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Lesen Sie heute im Werbe-& PR-Profi:
 
 
Auf ein Neues!

Liebe Leserin, lieber Leser,

lassen Sie mich gleich mit dem Wichtigsten beginnen: Den besten Wünschen für ein gutes neues Jahr 2010! Eine Erleichterung ist jetzt zu spüren. Die Konjunkturzahlen zeigen nach oben, die Mundwinkel auch!

Auch wenn es in einigen Brachen erst langsam, in anderen schneller wieder voran geht: Die Krise hat doch einiges geändert. Sie hat Ihre Kunden wählerischer und sparsamer gemacht. Gleichzeitig sind sie anspruchsvoller und fordernder, ungeduldiger und genervter geworden. In der neuen Medienwelt des Jahres 2010 ist Schnelligkeit, Dialog, ja so etwas wie eine ständige Bereitschaft für den Kunden da zu sein, gefragt.

Wer das umsetzt, hat keine Krise. Er hat 2010 Chancen. Nutzen Sie sie!

Viel Erfolg und viel Gewinn beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
 
 
 
5 kostenlose oder preiswerte Tests, die Ihre Website besser machen: So optimieren Sie Ihre Website anhand harter Fakten

Jeder kennt das Gefühl: Wenn unsere Website besser wäre, könnten wir mehr verkaufen. Wenn wir wissen, wie Surfer reagieren, hätten wir mehr Bestellungen. Oder: Wenn wir nur eine Ahnung hätten, was zu Bestellabbrüchen führt, wir würden es sofort abstellen. In Meetings wird dann oft endlos diskutiert. Meinungen prallen aufeinander. Meinungen sind aber keine Fakten. Aber Fakten brauchen Sie, wenn Sie nicht endlos Zeit für Palaver verplempern wollen, sondern die Konversionsraten Ihrer Website oder Ihres Shops zielgerichtet steigern möchten.

Wer glaubt, es brauche dafür teure Tests, der irrt sich. Es geht auch einfach, preiswert und schnell – über das Internet. Wir stellen Ihnen die 5 Top-Test-Tools aus den USA vor.

1. Chalkmark
Wissen die Leute, wo sie klicken sollen? Das ist eine entscheidende Frage. Wer sie durch Chalkmark beantwortet haben möchte, lädt ein Bild der zu testenden Webseite hoch und verknüpft es mit seiner Fragestellung, etwa: Finden sie die Information über das Google Handy. Die Testteilnehmer klicken dann auf die Stelle, wo Sie die Information vermuten. Alle Klicks werden aufgezeichnet und als so genannte Heatmap dargestellt. (Heatmap: Stellen mit den meisten Klicks sind rot markiert!) Als Auftraggeber des Tests erhalten Sie eine URL, die Ihnen Zugang zu den Testergebnissen gibt, die Sie sogar in Echtzeit verfolgen können. Gleichzeitig wird die Zeit gemessen, die die Probanden brauchten, um die Aufgabe zu erfüllen.

Kosten: Bis zu 3 Fragestellungen können Sie kostenlos bearbeiten lassen. Wollen Sie 30 Tage lang unbegrenzt Tests durchführen, zahlen Sie dafür 109 US Dollar.
http://www.optimalworkshop.com/chalkmark.htm

2. ClickHeat
ClickHeat zeigt Ihnen, wo die Leute auf Ihrer Website klicken. Es ist also kein Test mit einem Layoutbild wie bei Chalkmark, sondern dokumentiert das Besucherverhalten von realen Besuchern auf Ihrer realen Website. ClickHeat ist eine kostenlose Open Source Software, die Sie auf Ihrem Server installieren können und die Sie permanent mitlaufen lassen können. Sie repräsentiert die Ergebnisse ebenfalls in Form einer Heatmap. Kleine Unternehmen, die z. B. Wordpress für Ihre Website verwenden, können sich freuen, dass es speziell für sie ein Testmodul gibt. Alle anderen müssen die Anforderungen an den Server beachten.

Kosten: kostenlos
http://www.labsmedia.com/clickheat/index.html

3. ClickTale
ClickTale beobachtet die Benutzer Ihrer Website. Die Software stellt fest, wo Benutzer klicken, welche Tastatureingaben sie machen, wohin die Maus bewegt wird usw. Die Ergebnisse werden in einem Video festgehalten oder in einer Heatmap angezeigt. Allerdings stehen Ihnen auch Daten zur Verfügung, die Sie anhand von Excel weiter auswerten können. Ein Zusatztool ermöglicht die Formularfeld-Auswertung. Es zeigt Ihnen genau, bei welchem Formularfeld die Nutzer häufig die Eingabe abbrechen oder verweigern.

ClickTale beantwortet also eine Vielzahl wichtiger Fragen anhand Ihrer realen Website. Unter anderem zeigt es Ihnen sehr klar, wie sich Nutzer über Ihre Website bewegen, welchen Seiten sie folgen usw. Wer ClickTale nutzen will, erhält einen JavaScript Code zum Einbau in seine Website.

Kosten: ab 99 US Dollar pro Monat.
http://www.clicktale.com

4. Clixpy
Eine gute Alternative zu ClickTale ist das sehr preiswerte Clixpy. Clixpy hält Klicks, Scrollbewegungen, Tastatureingaben und Formularfeldeingaben fest und zeigt Ihnen, wie sich reale Nutzer über Ihre reale Website bewegen. Dazu müssen Sie einen JavaScript Code in Ihre Website einbauen. Jede Session enthält Informationen über: URL, Tag und Uhrzeit, Betriebssystem, Pageview, Dauer des Besuchs, Browser, Auflösung und den Standort des Besuchers.

Kosten: Das Preismodell ist sehr simpel: Für 100 aufgezeichnete Sessions bezahlen Sie nur 5 US Dollar, für 1.000 aufgezeichnete Sessions zahlen Sie 30 US Dollar.
http://clixpy.com

5. CrazyEgg
CrazyEgg ist ein wirkungsvolles Tool, um das Besucherverhalten auf Ihrer Website aufzuzeichnen. Es zeigt Ihnen nicht nur das Verhalten auf der Website, also Klicks, Mausbewegungen, Tatstureingaben usw., sondern verknüpft es mit zahlreichen Informationen wie z. B. den Referrern und Suchbergriffen, die Benutzer auf die Website gebracht haben. Von Beginn bis zum Ende eines Besuchs auf Ihrer Website erhalten Sie also eine Fülle von Informationen. Diese werden ausgewertet in Heatmaps, Listen, Auswertungen, die als Overlays auf der Website dargestellt werden. Um CrazyEgg zu installieren, erhalten Sie einen Java Script Code zum Einbau in Ihre Website.

Kosten: CrazyEgg können Sie ab 9 US Dollar monatlich nutzen.
http://crazyegg.com

Quelle: WerbePraxis aktuell

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Richtig und schnell entscheiden – Trainieren Sie die Entscheidungs-Methode aus der Luftfahrt

Als Werbe- oder PR-Verantwortlicher treffen Sie regelmäßig Entscheidungen und kalkulieren die Konsequenzen ein. Das heißt: Sie übernehmen auch die Verantwortung dafür, wenn etwas schief läuft. Dies kann für Sie zum Dilemma werden, und zwar dann,

1. wenn Sie zu lange mit Ihrer Entscheidung zögern
Sie sind an Termine gebunden. An die Deadline der Redaktionen. An die Abgabefristen für Publikationen. An den Zeitplan der Agentur und Druckerei. An die Termine, die Ihr Chef für seine Presse-Statements und Redeentwürfe vorgibt. Wenn Sie diese Termine verstreichen lassen, dann ist das kontraproduktiv, denn Sie verhindern Ihre Veröffentlichungen durch Ihr Zögern und vor allem: Sie verlieren an Glaubwürdigkeit.

2. wenn Sie sich zu schnell entscheiden
Jede Freigabe bedeutet in der Pressestelle eine öffentliche Wirkung. Und hier lauert die Gefahr, Fehler zu übersehen, unabgestimmte oder widersprüchliche Texte an Redaktionen zu liefern, eine falsche Textversion für Ihre Publikationen freizugeben oder im Presse-Statement Ihres Chefs nicht die neueste Entwicklung zum Thema zu berücksichtigen.

PR-Coaches haben dieses Problem erkannt und empfehlen eine Entscheidungsmethode, die schon seit Jahrzehnten in der Luftfahrt trainiert wird: „FORDEC”. Diese Methode können Sie anwenden, wenn Sie zum Beispiel eine für das Unternehmen heikle Stellungnahme veröffentlichen:

1. F = Facts
Schreiben Sie auf, was Sie für wen veröffentlichen wollen.
Prüfen Sie Ihren Presseverteiler sehr genau. Welche Botschaften sind relevant?
Überprüfen Sie den Inhalt. Nennen Sie nur die Fakten, die zur Aufklärung beitragen, und vermeiden Sie unklare Formulierungen oder Raum für Interpretationen.
Wie viel Zeit haben Sie? Beachten Sie den internen Abstimmungsprozess sowie den Redaktionsschluss in der Zeitung.

2. O = Options
Welche Kommunikationskanäle können Sie nutzen? Möchten Sie lediglich die Nachrichtenagenturen informieren oder einen erweiterten Presseverteiler?
Möchten Sie Ihre Mitarbeiter via Intranet oder E-Mail vorab informieren?
Ist es sinnvoll, einen Journalisten Ihres Vertrauens vorab zu informieren? Wer kann Ihnen dabei helfen?
Welche guten Kontakte im Medienbereich pflegen Sie oder Ihr Chef?
Möchten Sie eine Newsagentur, zum Beispiel www.newsaktuell.de, bei großem Verteiler mit dem Versenden Ihrer Pressemitteilung beauftragen?

3. R = Risks
Schreiben Sie alle Vor- und Nachteile zu Ihren gesammelten Kriterien auf. Wo verbergen sich Gefahren?
Überprüfen Sie sorgfältig jede Formulierung, jedes Zitat Ihres Chefs, ob zum Beispiel ein anderer Sinn entstehen könnte, würde es aus dem Kontext herausgerissen.
Besteht Abstimmungsbedarf? Bitten Sie die Fachabteilungen, Ihren Pressetext noch einmal zu lesen und im Zweifel zu bewerten.
Gibt es ein unkalkulierbares Risiko? Was passiert, wenn zum Beispiel Sperrfristen unterlaufen werden? Geben Sie im Zweifel die Pressemitteilung erst nach Redaktionsschluss heraus, wenn eine Nachricht auf keinen Fall vor einer bestimmten Frist die Öffentlichkeit erreichen soll.

4. D = Decision

Das ist die Phase der Entscheidung, und zwar den Weg zu wählen, der den größten Erfolg und das geringste Risiko darstellt.
Die Erkenntnisse aus den Punkten 1 bis 3 bieten die Grundlage Ihrer Entscheidung.

5. E = Execution
Wer setzt die Entscheidung wie um? Welche Aufgaben übernehmen Ihre Mitarbeiter, welche leisten Sie?

6. C = Check
Beobachten Sie Ihren Erfolg. Läuft alles wie geplant?
Gibt es Nachfragen aus den Redaktionen?
Wie wird wann und wo berichtet?
Sollten Sie Korrekturen vornehmen?
Welche Erkenntnisse können Sie aus Ihrem Entscheidungsprozess ziehen?

Quelle: PR-Praxis aktuell

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