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Zurück zum guten alten Brief

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Werbemittel aus dem letzten Jahrtausend ist wieder da: der Werbebrief. Denn inzwischen hat er fast Seltenheitswert bekommen. Weil es schneller, einfacher und preiswerter ist, haben E-Mails die guten alten Werbebriefe ersetzt. Das verschafft Ihnen eine wunderbare Renaissance.

Wer in 2010 wieder Briefe schreibt, der kann seine Adressaten verblüffen. Die beste Voraussetzung, mehr Resonanz und damit auch mehr Erfolg zu ernten, als Sie es mit einer Standard-E-Mail könnten.


Viel Gewinn beim Lesen und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
10 gute Gründe, warum Sie lieber Werbebriefe statt E-Mails schreiben sollen

  1. Werbebriefe sind überraschend. Gerade weil er so selten geworden ist, hat der Werbebrief etwas, was ihn von der E-Mail unterscheidet: Das Überraschungsmoment. Schreiben Sie Kunden, mit denen Sie sonst nur per E-Mail kommunizieren, einfach mal einen Brief. Die werden sich wundern. Und Ihre Botschaft kommt besser an.
  2. Werbebriefe sind persönlich. Natürlich können Sie E-Mails auch persönlich adressieren. Aber Werbebriefe werden trotzdem als persönlicher empfunden. Heute verbinden wir mit ihnen Gedanken an wichtige oder schöne Ereignisse im Leben. Briefe schreibt man als Privatperson zu Geburtstagen, sendet sie von längeren Urlaubsreisen oder vertraut ihnen ganz besonders wichtige Zeilen an. Machen Sie sich diesen persönlichen Charakter des Briefes zunutze und sprechen Sie Ihre Adressaten persönlich, individuell und emotional an. Übrigens: Durch eine persönliche handschriftliche Unterschrift können Sie den persönlichen Charakter zusätzlich unterstreichen.
  3. Werbebriefe sind wertvoll. Gerade weil sie selten sind, sind sie umso wertvoller. Aber ihre Wertigkeit können Sie noch unterstreichen – indem sie hochwertiges Papier verwenden – für den Brief und den Umschlag. Oder indem Sie die Briefe mit Sondermarken versehen. So sprechen Sie Sinne und Emotionen ganz nebenbei an.
  4. Werbebriefe sind Dialoge. In einem Werbebrief können Sie besondere Dialoge eröffnen. Zum Beispiel Stammkunden zu einem ganz besonderen Event und/oder Angebot einladen. Einfach mal Danke sagen. Oder auch Fragen stellen, die im Alltagsgeschäft ansonsten untergehen würden. Legen Sie Antwortelemente bei, um diesen Dialog zu eröffnen. Machen Sie es dem Angesprochenen leicht, Ihnen zu antworten.
  5. Werbebriefe sind rechtssicher. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeiten der E-Mail-Werbung stark eingeschränkt. Keine E-Mail-Werbung ohne explizite Zustimmung, heißt es nun. Beim Werbebrief sieht das anders aus. Dessen Zustellung ist auch ohne ausdrückliche Zustimmung des Umworbenen erlaubt – solange Sie Ihre Adressdaten aus öffentlich zugänglichen Quellen beziehen. Oder der Werbebrief im Rahmen einer bestehenden Geschäftsbeziehung geschrieben und versandt wird.
  6. Werbebriefe sind messbar. Gut, wir können bei Werbebriefen keine Öffnungs- oder Klickraten messen. Aber wir können sehr wohl messen, welche Wirkung wir damit erzielen. Das ist im Übrigen ein großer Vorteil: Wir konzentrieren uns auf eine messbare Kennziffer: den Rücklauf – und zerbrechen uns nicht den Kopf über irgendwelchen Exceltabellen mit einer Vielzahl elektronisch gemessener Parameter.
  7. Werbebriefe sind einfach. Sie sind unabhängig von technischen Voraussetzungen, brauchen dazu weder Programmierer noch Werbeagenturen oder Grafiker. Sie können den Brief einfach selber schreiben – genügend Papier ist schon in Ihrem Drucker.
  8. Werbebriefe transportieren mehr. Haben Sie einer E-Mail schon mal ein Warenmuster beigelegt? Oder eine Duftprobe? Eben! Werbebriefe können optische, haptische oder sensorische Erlebnisse auslösen – je nachdem, welche Beilagen Sie dem Brief hinzufügen.
  9. Werbebriefe umgehen Spamfilter. Über 90 % der täglich versandten E-Mails sollen angeblich Spam-Mails sein. Davon kommen jede Menge bei Ihnen täglich an. Aber der Großteil der E-Mails bleibt heute in Spamfiltern hängen. Auch die E-Mails, die vom Adressaten ausdrücklich erwünscht oder sogar schon erwartet waren, können manchmal nicht zugestellt werden, weil sie ein Spamfilter nicht durchlässt. Diese Gefahr gibt es bei Werbebriefen nicht – hier gibt es meist nur einen Filter zu umgehen: das Sekretariat. Tipp: Schreiben Sie vor den Namen des Empfängers den Vermerk „persönlich”. In aller Regel werden diese Briefe dann nur vom Adressaten geöffnet.
  10. Werbebriefe sind nachhaltiger. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Lesen am Bildschirm weitaus anstrengender ist. Es dauert ca. 25 % länger, die Inhalte werden schlechter erinnert und sie haben sogar einen geringeren Einfluss auf die Meinungsbildung. Dagegen sind wir beim Lesen eines Briefes konzentrierter, erfassen seine Inhalte schneller und verankern sie besser in unserem Gedächtnis. Ein weiterer Grund: Durch einen Brief ziehen Sie den Empfänger vom Bildschirm weg. Multitasker, die also am PC zeitgleich E-Mails durchscrollen, ein Angebot schreiben und auf ein Besprechungsprotokoll schielen, haben also keine Chance.
Quelle: WerbePraxis aktuell

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Wie Sie eine E-Mail-Pressemitteilung Schritt für Schritt richtig aufbauen

  1. Wählen Sie die persönliche E-Mail-Adresse aus.
  2. Nennen Sie den Unternehmensnamen in der Betreffzeile.
  3. Bitte als Pressemitteilung kennzeichnen durch „PM” in der Betreffzeile.
  4. Das Datum entfällt, es wird im Mail-Eingang automatisch genannt, bitte PM-Nr. vor dem Text angeben.
  5. Wichtigste Info zum Text erscheint in wenigen Worten in der Betreffzeile.
  6. Erste Zeile kann als weitere Headline die Betreffzeile ergänzen.
  7. Eine Kurzversion erscheint als E-Mail-Text und verweist per Link in den Pressebereich auf der Website auf die ungekürzte Version. Diese Version ist nicht länger als 400 Zeichen.
  8. Der E-Mail-Text erscheint ungekürzt.
  9. Fotos werden im Anhang mit einer Auflösung von 72 dpi geschickt, Hinweis auf hochaufgelöste Version als Download in Ihrem digitalen Pressebereich.
  10. Auf Anrede und Grußformel bitte verzichten. Kontaktdaten ausführlich nennen.
Diese Tipps haben wir der aktuellen Ausgabe von PR-Praxis für Sie entnommen. Alle Tipps zum Aufbau und Versand einer E-Mail-Pressemitteilung finden Sie in der gedruckten Ausgabe oder im Online Archiv (geschützter Bereich nur für Abonnenten).


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Webtipp der Woche: Mit Hootsuite 2.0 twittern Sie besser

Sie können Tweets direkt bei Twitter eingeben - oder mit einem Tool wie Hootsuite erstellen und an Twitter senden.

Das Twittern via Hootsuite, das soeben in der Version 2.0 erschienen ist, hat u.a. diese 3 Vorteile:
- Sie können mehrere Nutzer anlegen oder auch mehrere Twitter-Profile damit verwalten.
- Sie können Beiträge zeitversetzt veröffentlichen und so auch mal „vor-arbeiten”.
- Hootsuite liefert auch interessante Statistiken darüber, wie Ihre Tweets ankommen.

Mehr zu Hootsuite lesen Sie hier:
10 gute Gründe, warum Hootsuite das ideale Twitter- und Facebook-Tool ist.
Zur Website von Hootsuite: http://www.hootsuite.com

Weitere Tipps und Anleitungen zu Twitter finden Sie hier:
Kurz informiert: Twitter für Anfänger
Twitter, die 12 gängigsten Befehle auf einen Blick
Die 6 besten Twitter Tools im Überblick
Twitter als Marketing-Instrument – So funktioniert es


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