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Lesen Sie am Donnerstag, den 27. August in OnlineMarketing aktuell
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Ein Blick in die Google-Kristallkugel
Liebe Leserin, lieber Leser,
vor einiger Zeit unterhielt ich mich auf einer Internet-Messe mit einem Herrn, der mir allen Ernstes versicherte, er wisse genau, wie der Google Algorithmus funktioniere und wie man ihn manipulieren könne. Ein leicht angetrunkener Google-Ingenieur habe ihm an der Hotelbar das Geheimnis verraten.
Die Geschichte mit dem "betrunkenen Google-Ingenieur", der nach ein paar Gläschen zuviel an der Hotelbar die Unternehmensgeheimnisse ausplaudert, habe ich nicht das erste Mal gehört - sie dürfte eine urbane Legende à la die "Spinne in der Yucca-Palme" sein, nicht mehr.
Akribisches Beobachten, Analysieren und Auswerten hingegen - das wissen viele echte SEO-Experten - gibt wertvolle Aufschlüsse darüber, wie Google gerade "tickt". Ein wertvoller Indikator dafür ist das legendäre Ranking, das der amerikanische SEO-Fachmann Rand Fishkin, Chef der Agentur SEOmoz alle zwei Jahre zusammenstellt. Dafür befragt er 72 internationale Branchenexperten nach ihren Erfahrungen und Beobachtungen, was Google derzeit liebt - und was es hasst. In der Branche ist dieses Ranking ein absoluter Geheimtipp! Einen Ausschnitt daraus lesen Sie heute im zweiten Beitrag.
Doch Findbarkeit ist nur ein Teil des Erfolgs im Internet - der andere ist, den Kunden gekonnt anzusprechen und für Ihr Angebot zu begeistern. Was hier oft falsch gemacht wird, und wie Sie diese Fehler vermeiden, lesen Sie im ersten Beitrag.
Nicht vergessen: Am 9. und 10. September finden in Köln die AdWords Days statt. Nutzen Sie jetzt noch schnell den Frühbuchertarif!
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Beste Grüße sendet Ihnen Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Online Marketing Aktuell"
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Die Top 10 der schlimmsten Fehler auf einer Startseite
Der Kunde hat Ihre Website unter Millionen anderer gefunden - herzlichen Glückwunsch! Doch damit ist der Erfolg noch lange nicht sichergestellt - der Nutzer ist bekanntlich mit beschränkter Geduld ausgestattet, will schnell finden, was er will. Und straft Unternehmen, die das nicht beherzigen, mit dem Weiterklicken zum Mitbewerber ab.
Hier die Top 10 der schlimmsten Startseiten-Fehler:
1. Die Seite beginnt mit einer Intro-Animation
Die User möchten schnell zu ihrem Ziel kommen und nicht in einer Intro-Animation erklärt bekommen, wie toll Sie sind.
2. Auf der Startseite oder bei der Intro-Animation startet automatisch Musik
Stellen Sie sich vor, ein Benutzer besucht Ihre Website mit echtem Interesse – im Büro, während seiner Arbeitszeit. Plötzlich startet die Musik und alle Mitarbeiter schauen den Besucher Ihrer Website erstaunt an. Er wird die längste Zeit Ihr Besucher gewesen sein!
3. Auf der Startseite ist überhaupt nicht erkennbar, worum es bei Ihrem Unternehmen geht
Bei vielen Websites scheint man davon auszugehen, dass die Firma so unglaublich bekannt ist, dass sowieso jeder weiß, was sie macht. Sinngemäß empfängt man die Besucher mit Inhalten wie: Innovationen, Qualität und wir sind eh die Besten: United Organisation for any Goods UOFAG (lt). Gut, und was machen die? Machen Sie den Hausfrauentest: Zeigen Sie einer fremden Person Ihre Startseite für 5 Sekunden. Danach schließen Sie den Browser und fragen die Testperson, was die Seite wohl beinhalten mag. Sie werden überrascht sein!
4. Die Startseite versucht, den Besucher mit Ihren tollen Leistungen zu beeindrucken
Auf seine Leistungen ist man natürlich stolz und sieht darin oft das Verkaufsargument des Kunden. Leider interessiert das den Kunden nicht! Für Kunden zählt der Nutzen! Statt zu sagen: "Mit 120 Mitarbeitern sind wir der größte Irgendwas in Deutschland", kommunizieren Sie den Nutzen: "Durch unsere 120 Mitarbeiter können wir Sie jederzeit schnell, termingerecht und zuverlässig beliefern!"
5. Counter
Es gibt tatsächlich noch einige kommerzielle Seiten, die die Anzahl der Besuche stolz über einen Counter anzeigen lassen. Das ist absolutes No Go! Erstens gehen andere Besucher die Zugriffszahlen nichts an – etwa Ihre Konkurrenten! Zweitens zeigen die Counter oft die traurige Wahrheit über eine verödete Website. (Nein, 2.000 Besucher seit 2003 sind nicht viel.)
6. Dem User vorschreiben, welche Maßnahmen er ergreifen muss, um die Website sehen zu können
Bitte nicht auf Webseiten schreiben: "Diese Webseite ist für eine Auflösung von … optimiert." Es wird niemals einen User geben, der tatsächlich dafür an seiner Monitorauflösung etwas ändert. (Es wird auch niemand dafür einen besseren Monitor kaufen.)
7. Usability? – Nie gehört!
Die Navigation, besonders auf der Startseite, sollte benutzerfreundlich sein. Das bedeutet, der Benutzer findet innerhalb von Sekunden den Link, der ihn seinem Ziel näher bringt. Auch hier eignet sich wieder der Hausfrauentest: Bitten Sie jemanden, der Ihre Website nicht kennt, die Wegbeschreibung zu Ihrem Unternehmen zu finden. Stoppen Sie die Zeit. Länger als 15 Sekunden: Ein echter User würde nun die Lust verlieren – und Sie den User. Moment: Sie haben gar keine Wegbeschreibung?!
8. "Design ist auf unserer Seite nicht so wichtig."
Drum wurde die Homepage schnell vom Schwager des Kollegen erstellt, der Informatik studiert. Der Punkt ist jedoch: Ein zielgruppenaffines und produktbezogenes Design unterstreicht die Qualität Ihrer Produkte und schafft Emotionen. Emotionen, durch die sich Ihr Produkt erwiesenermaßen leichter verkaufen lässt.
9. Suchmaschinenoptimierung? Weiß ich jetzt gar nicht so genau …
Ob Ihre Seite suchmaschinenoptimiert ist, können Sie selbst herausfinden: Geben Sie in Google wichtige Stichworte im Zusammenhang mit Ihrer Seite ein. Geben Sie zusätzlich noch den Ort Ihres Unternehmens ein. Mit diesen 2 Begriffen im Suchfeld sollten Sie auf den ersten 2 bis höchstens 3 Ergebnisseiten zu finden sein. Sind Sie es nicht, wird ein normaler User nicht weitersuchen, Sie also niemals finden …
10. Kein Appell
Helfen Sie dem User auf Ihrer Seite und leiten Sie ihn dahin, wohin Sie es gern hätten! Was ist wichtig, wohin soll er gehen, nachdem er die Startseite gesehen hat? Gibt es ein Top-Produkt, dessen Verkauf für Sie am wichtigsten ist? Dann verlinken Sie die entsprechenden Seiten. Den User durch Ihre Website zu führen, ist genauso wichtig wie Ihre Strategie bei einem Verkaufsgespräch.
Autor: Marcus Wengenroth, Internet- und Werbeagentur ilumi
Quelle: WerbePraxis aktuell
Zwei weitere Beiträge für Ihren Online-Erfolg:
Die 5 Kriterien einer "Authority Website"
Landing Pages: 5 Formular-Tipps für bessere Conversion |
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Neues SEOmoz-Ranking: Die Tops und Flops beim Optimieren für Google
Die Branche hat die aktuelle Auswertung von SEOmoz-Chef Rand Fishkin zu den wichtigsten Top- und Flop-Faktoren, die das Google-Ranking beeinflussen, mit Hochspannung erwartet. 72 der bekanntesten internationalen SEO-Experten gaben dafür ihr Votum ab. 100 - zum Teil in der SEO-Welt heiß diskutierte - Einflussgrößen mussten bewertet werden. Vor wenigen Tagen war es dann so weit, die Ergebnisse gingen online.
Hier die Auflistung der Top-5-Ranking-Faktoren
1. Keyword-fokussierter Linktext von externen Links
2. Externe Link Popularität (Quantität/Qualität externer Links)
3. Vielfalt der Link-Quellen (Links von vielen verschiedenen IP-Adressen)
4. Keyword-Einsatz im Title Tag
5. Vertrauenswürdigkeit der Domain in Abhängigkeit zum Abstand von Trusted Domains (e.g. TrustRank, Domain mozTrust, etc.)*
*Erklärung zum Thema TrustRank bei Wikipedia
Die Top 5 Negativ-Ranking-Faktoren:
1. Cloaking mit manipulativer/böswilliger Absicht
2. Link-Kauf von bekannten Link-Brokern/Verkäufern
3. Ausgehende Links zu Web Spam Sites/Seiten
4. Cloaking durch den User Agent
5. Häufige Server-Zusammenbrüche & Nicht-Erreichbarkeit der Site.
Mehr Informationen zum SEOmoz-Ranking 2009 finden Sie hier! |
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