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Lesen Sie am 21. Oktober im Trend Alert:
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Was bringt Teamarbeit wirklich?
Liebe Leserin, lieber Leser,
"Teamfähigkeit" gehört zu den beliebtesten Eigenschaften, die in Stellenanzeigen verlangt werden. Das ist verständlich, denn ein neuer Mitarbeiter, der zwar fachlich brilliant ist, jedoch die soziale Intelligenz einer Hutschachtel besitzt, wird auf Positionen, in denen er mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden zu tun hat, Probleme haben. Doch auch Mitarbeiter, die sowohl hervorragende fachliche als auch soziale Kompetenzen mitbringen, haben zuweilen mit dem Teamgedanken so ihre Probleme - es gilt nicht selten der alte Bürowitz, nach dem das Wort "Team" die Abkürzung für "toll, ein anderer macht's" ist.
Es verwundert daher nicht, dass die Resultate von Teamarbeit so manches Mal hinter den Erwartungen zurückbleiben; statt Synergien zu nutzen, werden Energien verbrannt. Zu diesem Schluss kommt auch der Harvard-Professor Richard Hickmann in seinen aktuellen Forschungsarbeiten. Heißt dies nun, dass man sich von der Teamarbeit verabschieden sollte? Nein, es gilt nur die gefährlichsten Fallen zu vermeiden, die sich hier auftun - und dann klappt's auch mit den Erfolgen.Tipps dazu finden Sie heute in unserem Beitrag "5 Punkte-Plan für erfolgreiche Teamarbeit", den Ihnen die Redaktion des Trendletter präsentiert.
In eigener Sache: Autoren und Leser sind ja in gewisser Weise auch Teams. Ihr Feedback hilft uns dabei, Ihren Trend Alert noch besser auf Ihre Wünsche und Zielsetzungen abzustimmen. Ich würde mich freuen, wenn Sie an unserer kurzen Umfrage teilnehmen und uns so dabei unterstützen, dieses Ziel zu erreichen. Hier geht's zur Umfrage ...
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Vom Anwesenheitsbüro zum multifunktionalen Kreativraum
Im Jahr 2008 gaben Deutschlands Unternehmen rund 2 Milliarden Euro für Büromöbel aus. Das ist gegenüber 2007 ein Mehr an Investition in die Lebensqualität am Arbeitsplatz von immerhin 10 %. Zwischen 2006 und 2007 stieg der Umsatz mit Büro- und Ladenmöbeln um 15,1 %. Kastenmöbel, Küchen- und Sitzmöbel schafften im gleichen Zeitraum nur einstellige Zuwachsraten. 18 Millionen Deutsche arbeiten im Büro – das ist fast jeder 2. Arbeitnehmer. Und die meisten verbringen fast 1/3 ihres Lebens am Schreibtisch.
Zur Zeit ist es noch nicht ausgemacht, wo die Deutschen am liebsten arbeiten würden. Zwar sprechen sich 41 % für einen Job teilweise von zuhause aus. Tatsächlich sind jedoch auch groß angelegte Homeoffice-Projekte von Konzernen (u. a. Roche) auf Eis gelegt worden. Nach anfänglicher Euphorie hat sich gezeigt, dass der unmittelbare Kontakt – sowohl für Vorgesetzte als auch für Mitarbeiter – hoch eingeschätzt wird.
Wohlfühlen ist laut einer Studie der Universität Köln ein wichtiger Erfolgsfaktor. Unternehmen, deren Mitarbeiter sich wohlfühlen, sind demnach um rund 31 % erfolgreicher als die Konkurrenz. Wohlfühlen heißt für die Arbeit der Zukunft aber offensichtlich nicht, sich zuhause auszuklinken, sondern vor Ort in der Firma ein Klima des kreativen Kommunizierens zu schaffen.
Mit Blick auf den erwarteten Wandel von Tätigkeitsprofilen denken 84 % der Befragten einer Umfrage von Orgatec (www.orgatec.de/diemesse/aktuelle_ergebnisse.php), dass abteilungsübergreifende Arbeit wichtiger wird. 79 % glauben, dass dabei auch die Wissensintensität zunehmen wird. Und 36 % der Teilnehmer gehen davon aus, dass sich der vielfältige Medieneinsatz für global arbeitende Teams weiter durchsetzen wird.
Quelle: Zukunftsletter
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So gehen Sie mit Ihren Facebook-Junkies um
Den Zugang zu Facebook, einer Art Internet-Poesiealbum mit Kontaktfunktion, werden in Zukunft viele Unternehmen reglementieren. Indiz: In einer Berner Verwaltung wurde festgestellt, dass 25 % des Datenverkehrs im Büro auf Facebook entfallen. Das belastet nicht nur das Netz, es kostet auch Arbeitszeit.
Unsere Tipps:
- Führen Sie einen Facebook-Freitag ein – die Nutzung der Webseite ist von 13 bis 14 Uhr erlaubt. Den Rest der meist privaten Kontakte sollen Mitarbeiter nach Feierabend abarbeiten.
- Einigen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern auf einen restriktiven Facebook-Kodex: Firmenzugehörigkeit und dienstliche Informationen gehören nicht in Facebook.
Hintergrund: Je mehr Ihrer Mitarbeiter bei Facebook Mitglied sind, desto leichter wird es für Spione, Firmenwissen auszuforschen. Wie Mosaikteilchen werden Personen- und Firmendaten aus Facebook gezogen und zu einem Gesamtbild zusammengelegt.
Quelle: Trendletter
Weitere Beiträge zum Web 2.0-Trend, haben wir hier für Sie zusammengestellt:
Umsatz steigern, Kundenbindung erhöhen per Twitter
Führung in der Facebook-Ära |
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5-Punkte-Plan für erfolgreiche Teamarbeit
Teams sind weit weniger produktiv als bisher angenommen. Prof. Richard Hackman, Lehrstuhl für Organisationspsychologie an der Harvard Universtität, kritisiert den blinden Glauben an die Erfolgskraft der Teams. Die Gleichung "Teamarbeit = gut" stimmt so nicht. Sie sollten deshalb Ihre Team-Praxis überdenken.
Warum ist das so? Teams, sagt der Harvard-Professor, können geniale Durchbruch-Ergebnisse hervorbringen. Aber das ist der Fünf-Prozent-Fall. Die Mehrheit der Teams, so Hackmanns Forschung, erledigt die Aufgaben weniger produktiv als Einzelarbeiter. Die Mängel: Jedes Team geht mit einer Last an den Start. Mitglieder sind sich nicht einig, was genau das Team erreichen soll. Folge: Jeder arbeitet nach seiner eigenen Agenda.
Überdies herrscht in den meisten Teams ein Kommen und Gehen. 90 % der weltweit befragten Teammitglieder konnten nicht sagen, wer dazugehört – und wer nicht. Auch Geschäftsführer tragen zur Minderleistung bei: Sie delegieren Mitarbeiter aus politischen Gründen (z. B. Kontrolle, Belohnung, Taktik) in das Team, ohne dass ein Mehrwert für die Arbeit geschaffen wird.
Sollten Sie sich jetzt von Teamarbeit verabschieden? Das muss nicht sein - denn wenn Sie den Fünf-Punkte-Plan der Trendletter-Redaktion beachten, tappen Sie nicht in die gefährlichsten Team-Fallen.
1. Klar festlegen, wer dazugehört – und wer nicht. Begrenzen Sie strikt. Jeder zuviel ist eine Last für die Arbeit. Alle nötigen Fähigkeiten sollten vertreten sein. Oft werden Teams überbesetzt. Dadurch steigt die Zahl der zu managenden Beziehungen zwischen Mitgliedern exponentiell – Kommunikation findet nicht mehr statt. Regel deshalb: Keine Teams mit zweistelligen Mitgliederzahlen, sechs ist eine gute Größe.
2. Geben Sie dem Team eine zwingende Richtung. Alle müssen wissen, wofür sie arbeiten. Wichtig: Stellen Sie Konsens über die Richtung her. Sonst arbeitet jeder an seiner eigenen Agenda.
3. Geben Sie der Arbeit ein definiertes Ende. Dynamik entsteht nur, solange noch kein Trott entstanden ist. Dauer-Teams arbeiten schlechter als Individuen, weil jeder die Nicht-Leistung des anderen deckt.
4. Teams brauchen eine Einbettung. Infrastruktur (Räume, Technik, IT) muss die Arbeit leicht machen. Überdies sollte die Organisation Teamerfolge belohnen. Sonst kämpft jedes Teammitglied für sich.
5. Erfolgreiche Teams haben einen Coach im Hintergrund. Besonders zu Beginn ist ein anerkannter Externer, der selbst nicht Mitglied ist, für produktives Arbeiten sinnvoll.
Quelle: Trendletter
Mehr zu aktuellen Führungs-Trends erfahren Sie unter
www.marketing-trendinformationen.de/trends-zukunft/
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