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Lesen Sie heute im Trend Alert:
 
 
Wenn das Kopfkissen extra kostet

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Hotel Rancho Bernardo in San Diego zahlt der Gast für ein Doppelzimmer mit Frühstück 219 Dollar. Ohne Kissen, Strom und Bettzeug sinkt der Betrag auf 59 Dollar. Verzichtet der Gast obendrein auf das Bett, muss er nur 19 Dollar für die Übernachtung zahlen.

Mal im Ernst: Wollen Sie in so einem Hotel wirklich übernachten? Wahrscheinlich nicht. Und vielen anderen Menschen geht es ähnlich: Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Kunden von der Zulagitis (alles kostet extra), wie sie etwa Discountflieger betreiben, genervt sind. Menschen kaufen am liebsten dort, wo das Preissystem einfach ist, fanden die Wissenschaftler heraus. Interessant: Bei einigen Experimenten entschieden sich die Probanden selbst dann für den einfacheren Tarif, wenn dieser teurer war als der komplizierte.

Die Botschaft für 2010 ist klar: Ein wenig Preisdifferenzierung ist Okay. Aber Unternehmen sollten die Finger von Preissystemen lassen, die nur Nobelpreisträger verstehen. Wer will schon am Hoteltresen mit dem Taschenrechner stehen?

Beste Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"
 
 
 
Nutzen Sie dieses kostenlose Werbematerial

Ist Ihr Werbebudget erschöpft? Dann schauen Sie sich doch einmal in Ihrer Pressestelle oder im Vertrieb um! Hier schlummert jede Menge Werbematerial, das Sie (fast) kostenlos nutzen können. Dazu drei Ideen:

1. Nutzen Sie Erwähnungen in Zeitungen oder Magazinen
Verschicken Sie eine E-Mail mit einem Verweis auf vergangenes Presseecho, z. B. ein Interview mit dem Geschäftsführer oder einen Namensartikel in einer Fachzeitschrift. So stellen Sie die Kompetenz Ihres Unternehmens unaufdringlich heraus.

2. Verwandeln Sie Chef-Reden und Studien in Podcasts
Nehmen Sie öffentliche Reden von Führungspersonen auf; kürzen Sie das Material auf 5 bis 10 Minuten. Bieten Sie die Tondatei Ihren Kunden als Download an. Das gleiche Vorgehen sollten Sie anwenden, wenn Sie eine Studie veröffentlichen: Führen Sie mit dem Verfasser ein kurzes Interview; stellen Sie die Audiodatei unter einem instruktiven Titel ins Netz („So vermeiden Sie typische Fehler bei…”).
 
3. Setzen Sie Kundenstimmen (Testimonials) auf allen Kanälen ein
Vorgehen: Besuchen Sie zufriedene Kunden und lassen sie sie vor der Kamera ihre Erfahrungen schildern (Wichtig: schriftliche Zustimmung zur Weiterverwertung einholen!). Diese Video-Testimonials können Sie zum Beispiel auf Messen vorführen oder als Clips ins Netz stellen.

Quelle: Trendletter

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Über Facebook werben – So einfach kann"s gehen

Soziale Netzwerke entwickeln sich zu einem wichtigen Marketingwerkzeug. Wie einfach sich etwa auf Facebook werben lässt, zeigt Ikea in seinem Heimatmarkt: Anlässlich der Eröffnung einer neuen Filiale in Malmö hat das Möbelhaus auf Facebook ein Gewinnspiel gestartet. Der Filialleiter Gordon Gustavsson fotografierte dafür im Laden einige Ausstellungsräume und stellte die Bilder auf die Facebook-Seite der Filiale. Surfer, die als erstes einen Kommentar an eines der abgebildeten Möbelstücke hefteten (tagging), bekamen es geschenkt. Die Aktion sorgte weltweit für Aufsehen.

Quelle: Trendletter

Folgendes Video der Werbeagentur von Ikea erklärt die Aktion (Klicken Sie jetzt auf das Bild und das Video öffnet sich im neuem Fenster):
Video zur Ikea-Aktion auf Facebook
 
 
 
In Zukunft wandert der Handzettel aufs Handy

Samstagmorgens die Prospekte der Super-, Bau- und Elektromärkte aus dem Briefkasten zu fischen, könnte bald der Vergangenheit angehören. Unternehmen können ihre Handzettel jetzt auch elektronisch auf die Handys der Kunden bringen. Diesen Service bietet das Münchner Unternehmen MyProspekt an.

Technisch läuft das so ab: Wer den elektronischen Handzettel wünscht, muss eine spezielle, kostenlose Software auf seinem Smartphone installieren. Das Programm lädt dann automatisch die jeweils aktuellen Handzettel von regionalen Firmen herunter und zeigt sie auf dem Display an.

Bei MyProspekt sind derzeit die aktuellen Angebote von über 100 Handelsunternehmen gelistet, darunter Ikea, Media-Markt oder Aldi. Die Firmen zahlen 1 Cent für jeden Handybesitzer, der sich ihren Handzettel anschaut (Kontakt für Unternehmen: E-Mail: neuer.prospekt@myprospekt.de).

Quelle: Trendletter
 
 
 
Sonderangebot verpasst? Kein Problem. Gap zahlt rückwirkend.

Nach dem Fest kommt jetzt der Frust: Viele Menschen trauen dieser Tage ihren Augen nicht, wenn sie durch die Stadt bummeln: Das ehemals teure Weihnachtsgeschenk wird zum halben Preis verramscht!

Gegen solche bösen Überraschungen schützt der US-Kleidungshändler Gap seine Kunden. Wer hier ein Kleidungsstück kauft, bekommt eine 45-tägige Preisgarantie. Das heißt: Sinkt der Preis für das Produkt in dieser Zeit, bekommt der Kunde den Differenzbetrag auf ein spezielles Internetkonto gut geschrieben. Bislang läuft das Experiment in zehn ausgewählten Läden.

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