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Online-Marketing-Tipps und News am 5.11. 2009
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Online-Handel: Eine Branche auf Erfolgskurs
Liebe Leserin, lieber Leser,
erinnern Sie sich noch an die Anfangszeiten des E-Commerce in Deutschland? Viele zeigten sich damals sehr skeptisch und sagten dem virtuellen Handel keine große Zukunft voraus.
Eine Fehleinschätzung, wie sich zwischenzeitlich gezeigt hat. Laut des neuen eBay Online Barometers erwirtschaftet der deutsche Online-Handel jährlich drei Milliarden Euro. Trotz Krise konnten dieser neuen Studie zufolge zwei Drittel der Händler ihre Ziele in diesem Jahr erreichen, 38 % erwarten bis Anfang 2010 stabile Umsatzentwicklungen. Etwa die Hälfte der Händler rechnet sogar mit steigenden Umsatzzahlen im Lauf der kommenden drei Monate.
Das Weihnachtsgeschäft wird zeigen, ob diese Erwartungen erfüllt werden - die Zeichen dafür stehen auf jeden Fall nicht schlecht, denn laut einer aktuellen Befragung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young wollen die Deutschen in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke ausgeben als 2008.
Auch außerhalb des E-Commerce ist eine Präsenz im Internet so wichtig wie nie zuvor - wer nicht findbar ist, existiert für die netzaffine Welt nicht. Dabei muss es nicht immer ein teurer und umfangreicher Online-Auftritt sein - die preiswerte Variante, die Online-Visitenkarte, ist für viele eine echte Alternative. Unser "6-Punkte-Check" zeigt Ihnen, worauf es bei den digitalen Mini-Präsenzen im Netz wirklich ankommt.
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Beste Grüße aus dem herbstlichen Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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eBay Online-Barometer zum E-Commerce
Vor wenigen Tagen veröffentlichte der virtuelle Marktplatz eBay sein erstes Online-Business-Barometer. In dieser hauseigenen Studie will das Unternehmen die deutsche Online-Handelslandschaft kartographieren und aktuelle Entwicklungen aufzeigen. Die Branchenstudie wurde erstmalig erstellt und soll künftig regelmäßig erscheinen. Hier einige der wichtigsten Ergebnisse:
- Erfolg trotz Krise: 63% der deutschen Online-Händler haben ihre Umsatzziele in den letzten zwölf Monaten erreicht.
- Positive Erwartungen: 50 % der deutschen Online-Händler erwarten in den nächsten drei Monaten höhere und weitere 38% stabile Umsatzerlöse. Fast 60% gaben an, zuversichtlich auf die kommenden drei Monate zu schauen, 16% äußerten sich pessimistisch.
- Warenbezug: 90 % der Online-Händler beziehen Waren aus Deutschland.
- Online trifft Offline: Über die Hälfte der befragten Online-Händler betreibt zusätzlich ein oder mehrere Ladengeschäfte
- Weniger Fluktuation als erwartet: 36% der Unternehmen bestehen bereits seit mehr als zehn Jahren und über 80% handeln seit mindestens drei Jahren im Internet.
- Deutsche Online-Händler europaweit aktiv: Allein auf dem deutschen eBay-Marktplatz setzen deutsche Online-Händler mittlerweile mehr als 430 Millionen Euro im Jahr aus Exportgeschäften um. Zwischen 2007 und 2008 betrug der Anstieg bei den Exporten 20%. Für die nächsten drei Monate erwarten 65% der Online-Händler stabile und 22% steigende Export-Umsätze. Die größten Hindernisse beim Export sehen die Händler bei Versandkosten (61%) und Zollvorschriften (56%).
Quelle: eBay Online-Business-Barometer
Viele Tipps und Informationen rund um den Handel im Internet finden Sie unter
www.marketing-trendinformationen.de/marketing/online-marketing/ |
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Ihre digitale Visitenkarte im Web: 6-Punkte-Schnellcheck
Viele kleine Unternehmen stellen umfangreiche Websites ins Netz. Dabei kann oft eine einzige Seite im Netz – die digitale Visitenkarte – viel aussagekräftiger sein. Mit unseren 10 Tipps erreichen Sie die optimale Wirkung.
1. Den richtigen Domain-Namen wählen
Auf die richtige URL (Uniform Resource Locator) kommt es an: www.IhrName.de ist Ihr weltweites Alleinstellungsmerkmal im Internet. Ihre sogenannte Domain sollte also möglichst Ihren Firmennamen und/oder ein Schlüsselwort enthalten, das Ihr Angebot treffend beschreibt. Wichtigstes Kriterium ist: Die Nutzer müssen sich den Namen Ihrer Domain merken können. Auch kurze Slogans können sich als Domain-Namen eignen.
Völlig unbrauchbar sind dagegen unaussprechliche URLs und schwer zu merkende Kürzel.
Ob Ihr Domain-Name noch frei ist, können Sie z. B. checken unter www.www-pool.de/domainabfrage,
und inklusive Speicherplatz reservieren u. a. bei www.strato.de, www.einsundeins.de
2. Ihr Angebot kundenorientiert präsentieren
Bevor Sie Ihre Visitenkarte im Internet kreieren, überlegen Sie sich, wen Sie erreichen und was Sie mitteilen wollen. Überlegen Sie, was ein Kunde mit Ihnen verbindet. Dann werden Sie feststellen:
- wie Kunden Sie wahrscheinlich sehen und
- wie Sie von Kunden gesehen werden wollen.
Ihre digitale Visitenkarte sollte diese Kundenorientierung zeigen.
3. Auf diese Informationen sollten Sie nicht verzichten
Die wichtigsten Funktionen einer Visitenkarte sind in jedem Fall auch die wichtigsten Funktionen Ihrer digitalen Visitenkarte. Ihre digitale Visitenkarte sollte also
- Imagetransfer- und
- Kontaktinformationen bieten.
Stellen Sie sich eine ideale Visitenkarte für Ihr Unternehmen vor: Sind Sie ein Steuerberater mit anspruchsvoller Klientel, werden Sie eine Karte aus edlem Karton und vielleicht mit einer Prägung wählen. Im Internet werden Sie dann mit reduzierten Informationen, edlen Fotos, blassen Farben und zurückhaltend präsentierten Informationen arbeiten.
Zusätzlich zu den Informationen, die Ihre klassische Visitenkarte auf Papier bietet, stellen Sie auf der virtuellen Karte auch noch folgende Informationen bereit:
- zentrale Produkte, Angebote oder Leistungen,
- Ihre wichtigsten Kunden bzw. Referenzen,
- ggf. die wichtigsten beruflich orientierten Daten Ihres Lebenswegs oder Erfahrungen,
- eine Tagline, das heißt ein Satzfragment, das Ihr Angebot treffend beschreibt, wenn dieses nicht schon aus dem Namen Ihrer Firma oder dem Logo erkenntlich wird,
- einen Claim, der für Sie wirbt.
Welche Inhalte Ihre digitale Visitenkarte konkret zeigt, hängt vom Angebot Ihres Unternehmens ab.
4. Diese Fragen muss Ihre Internet-Visitenkarte in jedem Fall beantworten
- Welche Informationen erwarten die Nutzer von Ihrem Internetauftritt?
- Welches sind die wichtigsten Produkte, welches Ihre Kernkompetenz?
- Welche Neuigkeiten soll der Nutzer erfahren?
5. Diese Kontaktfunktionen sollten Sie auf jeden Fall bieten
Die wichtigste Funktion Ihrer digitalen Visitenkarte ist die erwähnte Kontaktfunktion. Mit dieser sollten Sie nicht sparsam umgehen. Bieten Sie also:
- Vorname, Name,
- Foto,
- E-Mail-Adresse und ggf. Formular,
- komplette Büroanschrift,
- Telefon/Telefax,
- falls Sie beruflich stark in den Social Networks leben: auch Links zu Ihrer XING-Seite oder Ihrem Twitter Channel.
6. Strukturieren und designen Sie Ihren Auftritt klar
Der Besucher Ihrer Website betrachtet diese von links oben oder von der Mitte aus. Den wichtigsten Inhalt platzieren Sie also in einer Linie von links oben zur Mitte bzw. zur oberen Mitte ihrer Seite. Die Nutzer schauen zudem von oben nach unten, unterhalb des so genannten Seitenbruchs. Widerstehen Sie der Versuchung, eine ellenlange digitale Visitenkarte zu gestalten. Sie haben sich schließlich bewusst für eine Visitenkarte entschieden – nicht für eine Website, also einen richtigen Internetauftritt mit vielen Seiten. Platzieren Sie nicht zu viele visuelle Anker, sonst verliert sich der Nutzer. Ein einzelnes aussagekräftiges Bild zum Beispiel im Kopf der Website ist oft besser als zu viele. Denn es fällt oft schwer, Bilder sinnvoll anzuordnen.
Hinweis
Auch für eine digitale Visitenkarte gilt das Internetrecht. Das fängt bei der Auswahl des Domain-Namens an – Sie dürfen in keinem Fall gegen Markenrechte verstoßen – und hört bei den Impressumspflichten auf.
Autor: Oliver Stirböck, Inhaber der Agentur Spindoc PR für Werbung und Multimedia.
Quelle: PR Praxis
Mehr zum Thema Online-Auftritt und wie Sie diesen userfreundlich gestalten:
Wie Sie aus Web-Surfern Kunden machen: 8 Kriterien für eine nutzerfreundliche Website
Online-Pressebereich: Wie Sie mit einem digitalen Pressecenter gezielt Öffentlichkeitsarbeit im Internet machen
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Google AdWords: Keywords umziehen oder nicht?
von Robin Heintze
Vergangene Woche war ich bei einer Kundin die mich darum gebeten hatte, einen Blick in Ihren AdWords Account zu werfen, um ihr Tipps zur Verbesserung der Performance zu geben. Der Account an sich hat zwar reichlich Klicks und Conversions generiert, häufig waren allerdings die Kosten pro Conversion viel zu hoch. Ihre Idee war, die rentablen Keywords in separate Anzeigengruppen umzuziehen, damit sie dort die guten bündeln kann und die teureren weiter in den bestehenden Kampagnen bearbeitet. Dabei kam ihr aber die Frage, ob die historischen Daten der Keywords gelöscht werden, wenn diese umziehen.
Zum Teil ist das in der Tat der Fall. Da Google den Qualitätsfaktor im Prinzip bei jeder Suchanfrage neu berechnet, werden diese Daten nicht mit in die neue Anzeigengruppe übernommen. Der einzige Wert, der übertragen wird, ist die Klickrate. Aber da die CTR die wichtigste Einflussgröße auf den Qualitätsfaktor ist, ist es für den Umzug auch entscheidend, ob sie erhalten bleibt. Sofern die Anzeige nicht geändert wird, sollte also auch nach einem Umzug der Qualitätsfaktor schnell bei dem gleichen Wert wie vorher sein. Eine gewisse Übergangsphase muss hierbei aber einkalkuliert werden.
Viel wichtiger aber als die Frage, was passiert mit den historischen Daten, ist die Frage nach dem Sinn bzw. der Vorgehensweise bei so einem Umzug. Ganz klar: Ich bin ein Freund davon, schlechte Keywords von guten zu separieren. Gerne vergleiche ich das mit Schulen, wo die auffälligen, langsameren Schüler einzeln oder in Kleingruppen gesondert gefördert werden. So können Sie besser schwierigen Stoff erarbeiten, da Sie mehr Aufmerksamkeit erhalten und der Unterricht an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann.
Hier weiterlesen ....
Quelle: AdWords Days Blog
Ein weiterer Beitrag zum Thema Google-AdWords, der für Sie nützlich sein könnte:
Der Google Gebotssimulator: Was er bringt, wie Sie ihn einsetzen
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