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Lesen Sie am Mittwoch, den 19. August im Trend Alert:

Kapitalismus 3.0

Liebe Leserin, lieber Leser,

"die Rezession ist hiermit beendet". Diese Aussage ging in der vergangenen Woche durch fast alle Medien. Eine gewagte Behauptung. Zwischenzeitlich haben bereits mehrere Wirtschaftsexperten vor allzu großem Optimismus gewarnt. Denn es gibt nach wie vor viele Unwägbarkeiten, die den Aufschwung gefährden. Vor allem hat sich an den Rahmenbedingungen und Einstellungen bislang herzlich wenig geändert: Die Zockerei geht weiter, wirklich zukunftsweisende Ideen sind noch rar gesät. Der Gedanke des "Kapitalismus 2.1", wie ihn Zukunftsletter-Chefredakteur Matthias Horx nennt, ist nach wie vor präsent. Das System verhieß, Geld durch Geld zu vermehren, Reichtümer durch Hebelwirkungen zu erzielen.

Die Auswirkungen davon sehen wir heute in den Volkswirtschaften, die unter den Auswirkungen der Krise ächzen. Zeit für die nächste Version: Kapitalismus 3.0. Einer der wichtigsten Trends könnte hierbei Greenomics sein. Horx: "Alle Märkte der Zukunft sind grüne Märkte. Das Prinzip Nachhaltigkeit spielt die entscheidende Rolle in ALLEN Wirtschaftssektoren".

Einige Beispiele dafür, wie sich Greenomics bereits jetzt durchsetzt, lesen Sie in der heutigen Ausgabe.


Beste Grüße aus dem Rheinland sendet Ihnen

Ihre

Bettina Steffen, Chefredakteurin "Trend Alert"


Wie Greentech unsere Alltagswelt erobert

Dass Greenomics aus der Welt der Kuriosa heraus sind, wissen wir spätestens, seit wir die Obamas (Mrs. Obama mit entzückenden Gummistiefeln) beim Umgraben des Gartens des Weißen Hauses beobachten konnten.
Weitere Beispiele, die Ihnen zeigen, wie tief und effizient grüne Technologien in den Alltag vorgedrungen sind:

Zukunfts-Kälte durch Magnetismus
Energie aus magnetischer Kraft zu ziehen, ist weitaus ökologischer, als das über das übliche Verfahren der Gaskompression zu tun. Neue Kühlschränke und Klimaanlagen können dadurch mit 20 bis 30 % weniger Energie betrieben werden. Vor Kurzem meldeten die Forscher des Imperial College in London einen Durchbruch in der Entwicklung der Technologie.

Mit dem Wind (ins Kino) gehen
Gibson City (Illinois) meldet den Bau des weltweit ersten Auto-Kinos, das mit Windenergie betrieben wird. Fehlt nur noch, dass die Kunden ihr Auto-Kino zukünftig mit dem Fahrrad besuchen, was die Veranstaltung zu einer 100-prozentig klimaneutralen Angelegenheit machen würde (www.harvestmoondrivein.com).

Vertikales Indoor-Farming
Wenn im Jahr 2050 nahezu 80 % der Menschheit in urbanen Zentren leben werden, braucht es einen neuen Ansatz in der Landwirtschaft. Rechnet man noch ein weiteres dynamisches Bevölkerungswachstum hinzu, werden bis dahin neue bebaubare Flächen gebraucht, die größer sind als Brasilien. Der Ausweg: zusätzliche Anbauflächen in die Höhe bauen, ein Öko-Hochhaus für die Landwirtschaft. Entworfen wurde dieses Konzept von Romses Architekten, die damit kürzlich einen Preis gewannen. Vorteile der Fahrstuhl-Landwirtschaft: effiziente Ernte bei regelbaren Umwelteinflüssen, kein Chemieeinsatz erforderlich, keine Traktoren notwendig, schafft Öko-Umwelt, die auch der Handel nutzen kann, rekultiviert großstädtische Brachen etc. (www.verticalfarm.com).

Quelle: Zukunftsletter

Mehr zum Thema "Greenomics":
Nachhaltigkeit in Krisenzeiten: Wie geht es weiter mit Greenomics?




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E-Autos gewinnen an Fahrt

Nachdem Daimler kürzlich erst seinen Einstieg beim US-Elektrosportwagenhersteller Tesla bekannt gab, ist jetzt ein weiterer wichtiger Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur unternommen worden: In Japan wurde vor Kurzem vom kalifornischen Unternehmen „Better Place“ die erste vollautomatische Batteriewechselstation eröffnet. Der Austausch der Akkus dauert genauso lange wie das Volltanken bei einer normalen Benzintankstelle.

Die neuen Stromtankstellen haben sogar den Vorteil, dass die Fahrer nicht einmal aussteigen müssen. Bislang galt die Batterielaufzeit als größter Schwachpunkt an den E-Autos: Die langen Ladezeiten und fehlenden Aufladestationen schränkten den Mobilitätsradius und die Leistung stark ein (www.betterplace.com).

Quelle: Zukunftsletter

Weitere Trends und Entwicklungen, die Sie kennen sollten...





Ab heute: Zukunfts-Studien mit 10 % Rabatt

Die Welt scheint sich momentan besonders schnell zu drehen - Gesellschaft und Wirtschaft verändern sich rapide. Die Zukunftsexperten des Zukunftsletter sagen in ihrer Studie "Die Matrix des Wandels - wie die Welt nach der Krise aussieht" einen Neustart von Ökonomie, Gesellschaft und vielen Branchen voraus. Erfolgsverwöhnte Branchen wie der Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Banken aber auch das Marketing und die Arbeitswelt werden künftig vor neue Herausforderungen gestellt. Die Krise wird in der Studie jedoch weniger als alleinige Ursache dafür angeführt. Die Autoren deuten sie vielmehr als einen Beschleuniger für einen Wandel, der längst überfällig war. In der Studie zeigen die Autoren auf, wo die relevanten und wichtigen Veränderungen stattfinden und auf welche Trends Sie dabei achten müssen.

Spar-Tipp: Die Studie Die Matrix des Wandels - wie die Welt nach der Krise aussieht sowie 9 weitere Studien erhalten Sie vom 19.8. bis zum 4.9.2009 mit einem Rabatt von 10 %.





Biofood in Berlin szeneabhängig

Biofood ist auch in der Trendmetropole kein Selbstläufer. Wie in der Fachpresse nachzulesen war, steht das Bio-Restaurant Elysander im "alten" Westen Charlottenburgs kurz vor der Schließung. Dagegen sind die kleinen und rotzfrechen Burger-Buden wie www.marienburger-berlin.de auf der neuen Kultmeile des Prenzlauer Bergs, der Marienburger Straße oder der www.frittiersalon.de in Friedrichshain schwer im Kommen. Beide verwenden kein pures Bio-, aber beispielsweise das hochwertige Neulandfleisch (www.neuland-fleisch.de). In Kreuzberg haben in kurzer Abfolge hintereinander 4 Bio-Restaurants eröffnet, die alle einen zufrieden stellenden Start vermelden. Aber auch hier liegt der Marketing-Schwerpunkt nicht bei Bio, sondern bei hochwertiger Kost zu akzeptablen Preisen. Auch das mit viel Aufmerksamkeit gestartete Bioketten-Projekt Gorilla (www.gorilla-natuerlich.de) kommt langsam in Schwung. Hier wird über Regionalität Publikum angezogen – und Werbefreiheit, die als Kostenersparnis an die Kunden weitergegeben wird.

Quelle: Zukunftsletter



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