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Lesen Sie heute im Trend Alert:
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Global informieren, lokal kaufen
Liebe Leserin, lieber Leser,
der kanadische Kommunikationswissenschaftler Marshall McLuhan bewies in den 60er Jahren erstaunlichen Weitblick, als er seine These "die Welt ist ein globales Dorf" aufstellte. Über ein Vierteljahrhundert später hat das Internet die Welt tatsächlich in ein globales Dorf verwandelt. Chatten mit Freunden in den USA? Waren bestellen bei einem Lieferanten in China? Ein Hotelzimmer reservieren in Sydney? Alles kein Problem dank Internet. Doch das Netz der Netze nimmt auch im regionalen Bereich eine stetig wachsende Rolle ein. Online informieren, dann lokal kaufen, so lautet die Devise vieler Kunden. Eine große Herausforderung für regionale Händler, die sich künftig nicht mehr alleine auf ihre 1-a-Lage verlassen können. Die eigene Präsenz im Internet ist heute auch für Unternehmen, die ausschließlich lokal agieren,
unerlässlich.
Die virtuellen Kleinanzeigen von Google AdWords bieten heute bereits gute Möglichkeiten, Nutzer zielgerichtet zu erreichen, auch das so genannte GeoTargeting wird immer wichtiger. Wie Sie dieses einsetzen, lesen Sie heute im ersten Beitrag aus der Trendletter-Sonderausgabe Digitale Welt.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Sind Sie schon im Geoweb präsent?
Geotag heißt die neue Technologie. Sie ermöglicht die Verknüpfung von Internet-Daten und Orten. So können Sie etwa Ihre Adresse, Fotos oder andere Daten wie eine Stecknadel auf Googles digitaler Landkarte verankern. Auf diese Weise finden Sie die Kunden nicht nur leichter, Ihre Firma erscheint zudem auch automatisch, wenn die Adresse in digitale Karten oder Routenplaner eingegeben wird.
Besonders nützlich ist diese Technologie, wenn Kunden z. B. regional nach bestimmten Angeboten suchen oder wenn Sie als Handwerker, Gastronomiebetrieb, Gesundheits-Dienstleister oder Handelsbetrieb von lokaler Kundschaft abhängen. Denn in Zukunft werden die Kunden nicht mehr über die gedruckten Gelben Seiten zu Ihnen finden, sondern über Suchmaschinen.
So nutzen Sie Geotags für Ihr Geschäft:
- Machen Sie Ihre Standorte sichtbar: Setzen Sie die Adressen aller Standorte auf Ihre Homepage. Die Karten-Software Google Maps findet diese und steckt dort, wo Ihre Niederlassung ist, eine Stecknadel auf die digitale Landkarte (sog. Geotagging).
- Gewinnen Sie Kunden durch Produkt- oder Unternehmensfotos auf der digitalen Landkarte. Die Kamera versieht jedes Foto automatisch mit einem Geotag (Info: wann und wo aufgenomen). Stellen Sie dieses Foto in die Foto-Datenbank Picasa von Google ein, erscheint es automatisch als Pin auf der Landkarte von Google Maps.
Quelle: Trendletter
Zwei weitere interessante Beiträge zum Thema Internet-Trends:
Checkliste Zukunftsmarketing: So könnte Ihre Web-2.0-Marketingstrategie aussehen
Gesundheit à la Google |
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Marktforschung per Handy liefert in Zukunft schnelle Antworten
Auch in der Marktforschung können Sie Mobil-Kommunikation als Beschleuniger einsetzen. Denn: Diese Befragung per Handy-Fragebogen bietet den schnellsten und direktesten Zugriff auf eine Zielgruppe. Damit sind neuerdings Befragungen in Echtzeit möglich, Ergebnisse können schon binnen Stunden nach Versand des Fragebogens ermittelt werden.
Ein Anwendungs-Beispiel zeigt den Vorzug: Autohersteller können Probanden schon befragen, während die Vorführung neuer Konzepte für Fahrzeuge oder einer neuen Gestaltung des Innenraums noch läuft. Die Antworten werden also gegeben, solange die Eindrücke der befragten Personen noch frisch sind.
Anwender-Beispiele: So nutzen Pioniere das Werbemedium Handy
Gewinnspiel lockt
Auf jeder Packung Jacobs-Kaffee steht ein Nummerncode. Handynutzer senden ihn als SMS an Jacobs. Darauf bekommen sie einen Link auf ihr Handy geschickt. Dieser gewährt den Zugang zum Gewinnspiel auf dem Jacobs-Internetportal .
Freiminuten als Köder
Der Schraubdeckel der Fanta enthält einen Nummerncode. Wer ihn per SMS an die Gratis-Kurzwahl 24200 einsendet, bekommt 3 Freiminuten fürs Handy geschenkt. Überdies haben Teilnehmer kostenlosen Zugang zum mobilen Internetportal von Fanta unter m.fanta.de
Zusatznutzen aufs Handy senden
Der Generika-Hersteller Hexal bietet ein Info-Portal für mobile Engeräte an (mobil.hexal.de). Hier gibt es eine aktuelle Vorhersage zum Pollenflug in der Region. Überdies informiert Hexal über Medikamente.
Darauf sollten Sie achten, wenn Sie mobile Marktforschung einsetzen
- Interessant vor allem, wenn Sie eine unmittelbare Rückmeldung der Befragten brauchen (z. B. bei Events, Messen, Medienkonsum).
- Geeignet für Befragungen a) hochwertiger oder b) junger Zielgruppen. Diese verfügen bereits über ein internetfähiges Handy. Vom Jahr 2012 an ist das Instrument auch für Befragungen im Massenmarkt geeignet.
- Nicht zu viele und nicht zu lange Fragen einsetzen. Grenzen: Bei Web-Fragebögen maximal 15 Fragen, bei SMS-Fragebögen 5 bis 7 Fragen.
- Keine Videos und Töne einsetzen. Viele Ihrer Zielpersonen haben den Ton an ihrem mobilen Endgerät ausgeschaltet.
- Richten Sie sich an Handys des niedrigsten technischen Standards aus. So erreichen Sie alle Nutzer.
Quelle: Trendletter
Halten Sie sich in Sachen Trends stets auf dem Laufenden - Tipps und Informationen finden Sie unter
www.marketing-trendinformationen.de/trends-zukunft/
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Die Wahrheit über das Gold und die Einlagensicherung
Liebe Leserin, lieber Leser,
was sehen wir aktuell? Niedrige Zinsen und einen Goldpreis über 1000 Dollar. Das passt noch nicht so recht zusammen – also werden die Zinsen recht bald steigen. Bevor wir uns zu sehr darüber freuen: Steigende Zinsen sind schlecht für die Wirtschaft und könnten die erhoffte konjunkturelle Erholung belasten. Und steigende Zinsen gehen mit Inflation einher.
Wir sehen auch, dass die Banken aus dem gröbsten Schlamassel raus sind. Oder etwa nicht? Um ehrlich zu sein, bin ich skeptisch. Aktuell muss z.B. die genossenschaftliche Ärzte- und Apothekerbank mit Millionengarantien gestützt werden. Immerhin haben die EU-Regierungen ihre Staatsgarantien auf mindestens 50.000 Euro pro Bankkunde angehoben. Das bedeutet: Ihre Geldanlagen sind in den EU-Kernländern RELATIV sicher. Für Staaten wie Estland oder Rumänien würde ich meine Hand aber nicht ins Feuer legen …
Bedenken Sie auch, dass Sie es bei einer Bankpleite im Ausland mit einer fremden Sprache und einem fremden Rechtssystem zu tun haben. Ich erinnere nur an das Drama um die isländische Kaupthing Bank!
Ich bleibe daher bei meinen zwei Hauptempfehlungen:
- Legen Sie bei Geldanlagen größtmöglichen Wert auf Sicherheit
- Teilen Sie größere Summen weiter auf und wählen Sie Institute in unterschiedlichen Verbundsystemen.
FAZIT
Die Inflation WIRD kommen. Die Krise ist noch NICHT vorbei. Die grobe Marschrichtung lautet daher für Sie: Keine Risiken eingehen! Über das Feintuning halte ich Sie Woche für Woche im Deutschen Wirtschaftsbrief auf dem Laufenden.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Erhard Liemen
Chefredakteur
Der Deutsche Wirtschaftsbrief
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