|
|
Anzeige

|
|
|
|
Lesen Sie heute im Werbe- & PR-Profi:
|
|
Hurra, Kritik!
Liebe Leserin, lieber Leser,
freuen Sie sich, wenn Kunden Sie persönlich kritisieren? Natürlich nicht. Aber vieles spricht dafür, dass Sie sich freuen sollten wenn Kritik an Sie persönlich herangetragen wird. Denn es gibt Kritik die viel schädlicher ist als die offen gegenüber Ihnen ausgeprochene.
Die Kritik, die im Internet kursiert. Viele Kunden gehen aus Frust den Weg ins Netz, um sich ihren Ärger von der Seele zur reden. Warum? Weil Sie es beim Unternehmen vorher vergeblich versucht haben. So wie der Country-Sänger Dave Carrol. Er verreiste mit United Airlines und musste auf dem Flughafen mit ansehen, wie Mitarbeiter seinen Gitarrenkoffer unsanft auf den Gepäckwagen warfen. So unsanft, dass das Instrument kaputt ging. Schaden: 3.500 US Dollar. Erstattung: Keine.
Aus Frust schrieb der Musiker ein Jahr später einen Song mit dem Titel "United zerstört Gitarren", stellte ihn ins Internet. Mehr als 4,7 Millionen Mal wurde der Song angesehen. Der vorher unbekannte Sänger wurde mit einem Mal berühmt. Und der Aktienkurs der Airline brach ein.
Nehmen Sie Kritik ernst. Ja besser, freuen Sie sich über jede persönlich vorgetragene Kritik. Sie bietet die Chance Schlimmeres zu verhindern.
|
Viel Gewinn beim Lesen wünscht Ihnen Ihr

Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur "Werbe- und PR-Profi"
|
|
|
Checkliste: Ihre wichtigsten PR-Aufgaben bis zum Jahresende
Geschäftsbericht
- Gespräch mit der Agentur/ Briefing zu Gestaltung, Umfang, Kosten und Zeitplan.
- Arbeitsaufträge an die entsprechenden Abteilungen zur textlichen Fachvorlage mit Angaben zu: Inhalt, Umfang, Abgabetermin, Fotos, Bildunterschriften, Grafiken, Tabellen.
- Sammeln, Sichten, Redigieren der Beiträge, eventuell Freigabe durch die Abteilungen erfragen bei umfassenden Textänderungen.
- Weiterleiten der Texte, Zahlen, Fotos an die Agentur.
Weihnachtsfest
- Gespräch zu Termin und Ablauf mit der Geschäftsführung.
- Budget berechnen, Raum mieten, Caterer bestellen.
- Mitarbeiter über Termin und Ablauf informieren, Einladung versenden.
- Rede für den Geschäftsführer schreiben und abstimmen.
- Dekoration, Musik, Mikro, Beleuchtung etc. kontrollieren,
- Fotograf beauftragen.
- Beitrag fürs Intranet schreiben und mit Fotos veröffentlichen.
Weihnachtskarten
- Erstellen des Verteilers: Presse, VIPs, Geschäftspartner, Großkunden.
- Druck einer Weihnachtskarte mit Unternehmensmotiv und Logo.
- Versand der Karten.
Presseverteiler
Mindestens einmal jährlich wird Ihr Presseverteiler von Grund auf optimiert. Jetzt ist die richtige Zeit, eine kleine Aktualitätsabfrage zu starten.
- Versenden Sie eine E-Mail an die Redaktionen, hängen Sie einen Ausdruck Ihrer gespeicherten Daten an und bitten Sie gegebenenfalls um Änderung.
- Eingabe der neuen bzw. geänderten Daten in den Presseverteiler.
Erfolgskontrolle
Welche PR-Maßnahmen wurden im laufenden Jahr wie von den Medien beachtet?
- Auflisten der PR-Maßnahmen,
- Dokumentation der Berichterstattung.
Quelle: PR-Praxis |
|
|
|
|
|
Schnelltest: Ist Ihre Website nutzerfreundlich?
Unterstellen wir mal Sie hätten mit Ihrer Website alles richtig gemacht. Alle Produkte sind gut beschrieben, mit Bildern ausreichend erklärt und der Bestellprozess klappt wie am Schnürchen. Das Website-Layout ist ebenfalls gelungen – passt perfekt zum bisherigen Werbeauftritt. Ja sogar an die Suchmaschinenoptimierung haben Sie gedacht – die Website enthält zahllose wichtige Schlüsselbegriffe und Google sendet täglich ein paar Hundert Besucher zu Ihnen.
Dann könnte es trotzdem sein, dass Sie einen wichtigen Punkt vergessen haben: Die so genannte Nutzerfreundlichkeit, auf englisch Usability. Nutzerfreundlichkeit ist keine Frage der Höflichkeit, sondern eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs. Denn je besser Besucher sich auf Ihrer Website zurechtfinden, desto leichter gewinnen Sie diese als Kunden.
Hier sind 8 wichtige Kriterien für Nutzerfreundlichkeit, anhand derer Sie Ihre Website noch heute überprüfen können:
1. Klarheit.
Das wichtigste Element Ihrer Website ist Klarheit. Überprüfen Sie darauf hin vor allem die folgenden Elemente:
- Buttons und Symbole. Versteht man die von Ihnen verwendeten Buttons und Bildsymbole auf Anhieb? Also ohne weitere Erklärung?
- Interne Links. Wissen die Nutzer was passiert, wenn sie einen bestimmten Link klicken?
- Navigationsmenü. Sind die Bezeichnungen für die Hauptmenüpunkte eindeutig?
2. Knappheit.
Heißt nichts anderes als: In der Kürze liegt die Würze. Wenn Sie eine Funktion erklären müssen, tun Sie es so knapp wie möglich. Können Sie anstelle von drei Sätzen nur einen verwenden? Können Sie Menüpunkte mit einem Wort beschreiben anstatt mit 2 bis 3? Klarheit ist zwar der wichtigste Punkt – aber ohne Knappheit würden Sie Ihre Website unnötig aufblähen. Statt schneller Orientierung müsste der Nutzer lange lesen. Wer will das schon?
3. Vertrautheit.
In der Werbebranche will man ja immer originell sein. Aber bitte nicht bei Navigationselementen oder Symbolen auf Ihrer Website! So hat sich zum Beispiel der Einkaufswagen als Symbol für den Warenkorb eingebürgert. Passen Sie sich diesen Konventionen an – und versuchen Sie nicht, ihn durch ein Körbchen oder eine Handtasche zu ersetzen. Ausnahme: In englischsprachigen Ländern hat sich die Bezeichnung bag (Einkaufstasche) für den Warenkorb durchgesetzt. Hier nicht.
4. Schnelligkeit.
Manche Usability-Experten stellen die Schnelligkeit als Kriterium ganz nach oben. Schnelligkeit bedeutet zweierlei:
- Schnelle Technik: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website schnell geladen wird. Denken Sie dabei auch an die Menschen, die mit DSL 2000 surfen und nicht mit DSL 20.000. Machen Sie Bilder und Grafiken daher so klein wie möglich und so groß wie nötig.
- Schnelle Orientierung: Wenn Sie die Kriterien Klarheit, Knappheit und Vertrautheit beachtet haben, ist dies die Voraussetzung dafür, dass sich Besucher Ihrer Website schnell orientieren können.
- Kurze Wege. Wenn ein Surfer eine Information sucht oder etwas einkaufen will, führen Sie ihn ohne Umwege ans Ziel. Bestellungen sollten mit maximal 3 Klicks abgeschlossen sein!
5. Durchgängigkeit.
Sorgen Sie dafür, dass die verschiedenen Seiten Ihres Webauftritts möglichst gleich strukturiert sind. Fragen Sie sich insbesondere:
- Verwende ich gleiche Bezeichnungen für gleiche Funktionen? Wenn Sie zum Beispiel das Wort Bestellung verwenden, ersetzen Sie es nicht durch die Synonyme Order oder Auftrag. Eine Website ist kein Deutschaufsatz! Wiederholung ist wichtig!
- Sind die Hauptnavigationselemente immer an derselben Stelle?
- Sind Buttons durchgehend gleich gestaltet was ihre Größe, ihre Farbe, ihre Bezeichnung und ihre Platzierung angeht?
6. Attraktivität.
Ja, natürlich muss Ihre Website attraktiv sein! Aber Attraktivität heißt nicht, dass Sie besonders viele bunte Bildchen zeigen. Attraktivität heißt: Dem Besucher muss es Spaß machen, sich auf Ihrer Website umzusehen und diese durchzuklicken. Attraktivität heißt also auch:
- Sind Schriften groß genug, damit sie auch von älteren Menschen (50+) gelesen werden können?
- Sind die Informationen durch Überschriften oder Zwischenüberschriften klar gegliedert?
- Gibt es aussagefähige Bilder, die sowohl attraktiv sind als auch Nutzer bieten? Sie können es dem Besucher ersparen mehrere Zeilen Text zu lesen.
- Unterstützt die Farbgestaltung die Orientierung und das Wohlfühlen? Nichts gegen schwarz, braun und grau. Aber eine Farbgestaltung, die sich an den Gesetzen der Farbpsychologie orientiert, ist eindeutig besser.
7. Effizienz.
Ihre Website soll – nein, sie muss! – effizient sein: Für Sie natürlich. Aber vor allem für den Besucher! Die Hauptfrage: Kommt er mit wenig Aufwand ans Ziel? Um das herauszufinden machen Sie einen kleinen Test. Stellen Sie Personen, die Ihre Website noch nicht kennen, die folgenden drei Aufgaben:
- Bestellen Sie unseren Newsletter.
- Kontaktieren Sie unsere Verkaufsabteilung und senden Sie ihr eine E-Mail.
- Suchen Sie nach Produkt a und bestellen Sie es.
8. Toleranz.
Was, Ihre Website soll tolerant sein? Ja genau. Fehlertolerant. Denn schließlich ist niemand perfekt. Und Ihre Websitebesucher sind es auch nicht. Wenn also jemand eine Falscheingabe in einem Formular macht, weisen Sie ihn drauf hin, welches Feld noch ausgefüllt werden muss. Schreiben Sie nicht: Ihre Angaben waren unvollständig! Sondern: Bitte geben Sie uns noch die Hausnummer an! Sorgen Sie auch dafür, dass Daten, die einmal eingegeben wurden, nicht verloren gehen – etwa weil der Nutzer versehentlich oder absichtlich den Zurück-Button klickt. In diesem Falle empfiehlt sich ein Hinweis wie dieser: Achtung: Ihre Daten sind noch nicht gespeichert. Wenn Sie diese behalten möchten, klicken Sie erst auf speichern und fahren Sie dann mit Ihrem Besuch fort.
Quelle: WerbePraxis aktuell
|
|
|
Tipp der Woche: Alles über AdWords erfahren und 200 Euro sparen
Fast jedes Unternehmen, das online Dienstleistungen oder Produkte anbietet, nutzt AdWords, um Neukunden zu gewinnen. Aber 100% dieser Unternehmen sind bei der Erarbeitung und Umsetzung ihrer Kampagnen auf sich allein gestellt. Woher bekommt man das nötige Know how? Wer steht für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung? Antwort: Die AdWords Days 2010, eine 2-Tages-Konferenz, die am 1./2. Juni 2010 in Köln stattfindet.
Bei Anmeldung bis 31.12.09 erhalten Sie als Leser unseres Newsletters einen Frühbucherrabatt von 200 €. Alle Informationen erhalten Sie unter: http://www.vnr-akademie.de/adwordsdays
Übrigens: Wenn Sie diesen Newsletter nützlich finden, empfehlen Sie ihn doch einfach Ihren Freunden oder Kollegen! Hier ist die Anmelde-Adresse: www.werbepraxis-aktuell.de/newsletter.html |
|
|