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Lesen Sie heute im Trend Alert
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Warum Null-Sterne-Bewertungen am wertvollsten sind
Liebe Leserin, lieber Leser,
der neue Flachfernseher mit Lautsprechern an der Seite sollte ein Verkaufshit werden. Doch das Modell floppte. Hersteller Samsung war ratlos – bis man sich die Kommentare im Netz ansah. Dort beschwerten sich viele Käufer darüber, dass das Gerät nicht in ihren Wohnzimmerschrank passt. Es war schlichtweg zu breit. Samsung änderte sofort das Design und rettete seine Umsätze.
Das Beispiel zeigt: Wer Kunden online Bewertungen abgeben lässt, profitiert mehrfach.
- Produktmängel lassen sich schneller aufdecken.
- Die Kundenbindung steigt, da Menschen gerne nach ihrem Urteil gefragt werden.
- Der Umsatz steigt. Faustregel: Von Produkten, zu denen es Bewertungen gibt, werden 10 Prozent mehr verkauft.
- Kunden liefern kostenlos neue Produktideen.
- Im Netz geäußertes Lob kann in der Werbung eingesetzt werden.
Also: Laden Sie Ihre Kunden zwei Wochen nach dem Kauf per Mail ein, eine Bewertung abzugeben – und zwar auf Ihrer eigenen Seite. Sonst landet das Feedback in den Weiten des Netzes, wo Sie es leicht übersehen können.
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Beste Grüße Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies, Chefredakteure "Trend Alert"
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Gutenberg 2.0: So sieht das Buch der Zukunft aus
Vergessen Sie den Kindle von Amazon! Das E-Book der Zukunft ist groß, farbig und kann sogar bewegte Bilder darstellen. Die US-Firma Qualcomm hat es soeben vorgestellt.
Damit überflügelt das elektronische Buch jetzt die gedruckte Version. Weitere Vorteile:
- Der Bildschirm ist so scharf, dass auch langes Lesen nicht ermüdet.
- Die Schrift lässt sich auf in hellem Sonnenschein gut lesen.
- Eine Akkuladung hält mehrere Tage, da nur beim Umblättern Strom verbraucht wird.
Unsere Prognose: 2010 geht als das Jahr der elektronischen Bücher in die Geschichte ein. Indiz: Am Weihnachtstag 2009 hat Amazon erstmals mehr elektronische Bücher verkauft als gedruckte Ausgaben (Meldung). Im nächsten Jahr werden 20 Mio. elektronische Lesegeräte über den Ladentisch gehen.
Aber: Das E-Book als Extragerät wird schon bald wieder verschwinden – weil auch in Handys und Laptops bald die hochauflösende Bildschirmtechnik eingebaut ist. Das bedeutet: Auf fast jedem Gerät lassen sich in Zukunft E-Books lesen. Die Folgen für den Buchmarkt:
- Harry Potter und Dan Brown marschieren voran. Gedruckte Bestseller werden auch die ersten Bestseller als E-Book sein.
- Ab 2012 publizieren die Verlage Fachbücher, Lehrbücher und Tageszeitungen auf breiter Front elektronisch.
- Ab 2015 wird der gesamte Buchmarkt digitalisiert. Faustregel: Je hochwertiger die Ausstattung des Buches (Bindung, Prägedruck, Hochglanzdruck), desto länger kann sich die gedruckte Version gegen die elektronische behaupten.
- Auch im Jahr 2050 wird es noch gedruckte Bücher geben – aber nur als Geschenk zu besonderen Anlässen.
Quelle: Zukunftsletter, eigene Recherchen
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Alfa Romeos Werbeclip: Tiefer kann man nicht sinken
Um für seine niedrigen Preise zu werben, hat Alfa Romeo ein Plakat in den Marianengraben heruntergelassen – den tiefsten Punkt der Erde am Boden des Pazifik. Der Autohersteller hat die Werbeaktion per Video dokumentiert (Ein Klick auf das Bild öffnet den YouTube-Clip).

Eine kleine Panne ist den Werbern allerdings unterlaufen: Experten haben ermittelt, dass das im Video gezeigte Seil niemals ausreicht, um das Plakat wirklich auf 11.000 Meter Tiefe herabzusenken.
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Liebe Leserin, lieber Leser,
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Künftig entscheidet der Kunde selbst, welche Werbung er sieht
Auf der Nachrichtenseite Digg können die Nutzer jetzt über die Anzeigen abstimmen. Unter den Werbebannern ist ein grünes Häkchen bzw. ein rotes Kreuz eingeblendet. Klicken viele Nutzer das Kreuz für mag ich nicht" an, wird die Werbung durch eine andere ersetzt.
Erfahrung aus Tests: Im Schnitt klicken 2 bis 3 Prozent der Konsumenten auf Banner, wenn sie diese auch bewerten dürfen – deutlich mehr als bei herkömmlichen Internet-Anzeigen (Facebook und Reddit bieten eine ähnliche Funktion).
Unsere Prognose: Anzeigen mit Bewertungsfunktion werden sich durchsetzen. Das bedeutet: Überfall-Taktiken (Beispiel: Banner sieht aus wie Viruswarnung) sind out – Originalität, Nähe zur Zielgruppe und Humor werden wichtiger.
Quelle: Trendletter
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