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Folgende Tipps und Ideen aus der Welt des Online-Marketing lesen Sie heute:

Google als "Lotse im Online-Dschungel"

Liebe Leserin, lieber Leser,

auf dem Weg zu den Google AdWords Days traf ich zwei Kollegen, die ebenfalls an dieser Anwenderkonferenz teilnahmen. Gemeinsam gingen wir durch das Straßengewirr der Kölner Innenstadt in Richtung Tagungshotel. An einer Straßenkreuzung waren wir uns nicht mehr sicher, ob wir nun rechts oder links gehen sollten. Ich wollte gerade meinen ausgedruckten Lageplan zücken, als auch schon einer meiner Begleiter sein iPhone gezückt hatte und uns per Google Maps sicher zum Ziel steuerte.

Google bietet aber nicht nur mit dem virtuellen Kartendienst Orientierung: Viele Nutzer wären ohne Suchmaschinen hoffnungslos in den Weiten des WWW verloren, das legt eine Online-Befragung nahe, die das Marktforschungsunternehmen Fittkau & Maaß im Auftrag der Agentur eprofessional unter mehr als 22.000 Internet-Nutzern durchführte. Knapp 60 % der deutschen User würden Suchmaschinen sehr vermissen: 16 % davon gaben an, ohne Suchmaschinen im Internet orientierungslos zu sein. Die restlichen 43 % würden ihren Surfhorizont ziemlich eingeschränkt sehen, wenn sie Google nicht mehr für die Internetsuche benutzen könnten. Nur ein Drittel der deutschen Internet-Nutzer behauptet, auch ohne Suchmaschinen im Internet einigermaßen zurechtzukommen. 2 % sehen auch ohne Google keine Auswirkungen auf ihre Orientierungsfähigkeit im Netz.

Die Zahlen sprechen für sich: Pro Tag, so die Fittkau & Maas-Umfrage, werden in Deutschland mehr als 123 Millionen Suchanfragen gestellt, pro User sind das also 85 Suchanfragen pro Monat, Tendenz steigend. Damit sei die Suche die häufigste Tätigkeit im Internet. Ein immenses Potenzial für Werber - und eine große Verpflichtung. Denn wer bei Google nicht vertreten ist - sei es bei der organischen Suche oder bei Google AdWords - ist für den Nutzer quasi nicht existent. Tipps, wie Sie Ihre Sichtbarkeit bei Google erhöhen, lesen Sie in der heutigen Ausgabe.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"


Google: So kommen Sie bei lokalen Geschäftsanfragen nach vorne

Rund ein Viertel aller Suchanfragen sollen lokalen Charakter haben. Und bis zu 80 % aller Konsumenten befragen Google, um dann anschließend in ein Geschäft vor Ort zu gehen. Da ist es nur allzu klar, dass es zu einem wettbewerbsentscheidendem Kriterium wird, wie gut man bei der lokalen Suche von Google gefunden wird.

Zur Erinnerung: Die lokale Suche von Google aktiviert man immer dann, wenn man das Suchwort zusammen mit einer Ortsangabe eingibt. Also Hotel + Nürnberg. Oder Hotel + Postleitzahl. Das Ganze funktioniert natürlich mit jeder Art von Keyword und Ortsangabe. Man findet so Maschinenbauunternehmen, Krankenhäuser, Werbeagenturen, Tankstellen, Ärzte usw.

Nach der Suchanfrage wirft Google dann folgendes Bild aus: Es präsentiert an erster Stelle der Suchergebnisse eine kleine Karte und daneben die Firmen, die es zu den beiden Stichwörtern "Maschinenbau" und "Nürnberg" gefunden hat. Doch wie entscheidet Google, welches Unternehmen auf Platz 1 dieser Ergebnisliste gezeigt wird? Und wie kommt man selbst dahin?

1. Der Name des Unternehmens enthält einen oder beide eingegebenen Suchbegriffe
Bei einer Suche nach "Maschinenbau + Nürnberg" werden im obigen Beispiel die Firmen als Erste angezeigt, die das Wort "Maschinenbau" im Namen tragen. Dann folgen die Unternehmen, die das zweite Suchwort "Nürnberg" im Namen tragen.

2. Die Nähe zum Stadtzentrum

Je dichter dran am Zentrum, desto weiter oben in der Liste. Rufen Suchende allerdings die Google-Suche nicht mit dem Namen der Stadt, sondern mit Angabe der PLZ auf, dann wandern die Treffer nach oben, die im exakten PLZ-Gebiet liegen.

3. Kundenrezensionen sind positiv für das Ranking
Unternehmen, die mehr Rezensionen als andere erhalten haben, können ebenfalls in der Trefferliste nach oben klettern.

4. Weitere Fundstellen und Verlinkungen

Google gibt neben dem Unternehmensstandort auch die Website des Unternehmens an. Hier gilt ganz klassisch: Webseiten, die mehr Verlinkungen erhalten haben, verbessern ebenfalls ihre Sichtbarkeit bei Google.

5. Das Unternehmen wurde über das Branchencenter eingetragen
Viele Experten glauben auch, dass der manuelle Eintrag im Branchencenter ein weiterer Faktor ist, der das Ranking verbessert. Allerdings gilt auch das Folgende:

6. Einträge aus anderen Verzeichnissen helfen nach oben
Google schätzt die Bedeutung eines Unternehmens für die Suchanfrage offenbar höher ein, wenn dieses nicht nur im Branchencenter eingetragen wurde, sondern wenn Google zu ihm Informationen aus anderen Verzeichnissen beisteuern kann, in denen das Unternehmen gelistet ist. Wer sein Ranking so verbessern will, muss recherchieren, welche Adress- und Branchenverzeichnisse Google auswertet. Man entdeckt diese Verzeichnisse dann, wenn man sich z. B. durch die Suchtreffer der Wettbewerber klickt. Angaben von Google, welche Verzeichnisse es für seine Auswertungen heranzieht, gibt es leider nicht.

7. Geotag auf der Website

Auch das Vorhandensein eines Geotags auf der Website hilft Google, das Unternehmen präziser bei lokalen Suchanfragen zu platzieren. Bitten Sie Ihren Webmaster den Geotag – also die Standortkoordinaten Ihres Unternehmens – in die Metadaten Ihrer Website einzutragen.

Fazit: Bei der Sortierung der Google-Suchergebnisse für lokale Anfragen gibt es eindeutig 2 Hauptkriterien, die das Ranking zum Großteil bestimmen:
1. inhaltliche Relevanz – kommt das Suchwort im Firmennamen oder im Firmeneintrag vor?
2. lokale Relevanz – welches Unternehmen passt am besten zur Ortsangabe des Suchenden?

Quelle: WerbePraxis aktuell

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Was Google AdWords mit Golfen gemein haben

Am 9. und 10. September fanden in Köln die „1. AdWords Days“ statt. Einige der international renommiertesten Experten in Sachen Google AdWords teilten an diesen Tagen ihr Wissen mit Unternehmern, Agenturen und anderen Marketingexperten. Im Verlauf der Konferenz interviewten meine Kollegen und ich einige der Referenten zu Tipps und Tricks rund um den profitablen Einsatz von AdWords.

Heute verrät Ihnen Howie Jacobson, Autor des Bestsellers "AdWords für Dummies" die verbreitetsten Fehler beim Einsatz von AdWords.

Fehler 1. Sich in der Technik verzetteln
Viele AdWords-Anwender verlieren sich im Dschungel der unterschiedlichen Tools und technischen Hilfsmittel, die den Einsatz von AdWords optimieren sollen. Dabei verlieren Sie oft das Ziel aus den Augen: Sie konzentrieren sich nicht darauf, den Markt und die Kunden genau zu analysieren und passgenaue Strategien und Angebote zu entwickeln.
Analogie zum Golfsport: Manche Spieler verbringen unendlich viel Zeit damit, den richtigen Schläger auszuwählen – behalten aber nicht im Blick, wohin sie den Ball schlagen wollen.

Fehler 2. Resultate nicht analysieren
Viele Anwender verschwenden bares Geld, indem sie die Ergebnisse ihrer Kampagnen nicht analysieren. Was ist gut gelaufen, was nicht? Lernen Sie aus diesen Erfahrungen, führen Sie beispielsweise Split-Tests durch, in denen Sie zwei Varianten einer Anzeige gegeneinander laufen lassen. Analysieren Sie nicht nur das Endergebnis, kontrollieren Sie den Verlauf Ihrer Kampagnen kontinuierlich.
Analogie zum Golfsport: Der Spieler stellt nur fest, dass sein Schlag daneben gegangen ist – testet aber nicht, wie er seine Zielgenauigkeit verbessern kann.

Fehler 3. Die falschen Dinge messen
Klicks alleine machen nicht glücklich – Sie müssen eine feste Beziehung zwischen Ihren kaufmännischen Zielen und Ihren AdWords-Kampagnen herstellen.
Analogie zum Golfsport: Der Spieler misst nur die Schlagweite – nicht die Präzision und die Zielgenauigkeit.

Fehler 4. Die eigenen Stärken vernachlässigen
Sicher: Man kann von den Besten lernen. Aber die eigenen Stärken und der eigene Stil dürfen darüber nicht in Vergessenheit geraten. Einfach nur andere Anbieter imitieren, die Kampagnen nicht auf die eigenen Ziele und die Zielgruppe ausrichten, wird kaum zum Erfolg führen.
Analogie zum Golfsport: Spieler, die die Technik anderer nachahmen, ihre eigenen Stärken dabei nicht berücksichtigen, schaffen es selten an die Spitze.

Fehler 5. Jede Zielgruppe gleich ansprechen, jede Kampagne gleich gestalten
Sie haben nur wenig Zeit, die Aufmerksamkeit Ihres potenziellen Kunden zu erregen und ihn zum Klick zu bewegen. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Kunde direkt angesprochen fühlt. Eine "1 für alles"-Lösung funktioniert daher schwerlich: Es empfiehlt sich, Anzeigen zu differenzieren und auf Ihre Zielgruppe auszurichten. Dies sollte dann auch in der Landing Page aufgegrifffen werden. Diese Differenzierung kann beispielsweise aufgrund der demografischen Ausrichtung (alt/jung, Mann/Frau) als auch nach dem Informationsstand (der Kunde sucht nach generellen Begriffen, beispielsweise Digitalkamera/der Kunde sucht ein spezielles Produkt, beispielsweise Cananon Spiegelreflexkamera xyz) gestaltet sein.
Analogie zum Golfsport: Wer jedes der 18 Löcher einer Runde gleich bespielt, nicht deren Eigenheiten (Sand, Gras etc.) berücksichtigt, wird kaum Turniergewinner werden.

Meht Tipps zum Thema Google AdWords:
Google Adwords: Wie Sie mit einem besseren Qualitätsfaktor Kosten sparen
Online Marketing: Kosten für Google AdWords senken mit ausschließenden Keywords





Online-Werbung wächst 2009 um 10 %

Die folgenden Zahlen präsentierte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) am gestrigen Mittwoch auf der Messe dmexco:

Der Online-Werbemarkt wird 2009 um 10 % wachsen. Damit bestätigt der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. seine Anfang diesen Jahres getroffene Prognose. Demnach wird das Bruttowerbevolumen der Online-Werbung auf über vier Milliarden Euro zulegen und zeitgleich seinen Marktanteil weiter ausbauen. Laut aktueller OVK-Prognose würde somit Online-Werbung Platz drei hinter klassischer TV- und Zeitungswerbung einnehmen.

Mehr zu diesem Report erfahren Sie auf der Website des BVDW und in der kommenden Woche in OnlineMarketing aktuell.


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