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WERBE- & PR-PROFI
Ihr Scout für neue und erfolgserprobte Werbe- und PR-Ideen


Lesen Sie heute im Werbe- & PR-Profi:

Bitte keine Werbung einwerfen

Liebe Leserin, lieber Leser,

Werbung wird immer unwirksamer. Denn heute weiß schon jedes Kind: "Was die Werbeleute erzählen, kann gar nicht wahr sein“... So sind wir fast ein Volk von Werbehassern geworden: "Bitte keine Werbung einwerfen“, "Bitte keine E-Mails senden“, "Bitte nicht anrufen!“

Was können Sie dagegen tun? Das lesen Sie in der heutigen Ausgabe des Werbe- & PR-Profi.


Viel Gewinn beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"


So stoppen Sie den Glaubwürdigkeitsverlust Ihrer Werbung

Man könnte heute manchmal meinen, Werbung wirkt immer dann nicht, wenn sie als Werbung identifiziert wird. Während also bunte Werbebanner im Internet ignoriert werden und man vor den meisten TV-Werbespots gähnend einschläft, zeigt der Boom der Produktvideos im Internet, dass Produktinformation hoch erwünscht ist. Nicht das Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen ist erlahmt, nur die Methode, mit der Sie auf diese aufmerksam machen, kommt nicht mehr an.

Eine der ältesten Werbemethoden ist die zu zeigen, wie ein Produkt hergestellt wird. Ja, es ist sogar eine ganz ideale Werbemethode, um sogar Skeptiker zu überzeugen. Trotz angeblicher Informationsüberlastung wollen diese mehr wissen anstatt weniger.

7 Punkte, die Sie zeigen könnten:
  • Wie das Produkt erfunden wurde.
  • Welche Menschen und Berufe es braucht, es herzustellen.
  • Welche Bauteile, Rohstoffe Sie einkaufen müssen und was dabei zu beachten ist.
  • Welche besonderen Werkzeuge oder Bedingungen nötig sind, um Ihr Produkt zu fertigen.
  • Welche Stationen es braucht und wie lange der Prozess dauert.
  • Mit welchen Tests der Herstellungsprozess abgeschlossen wird.
  • Was Sie tun müssen, um das Produkt in höchster Qualität in den Handel zu bringen.
7 Medien, die Sie einsetzen können:
  • Video. Dokumentieren Sie den Herstellungsprozess im Video. Zeigen Sie nicht nur Maschinen, sonder auch Menschen.
  • Fotostory. Auch anhand einer Bilderstory lassen ich einzelne Schritte gut in Szene setzen.
  • Werbetext. Beschreiben Sie präzise wie etwas gemacht wird. Falsch: „schonendes Röstverfahren“, richtig: „20 Minuten rösten bei niedrigen Temperaturen erhält die Aromen.“
  • PR-Berichte. Lassen Sie Informationen zum Herstellungsprozess in PR-Berichte einfließen. Auch hier ist Präzision gefragt. Zum Beispiel: Eine Kaffeebohne wird 12 Mal kontrolliert, bevor wir sie in unsere Espressomischung abfüllen. Oder: Bei der Wartung Ihres Autos checken wir 47 Prüfpunkte.
  • Whitepaper. Ein Whitepaper ist ideal, um im B-to-B-Bereich glaubwürdig auf die besonderen Herstellungsverfahren hinzuweisen.
  • E-Book. Beschreiben Sie das Herstellungsverfahren in einem e-Book, das Sie zum Download bereitstellen.
  • Powerpoint. Versuchen Sie, in einer Powerpoint Präsentation das Ganze zu dokumentieren. Sie können diese auf einer Plattform wie zum Beispiel SlideShare http://www.slideshare.net veröffentlichen, um sie weiterzuverbreiten.
Quelle: WerbePraxis aktuell

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6 Tipps für eine effiziente Pressearbeit im neuen Jahr

Sicherlich nutzen Sie die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zum Nachdenken über die Ergebnisse Ihrer PR-Arbeit. Und wie immer steht dabei die Frage im Raum: Wie können Sie Ihren Erfolg steigern?

1. Schaffen Sie sich ein PR-Team
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kann erst kreativ und erfolgreich sein, wenn viele Ideen genutzt werden. Damit Sie nicht auf der Stelle treten, brauchen Sie die Ideen vieler Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Sichtweisen. Und Sie benötigen die Diskussion über ein Thema, um es vollständig zu beleuchten. Verabreden Sie sich deshalb zu einem wöchentlichen Jour fixe mit Ihrem PR-Team zum Austausch, laden Sie darüber hinaus einmal monatlich auch Praktikanten, freie Honorarkräfte und ehrenamtliche Pressearbeiter dazu ein, sich zu beteiligen – denn sie bringen den Blick von außen mit. Auch einzelne Kollegen aus anderen Abteilungen oder Standorten Ihrer Organisation dürfen abwechselnd an dieser Runde teilnehmen und interessante Themen aus ihrem Ressort einbringen. Sorgen Sie aber dafür, dass die PR-Fachleute in dieser Runde in der Überzahl bleiben.

2. Setzen Sie für sich einen ausreichenden Etat ein
Zuerst spart Ihr Chef am PR-Budget. Aber genauso gewiss ist: Effiziente PR gibt es nicht zum Nulltarif. In Ihrer Jahresplanung kalkulieren Sie Geld für:
  • Versand von Pressemitteilungen (Kopier- und Portokosten),
  • Honorare von externen Fotografen,
  • Textern, Grafikern und Druckern,
  • Miet- und Bewirtungskosten bei Pressekonferenzen,
  • Aufwand für Praktikanten und Hilfskräfte,
  • Medienbeobachtung und Resonanzanalyse nach großen Veranstaltungen,
  • Kauf oder Mieten von Journalistenadressen,
  • Abonnements von Zeitungen und Fachmedien,
  • Journalistenreisen, Journalistenfrühstück, eigene Recherchefahrten.
3. Liefern Sie den Medien markante Aussagen
Oft sind es originelle Bezeichnungen oder treffende Aussprüche, die Journalisten aufhorchen lassen und einer Pressemitteilung zum Erfolg verhelfen. „Immer mehr Senioren werden Pudding-Vegetarier“, lautete etwa die Überschrift einer Pressemitteilung, in der für eine ausgewogene Ernährung mit Hilfe von „Essen auf Rädern“ geworben wurde. Der Begriff „Pudding-Vegetarier“ klang originell, ungewohnt und deshalb interessant. Diese Meldung wurde von einer Nachrichtenagentur aufgegriffen und erschien in nahezu sämtlichen deutschen Tageszeitungen.

4. Bringen Sie Kernaussagen als Zitate
Die entscheidende Aussage einer Pressemitteilung sollten Sie als knackiges Zitat eines Akteurs (Vorstand, Geschäftsführer oder Sprecher) Ihrer Organisation formulieren und an den Anfang des Textes stellen. Vergessen Sie bitte nicht, den Namen des Zitierten und seine Funktion möglichst knapp in der Mitte des Zitates einzubauen, zum Beispiel: „Die Übernachtungszahlen sind in den Himmel geschossen“, sagt Klaus Müller, Vorsitzender des Tourismusverbands Südwest, „wir freuen uns über eine Steigerung um 13 % im Vergleich zum Vorjahr.“ Nur wenn Sie einen besonderen Ausdruck oder eine Wertung in die Faktenaussage einschmuggeln, wird Ihr Zitat als solches übernommen.

5. Sprechen Sie Journalisten individuell an
Vergessen Sie eine Pressearbeit nach dem Gießkannenprinzip. Schicken Sie Ihre Pressemitteilungen nicht unterschiedslos an alle Empfänger in Ihrem E-Mail-Verteiler, sondern berücksichtigen Sie die Mediengattung, die Ressorts und die Vorlieben „Ihrer“ Journalisten. Schicken Sie nicht jedem immer alles, sonst landet Ihre Absenderadresse schnell auf  der Spam-Liste. Setzen Sie nicht allein auf Masse per Mausklick, sondern schlagen Sie gute Themen gezielt einzelnen Journalisten persönlich vor.

6. Es gibt mehr Formen als Nachricht, Bericht oder Reportage
Bringen Sie Vorschläge für verschiedene journalistische Darstellungsformen – es muss nicht aus jeder Idee eine große Reportage auf der Seite 3 werden. Journalisten sind Ihnen dankbar, wenn Sie ihnen helfen, die vielen verschiedenen Rubriken eines Mediums zu füllen. Warum liefern Sie nicht auch einmal Material für die „Zahl des Tages“ oder das „Foto des Tages“?

Quelle: PR-Praxis

Weitere Beiträge zur effizienten Pressearbeit 2010 finden Sie hier:
Wie Sie jeden Zeitungsbericht professionell nutzen
So bringen Sie Ihr Unternehmen zukünftig in die Medien
Online-PR: 11 Regeln für internetgerechte Texte
So wird Ihr Redaktionsbesuch ein voller Erfolg



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