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Lesen Sie heute in Werbe- und PR-Profi

Wenn die Werbung drei Mal klingelt

Liebe Leserin, lieber Leser,

noch vor gar nicht allzulanger Zeit war das Handy vor allem dazu da, Telefongespräche zu führen. Das hat sich gründlich geändert: Die modernen Mobiltelefone sind kleine Multimediazentren mit einer Vielzahl von Funktionen. Für 76 % der Deutschen, so eine im Auftrag von E Plus durchgeführte Umfrage von TNS Infratest, gehört das Handy zum Alltag dazu, die Nutzung mobiler Breitbandtechniken (UMTS, EDGE etc) steigt rapide. 58 % der Befragten würden Werbung auf ihrem Handy akzeptieren. Dabei ist es ihnen jedoch wichtig, Menge und Frequenz selbst bestimmen zu können.

Neue Kommunikationswege bedeuten jedoch auch ein Umdenken. So etwa beim Einsatz von Mobile E-Mail-Marketing: "Wer glaubt, Mobile E-Mail Marketing bedeute Newsletter auf dem Handy zu lesen, liegt falsch. Mobile E-Mail Marketing muss sich einer völlig anderen Nutzungssituation sowie technischen Restriktionen stellen, die für klassisches E-Mail Marketing zum Killer werden können. Doch gerade aus dieser Herausforderung ergeben sich auch ganz besondere Möglichkeiten, die Mobile E-Mail Marketing zu einem hochinteressanten Kanal machen“, so Stefan von Lieven, CEO der Bonner artegic AG. Unser heutiger Link-Tipp stellt Ihnen die von artegic zusammengestellte Checkliste rund um Planung und Einsatz von Mobile E-Mail Marketing vor.

7 konkrete Anwendungsgebiete für Werbung per Handy stellt ihnen Bernd Röthlingshöfer, Chefredakteur von WerbePraxis aktuell, heute im zweiten Beitrag vor. Lassen Sie sich inspirieren!

Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Werbe- und PR-Profi"


Marketing 2.0: Lassen Sie begeisterte Kunden Ihr Produkt vorführen

Sie wollen Ihre Vertriebsmannschaft kostengünstig unterstützten? Denken Sie einmal darüber nach, ihre zufriedenen Kunden zu Marketingbotschaftern zu machen. Wie das geht, zeigt der Online-Versand Amazon: Er vermarktet sein neues elektronisches Buch Kindle DX mit der Kampagne "See a Kindle in Your City" (Schau" dir einen Kindle in deiner Stadt an).

Prinzip: Überzeugte Käufer des Geräts können auf einer speziellen Webseite ihre Kontaktdaten hinterlassen. Amazon-Kunden wiederum, die sich für einen Kindle interessieren, können mit diesen Produktfans Kontakt aufnehmen (eine Postleitzahlensuche vermittelt einen Kindle-Besitzer in der Nähe). Üblicherweise treffen sich beide Parteien in einem Café oder Buchladen zu einer kostenlosen Vorführung des elektronischen Buchs. Die Begegnungen enden oft damit, dass sich der Interessent das 400 $ teure Lesegerät bestellt. Typische Reaktion: "Die Vorführung hat mich endgültig überzeugt."

Trendletter-Votum. Ein geschickter Schachzug von Amazon, weil so
1. der größte Nachteil des Online-Shoppings überwunden wird (Kunde kann das Produkt vor dem Kauf nicht anfassen), und
2. nichts mehr überzeugt als die Meinung eines begeisterten Kunden.
Denken Sie darüber nach, wie Sie Kaufinteressenten mit überzeugten Kunden zusammenbringen können.

Quelle: Trendletter

Weitere Trend-Tipps der Trendletter-Redaktion:
Wie der momentane Wertewandel Ihr Marketing verändert
Marktforschung per Google: Online-Werkzeug hilft Ihnen, Trends schnell zu identifizieren



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Was Sie bereits jetzt über Werbung auf dem Handy wissen sollten

Handys, die nur telefonieren können, werden bald der Vergangenheit angehören. Weltweit sind über 40 Millionen iPhones und iPod-Touch-Geräte verkauft worden – mobile Begleiter, die ihren Nutzern permanent den Weg ins Internet ebnen, Zugriff auf ihre Fotos und Musikdateien erlauben oder selbst als Kamera fungieren. Und auch bei der Navigation helfen die neuen Handys dank eingebautem GPS-Empfänger. Immer häufiger navigiert man damit nicht nur als Tourist zu Sehenswürdigkeiten, sondern auch zu Tankstellen, Fastfood-Restaurants oder jagt Modeschnäppchen hinterher.

Das müssen Sie über iPhone-Applikationen wissen
iPhone-Applikationen, kurz Apps genannt, sind speziell für das iPhone und den iPod Touch entwickelte Softwareprogramme, die sich im so genannten App Store drahtlos herunterladen lassen. Sie sind entweder kostenlos oder kosten wenige US-Dollar oder Euro. Es gibt Applikationen für alle möglichen Bereiche: Wetterberichte, Aktienkurse, Währungsrechner, Nachrichten, Spiele, Kataloge, Kurse, Navigationshelfer und vieles mehr. Mehr als 50.000 Applikationen gibt es bereits weltweit – man schätzt die Download-Zahl dieser Apps auf mehr als eine Milliarde.

Apps mit und ohne Internet
Die meisten Applikationen setzen auf die permanente Verbindung des iPhones mit dem Internet. Aber es geht auch anders. So genannte Stand-alone-Applikationen brauchen keinen Internetanschluss – dies können zum Beispiel Spiele, Wörterbücher, Rechner usw. sein. Also alles Applikationen, die keine permanente Aktualisierung und keinen Datenaustausch via Internet erforderlich machen.

Das sind die 7 beliebtesten Typen von Applikationen

1. Spiele
Auch wenn man sich den iPhone-Besitzer als den smarten Geschäftsmann vorstellt: Spiele nehmen den größten Anteil im App Store ein. Sie eignen sich dazu, Zeit im Bus oder Zug durch Unterhaltung totzuschlagen. Wer mit Spielen werben will, kann dies auf unterhaltsame Weise tun, um seine Produkte oder Werbebotschaften an den spielbegeisterten Mann oder die Frau zu bringen.

Das Mercedes-Benz-Quartett ist ein klassisches Karten-Quartett auf dem iPhone. Es zeigt 64 Fahrzeuge aus dem Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Wer Lust hat, zieht die Karten nicht allein, sondern tritt im Multiplayer-Modus gegen andere Spieler an. Die simple Idee hat eingeschlagen! Daimler sagte, die Zahl der durchgeführten Quartettspiele liege im hohen siebenstelligen Bereich.

Über 1,4 Millionen Mal wurde das von Volkswagen angebotene Spiel „VW Polo Challenge“ bereits heruntergeladen. Das Rennspiel sollte Werbung für den VW Polo machen – integriert ist darin auch die Weiterleitung zum nächsten Händler und die Möglichkeit, dort direkt eine Probefahrt zu vereinbaren.

2. Shopfinder
Möchten Sie Kunden zu Ihrer nächsten Filiale führen? Das geht durch das ins iPhone integrierte GPS-Modul ganz einfach. Die Applikation ermittelt Ihren Standort, zeigt den Standpunkt des nächsten Geschäftes an und navigiert Sie sicher ans Ziel. Das ist praktisch, wenn man auf der Suche nach dem nächsten Geldautomaten ist. Der Sparkassenfinder zum Beispiel bringt Sie direkt dorthin.

Tipp
Den Shopfinder können Sie auch als Modul einer anderen Anwendung hinzufügen, zum Beispiel einem Spiel oder einem Katalog. Sportmodehersteller Adidas hat diese Shopfinder-Module genutzt, um einen Berlin-Kunstreiseführer zusammenzustellen. Die Anwendung führt den Handy-Benutzer zu den Standorten von fast 100 Streetart-Werken, die in Hausfluren oder an Hausfassaden in Berlin-Mitte prangen.

3. Kataloge
Die Modemarke Polo Ralph Lauren hat ihren aktuellen Damenmode-Katalog als App bereitgestellt. So können Kunden auch auf dem iPhone im Warenangebot blättern. Ein solcher Katalog schlägt den papierenen um Längen, denn in ihm kann man nicht nur blättern und Preise vergleichen, man kann auch Videos von Modeshows ansehen oder sich den Weg zum nächsten Laden anzeigen lassen oder direkt dort anrufen.

Tipp
Wer Interessenten den Weg zu seinem Shop weist, sollte sie durch einen Coupon zusätzlich motivieren. Ein Einkaufsgutschein von 5 oder 10 Euro ist ein hervorragendes Mittel, um aus bloßen Interessenten Käufer zu machen.

4. Stream Apps
Stream Apps sind Applikationen, die eine permanente Online-Verbindung benötigen – z. B. Radioprogramme. In Deutschland nutzen bereits einige Radiosender die Möglichkeit, permanent beim Hörer zu sein, und senden ihr Programm via iPhone, so zum Beispiel Big FM oder WDR.

5. Nachrichten

Nachrichten sind eine wichtige Applikation – sei es als Börsenkurse und Wirtschaftsnachrichten oder als News aus aller Welt. Viele Nachrichtenmagazine streuen ihre Meldungen auch über den neuen iPhone-Kanal wie die "Tagesschau" oder der "Stern". Auch für Sie als Unternehmen ist der Nachrichtenstrom eine feine Sache: So könnten Sie beispielsweise Live-Berichte von Veranstaltungen und Messen via iPhone verteilen.

6. Bücher und Bildung
Auf dem iPhone kann man auch E-Books lesen. Vielleicht eine einfache Möglichkeit für Sie, in diesen Markt einzusteigen? Denn Sie können entweder ganze Bücher und Handbücher, aber auch einzelne Häppchen (etwa in Form logisch aufeinander aufbauender Kurse) zum Download anbieten.

Längst machen Verlage damit auch Geschäfte. So schaffte es das erste deutschsprachige Buch, das auf dem iPhone angeboten wurde, auf Anhieb in die Top 10 der beliebtesten deutschen Applikationen. Das Berliner Startup Textunes hilft dabei: Es bringt Literatur ins iPhone und hat bereits mehr als 40 Titel für selbiges umgearbeitet.

Tipp

Kombinieren Sie bei Ihren Handbüchern Text und Audio, sorgen Sie dafür, dass man das Buch also sowohl lesen als auch hören kann.

7. Listen und Kalender

Bieten Sie dem iPhone-Nutzer besondere Listen oder Kalender an – beispielsweise eine Einkaufsliste, die er sich selbst zusammenstellen kann, oder einen schön gestalteten Kalender, um Geburtstage und andere Feste zu verwalten.

Fazit
Mit einer gut gemachten iPhone-Applikation können Sie sich fest bei iPhone-Anwendern verankern und dafür sorgen, dass sie sich intensiv mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer Werbung beschäftigen. Aber nicht plumpe Werbung ist gefragt, sondern Anwendungen mit hohem Nutzeffekt oder großem Unterhaltungswert. Noch testen die großen Markenartikler als Erste das neue Werbeumfeld. Aber wer innovativ sein will, sollte rasch folgen – denn die intelligenten Handys sind in Kürze der Standard!

Quelle: WerbePraxis aktuell

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Link-Tipp: Checkliste zu Planung und Einsatz von Mobile E-Mail Marketing

Dem mobilen E-Mail-Marketing sagen viele Fachleute gute Zukunftsaussichten voraus. Doch was im "traditionellen" E-Mail-Marketing funktioniert, muss in der mobilen Variante noch lange nicht die erwünschten Erfolge bringen. Das auf Mobile E-Mail-Marketing spezialisierte Bonner Unternehmen artegic hat eine Checkliste zu Planung und Einsatz von Kampagnen zusammengestellt. Die Download-Checkliste ist kostenlos, Sie müssen sich jedoch vorab registrieren.

Die Checkliste können Sie hier downloaden



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