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Lesen Sie heute in OnlineMarketing aktuell

Warum in Zukunft kein Weg mehr am Netz vorbeiführt

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der vergangenen Woche sorgte eine Studie der Bundesregierung für Furore: Fast 80 % der Personalchefs nutzen den Studienergebnissen zufolge das Internet, um sich über Bewerber zu informieren. Finden die Personaler zu einer Person peinliche Fotos, negative Aussagen zur gegenwärtigen Beschäftigungssituation oder Lästereien über den Chef, führt dies schnell dazu, dass der vorher vielleicht als aussichtsreich eingeschätzte Kandidat gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Das Beispiel zeigt: Die Grenzen zwischen "real" und "virtuell" verschwimmen zunehmend.

Für die jungen User zwischen 18 und 24 Jahren  ist der Übergang der beiden Welten ohnehin schon fließend: 75 % besitzen bereits ein "virtuelles Zuhause" bei MySpace & Co., pflegen ihre Kontakte per Messenger, Chat oder Mail. Dieser Trend soll sich nach der Rezession, so die Medienexpertin Esther Dyson, noch verstärken - und das nicht nur bei den Youngstern; Menschen wenden sich von TV und Gedrucktem ab, zurückkehren werden sie nicht. Soziale Netzwerke, Nachrichtenportale & Co. füllen den Raum und ziehen zunehmend auch ältere Nutzer an, so eine aktuelle Studie von Forrester Research. Autor Sean Corcoran hat herausgefunden, dass in den USA die Anmeldungen von 35- bis 54-jährigen bei sozialen Netzwerken wie MySpace im Laufe der vergangenen zwölf Monate um 60 % zugenommen haben.

Die Empfehlung der Forrester Experten ist ganz klar: Unternehmen dürfen diesen Trend nicht verpassen und sollten sich jetzt daran machen, ihre Social Marketing Aktivitäten auf- und auszubauen.

Die Trendletter-Redaktion hat dem Thema "Digitale Welt" eine Sonderausgabe gewidmet. Lesen Sie heute im ersten Beitrag einen Auszug daraus.

Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"


In vier Schritten zum erfolgreichen Online-Video

Zwei Drittel aller Online-Nutzer schauen sich Videos im Netz an (Quelle: Studie ARD/ZDF 2009). Dennoch: Gerade für das Marketing ist YouTube noch Terra Incognita. Ein Beispiel: Während Google zum Stichwort Krankenversicherung derzeit sechs Millionen Treffer liefert, bringt eine Suche bei YouTube zum gleichen Begriff nur 300 Ergebnisse.

Fazit: Wer jetzt in Online-Videos einsteigt, kann mit relativ geringen Investitionen große Aufmerksamkeit erzielen.

Ihre Vorgehensweise in vier Schritten:
1. Professionelles Video erstellen
Lange war das Medium Online-Video fest in der Hand von Amateuren. Diese Zeiten sind vorbei. Die Qualitätsansprüche der Zuschauer steigen. Deshalb sollten Sie nicht das Modell fahren "Videokamera hinstellen und loslegen". Produzieren Sie Ihr Video professionell. Ein preiswertes TV-Studio zum Mieten bietet die Düsseldorfer Firma VR3 Virtual Production an. Hier kann ein dreiminütiges Video in weniger als einer Stunde hergestellt werden. Besonderheit: Die Dreharbeiten finden in einem leeren Raum mit grünen Wänden statt. Die gesamte Kulisse entsteht im Rechner und wird in Echtzeit in das Bild eingeblendet. Vorteil: Die Kosten halten sich in Grenzen, weil keine Aufbauten nötig sind (www.vr3.de).

Eine komplette Fernsehshow am eigenen PC produzieren, das ist mit der Software der Kölner Firma Make.tv möglich. Das Programm bietet alle Funktionen eines Fernsehstudios, so können zum Beispiel Zuschauer mit Webcam ins Bild geholt werden (filmen muss der Nutzer allerdings noch selbst). Die CDU in Hessen nutzt Make.tv, um selbst Live-Diskussionsrunden im Internet zu veranstalten. Preis: 100 Euro (http://make.tv).

2. Video auf Plattformen streuen
Wichtig: Klären Sie im Vorfeld, unter welchen Stichworten Sie gefunden werden wollen. Bauen Sie die Stichworte dann in den Begleittext zu Ihrem Video ein, den Sie vor dem Hochladen bei YouTube eingeben müssen. Finden Sie außerdem heraus, welche verwandten Worte Internetsurfer verwenden, wenn sie nach ihrem Thema suchen. Vorschläge dazu macht Google:
https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternal

Gute Hinweise gibt auch YouTube: Sobald der Besucher dort in die Suchmaske einen Begriff eingibt, erscheinen darunter verwandte Begriffe. Wichtig: Wählen Sie einen passenden Titel für Ihr Video. Stellen Sie einen Kernbegriff an den Anfang; vermeiden Sie Leerphrasen wie "Video über …". Schöpfen Sie die maximale Titellänge aus (60 Zeichen). Ferner sollten Sie Tags nutzen. Das sind Schlagwörter, die Sie für Ihre Videos frei vergeben können. Nutzen Sie auch hier die maximal Anzahl von Tags aus. Verwenden Sie nur Worte, die für Ihre Zielgruppe relevant sind, keine werblichen Phrasen ("Super Video"). Wählen Sie Substantive, berücksichtigen Sie dabei auch Schreibweisen wie Singular und Plural.

3. Video auf die Homepage bringen

Vorteil: Sie können – anders als bei YouTube & Co. – erkennen, woher die Besucher kommen und wie sie sich verhalten. Wenn Sie Ihr Video nicht auf einer Plattform, sondern auf der eigenen Homepage präsentieren wollen, sollten Sie Folgendes beachten:
  • Richten Sie für jeden Film eine eigene Seite ein.
  • Fügen Sie einen beschreibenden Text hinzu – das verbessert ihre Chancen, dass Ihr Clip von Suchmaschinen gefunden und dem richtigen Thema zugeordnet wird.
  • Verwenden Sie sprechende Internetadressen wie www.strategieberatung-meyer.de/video_fallstudie.html. Solche URLs werden häufiger angeklickt als kryptische Abkürzungen.
Online-Videos sind deshalb so wirksam, weil sie sich schnell über so genannte virale Effekte verbreiten. So bringen Sie Ihren Clip ins Gespräch:
  • Sorgen Sie für Kommentare. Videos, die von vielen Nutzern bewertet und/oder kommentiert werden, finden mehr Zuschauer als unkommentierte. Laden Sie Freunde und Kollegen ein, Ihr Video online zu diskutieren (Achtung: Keine platten Lobhudeleien, es müssen nicht immer fünf Sterne sein).
  • Streuen Sie das Video in passenden Online-Gemeinschaften. YouTube-Videos etwa können so leicht wie ein geschriebener Kommentar in Foren eingebracht werden (über den so genannten Einbettungscode – er steht unter Ihrem Video bei YouTube). So können Sie in der Zielgruppe zum Gesprächsthema werden.
Quelle: Trendletter

Zwei weitere Beiträge zum Marketing im Web 2.0:
Wie Sie neue Kunden künftig über Twitter gewinnen
Online-Marketing: Warum Sie jetzt einen Social Media Newsroom einrichten sollten




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Google AdWords: Conversionrate unabhängig von der Anzeigenposition?

Nehmen wir an, Sie sind mit einer Anzeige auf der Position 3 und erreichen dort eine Conversionrate von 1,0 %. Was passiert jetzt, wenn Sie mit Ihrer Anzeige auf der Position 1 landen? Klar, die Anzahl der absoluten Conversions werden steigen, aber wie sieht es mit der relativen Conversionrate aus?

Viele Werbetreibende nehmen an, dass die Conversionrate mit steigender Anzeigenposition schlechter wird, da man zwar mehr aber auch irrelevanteren Traffic erhält.

Google widerspricht dem jetzt: Laut einer Studie ist die Conversionrate (fast) unabhängig von der Anzeigenposition. Voraussetzung: Auf den Positionen ist (theoretisch) immer die gleiche Anzeige. Praktisch lässt sich diese Voraussetzung schwer herstellen, weshalb sich Google statistischer Methoden und wohl auch Google-interner Daten behalf. Bei z.B. 11 möglichen Anzeigenpositionen auf einer Suchergebnisseite sollen die Conversionrates je Anzeigenposition um max. 5 % abweichen, d.h. z.B. ein Unterschied von 1,0 % zu 0,95 %.

Aber Vorsicht! Aus folgenden Gründen sollten Sie das Ergebnis dieser Studie kritisch betrachten:

  • Die Studie wurde von Google durchgeführt und Google will, dass Sie auf immer höhere Anzeigenpositionen bieten, da dort der CPC höher ist und dadurch Google mehr Geld verdient.
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies nicht immer zutrifft! Es gibt Kampagnen, bei denen die ersten Positionen, gerade wenn diese über den "normalen" organischen Suchergebnissen dargestellt werden, zuviel unrelevanten Traffic anziehen und eine schlechtere Conversionrate mit sich bringen. Es kommt aber darauf an! Daher: Testen! Testen! Testen!
  • Wichtig ist vor allem, wie hoch die Kosten pro Conversion und die gesamten Conversions sind. Sind diese Werte für Sie in Ordnung, d.h. Sie machen Gewinn, dann kann auch eine schlechtere Conversionrate in Kauf genommen werden.
Quelle: AdWords Days Blog

Nicht vergessen: Am 9. und 10. September finden die AdWords Days in Köln statt. Erfahren Sie von den Besten der Branche, worauf es bei Ihren AdWords-Kampagnen WIRKLICH ankommt. Zu den Referenten gehören namhafe internationale Experten, darunter Howie Jacobson (Mr. AdWords) und Brad Geddes (Mr. Google).



Twitter-Wörterbuch (Teil 1)

Twitter ist für viele von uns beim ersten Besuch ein Buch mit sieben Siegeln. So fragen sich die meisten: Das soll der coole Dienst sein, auf den sich weltweit Millionen stürzen? Über diesen Dienst betreiben tatsächlich einige Unternehmen wirksame Kundengewinnung oder pflegen ihre bestehenden Kontakte. Twitter erschließt sich nicht sofort – aber schneller geht es, wenn man die wichtigsten Begriffe kennt. Denn bei Twitter gibt es einige Fachbegriffe, die erst mal nur Eingeweihte verstehen. Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, schlägt heute das Twitter-Wörterbuch für Sie auf:

Following
Um Nachrichten anderer Twitter-Nutzer lesen zu können, müssen Sie diese abonnieren. Den Vorgang des Abonnierens nennt man bei Twitter „followen“. Ein Abonnent ist demnach ein Follower. Die Nachrichten, die Sie abonniert haben, erscheinen dann auf Ihrer Twitter-Seite und werden fortlaufend aktualisiert. Die Anzahl der Personen oder Unternehmen, die Sie abonniert haben, werden übrigens auf Ihrer Twitter-Seite angezeigt. Unter dem Stichwort „Following“ steht die Zahl der von Ihnen abonnierten Tweets.

Follower
Die Personen, die Ihnen folgen, sind natürlich auch „Follower“. Die Zahl Ihrer Follower wird auf Ihrer Twitter-Seite für jedermann sichtbar angezeigt. So kann sich jeder von Ihrem Einfluss in der Twitter-Welt ein eigenes Bild machen. Mehr noch: Man erfährt auch, wer Ihre Nachrichten abonniert hat – Ihre Follower werden mit einem Profilbild auf Ihrer Twitter-Seite angezeigt. Beim Klick auf dieses Bild kommt man auf deren Profile und findet so vielleicht Tweets, die man wiederum abonnieren möchte, weil sie den eigenen Interessen entsprechen.

Tweet
Die kurzen Nachrichten bei Twitter heißen nicht Nachrichten, sondern „Tweet“, Mehrzahl „Tweets“. Und wenn jemand Nachrichten verfasst, kann man auch sagen: er tweetet. Weil dieses Wort „tweeten“ nicht jedem gefällt, sagen viele Nutzer dazu auch „twittern“. Die Anzahl der von Ihnen verfassten Tweets, sieht man auf Ihrem Profil.

@username

Durch ein simples @ vor dem Namen eines Twitterers können Sie diesen öffentlich, also für alle sichtbar, ansprechen. Ist die Person bereits ein Follower von Ihnen, wird Ihre Nachricht auf seiner Twitter-Homepage erscheinen. Ist der Angesprochene keiner Ihrer Follower, findet er die Nachricht in einem Ordner auf seiner Seite, in dem Erwähnungen seiner Person gesammelt werden. Es ist der Ordner gleich unter dem Menüpunkt „Home“ auf der rechten Seite. Gleichzeitig fungiert die Funktion „@username“ auch als Link zu dem Profil dieses Twitterers. Erwähnen Sie also jemand in Ihrem Tweet, können andere sofort dessen Profil einsehen. Ein guter Mechanismus, um die Freunde seiner Freunde kennen zu lernen.

Tipp:

Sehen Sie mehrmals täglich in Ihrem eigenen Ordner mit dem @-Zeichen nach. Sie erfahren dann schneller, wer Sie erwähnt und was über Sie gesprochen wurde. Wichtig für alle, die Twitter zu Werbe- und PR-Zwecken betreiben.

Weitere Twitter-Fachbegriffe lesen Sie in der kommenden Woche in Teil 2.

Quelle: WerbePraxis aktuell

Mehr zum Thema Twitter lesen Sie bereits heute in dem Beitrag Wie Sie neue Kunden künftig über Twitter gewinnen.


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