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Lesen Sie heute im Trend Alert
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News aus den Redaktionen
Liebe Leserin, lieber Leser,
so mancher mag in diesen Tagen an die chinesische Verwünschung "mögest Du in interessanten Zeiten leben" denken. Es gibt in der Tat genügend Anlässe, skeptisch in die Zukunft zu blicken. Doch die gegenwärtige Wirtschaftssituation stellt auch eine Chance zum Wandel dar; dazu, Neues und Besseres zu wagen. Für Unternehmen bieten sich trotz der schwierigen Lage gute Gelegenheiten, proaktiv mit der Krise umzugehen. Viele Beispiele dafür habe ich Ihnen in den vergangenen Ausgaben vorgestellt, auch heute lesen Sie hier im Trend Alert wieder, wohin die Wirtschaft sich bewegt und worauf Sie sich schon jetzt einstellen sollten.
In eigener Sache: Ab der kommenden Woche präsentieren Ihnen Axel Gloger und Constantin Gillies von der Trendletter-Redaktion den Trend Alert. Freuen Sie sich auf spannende Informationen aus der Welt der Trendforschung.
Eine weitere Neuerung: Seit kurzem informiert Sie der bekannte Trendforscher Matthias Horx in seinem neuen Zukunfts-Blog über aktuelle Trends und Entwicklungen. Lesen Sie heute im dritten Beitrag einen Auszug, der sich mit dem Thema "Grüne Branchen" befasst.
Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Interesse am Trend Alert und das wertvolle Feedback, das ich von Ihnen bekommen habe. Es wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben könnten - beispielsweise über den E-Mail Newsletter OnlineMarketing aktuell, den ich als Chefredakteurin betreue. In OnlineMarketing aktuell informiere ich Sie jede Woche über die neuesten Trends und Entwicklungen in dieser spannenden Branche. Diesen kostenlosen Newsletter können Sie entweder über einen Klick auf Ihre "Newsletter-Einstellungen" in der Fußzeile oder über die Anmeldeseite anfordern.
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Alles Gute wünscht Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Der Konsum der Zukunft ist sozialverträglich: Tue Gutes und verdiene Geld damit
Affentor Frankfurt ist ein Projekt der Werkstatt Frankfurt, um langzeitarbeitslosen Frauen die Möglichkeit zu bieten, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Ursprünglich befand sich die Schneiderei im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen am Affentorplatz. Im Jahr 2001 fand dann die Revolution von einer Schneiderei zum heute inzwischen kultigen Taschenlabel Affentor statt: Die Designerin Eve Merceron nahm sich des Projekts an, entwarf die Designs und ließ ausschließlich Taschen herstellen. Die Philosophie basiert auf den Prinzipien der Gemeinnützigkeit und Nachhaltigkeit:
In der Manufaktur können Frauen den Berufsabschluss Modenäherin erlernen, im Ladengeschäft werden sie zu Verkäuferinnen und Einzelhandelskauffrauen ausgebildet. Die verwendeten Stoffe stammen ausschließlich von Kleinhändlern aus der Region, sind meist Restposten und erfüllen ökologische Ansprüche. Außerdem unterstützt Affentor junge DesignerInnen, ihre Ideen umzusetzen und dann auch unter dem Label Affentor zu verkaufen.
Affentor versteht sich selbst als Plattform, auf der Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb in einem realisiert werden. Ein gutes Beispiel, dass viele vermeintliche Gegensätze gar nicht so unvereinbar sind.
Quelle: Zukunftsletter
Zwei weitere Beiträge zum Thema sozialverträgliches und nachhaltiges Wirtschaften:
Rechtzeitig vorbereiten: Grüne Beschaffung wird bald Pflicht
Green Profit: Natur avanciert zum Wachstumstreiber
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Aus dem neuen Zukunfts-Blog: Das Ende des Massentourismus
Der Anteil derer, die einen individuellen Urlaub, das besondere und einzigartige Angebot suchen, nimmt stetig zu, so Dr. Edgard Kreilkamp, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und Professor für Strategisches Management und Tourismusmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg in einem Interview mit dem Zukunftsletter. Er ist sich sicher, dass künftig nicht mehr so sehr die Landschaft zählt, sondern eher das spezielle Angebot. Eine Reihe an Anbietern hat sich bereits aufgemacht und beweist eindrucksvoll, dass sich die nächsten bereisenswerten Destination nicht unbedingt an außergewöhnlichen Orten befinden müssen.
Drei Beispiele finden Sie im Beitrag von Eike Wenzel. Hier weiterlesen!
Quelle: Zukunfts Blog
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Grüne Branchen: Diese Entwicklungen sollten Sie im Blick behalten
Solarenergie ist ab sofort konkurrenzfähig
Ein wichtiger Wendepunkt ist erreicht: Selbst erzeugter Solarstrom kostet seit Kurzem genau so viel wie der vom Energieversorger aus der Steckdose. Der durchschnittliche Preis für eine fertig montierte Solaranlage liegt bei 2.500 Euro je Kilowatt Leistung. Vor drei Jahren war er noch doppelt so hoch. Beispielrechnung ohne Subventionen: Der Unternehmer Manfred Gellink baut auf einem seiner Seniorenheime eine Solaranlage mit 32,4 Kilowatt Leistung. Er spart pro verbrauchter Kilowattstunde 21 Cent. Auf 20 Jahre gerechnet, erwirtschaftet er eine fünfprozentige Rendite!
Trendletter-Prognose: Obwohl Subventionen damit überflüssig sind, werden sie vorerst nicht zurückgefahren. Grund: Alle Parteien unterstützen das Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Die Stadt wird als Rohstoffquelle erschlossen
Die gesamte Menge an Kupfer, die der Mensch in Stromleitungen, Elektromotoren etc. verbaut hat, übersteigt mittlerweile die verbleibenden Reserven im Boden. Deshalb hat sich der Preis in den letzten Jahren auch verdoppelt. Ähnlich wird in einigen Dekaden die Lage bei vielen Rohstoffen. Folge: Die Recycling-Industrie steht vor einem Boom. Urban Mining heißt das neue Schlagwort – alle Dinge, in denen Rohstoffe stecken, werden künftig wiederverwertet: Gebäude, Geräte, Fahrzeuge, Abfälle, Schutt.
Trendletter-Prognose: Die EU arbeitet derzeit an einer neuen Abfallrichtlinie: Papier, Glas und Metall sollen demnach im Jahr 2020 zu 50 % wiederverwertet werden, Bauabfälle zu 70 %. Das könnte der Recycling-Branche tatsächlich einen Boom bescheren. Bis dahin allerdings gilt: Für jeden Rohstoff muss geprüft werden, ob sich die Wiederverwertung wirtschaftlich lohnt. Derzeit interessant: Fett-Recycling; die US-Firma Darling wächst mit dem Geschäft aktuell um 25 % pro Jahr.
Quelle: Trendletter
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