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Tipps & News aus der Welt des Online-Marketingam 01.10.2009:
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Werbung nach Wunsch
Liebe Leserin, lieber Leser,
SEO und SEM sind derzeit absolute "Buzzwords" in der Online-Branche. Das ist nicht sonderlich überraschend, denn der Wettbewerb um die Gunst des Kunden tobt heftig und jeder will dem Mitbewerber ein kleines Stückchen voraus sein. So wie die Teilnehmer der AdWords-Days, die sich am 9. und 10. August mit Fachwissen rund um den effizienten Einsatz von Google AdWords versorgten. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg - und der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest. Mehr darüber erfahren Sie in unserem heutigen Termin-Tipp.
Dass es jedoch nicht nur darauf ankommt, möglichst viele Kunden auf die Website zu locken, sondern dass auch die Conversion stimmen muss, beschreibt der amerikanische Online-Marketing-Experte Bryan Eisenberg mit dem Bonmot "Clicks don't have purses". Eine Methode, die Conversion entscheidend zu erhöhen, ist das so genannte Targeting. Dadurch soll es möglich sein, Werbung nur noch an den auszuliefern, der sich dafür auch interessiert.
Und tatsächlich berichten Firmen, die es angewendet haben, von sensationellen Konversionsraten gegenüber herkömmlicher Online-Werbung, so Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes WerbePraxis aktuell. Unser zweiteiliger Beitrag zum Thema Targeting zeigt die unterschiedlichen Varianten und deren Vor- und Nachteile auf. Und unser heutiger Link-Tipp des Tages stellt Ihnen Bryan Eisenbergs Website rund ums Thema Conversion vor.
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Viele Grüße aus dem Rheinland Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Wann Kunden am liebsten im Netz einkaufen
Das auf T-Shirts nach Kundenwunsch spezialisierte Online-Unternehmen Spreadshirt ist eine der großen Erfolgsgeschichten der deutschen E-Commerce-Landschaft. Das Unternehmen wurde 2002 ohne Fremdkapital gegründet und beschäftigt heute über 300 Menschen in Europa und den USA. Spreadshirt hat Millionen von Kunden und weltweit über eine halbe Million Shop-Partner. Den Erfolg verdanken die Leipziger sicher maßgeblich ihrem sicheren Trendgespür und ihrer Zielgruppenkenntnis. In einer internationalen Studie untersuchte der Shirt-Spezialist nun, wie sich die Shopping-Gewohnheiten in Europa und den USA unterscheiden. Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Nordamerika:
Von 11 bis 16 Uhr verzeichnen Spreadshirts Martkforscher die meisten Einkäufe jenseits des Atlantiks. Dabei sind die Bewohner der amerikanischen Westküste vor allen anderen bereit, Geld für Shirts auszugeben: die meisten Online-Shirtkäufe passieren dort schon um 11 Uhr. Etwas mehr Zeit lässt man sich an der Ostküste, der Shopping-Höhepunkt fällt dort auf den Hochnachmittag um 15 Uhr. Die Kanadier dagegen sind die Eulen unter den Shoppern: sie führen einsam in der Kategorie von Mitternacht bis 6 Uhr früh.
Europa:
Als echte Abendländer können sich die Europäer fühlen. Sie kaufen am liebsten zwischen 20 und 21 Uhr. Besonders nachtaktiv sind dabei die Norweger, die um 22 Uhr mehr als alle anderen shoppen. Weiter südwärts kauft man dagegen früher: nachmittags um 15 Uhr liegt der Schwerpunkt der Italiener, die Deutschen erledigen ihre Einkäufe vergleichsweise häufig noch vor dem Mittagessen. Spät nachts trifft der Marktforscher schließlich die Spanier am PC, die gern von 24 Uhr bis 6 Uhr früh einkaufen.
Deutschland:
Ein Blick in die innerdeutsche Shopping-Statistik zeigt: Berliner sind auch beim Einkauf Nachtmenschen. Die Hauptstädter shoppen am meisten von Mitternacht bis 6 Uhr früh. In Schleswig-Holstein dagegen nutzt man die Kernschlafzeit bestimmungsgemäß: zum Schlafen. Der Vormittag gehört dann weniger dem Land der Frühaufsteher” (so die Eigen-Bezeichnung Sachsen-Anhalts) als vielmehr den Saarländern: in der Zeit von 6 bis 12 Uhr mittags kaufen sie die meisten Shirts. Am Abend schließlich schlägt die kreative Stunde Mecklenburg-Vorpommerns: knapp die Hälfte aller individuellen Shirt-Käufe passieren im nordöstlichsten Bundesland von 18 bis 24 Uhr.
Quelle: Spreadshirt.de
Viele Praxistipps zum Online-Shopping finden Sie unter
www.marketing-trendinformationen.de/marketing/online-marketing/
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Targeting: Konversionsraten um mehr als 400 % steigern (Teil 1)
Targeting (auf Deutsch etwa: exakte Zielgruppenansprache) gibt es in einigen Varianten bereits seit Jahren – es ermöglicht eine passgenaue Auslieferung von Online-Werbung. Im Klartext: Auf einer Webseite werden je nach Besucher ganz verschiedene Werbeanzeigen eingeblendet. Werbeanzeigen, die den Besucher auch tatsächlich interessieren. Logisch. Ist der Besucher ein Mann, braucht man ihm die Werbung für Damenbinden erst gar nicht zu zeigen. Ist er Hartz-4-Empfänger, kann sich Mercedes die Einblendung seiner Werbung sparen.
Diese Targeting-Arten gibt es:
1. Technisches Targeting
Nutzer werden anhand ihrer technischen Voraussetzungen unterschieden. Ermittelt werden können zum Beispiel:
- Browser-Typ und -Version
- installierte Plug-ins
- dem Nutzer zur Verfügung stehende Bandbreite.
Vorteile: Fehlen dem Nutzer gewisse technische Voraussetzungen, etwa ein bestimmtes zur Einblendung der Werbung notwendiges Flash-Plug-in, kann er zum Laden der Plug-ins aufgefordert werden.
Nachteil: Über die Interessen des Nutzer ist nichts bekannt.
2. Regionales oder Geo-Targeting
Anhand der IP-Adresse wird die Herkunft des Nutzers festgestellt.
Vorteil: Werbung wird in der Sprache des Nutzers angezeigt oder mit regional unterschiedlichen Inhalten – etwa nach Bundesländern oder Ballungsräumen – ausgeliefert werden.
Nachteile: Auch hier sind keine Nutzerinteressen bekannt. Die IP-Adresse ist kein eindeutiger Hinweis auf den Standort. Steht der Internet-Server in Stuttgart, so wird diese Adresse allen Mitarbeitern zugeordnet – selbst wenn der Surfer aus der Niederlassung Braunschweig kommt. Auch bei Netzzugängen von unterwegs via Laptop ist die IP-Adresse kein ausreichender Hinweis auf den tatsächlichen Standort des Surfers.
3. Zeitbasiertes Targeting
Durch dieses Targeting können Sie festlegen, an welchen Wochentagen oder zu welcher Uhrzeit Sie Werbung "ausliefern wollen". Das funktioniert zum Beispiel im Yahoo-Werbenetzwerk und ist sinnvoll für Produkte, bei denen sich solche zeitlichen Präferenzen feststellen lassen. So kann man beispielsweise einstellen, dass Werbung für Konsumprodukte etwa verstärkt zum Monatswechsel angezeigt werden soll – dann, wenn Gehaltszahlungen auf den Konten eingehen. Ebenso können B-to-B-Unternehmen festlegen, Wochenenden oder Feiertage von Werbeschaltungen auszunehmen.
Vorteil: Durch die Zeitsteuerung schalten Sie Werbung nur noch dann, wenn es Nachfrageschwerpunke gibt.
Nachteil: Die Interessen einzelner Surfer werden durch diese Targeting-Methode nicht erkannt.
4. Keyword-Targeting
Das ist die Methode, die Google bei seiner Werbeform AdWords anwendet und die uns alle dazu gebracht hat, mit langen Listen von Schlüsselbegriffen den Interessen der Nutzer auf die Spur zu kommen. Es funktioniert so: Je nach Suchwort, das ein Surfer bei Google eingibt, werden ihm bei der Einblendung der Suchergebnisse dazu passende Werbeinhalte präsentiert. Ähnlich funktioniert es auch bei der Nutzung des Google-Mail-Programms. Dort werden Schlüsselwörter aus den E-Mails analysiert und den Nutzern dazu passende Werbeeinblendungen gezeigt.
Vorteil: Durch eine Suchanfrage werden die Interessen des Surfers ersichtlich.
Nachteil: Viele Suchbegriffe sind nicht eindeutig und präzise genug. Sie führen den Surfer häufig nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Darunter leidet auch die Treffgenauigkeit der eingeblendeten Werbung. Außerdem stehen außer dem Suchbegriff keine weiteren Informationen zur Person des Surfers zur Verfügung.
Weitere Targeting-Arten stellen wir Ihnen in der kommenden Woche in OnlineMarketing aktuell vor.
Quelle: WerbePraxis aktuell
Weitere Tipps zum Thema Conversion lesen Sie auch in diesem Beitrag:
Landing Pages: 5 Formular-Tipps für bessere Conversion
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Link-Tipp: US-Experten-Blog zum Thema Conversion
Der Amerikaner Bryan Eisenberg gilt als einer der Top-Experten in Sachen Conversion. In seinem Blog Grokdotcom veröffentlichen er und andere bekannte Kollegen wie Seth Godin Tipps rund die Conversion-Verbesserung. Lesen Sie beispielsweise in der Ausgabe vom 11. September, welche Werte fürs Messen der Conversion wirklich zählen und wie Sie diese optimieren.
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Termin-Vorschau: AdWords Days 2010
Vor zwei Wochen fanden in Köln die "1. AdWords Days" statt. Namhafte Referenten aus dem In- und Ausland, darunter die amerikanischen AdWords-Experten Howie Jacobson und Brad Geddes teilten ihr Fachwissen mit Teilnehmern aus vielen Branchen. Sie konnten an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen? Dann freuen Sie sich doch schon jetzt auf das kommende Jahr: Die "2. AdWords Days" finden am 1.und 2. Juni 2010 in Köln statt.
Ab Dezember lesen Sie unter www.vnr-akademie.de/adwordsdays welche Themen bei dieser Veranstaltung auf dem Programm stehen und wer im kommenden Jahr die Referenten sind. Um Ihnen die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, lesen Sie im AdWords-Days-Blog News und Tipps rund um Google AdWords.
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