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Lesen Sie am 14. Januar in OnlineMarketing aktuell:
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Die Klassiker und Jungstars im Online-Marketing
Liebe Leserin, lieber Leser,
welche Online-Werbemittel versprechen 2010 den meisten Erfolg? Wo sollten Marketingtreibende mehr Budget bereitstellen? Und wo lässt sich Geld sparen? Was ist Hype - und welche Trends setzen sich in der Praxis wirklich durch? Über diese Fragen diskutierte ich auf der Online-Marketing-Konferenz Search Engine Strategies, die im vergangenen Monat in Chicago stattfand, mit Dan Siroker, der als Deputy New Media Director die Wahlkampfkampagne von Präsident Obama unterstützte.
Das Erfolgsrezept fürs Online-Marketing 2010 liegt, so Siroker, vor allem darin, den optimalen Marketing-Mix zu finden: "Social Media wie Facebook und Twitter sind Werkzeuge in einem Werkzeugkasten, genau so wie die anderen Medienformen, die einige als 'Old School' bezeichnen. Trotz der großen Medienresonanz, die Social Media derzeit erhält, ist E-Mail nach wie vor eines der effektivsten Werkzeuge, mit Menschen in Kontakt zu treten und sie zu überzeugen."
Bei aller Begeisterung über Facebook, Twitter und YouTube gilt es also, die bewährten Werbewege wie E-Mail oder Search Engine Marketing nicht zu vernachlässigen. Ich habe für Sie heute in unserer Know-how-Bibliothek einige Beiträge zu den 'Klassikern' und den neuen Stars im Online-Marketing zusammengestellt. Einen Ausblick auf die Zukunftsperpektiven der Werbung im www liefert Ihnen die Redaktion des Trendletter im ersten Beitrag.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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3 Werbeformen mit großem Zukunftspotenzial
1. Werbung, die vom Konsumenten lernt
Auf der Internet-Nachrichtenseite Digg können die Nutzer seit Neuestem über die Anzeigen abstimmen. Unter den Werbebannern ist ein grünes Häkchen bzw. ein rotes Kreuz eingeblendet. Klicken viele Nutzer das Kreuz an, wird die Werbung durch eine andere ersetzt. Erfahrung aus Tests: zwei bis drei Prozent der Konsumenten klicken auf Banner, wenn sie diese bewerten dürfen – deutlich mehr als bei herkömmlichen Internet-Anzeigen (Facebook und Reddit bieten eine ähnliche Funktion).
Unsere Prognose: Anzeigen mit Bewertungsfunktion werden sich durchsetzen. Das bedeutet: Überfalltaktiken (Banner sieht aus wie Viruswarnung) sind out, Originalität, Nähe zur Zielgruppe und Humor werden wichtiger.
2. Werbung im Web-Radio schalten
Die Ausgaben für Reklamespots im Programm von Internet-Radiostationen sind im vergangenen Jahr um 12 Prozent gestiegen (Quelle: SNL Kagan). Plus 20 Prozent in diesem Jahr sind wahrscheinlich.
Unsere Prognose: Werbung im Web-Radio hat Potenzial, bleibt aber zunächst eine Nischenform. Für das Medium spricht: Radiowerbung wirkt – sogar wenn der Hörer abgelenkt ist. Das hat eine Untersuchung der Berliner Radiozentrale ergeben. 75 Prozent der dafür getesteten Spots lösten beim Hörer einen Kaufimpuls aus, selbst wenn er mit etwas anderem beschäftigt war (www.radiozentrale.de).
3. Gewinnspiel auf Facebook starten
Anlässlich der Eröffnung einer neuen Filiale in Malmö hat Ikea in dem sozialen Netzwerk Facebook ein Gewinnspiel gestartet. Der Filialleiter fotografierte im Laden einige Ausstellungsräume und stellte sie auf die Facebook-Seite der Filiale. Surfer, die als Erstes einen Kommentar an eines der virtuellen Möbelstücke hefteten (tagging), bekamen es geschenkt. Die Aktion sorgte weltweit für Aufsehen.
Unsere Prognose: Eine nette Idee, deren Neuigkeitswert sich jedoch schnell abnutzen wird. Großes Potenzial dagegen hat der Werbekanal an sich.
Quelle: Trendletter.de
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Online-Trend 2010: Bilder werden wichtiger
Soeben hat Amazon in den USA eine aufsehenerregende iPhone-Applikation eingeführt. Stellen Sie sich vor, vor Ihnen läuft jemand mit einem besonders schicken Reisekoffer. So einen hätten Sie auch gern, aber fragen, wie das Modell heißt und wo der Herr ihn gekauft hat, wollen Sie auch nicht...
Dann halten Sie einfach die Handy-Kamera darauf und die Software sieht nach, ob sich dieses Produkt im Angebot von Amazon befindet. Wenn ja, erfahren Sie sofort den Namen des Modells, den Preis und können es sofort bestellen.
Die Fähigkeit der Bilderkennung ist größer geworden und der Bedarf an Bildern und Bewegtbildern (Videos) wächst. Verwenden Sie größere Teile Ihres Budgets dafür, Bild- und Videomaterial für das Web zu produzieren! Vertrauen Sie nicht mehr nur auf Text.
Quelle: WerbePraxis aktuell
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