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Lesen Sie heute im Werbe- und PR-Profi

Warum Sie keine Spontan-Interviews geben sollten

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Wahlkampf ist vorbei, die Politiker können nun wieder zum "Alltagsgeschäft" zurückkehren. Sie haben anstrengende Monate durchlebt, in denen jede kleinste Äußerung von den Medien akribisch notiert und ausgeschlachtet wurde. So mancher fand sich da in einer Ecke wieder, in die er eigentlich gar nicht passt - in die er sich jedoch durch eine unbedachte Formulierung gebracht hat. Schwierig, das Bild hier wieder zurechtzurücken und die Dinge richtigzustellen - denn bevor dies möglich ist, hat die Meldung bereits ihre Runde gemacht, ist in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet verbreitet worden.

Nicht nur Politiker müssen in diesen Tagen genau aufpassen, was sie sagen: Die angespannte wirtschaftliche Situation hat dafür gesorgt, dass die Medien noch genauer hinhören, was Unternehmen verlautbaren. Sie sollten sich also keinesfalls zu unüberlegten Interviews hinreißen lassen - das rät Gaby Borgmann, Chefredakteurin des Informationsdienstes PR Praxis ihren Lesern. Lesen Sie heute im ersten Beitrag, wie Sie dafür sorgen, dass Sie und Ihr Unternehmen nicht in die Interview-Falle tappen und Ihr Unternehmen nicht ins falsche Licht gerät.



Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Werbe- und PR-Profi"


6 Regeln für erfolgreiche Interviews

Ihr Chef ist redegewandt und erfahren im Umgang mit den Medien, er brilliert in Pressegesprächen und weiß immer, wie er das Unternehmen eindrucksvoll präsentiert. Das wissen Sie. Dennoch gibt es Situationen, die einer Vorbereitung bedürfen, z. B. bei einer Medienanfrage zum Interview. Denn ein Interview birgt andere Gefahren als eine Präsentation vor Publikum oder eine Rede zum Jubiläum.

Ein Interview hat eine besondere Wirkung, weil es am nächsten Tag schwarz auf weiß in der Zeitung steht.

Das Band läuft ... und Ihr Chef redet

Und während er die Fragen des Journalisten beantwortet, rückt das Band in den Hintergrund der Gedanken. Damit schwindet nicht selten die Vorsicht. Das Gespräch wird entspannter, das Nachfragen der Journalisten zum Thema wird ein wenig intensiver und die Antworten folgen ein wenig zu spontan. Das ist ein Fehler. Denn alles, was hier gesagt wird, kann gedruckt werden. Mit der Einwilligung in ein Interview geben Sie die Zustimmung zum Zitat.

Achtung: Der Journalist passt das Interview dem Blatt an.


In der Regel ist Ihr Gespräch zu lang. Dann wird gekürzt. Dann wird redigiert. Und schnell kann es passieren, dass Gesprächsteile, die aus dem ausführlichen Kontext herausgeschält werden, eine andere Färbung erhalten als erwartet. Schon so manche Krise entstand auf diese Weise, nämlich durch eine unbedachte Äußerung, die in der Gesamtbetrachtung harmlos, im Detail jedoch gewichtig wird.

6 Erfolgsregeln, wie Sie Überraschungen durch ein gedrucktes Interview verhindern:

1. Geben Sie keine spontanen Interviews – weder am Telefon noch bei kurzfristigen Pressebesuchen in Ihrem Unternehmen. Vereinbaren Sie bei Anfragen am Telefon einen Rückruf. In ein, zwei Stunden haben Sie genug Zeit, um die Antworten zu formulieren und falls nötig mit Ihrem Chef oder mit Fachabteilungen zu besprechen.

2. Bitten Sie vorab um die Fragen

Wenn der Journalist diese Fragen vor dem Interviewtermin mailen oder faxen kann, dann ist das eine hervorragende Grundlage für Ihre Antworten. Ansonsten sollte aber das Thema des Interviews klar umrissen sein.

3. Bitten Sie vor Ihrer Zusage zum Interview darum, Ihre Antworten autorisieren zu können

Das heißt konkret: Ihr Chef gibt das Interview. Der Journalist redigiert die Fragen und Antworten und gibt Ihnen vor Redaktionsschluss das Interview zur Kenntnis. Erst wenn Sie einverstanden sind, wird gedruckt. Wenn Sie Änderungswünsche haben, dann werden diese berücksichtigt.

4. Bereiten Sie sich auf das Interview vor
Legen Sie fest, was Sie zu welchem Thema sagen wollen, und bleiben Sie dabei. Lassen Sie sich während des Gespräches nicht zu Interpretationen oder Spekulationen hinreißen. Und: Bleiben Sie beim vereinbarten Thema. Fragen darüber hinaus sollten Sie nicht beantworten, wenn Sie diese Antworten nicht vorbereitet haben. Bieten Sie besser an, diese Informationen zu einem späteren Zeitpunkt zu geben.

5. Pflegen Sie den Pressekontakt
Wenn das Interview erscheint und Sie sind zufrieden, dann ist diese kurze Zusammenarbeit zwischen der Presse und Ihnen ein Anruf in der Redaktion wert. Bedanken Sie sich für das Interesse und bieten Sie an, für weitere Pressegespräche und -fragen gerne wieder zur Verfügung zu stehen. Denn eine kontinuierliche Kontaktpflege zur Presse ist für den Erfolg Ihrer Arbeit von herausragender Bedeutung.

6. Verwenden Sie das Interview für Ihre PR-Arbeit
Fragen Sie in diesem Telefongespräch nach, ob Sie das Interview auf Ihrer Website abdrucken dürfen. Denn ein Pressebeitrag wirkt glaubwürdig – oftmals mehr als ein selbst entworfener Werbetext. Achtung: Hierzu benötigen Sie die Genehmigung des Verlags bzw. der Redaktion.

Fazit
Damit ein Interview zu dem wird, was es für Ihr Unternehmen sein soll, nämlich ein Erfolg Ihrer Pressearbeit, sollten Sie zuvor um Autorisierung bitten. So vermeiden Sie unliebsame Überraschungen in der Zeitung des nächsten Tages.

Quelle: PR Praxis

Zwei weitere Tipps für Ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit:
Medienresonanzanalyse – muss das sein?
PR-Fehler: Die 8 Don'ts in der Krisen-PR



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Die Headline macht's: 12 Tipps für zugkräftige AdWords-Schlagzeilen (Teil 2)

Google AdWords gehören zu den beliebtesten Online-Werbewegen. Doch der Wettbewerb ist groß, jeder Ihrer Mitbewerber will Sie in der Gunst der Kunden "ausstechen". Es gilt also, immer ein Stückchen schneller, besser informiert und cleverer zu sein als die Konkurrenz. 6 Ideen dazu verriet Ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell bereits in der  vergangenen Woche in Teil 1 . Heute präsentiert Ihnen der erfahrene Werbe-Experte weitere 6 Tipps für zugkräftige Schlagzeilen:

7. Fragen stellen
Die Fragetechnik ist eine bewährte und sehr gute Methode, einen Leser auf Werbung aufmerksam zu machen. Was im klassischen Werbebrief bewährt ist, funktioniert auch bei AdWords-Anzeigen: Stellen Sie direkte Fragen an den Leser oder formulieren Sie die Fragen, die er sich selbst stellt. In jedem Fall beginnen Sie so bereits den Dialog mit dem potenziellen Kunden:
  • Leiden Sie unter Schulterschmerzen?
  • Was hilft wirklich?
  • Wie lange noch?
8. Schnelligkeit zeigen
Schnelligkeit ist etwas Faszinierendes. Menschen, die ein Problem haben, sind an einer schnellen Lösung interessiert. Können Sie diese versprechen? Dann haben Sie ein wirksames Werbeargument für Ihre Schlagzeile. Schnelligkeit können Sie auch bei der Lieferung zeigen.
  • Schulterschmerzen ganz schnell abbauen
  • Schmerzlösung sofort
  • Lieferung über Nacht
  • Express-Hilfe
9. Vorteile einbauen
Bauen Sie in Ihre Anzeigen weitere Vorteile ein – vielleicht gleich in der Schlagzeile. Denkbar wäre, dass Sie einen Text anbieten – oder einen Gratisleitfaden –, der für die Suchenden interessant ist:
  • Schulterschmerzen-Selbstdiagnose
  • Leitfaden gegen Schulterschmerzen
  • Gratis-Selbsttest
  • 12 wirksame Übungen
10. Objektivität versprechen
Objektivität ist ein tolles Versprechen. Es ist hochwirksam, wenn Sie sich den Kunden auf diese Weise nähern und zum Beispiel die Informationen vertiefen, bevor Sie sich daranmachen, etwas zu verkaufen. Vor allem von marktschreierischen Angeboten können Sie sich auf diese Weise abheben und bei den informationsbedürftigen und kritischen Kunden punkten.
  • 8 Therapien im Vergleich
  • Die besten Methoden
  • Ausführliche Testberichte
11. Referenzen sprechen lassen
Referenzen sind ein hochwirksames Mittel, um gegen Skepsis vorzugehen. Eine hervorragende Methode ist es, auf Tests oder Urteile von Instituten, Magazinen etc. zu verweisen. Geht das in Ihrem Fall nicht, dann lassen Sie die Referenzen zumindest im Text anklingen:
  • Bewährt gegen Schmerzen
  • Tausendfach bewährt
  • Wirksames Hausmittel
12. Unkompliziertheit
Eine Lösung versprechen ja viele Werber in ihren Anzeigen Wie wäre es daher, wenn Sie eine besonders unkomplizierte Lösung versprechen?
  • Hilft sofort
  • Rezeptfrei erhältlich
  • Nur 1 Tablette pro Tag
  • Gleich online bestellen
Anmerkung: Unsere Textbeispiele sollen Ihnen möglichst allgemeine Formulierungshilfen aufzeigen, die Sie auch in Ihrer Branche verwenden können. Sie sind nicht darauf geprüft, ob sie mit den strengen Richtlinien für Arzneimittelwerbung konform sind.

Quelle: WerbePraxis aktuell

Weitere Tipps für den Einsatz von Google AdWords:

Die 5 Kriterien einer "Authority Website"
Online Marketing: Kosten für Google AdWords senken mit ausschließenden Keywords





Nach den AdWords Days ist vor den AdWords Days: Vorschau auf 2010

Vor zwei Wochen fanden in Köln die "1. AdWords Days" statt. Namhafte Referenten aus dem In- und Ausland, darunter die amerikanischen AdWords-Experten Howie Jacobson und Brad Geddes teilten ihr Fachwissen mit Teilnehmern aus vielen Branchen. Sie konnten an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen? Dann freuen Sie sich doch schon jetzt auf das kommende Jahr:  Die "2. AdWords Days" finden am 1.und 2. Juni 2010 in Köln statt.

Ab Dezember lesen Sie unter www.vnr-akademie.de/adwordsdays welche Themen bei dieser Veranstaltung auf dem Programm stehen und wer im kommenden Jahr die Referenten sind. Um Ihnen die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, lesen Sie im AdWords-Days-Blog News und Tipps rund um Google AdWords.


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