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ONLINEMARKETING aktuell
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Lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell:

Sonnige Aussichten für Online Marketing

Liebe Leserin, lieber Leser,

derzeit findet in der Mainmetropole Frankfurt die Internationale Automobilausstellung (IAA) statt. Man gibt sich zwar in der Branche optimistisch, doch die Tatsache, dass in diesem Jahr deutlich weniger Aussteller ihre Produkte präsentieren als 2007, gibt zu denken.

Über einen Mangel an Ausstellern kann sich hingegen die neue Online-Marketing-Messe dmexco, die am 23. und 24. September in Köln stattfindet, nicht beklagen: Bereits Ende Juli war die Branchenschau ausgebucht, so die Veranstalter. Ein attraktives Rahmenprogramm mit internationalen Referenten soll dafür sorgen, dass die Premiere dieser Messe ein großer Erfolg wird.

Ich bin für Sie vor Ort, interviewe Referenten zu aktuellen Trends und Entwicklungen und stelle Ihnen diese in den kommenden Ausgaben vor.

Ein wichtiges Thema dürften in diesem Jahr Online-Videos sein. Immer mehr Unternehmen entdecken das Werbepotenzial, das die bewegten Bilder bieten. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, präsentiert Ihnen heute 7 Ideen für Produktvideos, die die Kunden WIRKLICH interessieren.

Beste Grüße aus Bonn

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"


7 Ideen für erfolgreiche Produktvideos

Untersuchungen haben gezeigt: Mit Produktvideos im Onlineshop kann man die Verkaufsraten kräftig steigern. Aber: Es müssen schon die richtigen Videos sein. Werbefilmchen, bei denen sich blonde Mädchen am Strand räkeln und dabei von Ihrem Produkt träumen – sorry, das sind die ausgelutschten Werbeideen des letzten Jahrtausends. Bei Videos, die Kaufinteresse wecken sollen, kommt es vor allem darauf an, das Produkt besser darzustellen, als es in Wort und Bild gelingt.

Ja, wer anhand eines Videos das Gefühl hat, ein Produkt besser kennen zu lernen, der verliert auch die letzte Unsicherheit, ob er kaufen soll oder nicht. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, präsentiert Ihnen heute 7 Ideen, mit welchen Inhalten Sie überzeugende und verkaufsstarke Produktvideos erstellen.

Vorbereitung
Wichtig ist, dass Sie in einem Produkvideo Ihre beste Seite zeigen. Damit ist kein Hochglanzvideo gemeint, sondern die Tatsache, dass Sie die stärksten Kaufargumente als Inhalt nehmen sollten. Bevor Sie sich an den Inhalt des Produktvideos machen und überlegen, was im Bild gezeigt werden soll, gehen Sie die folgenden Überlegungen durch:
  • Welches sind die wichtigsten Argumente, die für Ihr Unternehmen oder das vorzustellende Produkt sprechen?
  • Welches sind Stärken, die Sie perfekt per Video demonstrieren können?
  • Welche Eigenschaften des Produkts sind für den Anwender besonders wichtig?
  • Welche Produkteigenschaften lassen sich besonders überzeugend im bewegten Bild demonstrieren?
Das ist es, was potenzielle Kunden sehen wollen:
1. Zeigen, wie etwas hergestellt wird
Werben Sie mit einem besonderen Herstellungsverfahren? Ist Ihre Fertigung besonders hochwertig? Setzen Sie auf handwerkliche Qualität? Oder ist gar Ihr Produkt ohne ein besonderes Herstellungsverfahren undenkbar? Dann sollten Sie überlegen, genau dies zu zeigen. Demonstrieren Sie in sachlichen Aufnahmen, wie der Herstellungsprozess bei Ihnen abläuft.

2. Zeigen, wie etwas angewendet, gehandhabt oder benutzt wird
Wie bohrt man ein Dübelloch in eine glatte Fliesenwand? Wie filetiert man einen Fisch? Wie legt man die SIM-Karte ins Handy ein? Zwischen knifflig und banal sind die Themen, die Sie anhand solcher Erklär-Videos zeigen können. Vorteil: Wenn es mit Ihren Produkten besonders einfach geht, ist dies ein überzeugendes Kaufargument. Da können Sie auch gerne mal ein Vergleichsvideo starten – Filterbeutel wechseln bei Staubsauger A (ohne Markennamen) und bei Ihrem eigenen Modell.

3. Zeigen, wie etwas gepflegt/gewartet/gereinigt wird
„Das Pigmentöl mit einem Lappen fein auftragen und einziehen lassen. Dann mit einem nicht zu groben Schleifpapier nachschleifen!“ Hallo? Geht es nicht ein bisschen präziser? Was heißt fein auftragen? Welche Menge nimmt man, welchen Lappen und mit welcher Bewegung wird das Pigmentöl aufgetragen? Das alles kann man in einem solchen Video sehen – man braucht gar nicht mehr viele Worte. Man sieht schließlich, wie es gemacht wird. Mit solchen Videos nehmen Sie vor allem den Kunden die Scheu, die der Meinung
sind, etwas nicht selbst machen zu können, oder die fürchten, beim Kauf Ihres Produkts kämen aufwändige Pflegearbeiten auf sie zu.

4. Zeigen, wie etwas funktioniert
Bitte sehr, auch das kann sehr überzeugend sein. Wir meinen hier eher die Darstellung der Funktionsweise eines Produkts. Angenommen, ein Espressomaschinenhersteller argumentiert, dass sein Espresso besser schmeckt, weil seine Maschine mit höherem Druck arbeitet – dann legen Sie den Blick in das Innere frei und zeigen Sie, was im Herzen der Maschine an Druck abgeht!

5. Zeigen, wie etwas schmeckt oder wirkt
Bitte sagen Sie jetzt nicht, man könne dies gar nicht zeigen. Wie funktionieren dann die ganzen Kochsendungen? Und wie hat es der Weinhändler Gary Vaynerchuk nur anhand von Videos, in denen Weine verkostet werden, geschafft, eine weltweite Fangemeinde und Umsätze von etwa 100 Millionen US-$ aufzubauen (http://tv.winelibrary.com)? Auch Wirkungsweisen können Sie darstellen, anhand der Veränderungen innerhalb eines Prozesses oder in Vorher-Nachher-Gegenüberstellungen.

6. Zeigen, wie etwas verpackt/transportiert/geliefert wird

Mit Staunen saß ich vor diesem Video der Firma Whitewall, ein Online-Photolabor (http://photolab.whitewall.com). Beeindruckt war ich vom darin gezeigten Aufwand, mit dem die bestellte Ware sorgsam und sicher verpackt wird. Es gibt Kantenschutz, maßgeschneiderte Verpackungskartonagen, dicke Luftpolsterfolie und vieles mehr. Alles dient dazu, ein hochwertiges Produkt ohne die kleinsten Kratzer zu Ihnen zu bringen.

Übrigens:
Im Internet gibt es bei YouTube ein eigenes Genre so genannter Unboxing-Videos, also „Auspack“-Videos (einfach mal den Suchbegriff „unboxing“ bei Google oder direkt bei YouTube eingeben). Da zeigen Kunden, wie eine Ware bei ihnen eintrifft, und öffnen die Verpackung nun Schritt für Schritt. Drehen Sie das Ganze mal um! Zeigen Sie in Ihrem Verpackungsvideo, was Sie einem Versandpaket so alles beilegen, um Ihre Kunden zu begeistern.

7. Zeigen, welche speziellen Eigenschaften ein Produkt hat

Natürlich können Sie sich auch auf ganz spezielle herausragende Eigenschaften eines Produkts konzentrieren. So machte das Webportal 24mobil.de einen Vergleichstest verschiedener Handys am Strand. Gewinner war ein Samsung-Handy, das mit Wasserdichtheit warb. Man steckte es einfach in ein sprudelndes Wasserglas und ließ es klingeln (http://www.24mobile.de/blog/die-besten-strandhandys-outdoor-handys-im-vergleich.html).

Fazit: Im Onlineshop geht es um Verkaufsargumente, nicht um Schönheit. Anwendernutzen und glasklare Produkteigenschaften stehen im Vordergrund. Ein Bewegtbild sagt mehr als viele Worte und ein paar Fotos. Verhelfen Sie Ihrem Warenangebot also zu mehr Überzeugungskraft!

Quelle: WerbePraxis aktuell

Weitere Tipps für erfolgreiche Videoanzeigen finden Sie auch in folgendem Beitrag:
In vier Schritten zum erfolgreichen Online-Video



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IT-Sicherheit wird neuer Mega-Markt

Die USA befürchten: Die nächste Welle des Terrorismus kommt aus dem Internet – etwa mittels Hacker-Attacken auf das Pentagon oder durch Lahmlegen der Suchmaschine Google. Vorgeschmack: Am US-Nationalfeiertag legten Angreifer die Rechner von New Yorker Börse, Weißem Haus, Pentagon und Außenministerium lahm. Alle westlichen Länder sind gefährdet, hier entsteht bis 2019 ein großer Markt. 11 Mrd. US$ gibt die US-Regierung bis 2013 für die IT-Sicherung aus.
Trendletter-Prognose: Die IT-Sicherheits-Dienstleister, Berater, Anti-Viren-Hersteller, IT-Notfallretter, Hackerorter werden von starker Nachfrage profitieren. Gewinner sind z. B. Dienstleister wie Symantec, McAfee oder Avira.

Quelle: Trendletter.de



Twitter-Wörterbuch (Teil 2)

Twittern Sie schon? Oder haben Sie sich bislang gescheut, sich durch die Twitter-eigenen Begrifflichkeiten zu quälen? Unser Twitter-Wörterbuch präsentiert Ihnen kurz und bündig die wichtigsten Fachbegriffe rund ums "virtuelle Zwitschern".

Tipp: Teil 1 finden Sie hier.

DM oder Direct Message
Sie können bei Twitter auch jemandem eine private Nachricht zukommen lassen. Dazu müssen Sie auf den Link „Direct Message“ klicken. In einem Auswahlfeld erscheint nun die Liste aller Ihrer Follower. Wenn Sie also einem Ihrer Follower eine private, nicht öffentliche Nachricht zukom­men lassen wollen, können Sie dieses Auswahlmenü benutzen.

Diese direkten Nachrichten erscheinen auf der nicht öffentlichen Twitter-Seite des Empfängers. Wenn er eine entsprechende Einstellung gewählt hat, werden diese direkten Messages auch an sein E-Mail-Postfach weitergelei­tet. Da die Inhalte dieser DM privat sind, tauchen sie nirgends sonst bei Twitter auf und können auch nicht bei Suchanfragen erscheinen.

Achtung
Direct Messages können Sie nur an Ihre Follower senden – und ande­rerseits nur von Menschen empfan­gen, deren Follower Sie selbst sind. So wird Spam ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Kun­den via Twitter antworten, dass Sie nicht versehentlich den öffent­lichen Kanal benutzen. Verlegen Sie jedes Gespräch mit sensiblen Inhalten auf den DM-Kanal.

RT oder retweet

Haben Sie irgendwo bei Twitter etwas gelesen, was Sie interessant fanden und weitergeben möchten? Dann tun Sie es! Durch die Kombination „RT@userna­me“ können Sie Zitate kenntlich machen, auf Ihre Fundstelle verweisen und dem so erwähnten Twitterer Ihren Respekt erweisen. Eine wichtige Funktion, um ein Netzwerk aus vertrauensvollen Beziehungen aufzubauen.
Andererseits dient das retweeten auch dazu, Nachrichten ohne Umformulie­rung schnell weiterzugeben und auf die Quelle zu verweisen. Die Nach­richt vom Flugzeug, das im Hudson gelandet ist, verbreitete sich via RT ebenso schnell wie die Meldung vom Tod Michael Jacksons.

Trending Topics
Auf der rechten Seite Ihrer Twitter-Seite sehen Sie auch das Stichwort „Trending Topics“ und darunter eine Auswahl von 10 Begriffen. Dies sind die im Augenblick am häufigsten erwähnten Begriffe auf Twitter. Sie werden permanent aktualisiert.

Hashtag (#)
Twitter-Nachrichten kann man nicht Stichworten oder Kategorien zuordnen. Weil die Nutzer dies aber dennoch tun wollten, haben sie den Hashtag dazu benutzt. Einfach das Zeichen # vor einen Begriff stellen und schon wird dieses als Stichwort erfasst. Andere können diesem Stichwort nun auch ihre eigenen Nachrichten zuordnen.

Durchsucht man nun Twitter-Nachrich­ten (Tweets) nach einem bestimmten Stichwort, dann werden alle Nach­richten, die das betreffende Stichwort mit dem # enthalten, als Suchergebnis angezeigt. Sortiert wurden von den Twitter-Nutzern so bereits Meldun­gen zur Präsidentschaftswahl, zu bestimmten Messen oder Konferenzen oder zu Kinofilmen.

In der Definition und Wahl eines Stichworts sind Sie allerdings völlig frei. Sie können also auch selbst Hash­tags zu Marken und Produkten Ihres Unternehmens anlegen oder zu Veran­staltungen, die Sie durchführen.

Shortened URLs
Da Ihnen bei Twitter nur 140 Zeichen für eine Nachricht zur Verfügung stehen, müssen Sie Links/URLs, die Sie in Ihre Nachricht einfügen wollen, meist kürzen. Manchmal verkürzt Twitter die von Ihnen eingestellte URL automatisch, so dass Sie nichts tun müssen. Häufig funktioniert dies aber nicht. Wenn Sie die URL selbst verkürzen müssen, besuchen Sie die Website http://tiny.cc. Geben Sie in das dort erscheinende Formularfeld Ihre lange URL ein, drücken Sie die Enter-Taste und Sie erhalten eine ge­kürzte URL, die Sie in Ihren Tweet einfügen können.

Quelle: WerbePraxis aktuell

Weitere Praxistipps rund ums Twittern:
Wie Sie neue Kunden künftig über Twitter gewinnen




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