting sollten Sie festhalten, wer in welcher Häufigkeit an wen über das Geschehen in Twitter berichtet. Welche Erkenntnisse müssen dabei festgehalten und berichtet werden?
Erfahren Sie in der kommenden Woche in Teil 2, wie es an den Tagen 6 bis 10 weitergeht!
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