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Lesen Sie am 2. September im Trend Alert
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Welche Chancen die neuen "Web 2.0-Mitarbeiter" bieten
Liebe Leserin, lieber Leser,
vergangene Woche sorgte eine Untersuchung der Bundesregierung für mächtig Furore. 80 % der Personalabteilungen suchen demnach gezielt nach Informationen über Bewerber im Internet, bevor sie diese zum Bewerbungsgespräch einladen. Ein peinliches Foto, ein flapsiger Kommentar - Karrierekiller gibt es überreichlich in Zeiten von Web 2.0. Es überrascht daher nicht, dass eine wachsende Zahl von Unternehmen das so genannte "Reputation Management" anbieten und ihre Kunden im WWW von ihrer Schokoladenseite präsentieren.
Doch nicht nur bei der Personalauswahl, sondern auch bei der Mitarbeiterführung nimmt das "Mitmachweb" eine immer größere Rolle ein. Das von Gemeinschaft und konstruktivem Miteinander geprägte Netz hat die Umgangsformen verändert. Mit starren Hierarchien und autoritärem Gehabe können viele junge Menschen wenig anfangen. Darauf müssen sich Unternehmen in Zukunft einstellen - und ihren Nutzen daraus ziehen. Denn die Selbstverständlichkeit, mit denen die neuen Mitarbeiter mit Web 2.0 & Co. umgehen, bietet viel Innovationspotenzial und kann Ihrem Unternehmen wertvolle Gedankenanstöße geben.
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Beste Grüße aus Bonn sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"
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Führung in der Facebook-Ära
Was hat das Web 2.0 mit Führung zu tun? Jede Menge. Denn die neue Generation, die jetzt in die Unternehmen strömt und Verantwortung zu übernehmen beginnt, lebt in einem Dauerkonflikt: Sie werden in klassischen Unternehmen nach wie vor von den typischen Betonhierarchien gequält, während sie im Web 2.0 eine neue Form des Kooperierens und der Dezentralisierung von Macht erleben.
Unterschätzen Sie den Kulturwandel nicht, der Ihrer Firma damit ins Haus steht. Aufgeschlossene Unternehmen sollten sich jetzt damit auseinandersetzen, dass Führung in den nächsten Jahren einen fundamentalen Wandel erfährt. Wir haben für Sie die 3 wichtigsten Trends auf den Punkt gebracht:
1. Es herrscht fundamentales Misstrauen gegenüber Großunternehmen und deren betonierten Führungsstrukturen. Autorität bezieht sich künftig auf neue Werte. Web-2.0-sozialisierte Mitarbeiter prägt – verstärkt durch die Finanzkrise – eine tiefe Skepsis gegenüber monströsen Großunternehmen und deren autoritärer Top-down-Entscheidungskultur.
2. Die Generation Facebook schätzt den permanenten Wettbewerb, lässt sich aber ungern auf die engen Leitlinien oder Traditionen des Unternehmens festlegen. Facebook-trainierte Mitarbeiter haben keine Angst vor einem Millionenheer an (virtuellen) Kritikern, sie lieben den Wettbewerb um die beste Idee. Aber sie sind misstrauisch, wenn sie plötzlich einem Chef und einer zentralisierten Organisation ihr Vertrauen schenken sollen. Bestärken Sie Ihren Mitarbeiter der Zukunft darin, seine Kreativität innerhalb der Organisation, aber auch in der weiten Welt der Blogs und Communities einzubringen.
3. Die Generation Facebook sieht das eigene Unternehmen als Teil eines globalen Systems, dessen Ziele Wachstum und die Rettung der Welt sind. Die Charismatiker der Generation Facebook sehen ihre Mission und ihr Aufgabenfeld grundsätzlich in einem globalen Rahmen. Was die Vertreter der Facebook-Generation antreibt, ist ein Idealismus der Kommunikation und der Kooperation. Unternehmen sind gut beraten, diese neue Netzwerkmentalität zum kreativen Unternehmenskarma nach der Krise zu machen.
Quelle: Zukunftsletter
Auch dieser Beitrag beleuchtet die Veränderungen, die die Arbeitswelt künftig bestimmen:
Zukunftsmärkte: So sehen die Jobs von morgen aus |
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Krisensicher durch Innovation: Ein Trend-Briefing
Die amerikanische Management-Literatur nimmt die Rezession zum Anlass, eine große Diskussion zum Thema Innovation anzustoßen. Und immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Finanzkrise in den USA nicht der alleinige Auslöser für die Krise war, sondern vor allem auch das Ausbleiben von substanziellen Innovationen in den Segmenten Automobil, Pharmazie oder Gentechnik (Business Week, 15.6.2009: "Innovation Interrupted").
Hier eine To-do-Liste aus der Debatte, die für Ihre Zukunftsstrategie zielführend sein könnte:
Alle schauen auf die gleichen Märkte, Bedürfnisse und Technologien – aber nur wer mit seinem Produkt einen Unterschied macht, bleibt künftig konkurrenzfähig: Suchen Sie stets den Unterschied, machen Sie sich jedoch immer klar, dass Sie zu mehreren Tausenden von Menschen gehören, die auf das gleiche Problem schauen. Innovations-Guru Gerald Sindell empfiehlt, im Alltäglichen anzufangen: Wie schmeckt das Erdbeereis in Ihrer Gefriertruhe, wie schmeckt es im Eissalon um die Ecke – wie könnte es auch schmecken?
Identitäts-Analyse: Analysieren Sie genau Ihre Unternehmens-DNA, bevor Sie einen mutigen Schritt machen
Welches Versprechen wurde in Ihrem Projekt nie eingelöst, in welche Richtung wollten Sie eigentlich schon immer gehen, etc.? Wer sind wir, was können wir besonders gut, was sollten wir nicht tun? Nur wer das Bewusstsein (und das Unterbewusstsein) des eigenen Unternehmens kennt, kann über Neues nachdenken. Transformative Innovation bedeutet eben nicht, den Markt zu beliefern, sondern Pionier auf einem neuen Feld zu sein.
Transformation statt Innovation
Scott Anthony (www.innosight.com) empfiehlt Unternehmen, den Wert von Zahlen zu relativieren: "Bilanzzahlen, Marktforschungsdaten sind immer in die Vergangenheit gerichtet." Unternehmen, die bereit sind, ihre Strukturen einem permanenten Transformationsprozess zu unterziehen, kümmern sich vielmehr um kreative Rahmenbedingungen, die neue Businessmodelle möglich machen. Cisco Systems beispielsweise beginnt, sich in den USA gerade von einem technologiegetriebenen Unternehmen in eine konsumentennahe Firma zu verwandeln.
Quelle: Zukunftsletter
Weitere Analysen der Trendexperten... |
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Nur noch bis zum 4.9.2009: Zukunfts-Studien mit 10 % Rabatt
Die Welt scheint sich momentan besonders schnell zu drehen - Gesellschaft und Wirtschaft verändern sich rapide. Die Zukunftsexperten des Zukunftsletter sagen in ihrer Studie "Die Matrix des Wandels - wie die Welt nach der Krise aussieht" einen Neustart von Ökonomie, Gesellschaft und vielen Branchen voraus. Erfolgsverwöhnte Branchen wie der Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Banken aber auch das Marketing und die Arbeitswelt werden künftig vor neue Herausforderungen gestellt. Die Krise wird in der Studie jedoch weniger als alleinige Ursache dafür angeführt. Die Autoren deuten sie vielmehr als einen Beschleuniger für einen Wandel, der längst überfällig war. In der Studie zeigen die Autoren auf, wo die relevanten und wichtigen Veränderungen stattfinden und auf welche Trends Sie dabei achten müssen.
Spar-Tipp: Die Studie Die Matrix des Wandels - wie die Welt nach der Krise aussieht sowie 9 weitere Studien erhalten Sie als Trend Alert-Leser noch bis zum 4.9.2009 mit einem Rabatt von 10 %. |
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