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Lesen Sie heute im Trend Alert:

Der Sonderpreis ist nicht heiß

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Die Leute haben weniger Geld, also machen wir einfach alles billiger" – so sah die Reaktion vieler Unternehmen auf die Krise aus. Und jetzt? Die Konjunktur erholt sich, doch die Kunden haben sich an die Niedrigpreise gewöhnt und sehen nicht ein, wieder mehr zu zahlen. Teuer erkämpfte Margen sind weg – unwiederbringlich.

Was also stattdessen tun, wenn Kunden sparen wollen? Ganz einfach, sagt das McKinsey Global Institute: Werden Sie kreativ. Es müsse nicht immer das Sonderangebot sein. Als Alternativen schlagen die Marketing-Experten diese 7 Maßnahmen vor: 
  • Lassen Sie einen Teil der Wertschöpfung vom Kunden erledigen (Beispiel: Ikea).
  • Entwickeln Sie Einfach-Produkte mit eingeschränkten Leistungsmerkmalen.
  • Verhindern Sie, dass der Kunde zum Billiganbieter wechselt, etwa mit Coupons.
  • Führen Sie Hausmarken ein.
  • Erschließen Sie neue Absatzkanäle, wie das Internet.
  • Bieten Sie mehr Zubehör zu bestehenden Produkten an.
  • Machen Sie den Neukauf schmackhaft, etwa durch Inzahlungnahme alter Produkte.
Und so weiter und so fort. Sie sehen: Es gibt reichlich Alternativen zum Preis-Rotstift …


Beste vorweihnachtliche Grüße

Ihr

Axel Gloger & Constantin Gillies,
Chefredakteure "Trend Alert"


Achtung: So ändern sich die Vorlieben der Kunden!

Sie verkaufen fair gehandelte Produkte? Dann kann es sein, dass Ihnen schwere Zeiten bevorstehen. Denn durch die Krise hat sich der Geschmack der Verbraucher verändert – so lautet das Ergebnis einer britischen Studie. Hier die drei wichtigsten Ergebnisse:

1. Die Sehnsucht nach Einfachem hat zugenommen. Konsumenten sind auf der Suche nach Produkten ohne Firlefanz, denen sie vertrauen können. Ebenfalls gefragt sind Wegweiser durch unübersichtliche Angebote sowie Anbieter, die schon für ihre Kunden eine Produkt-Vorauswahl getroffen haben.

2. Durch die Krise wird der Grüne Konsum ausgebremst. In Zeiten schmaler Portmonees sind die Menschen nicht mehr bereit, hohe Aufpreise für Produkte zu bezahlen, nur um die Umwelt zu schonen. Sie üben sich lieber in Verzicht, vermeiden Müll, sparen Energie oder kaufen schlichtweg weniger. Demonstrativer Öko-Konsum („Wir fahren einen Hybrid-SUV“) hat vorerst ausgedient.   

3. Ethischer Konsum verliert an Bedeutung (fair gehandelte Produkte). Grund: Anders als Bio-Produkte waren solche Angebote vor der Krise noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen. Allerdings: Eine Rückkehr des Trends zum Kauf mit gutem Gewissen ist nicht ausgeschlossen.

Quelle: Trendletter



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Beruf der Zukunft: Care-Manager kümmern sich um alte Eltern

Die Karriere hebt ab, die Eltern kommen in die Jahre und brauchen Pflege. In diese Sandwichposition geraten in den kommenden Jahren immer mehr Angestellte. Hier versprechen professionelle Pflegemanager Hilfe: Sie kümmern sich rund um die Uhr um gebrechliche Angehörige: Sie helfen bei der Auswahl eines Seniorenheims, überwachen die Arbeit von Heimpflegekräften, kümmern sich um staatliche Zuschüsse und überprüfen, ob im Haushalt der pflegebedürftigen Person etwas zu tun ist.

Geriatric Care Manager heißen diese Profis in den USA. Und ihre Dienste sind zunehmend gefragt. Rund 2.000 Mitglieder zählt der Berufsverband NAPGCM schon. Tendenz: stark steigend.

Die meisten Pflegemanager kommen aus der Krankenpflege oder Sozialarbeit, rund 15 Prozent haben einen akademischen Abschluss. Ihre Stundensätze liegen zwischen 80 und 200 Dollar, hinzu kommen Gebühren für eine Erstberatung zwischen 200 und 850 Dollar. Kunden der Pflegemanager sind meist viel beschäftigte Führungskräfte.

Unsere Prognose: Die Nachfrage nach komplexen Dienstleistungen, wie sie Pflegemanager anbieten, wird in den kommenden Jahren explodieren. Bedenken Sie: Im Jahre 2050 werden hier zu Lande 2,2 Millionen Demenzkranke auf professionelle Hilfe angewiesen sein – heute sind es erst halb so viele, sagt das Fritz-Beske-Institut, Kiel.

Quelle: Trendletter




Werben auf YouTube: Achten Sie auf diese 3 Punkte

  • Fassen Sie sich kurz. Internetnutzer haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sie schauen sich lieber fünf Drei-Minuten-Clips an als einen, der 15 Minuten läuft. Tipp: YouTube bietet ein Werkzeug namens Insight an, das anzeigt, an welcher Stelle eines Videos die Nutzer am häufigsten aussteigen. Schneiden Sie den Clip hier ab (Insight finden Sie als registrierter Nutzer unter Konto/Meine Videos).
  • Setzen Sie auf Masse. Statt in einem Clip viele Themen unterzubringen, sollten Sie lieber viele Einzelvideos hochladen, in denen jeweils nur ein Punkt abgehandelt wird. Über die Funktion „Ähnliche Videos“ werden die Nutzer automatisch auf Ihre weiteren Clips hingewiesen.
  • Weg mit dem Holzhammer! Bildschirm füllend eingeblendete Logos und Werbebotschaften schrecken YouTube-Fans ab. Erwähnen Sie Ihre Firma lieber dezent am Anfang und Ende eines Clips.
Quelle: Trendletter


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