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Lesen Sie in dieser Ausgabe von OnlineMarketing aktuell
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Sind Ihre Online-Seiten wirklich nutzerfreundlich?
Liebe Leserin, lieber Leser,
heute ist der 5. World Usability Day. Dieser von der "Usability Professionals` Association" (UPA) ausgerufene Tag steht ganz im Zeichen des Nutzers, beziehungsweise nutzerfreundlicher Produkte und Services. Und so diskutieren heute an über 200 Orten Experten und Kunden über Lösungen, die nicht nur den Technikfreak, sondern auch Otto-Normalnutzer begeistern.
Besonders in der Online-Welt ist ein gutes "Nutzererlebnis" überaus wichtig: Binnen weniger Sekunden entscheidet der User, ob er bleibt oder weiterklickt. Findet er schnell das Gesuchte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auf Ihren Seiten verweilt und sich mit Ihrem Angebot beschäftigt. Unverständliches Fachkauderwelsch, eine unklare Navigation und lange Ladezeiten - damit schafft man es jedoch, auch den geduldigsten und wohlmeinendsten Kunden auf Nimmerwiedersehen an die Konkurrenz zu verlieren. Und die ist bekanntlich nur einen Mausklick entfernt. Klicks alleine machen Shop-Betreiber also nicht glücklich - es gilt, diese in Käufe umzuwandeln. Welche Hindernisse hier häufig auftreten, lesen Sie in der "Studie der Woche".
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, stellt Ihnen in dieser Ausgabe die 8 Kriterien wirklich nutzerfreundlicher Online-Angebote vor. Und in unserer Know-how-Bibliothek finden Sie drei Beiträge, die sich mit Nutzererwartungen und wie man diese erfüllt, befassen.
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Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Surfer zu Käufern machen: 8 Kriterien für eine nutzerfreundliche Website
Unterstellen wir mal, Sie hätten mit Ihrer Website alles richtig gemacht. Alle Produkte sind gut beschrieben, mit Bildern ausreichend erklärt und der Bestellprozess klappt wie am Schnürchen. Das Website-Layout ist ebenfalls gelungen und passt perfekt zum bisherigen Werbeauftritt. Ja sogar an die Suchmaschinenoptimierung haben Sie gedacht – die Website enthält zahllose wichtige Schlüsselbegriffe und Google lotst täglich ein paar Hundert Besucher zu Ihnen.
Dann könnte es trotzdem sein, dass Sie einen wichtigen Punkt vergessen haben: die so genannte Nutzerfreundlichkeit, auf Englisch Usability. Nutzerfreundlichkeit ist keine Frage der Höflichkeit, sondern eine Frage des wirtschaftlichen Erfolgs. Denn je besser Besucher sich auf Ihrer Website zurechtfinden, desto leichter gewinnen Sie diese als Kunden.
Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, präsentiert Ihnen heute 8 wichtige Kriterien für Nutzerfreundlichkeit, anhand deren Sie Ihre Website noch heute überprüfen können.
1. Klarheit
Das wichtigste Element Ihrer Website ist Klarheit. Überprüfen Sie daraufhin vor allem die folgenden Elemente:
a. Buttons und Symbole. Versteht man die von Ihnen verwendeten Buttons und Bildsymbole auf Anhieb? Also ohne weitere Erklärung?
b. Interne Links. Wissen die Nutzer was passiert, wenn Sie einen bestimmten Link anklicken?
c. Navigationsmenü. Sind die Bezeichnungen für die Hauptmenüpunkte eindeutig?
2. Knappheit
Das heißt nichts anderes als: In der Kürze liegt die Würze. Wenn Sie eine Funktion erklären müssen, tun Sie es so knapp wie möglich. Können Sie anstelle von drei Sätzen nur einen verwenden? Können Sie Menüpunkte mit einem Wort beschreiben anstatt mit 2 bis 3? Klarheit ist zwar der wichtigste Punkt, aber ohne Knappheit würden Sie Ihre Website unnötig aufblähen. Statt schneller Orientierung müsste der Nutzer lange lesen. Wer will das schon?
3. Vertrautheit
In der Werbebranche will man ja immer originell sein. Aber bitte nicht bei Navigationselementen
oder Symbolen auf Ihrer Website! So hat sich zum Beispiel der Einkaufswagen als Symbol für den Warenkorb eingebürgert. Passen Sie sich diesen Konventionen an und versuchen Sie nicht, ihn durch ein Körbchen oder eine Handtasche zu ersetzen. Ausnahme: In englischsprachigen Ländern hat sich die Bezeichnung bag (Einkaufstasche) für den Warenkorb durchgesetzt. In Deutschland nicht.
Hier weiterlesen und 5 weitere Kriterien nutzerfreundlicher Websites erfahren...
Quelle: WerbePraxis aktuell
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Top-Projekt 2010: Nutzerfreundliche Seiten, mehr Umsatz
Sie wollen Seiten, die nicht nur angeklickt werden, sondern auch verkaufen? Zu denen der Nutzer gerne zurückkommt, weil er schnell das findet, was er sucht? Betreiber erfolgreicher Online-Seiten wissen, was ihre Kunden wollen - und wie sie sie zum Kauf motivieren. Erfahren Sie jetzt, wie Sie mit Usability Ihre Verkaufserfolge steigern – in WerbePraxis aktuell. Jetzt 1 Gratis-Probeausgabe testen!
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Studie der Woche: Warum viele Kunden nur gucken - nicht kaufen
Eine aktuelle Studie des amerikanischen Unternehmens iPerceptions befasst sich damit, was Kunden vom Kauf in Online-Shop abhält. Dafür hat das Unternehmen sich 160 Websites angeschaut und analysiert, wie sich die rund 360.000 Nutzer, die diese Seiten besuchten, verhalten haben. Hier einige der wichtigsten Ergebnisse:
- 38,6 % befanden sich noch in der Informationsphase des Kaufprozesses, 17 % waren bereits an dem Zeitpunkt der Kaufentscheidung angelangt.
- Der Hauptgrund, aus dem ein Kauf nicht zustande kam, war, dass die Kunden nicht das fanden, wonach sie suchten (34 %), Navigation/Usability-Probleme landeten auf Platz 2 (13%) und Versandkonditionen auf Platz 3 (9%)
Empfehlungen der iPerceptions-Forscher: Mehr als ein Viertel aller Nutzer (27%) kommen über Suchmaschinen. Daher sollten Online-Händler darauf achten, nur mit solchen Produkten in den Suchmaschinen zu erscheinen, die sie auch tatsächlich anbieten.
Stellen Sie sicher, dass die Navigation transparent ist und die Besucher schnell Informationen zu den Produkten, zum Kundenservice sowie zu Versandkosten finden. Übersichtliche Strukturen, der einfache Zugriff auf Informationen ist nach Ansicht von iPerceptions CEO Claude Guay ein großer Hebel, Nutzer zu Kunden zu machen.
Übrigens: In den USA arbeitet Amazon derzeit an einer weiteren Vereinfachung des Bestellprozesses. Mehr dazu erfahren Sie in den nächsten Ausgaben.
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